Wie der Wind sich hebt

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    • Wie der Wind sich hebt

      Wie der Wind sich hebt

      Kaze Tachinu, The Wind Rises

      1 Kommentar

      Kaze Tachinu handelt von dem Flugzeugbauingenieur Jiro Horikoshi, der schon als kleiner Junge immer wieder Träume vom Fliegen hat und in diesen Caproni trifft, einen italienischen Flugzeugbauer, der ihm immer wieder Ratschläge gibt. Als Student begegnet er Naoko, die er jedoch schon bald wieder aus den Augen verliert. Er beginnt bei einem Flugzeughersteller zu arbeiten und weckt dort bald die…
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      TV: 800, OVA: 163, Movies: 153, Spcl.: 90, Eps: 14513, Days: 238.18

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von DarkViper84 ()

    • Naja ich hab mir den Film bereits angeguckt und er ist natürlich auch nicht schlecht, aber irgendwie waren mir seine anderen Werke doch lieber. Es ist sicher nicht sein schlechtestes Werk, aber meiner Meinung nach gehört es jetzt auch nicht zu den besten.

      Spoiler anzeigen
      Ich hätte nämlich lieber wieder eine Fantasy-Welt gehabt wie z.B. das wandelnde Schloss oder ähnliches, anstatt diesen realen Bezug.
      Und obwohl der Film schon ziemlich lang ist und die Charaktere eigentlich auch ganz gut ausgebaut sind, ging mir trotzdem gerade de Anfang viel zu schnell. Da hätte man sich auch noch etwas mehr Zeit lassen können für die Jugend
      Ich bin ein Meister im Verstehen
      und ich nutz die schönsten Wörter
      Hör mir selbst am liebsten zu
      wenn ich stundenlang eröter´

      Hier die Krux in der Geschichte
      dieses mal hat's nichts gebracht
      denn der Sinn hat mich erschlagen
      umgedreht und Stumm gemacht

      "Treppenwitz"
    • *Seufz*

      Also, eines mal vorweg ... Der Film hatte eine besondere Bedeutung für Hayao Miyazaki, es ist nun einmal so, das der gute Herr einen Flugzeugtick hat, was man eigentlich auch recht gut in seinen Werken wieder erkenen kann, oder spätenstens, wenn man sich mit dem Italiener, Caproni, auseinandersetzt, der hier immer wieder in den Träumen erscheint. Man könnte, wenn man will einen gewissen Zusammenhang darin sehen, dass das Studio Ghibli heißt und Caproni einen Flugzeugtypen mit dem Namen Caproni Ca.309 Ghibli entwickelt hat. Herrn Jiro Horikoshi gab es im übrigen wirklich, demzufolge ist dieser Film eine Biografie über dessen Leben im Ghibli-Stil.

      Jiro Horikoshi lebt in einer sehr unrühmlcihen Zeit Japans und entwickelt Flugzeuge die im zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden. Ich würde also behaupten wir haben hier ein sehr erwachsenes Werk vor uns, das sich ebenfalls mit der Geschichte Japans und in diesem Zusammenhang auch Deutschland auseinandersetzt. Jup, Japan war im dritten Reich Verbündeter Deutschlands, weswegen es auch dazu kam, das Jiro nach Dessau zu Junkers gehen konnte.
      Man muss hier sehr genau aufpassen, dann erkennt man eine Unmenge von Detail und Stellungnahmen von Miyazaki ...

      Sei es nun das Erscheinen des deutschen Hans Castorp, dem Hauptcharakter aus Thomas Manns "Der Zaubergberg" der auch mehrmals von dem netten Herren erwähnt wird und damit eine interessante Parallele zu Nahokos Krankheit aufbaute, oder dem Lied "Das gibts nur einmal" aus dem Film "Der Kongreß tanzt", welcher 1937 verboten wurde (Regiesseur und Komponist waren jüdischer Abstammung und wurden von der Ufa aus diesem Grund gekündigt) und dem guten Junkers, ein kleiner und feiner Hinweis darauf, dass der Wind nun aus einer anderen Richtung zu wehen begann.
      Wirklich sehr schön gemacht.

