Beiträge von Keiko-sama

    Ich muss sagen ich mag es ja irgendwie, das man am Anfang bei den Gesprächen immer ganz gut abschätzen kann, was für einen Gegner der Woche man bekommt, das hat so etwas verlässliches und coh, wenn es dann passiert ist man dennoch ein wenig überrascht.
    Bei Folge drei:


    Folge vier beeindruckt damit, dass sich irgendein gearteter Plot scjeinbar aufzeichnet, wobei ich da auch nicht ganz sicher bin, ob die Rückblenden in die Vergangenheit doch nicht nur Mittel zum Zweck sind um die "Motivation" der Gegenseite zu untermauern:

    Ja, die Folge war dann doch sehr überraschend für mich, in vielerlei Hinsicht ... Eine völlig neue Sichtweise auf die Geschenisse in der Bar


    und eine völlig neue Stimmung.


    Ganz ernsthaft hatte ich meine Bedenken ob die Serie so, wie sie bis jetzt gezeigt wurde mit ihrem episodischen Aufbau dann nicht doch eventuell langweillig werden könnte. Doch, nein, bis jetzt hatte jede Folge ein kleine Überraschung parat, das gefällt mir. Bin schon auf die nächste gespannt, definitiv die Serie der Season für mich.
    Chiishi :

    Zitat

    Ich weiß nicht recht, was ich von dem Manga halten soll. Eigentlich gefällt er mir, Band 1 fand ich richtig lustig und toll, aber Band 2 ruinierte irgendwie alles für mich. Ich bin hin und her gerissen.


    Ich würde jetzt nicht sagen er ruiniert alles ... Es nimmt nur eine unerwartete Wende, die auch mich recht kalt erwischt hat. Eigentlich ist die Geschichte auch recht kompakt für nur zwei Mangas, ich denke allerdings, das da durchaus auch Absicht dahintersteckt.

    Uh, ja, damit diese Season nicht zu tiefsinnig wird und da ja irgendjemand den Thread zum wohl ersten Magical Boy Anime ever eröffnen muss, um allen die Augen zu öffnen, welch wunderbare Parodie sie hier erwartet und sich sowieso manchmal einen etwas anderen Geschmack habe ...
    Hier nun Binan Koukoi Chikyuu Bouei-bu Love!.


    Als erstes ist es mir wichtig ein paar Fakten zu nennen um allen die Schau vor diesem Anime zu nehmen, denn es ist mir durchaus klar, wie dieses Konzept auf den ersten Blick wirken muss ... GAY! Ja, ja, ja, ich weiß, ist mit Sicherheit nur ein Anime für Weiber ...


    NEIN! Ich möchte hierzu einfach nur einen Namen nennen: Shinji Takamatsu, die Stimme von Elisabeth aus Gintama, der nebenher, wenn ihn diese Aufgabe nicht voll beansprucht auch noch als Director tätig ist, wie bei Gintama selbst, bei Danshi Koukousei no Nichijou und Ixion Saga DT, und eben bei diesem Schmuckstück der animierten Kunst.


    Jup, und das sieht man auch. Sei es nun manches Mal echte Gintama Momente, in denen mir nur das obligate Musikstück fehlt, oder eben diverse wunderbare Anspielungen auf diverse andere Anime. Sailor Moon, logischerweise, als Paradestück, aber auch kleine Stiche und Hiebe Richtung Utena, oder gar der Bishie-Ikone Free!. Mal ernsthaft, es ist ein perfekter Anime für alle, die über ihre eigenen Vorlieben lachen können, oder für eben jene, die mit hämischer Genugtum dem Geschehen folgen möchten.


    Das Konzept muss man soweit ja auch gar nicht wirklich erklären ... Die Erde wird bedroht von einer dunklen Macht, in Form eines kleinen grünen Igels, der gerne in Teetassen sitzt und sich drei here Recken gesucht hat, die ihm helfen sollen, die Weltherrschaft an sich zu reissen. Selbstverständlich hat man etwas gegen die Liebe, geht ja auch nicht anders, sonst würde man das Mainthema der Magical Girls außer Acht lassen.
    Auf der anderen Seite steht nun eine unbedarfte Gruppe junger Freunden der Onsen-Kultur, die eines Tages plötzlich ein rosa Wombat in ihrem Onsen finden.
    Dieser Wombat ist, man kann es an der Farbe erkennen, da er nicht grün wie der Neid ist, ein Verfechter der Liebe und verleiht unseren Jungs die Macht im Namen der Liebe gegen das Böse zu kämpfen.


    Besonders hervorzuheben sind hier auch noch die Verwandlungen und Kämpfe, mal ganz ehrlich, es fühlt sich alles so unglaublich falsch an, inklusive der Kostüme.
    Hach, ich liebe es einfach!

    Abandon all hope, ye who enter here.


    Dante Alighieri, Divina Commedia



    … sollte mehr oder weniger das Motto sein, das über der Bar hängt. Denn einmal ehrlich gesagt ist es völlig gleichgültig, ob man nun den Aufzug zur Erlösung oder zur Verdammnis nimmt, zerstört wird man so oder so. Es ist fast eine Art der Vorhölle, ob man nun Death Billard, oder hier von dieser Serie, die erste Folge nimmt, die Maske wird von den Gesichtern der Menschen gerissen im Angesicht ihres Todes.
    Die grausam erscheinenden Spielchen, ob nun Billard, oder Darts muten geradezu unschuldig an, wenn deren Teilnehmer erst klar wird, wo sie sind und was dies für sie bedeutet.


    Am Ende bleibt nur die Verzweiflung. Was ja in einem wirklich bizzaren Kontrast steht zu der Genkiness, oder Fröhlichkeit, des Openings. Für einen Augenblick dachte ich, ich hätte den falschen Anime erwischt, doch auch hier trügt der Schein, wie auch bei den Kunden von Dekim. Das Opening verspricht uns auch neue Charakter, die mit Dekim zusammen in Bar arbeiten. Was nun wohl bedeutet, dass wir es nicht nur mit dem episodischen Ablauf, zwei rein, ein Spiel, zwei raus und deren Schicksal zu tun bekommen werden, sondern wohl auch etwas mehr über die Bar selbst erfahren, soll mir nur recht sein, auch wenn ich persönlich immer ein Freund von Protagonisten bin, die nur die Rolle des Beobachters inhaben und selbst wenig agieren. Ich denke in dem Zusammenhang auch gerne an Barkeeper zurück, in dem doch ein recht ähnliches Setting vorzufinden war. Der Unterschied ist hier, mal abgesehen davon, das wir es weniger mit einer klassischen Cocktailbar zu tun haben, immerhin wird hier gespielt und nicht nur getrunken, das hier eher Probleme erschaffen werden, bei den Kunden, als gelöst.


    Man muss allerdings sagen, das auch hier in der ersten Folge die Geschichte wieder sehr schlau aufgebaut war und für einen als Zuseher beklemmender, jedenfalls für mich, als noch zuvor. Es ist nun einmal wie es ist, man hat mit jungen, frisch verheirateten Pärchen, die diese Bar betreten von vorherein ein gewisses Mitgefühl. Insgeheim und irgendwie, hofft man, denkt man, dass es doch unschuldige Menschen sein müssen und glückliche Menschen und scheut sich davor, so wie ich es annahm, zu sehen, wie solch ein Pärchen auseinandergerissen wird und sich nun entschieden muss, wer in die Hölle und wer in den Himmel fährt.
    Man vermutet, wie so oft typisch für Anime, Aufopferung für einander, Hingabe und Liebe ... und, man scheint sogar recht zu haben:


    Ich bin einmal gespannt, wie das weitergeht. So weit ist die erste Folge ein würdiger Anschluß an Death Billard, aber nun, es kommt ja noch anderes auf uns zu, mal sehen, wie die Geschichte der Bar und der Angestellten ausgearbeitet wird und eingebaut.

    • Death Parade +1 0 Kommentare

      Die Bar Queen Dekim ist der Warteraum der frisch Verstorbenen. Hier treffen Menschen aufeinander, die zur gleichen Zeit das Zeitliche gesegnet haben und auf ihre Erlösung oder ihre Verdammnis… Anime

    Ja, *seufz*, immerhin ist es sein letztes Werk und ich denke mal, das wird auch so bleiben und Ghibli als solches wird es auch nicht mehr geben ;____________________;


    Dieses Projekt war Miyazakis Wunschtraum, das noch einmal zu machen, bevor er in Rente geht. Ich habe im übrigen schon die DVD zu dem Film gekauft.
    Interessanterweise kommen die Farben viel besser zu Geltung, als im Kino, hab den Film im Rahmen eines Filmfestivals gesehen. Das ist nähmlich noch so eine Sache, die Farben, die Landschaften, das alles ist sehr Ghibli und wunderschön, ganz zu schweigen von der OST und dem Erdbeben. Die Szene mit dem Erdbeben war einfach unglaublich, wie die Erde einer Welle gleich die Stadt hebt und dazu diese "Vertonung". Überhaupt waren die Soundeffekts auch ganz wundervoll, das sind halt so die kleinen Details, die ich einfach zum niederknien finde. Aber dazu muss man sagen, dass ich auch einen Ghibli wie "Whisper of the Heart" unglaublich finde und der ist eben auch nicht Fantasie.

    Hai, Kuh ^^.
    Also, ich hatte eine unszensierte Version, bzw. Brustwarzen wirst du bei dem Teil seh nicht sehen, dazu wird der gesamte Anime zu arty werden. Dass das Werk auf jeden Fall einer der interessantersten der Season wird ist jetzt schon klar, was alleine schon daran leigt, das hier alles, an dem Anime laut Utena und Mawaru, kein Wunder soweit, ist auch von dem gleichen Macher. In beiden anderen Serien gab es auch immer Yuri-Anspielung, nur nie ganz so extrem wie hier.


    Bis jetzt würde ich ja davon ausgehen, dass es einfach darum geht, wer echter Gefühle fähig ist "überlebt", wobei sich hier auch noch die Frage stellt, ob der Tod auch tatsächlich als Tod zu betrachten ist und nicht symbolisch zu sehen ist, wie für Pubertät usw. Ikuhara ist da immer ein wenig sehr eigen. Klar soweit ist ja die Lilien-Anspielung, Yuri ist die Lillie, und ebenfalls der Verlust der Jungfräulichkeit wird auch gerne mit dem fallen von Lillien oder Lillienblätter dargestellt. Wenn die Kumas nun den Nektar der Lillie lecken ... öhm, tja, gute Frage, jedenfalls würde ich mir denken, das steht für irgendeinen Verlust, kann einerseits tatsächlich die Jungfräulichkeit bedeuten, aber anderseits halt auch das Erwachsen werden ...


    Gott, ich freu mich so über den Anime, er wird so schräg werden.
    Silver Link macht hier auch eine hervorragende Arbeit und Shaft ernsthafte Konkurenz, was die Animation und Optik anbelangt, die Musik, ist wie auch schon bei Mawaru ein Traum.
    Die Charakter wirken so unschuldig, das eigentlich die sexuelle Komponeten gar nicht so sehr zum tragen kommt, jedenfalls von meiner warte aus.


    Es ist ja fast schon eine Beleidigung, Kuh, ;) das als Ecchi zu bezeichenen, sanfte Mädchen, unschuldig verliebt ... außer diese aus- /abgeleckte Lillie macht mir irgendwie Sorgen.


    Ach, meine Damen, es gibt auch leckere Jungs, lecker Bishie, mal sehen, ob wir da auch noch BL-Anspielungen mit rein bekommen.

    *Seufz*


    Also, eines mal vorweg ... Der Film hatte eine besondere Bedeutung für Hayao Miyazaki, es ist nun einmal so, das der gute Herr einen Flugzeugtick hat, was man eigentlich auch recht gut in seinen Werken wieder erkenen kann, oder spätenstens, wenn man sich mit dem Italiener, Caproni, auseinandersetzt, der hier immer wieder in den Träumen erscheint. Man könnte, wenn man will einen gewissen Zusammenhang darin sehen, dass das Studio Ghibli heißt und Caproni einen Flugzeugtypen mit dem Namen Caproni Ca.309 Ghibli entwickelt hat. Herrn Jiro Horikoshi gab es im übrigen wirklich, demzufolge ist dieser Film eine Biografie über dessen Leben im Ghibli-Stil.


    Jiro Horikoshi lebt in einer sehr unrühmlcihen Zeit Japans und entwickelt Flugzeuge die im zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden. Ich würde also behaupten wir haben hier ein sehr erwachsenes Werk vor uns, das sich ebenfalls mit der Geschichte Japans und in diesem Zusammenhang auch Deutschland auseinandersetzt. Jup, Japan war im dritten Reich Verbündeter Deutschlands, weswegen es auch dazu kam, das Jiro nach Dessau zu Junkers gehen konnte.
    Man muss hier sehr genau aufpassen, dann erkennt man eine Unmenge von Detail und Stellungnahmen von Miyazaki ...


    Sei es nun das Erscheinen des deutschen Hans Castorp, dem Hauptcharakter aus Thomas Manns "Der Zaubergberg" der auch mehrmals von dem netten Herren erwähnt wird und damit eine interessante Parallele zu Nahokos Krankheit aufbaute, oder dem Lied "Das gibts nur einmal" aus dem Film "Der Kongreß tanzt", welcher 1937 verboten wurde (Regiesseur und Komponist waren jüdischer Abstammung und wurden von der Ufa aus diesem Grund gekündigt) und dem guten Junkers, ein kleiner und feiner Hinweis darauf, dass der Wind nun aus einer anderen Richtung zu wehen begann.
    Wirklich sehr schön gemacht.


    Der Film ist sehr gut, nicht der Beste, aber auf jeden Fall ein sehr erwachsener Ghibli.

    So, das war er also, das vorletzte Arc der Monogataris bevor der große Endboss, wie Ononoki so passend feststellte, erscheint. Witzigerweise ist das noch nicht einmal gespoilert, da so gut wie jedem klar ist vorauf das hinausläuft, der die Monogataris verfolgt hat.
    Dieser Arc selbst gefiel mir persönlich über die Massen gut, mag es auch einfach daran liegen, das alles wie gewohnt läuft, sprich Arararagi, als Haremsleiter, die Geschichte anführt. Irgendwie hat man das Gefühl, das ein Arc ohne ihn und seine heroischen Blödsinn den er immer treibt, nicht wirklich perfekt ist. Mag es an seiner Art liegen, die den eigentlich doch immer sehr düsteren Geschichten ein wenig Leichtigkeit einhaucht, oder mag es auch daran liegen, das dieser Arc ein wenig die gesamten letzten Monos selbst parodiert.
    So viele Kleinigkeiten sind mit eingebaut, die an vergangene Geschichten, wie Nisemonogatari, erinnern, den immer wieder kehrenden Fanservice selbst auf die Schippe nehmen.
    Zur Geschichte selbst, Araragi darf einmal wieder seine beiden Schwestern, Karen und Tsukihi, retten und Gaens Nichte, Kanbaru, gleich mit, obwohl er sich eigentlich seiner eigenen Abnormalität, dem Vampir in sich stellen sollte. Der Vampir, steht hier wohl auch für sein eigenes Erwachsenwerden, das ja nun, das der Schulabschluß bevorsteht näher und näher rückt. