Tag 14

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    • Weihnachtsgedichte


      Hallo liebe User, seid mir herzlich willkommen
      Bei dem Versuch zu dichten ist mir gerade doch glatt die Milch geronnen.
      Ihr ahnt es bestimmt, ihr habt es erkannt,
      Für heute hat sich das Thema Gedichte angebahnt!
      (Himmel ist das schlecht xD)


      Tja, jeder der mich kennt weiß: Ich schreibe ab und an mal ganz gerne das ein oder andere Gedicht, die hoffentlich nicht immer so verunglückt sind wie mein Willkommensgruß heute xD
      Und in der Weihnachtszeit laufen einem sehr häufig winterliche Gedichte über den Weg. Da man, bzw ich, zu dieser Zeit irgendwie nostalgisch wird, es auch mal kitschiger aber gerne auch lustiger zugehen darf, wollte ich dieses Thema im Adventskalender unbedingt aufgreifen =3
      Ich habe für euch extra ein Gedicht von mir, eines von unser lieben Chiishi und eines aus einem Buch herausgesucht, die mir ganz gut gefallen.
      Und ihr seid natürlich wie immer herzlich dazu eingeladen, in den Kommentaren selber Gedichte die ihr mögt oder gar selber geschrieben habt, sowie auch eure Meinung zu den Gedichten und allgemein dem Thema Lyrik zur Weihnachtszeit zu veröffentlichen. Ich würde mich sehr über zahlreiche Kommentare freuen x3



      Wie jedes Jahr, zu dieser Zeit von Chiishi

      Wie jedes Jahr, zu dieser Zeit,
      schickt er’s Christkind zu uns nieder,
      denn jeder weiß, es ist soweit,
      weiße Weihnacht kommt ja wieder.

      Und so steht der Engel vor mir,
      nach meinen Wunsch fragt er ganz leis,
      und schwingt die Feder aufs Papier,
      doch mein Wunsch kennt keinen Preis.

      So sagt mir das christliche Kind,
      es könnte mir alles schenken,
      denn sie beschenken sehr geschwind,
      alles, was es gibt zu denken.

      Mein Herzenswunsch ist besonders,
      vom Engel nicht zu erfüllen,
      denn den Wunsch gibt es nicht öfters,
      mit Zauber ist’s zu umhüllen.

      Schenken kann mir dies nur einer,
      der mein Herz mit Liebe umhüllt,
      nur er allein und sonst keiner,
      der mir den großen Wunsch erfüllt.

      „Ja, was wünschst du dir denn so sehr?“,
      fragt mich das Christkind ganz gespannt,
      „Ist es für mich wirklich so schwer,
      oder ist’s für mich unbekannt?“

      „So sag’ ich dir, was mein Wunsch ist,
      es ist das Herz von der Person,
      welches meins so sehnlich vermisst,
      aber ich denk, du weist es schon.

      Dieser Mensch bringt mich zum Lachen,
      er umgibt mich mit viel Wärme,
      will mich jede Nacht bewachen,
      und all’ das aus weiter Ferne.

      Nun weißt du, wonach ich mich sehn’,
      verrat’ mir, wie ich’s kriegen kann“.
      „In ein Gedicht wird er’s verstehn,
      dein größter Wunsch an diesen Mann.“

      So schreib ich ihm diese Zeilen,
      mit ruhigen Worten und ganz still,
      um ihm eines mitzuteilen,
      dass mein Herz mit ihm leben will.


      Ein Tännlein aus dem Walde von Albert Sergel

      Ein Tännlein aus dem Walde,
      und sei es noch so klein,
      mit seinen grünen Zweigen
      soll unsere Freude sein!
      Es stand in Schnee und Eise
      in klarer Winterluft;
      nun bringt's in unsre Stuben
      den frischen Waldesduft.
      Wir wollen schön es schmücken
      mit Stern und Flittergold,
      mit Äpfeln und mit Nüssen
      und Lichtlein wunderhold.
      Und winkt die Weihnacht nieder,
      dann gibt es lichten Schein,
      das leuchtet Alt und Jungen
      ins Herz hinein.


      Der Schnee von Tsukino-Chan

      Der Schnee
      Er fällt
      Er tanzt
      Er bedeckt meine Welt.

      Der Schnee
      Er ist schön
      Er ist kalt
      Er bedeckt meine Welt

      Der Schnee
      Er glitzert
      Er funkelt
      Er bedeckt meine Welt

      Der Schnee
      Er wird beschmutz
      Er wird beseitigt
      Er bedeckt meine Wel

      Der Schnee
      Er verwandelt
      Er verzaubert
      Er bedeckt meine Welt

      Der Schnee
      Er gehört dazu
      Er gehört zum Winter
      Er gehört zu Weihnachten
      Er gehört zu meiner Welt.




      Zum Abschluss will ich noch erwähnen, warum ich diese Gedichte ausgewählt habe. Sie alle sind sehr unterschiedlich, das ist euch bestimmt auch schon aufgefallen oder?

      Das Gedicht "Ein Tännlein aus dem Walde" ist ein sehr klassisches, wenn auch noch recht schlichtes Gedicht, das mich irgendwie nostalgisch macht.

      Chiishis Gedicht ist sehr modern und befasst sich mit sehr persönlichen Empfindungen und dem Thema Liebe, das auch sehr fest mit dem Weihnachtsfest verbunden ist, zeigt aber gleichzeitig, mir egal ob bewusst oder unbewusst, die leise Kritik auf: Das Christkind/Der Weihnachtsmann können, wenn es sie gäbe, nicht jeden Wunsch erfüllen. Man muss selber etwas tun (in ihrem Fall ein supersüßes Gedicht schreiben) um diese Wünsche erfüllt zu bekommen und sein Glück zu finden.

      Mein Gedicht wiederum ist etwas nüchterner und nicht ganz so speziell dem Weihnachtsfest sondern allgemein der Zeit um Weihnachten rum gewidmet, meiner Welt, die sich ja auch immer mal wieder verändert, zu dieser besonderen Zeit.
      Ich habe mir natürlich so einiges bei dem Text gedacht, aber das verrate ich jetzt nicht alles, vielleicht macht ihr mir ja die Freude und schreibt eure Interpretationen und Gedanken zu diesem und den beiden tollen anderen Gedichten in die Kommentare =)


      Ich hoffe, ich konnte euch mit den Gedichten erfreuen und fände es wirklich schön, wenn ein paar von euch ebenfalls ihre Lieblings-Weihnachts-Gedichte zeigen würden =3


      Liebe Grüße
      Eure Tsukino-Chan

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Tsukino-Chan ()

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