Zankyou no Terror

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    • Zankyou no Terror

      Terror in Tokyo

      Terror in Resonance, Zankyou no Terror, Terror of Resonance

      1 Kommentar

      Ein schockierender Terroranschlag wird auf das Tokyo einer alternativen Gegenwart verübt. Vom Täter fehlt jede Spur. Einziger Anlaufpunkt ist ein skurriles Video, das durch die weiten des Internets wandert, aber auch dieser kryptische Hinweis lässt die Ermittler weiterhin ratlos. Während die von Hysterie erfüllte Bevölkerung fieberhaft nach einem Schuldigen für diese Tragödie sucht, planen zwei…
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      TV: 800, OVA: 163, Movies: 153, Spcl.: 90, Eps: 14513, Days: 238.18

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von DarkViper84 ()

    • Nach 2 Folgen:
      Dieser Anime ist für mich mit Abstand das Beste in der Summer-Season beim Ersteindruck! Mir gefallen die 2 männlichen MC sehr, die auch wunderbar in die Atmosphäre reinpassen, Spannung erzeugen und das Verlangen nach mehr fördern. Freue mich auch weitere Folgen.
      ,,Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." - Abraham Lincoln
    • Jup, kann ich nur zustimmen. Der Anime hat mich wirklich überrascht, war spannend und interessant, wobei mir doch auch dann mehr Hintergrundstory fehlte. Der Zeichenstil gefiel mir, das Opening war auch entspannend und passend und die Charaktere und ihre Rätsel fand ich faszinierend. Alles in allem gut, bis auf...

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      ... das Ende. Da kann ich *** nur zustimmen. Kapiert hab ich das auch so gar nicht, aber was solls, so ists halt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkViper84 ()

    • Zankyou no Terror war gut. Es war aber kein Meisterwerk, wie viele Stimmen vernehmen lassen.

      Story
      Die Story von Zankyou no Terror ist grundsätzlich relativ simpel und ist schnell zusammengefasst.
      Obwohl die erste Folge mit Action beginnt, ist der Einstieg in den Anime relativ langsam - mit der Zeit nimmt dieser allerdings an etwas an Fahrt an und bewegt sich in einer angenehmen Geschwindigkeit weiter. Die Interaktion zwischen den einzelnen Partien im Anime wurde gut umgesetzt und wirft die Frage auf, ob die Bösen überhaupt die Bösen sind.
      Auch erhält man ein wenig Hintergrundinfo zu den Hauptcharakteren, was zum besseren Verständnis dieser führt. Hier hätte man dem Zuschauer aber ruhig noch etwas mehr Stoff geben können.

      Das Setting selbst ist recht realistisch gehalten - die Umsetzung hingegen wirkt ein wenig unrealistisch. Hätte man die Umsetzung der Charaktere und Ereignisse etwas realer gestaltet, hätte man vermutlich ein etwas besseres Gesamtgefühl erzeugen können. Das ist allerdings nur eine kleine Kritik, denn auch wie sie ist fand ich die Umsetzung als solche recht gelungen. Was mich allerdings gestört hat, ist dass Five in der Position, die sie zu haben scheint, absolut unvorstellbar wirkt und ich mir die Frage stelle, wie jemand wie sie jemals eine solche Autorität erlangen konnte.

      Weiterhin hat mich eins der "Rätsel" im Anime gestört:
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      Am Flughafen werden die Bewegungen und Aktionen durch ein Schachspiel symbolisiert - hier wird dem Zuschauer vorgemacht, dass alles nach wie in einem Schachspiel abläuft, damit nur Five, Nine und Twelve dies verstehen und so gegeneinander antreten - leider hat das, zumindest meiner Ansicht nach, absolut keinen Sinn ergeben und wirkte eher seltsam. Aber vielleicht habe ich auch einfach nicht die Beziehung zwischen den Zügen und Aktionen verstanden, obwohl ich zumindest weiß, wie Schach gespielt wird.


      Auch, wenn die Geschichte nicht fehlerfrei oder absolut logisch ist, gibt es doch einige Momente, bei denen man nachdenklich wird. Insgesamt also doch recht solide, trotz der Fehler. Hier hätte man zwar mehr rausholen können, wird aber auch nicht zu tiefst enttäuscht und findet etwas, was leicht über dem Durchschnitt liegt.


      Charaktere
      Die Charaktere sind recht simpel gehalten. Manche passen mehr ins Setting, manche weniger. In der Gruppe spielen diese gut zusammen, weil sie auch mal anecken.
      Tiefgang findet man leider, bis auf die kleine Hintergrundgeschichte der Hauptcharaktere, weniger - ich würde sogar sagen, dass Lisa am meisten Tiefgang hat und bei ihr zumindest Ansätze der Entwicklung zu finden sind. Leider fragt man sich bei den Charakteren, besonders bei Twelve, ob diese der Geschichte nun eher gut tun oder diese aufhalten.
      Insgesamt kann man zwar ein wenig Charakterentwicklung feststellen, diese ist aber so minimal, dass es irrelevant ist. Meiner Meinung nach hätte ein Anime mit dem Setting von Zankyou no Terror starke Charaktere gebraucht, die die Geschichte nicht nur voran treiben sondern auch beeinflussen.

      Obwohl mir die Charaktere, besonders "Sphinx", nicht unsympathisch waren und ich diese sogar recht gern gesehen habe, sind sie - leider - austauschbar.


      Artstyle und Animation
      Der Anime ist sehr gut animiert. Der Anime ist detailiert und wirkt lebendig. Der Zeichenstil sieht hübsch aus und ist, was mir hier am meisten gefallen hat.
      Zankyou no Terror sieht verdammt gut aus und ist ein Paradebeispiel für optische Qualität.


      Vertonung
      Die Synchronsprecher haben gute Arbeit abgeliefert - die Charaktere wurden mit glaubhaften Emotionen gefüllt und die Stimmen wirken passend.
      Das gesehene wird durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Liedern passend unterstützt, wodurch die Stimmung noch besser rüber kommt. Musikalisch war ich also absolut beigestert - so begeistert, dass ich mir sogar den Soundtrack zugelegt habe.
      Das kann man bei einem OST, der von Yoko Kanno komponiert wurde, aber auch erwarten.


      Fazit
      Zankyou no Terror hat vieles, was überzeugt. Die Fehler und Probleme, die der Anime in manchen Story-Elementen und den Charakteren hat, kann man vergessen und findet am Ende ein Gesamtwerk, das überzeugt. Vor allem audiovisuell bekommt man hier viel geboten, aber auch der Inhalt ist gut und regt zum nachdenken an. Eine solide 8/10.
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