      Der Film ist sehr gut, nicht der Beste, aber auf jeden Fall ein sehr erwachsener Ghibli.
    • "Seufz"? ^__^"

      Natürlich hast Du mit all dem was Du geschrieben hast recht. Miyazaki muss selbstverständlich auch niemanden mehr beweisen, was er kann und darf/soll sich dementsprechend auch frei entfalten dürfen bei dem was er macht(vielleicht kommt ja doch nochmal was von Ihm...). Wenn Ihm der Sinn nach einer Anime-Biografie gewesen ist, dann ist das ok. Ich habe mich ja jetzt auch nicht beschweren wollen, meine Zeit sozusagen verschwendet zu haben...dafür war/ist der Film schließlich auch einfach zu gut.
      Trotzdem werde ich diesen Film aber (wahrscheinlich) nicht besonders häufig gucken, ganz im Gegensatz zu einigen seiner anderen Werke. Ich bin halt einfach nicht begeistert genug gewesen von dieser Biografie. Da kann er sich noch so sehr Mühe gegeben haben mit den Fakten ;)
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      und ich nutz die schönsten Wörter
      Hör mir selbst am liebsten zu
      wenn ich stundenlang eröter´

      Hier die Krux in der Geschichte
      dieses mal hat's nichts gebracht
      denn der Sinn hat mich erschlagen
      umgedreht und Stumm gemacht

      "Treppenwitz"
    • Ja, *seufz*, immerhin ist es sein letztes Werk und ich denke mal, das wird auch so bleiben und Ghibli als solches wird es auch nicht mehr geben ;____________________;

      Dieses Projekt war Miyazakis Wunschtraum, das noch einmal zu machen, bevor er in Rente geht. Ich habe im übrigen schon die DVD zu dem Film gekauft.
      Interessanterweise kommen die Farben viel besser zu Geltung, als im Kino, hab den Film im Rahmen eines Filmfestivals gesehen. Das ist nähmlich noch so eine Sache, die Farben, die Landschaften, das alles ist sehr Ghibli und wunderschön, ganz zu schweigen von der OST und dem Erdbeben. Die Szene mit dem Erdbeben war einfach unglaublich, wie die Erde einer Welle gleich die Stadt hebt und dazu diese "Vertonung". Überhaupt waren die Soundeffekts auch ganz wundervoll, das sind halt so die kleinen Details, die ich einfach zum niederknien finde. Aber dazu muss man sagen, dass ich auch einen Ghibli wie "Whisper of the Heart" unglaublich finde und der ist eben auch nicht Fantasie.
    • Der Anime war ist wirklich nicht so, wie die anderen Ghibli Filme, aber schlecht fand ich den Anime auch nicht, obwohl ich den stellenweise etwas langweilig fand.

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      Als sich Jiro und Naoko wieder getroffen haben wurde es wieder spannender. Vor allem auch dramatischer, als bekannt war, dass Naoko schwer krank ist.


      Wie der Wind sich hebt hat etwas sehr bewegendes. Vor allem macht der Anime einem deutlich, dass man alles im Leben erreichen kann, wenn man nur will. Ich bin schon ziemlich von der Story berührt, auch wenn ich immer noch zugeben muss, dass es nicht das beste Werk von Ghibli gewesen ist. Um ehrlich zu sein habe ich mir auch etwas komplett anderes an Storyline vorgestellt.

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      Ich mag Jiros offene, herzliche und offene sowie direkte Art sehr. Er ist zu einem ehrlichen und sympathischen Protagonisten geworden. Besonders lustig und mutig fand ich seinen Satz:"dann heiraten wir jetzt!" xD Da staunte sein Arbeitgeber nicht schlecht.

      Das Ende war allerdings wirklich sehr traurig. Ich hab gehofft, dass Naoko das irgendwke überlebt, aber den war leider nicht so :/
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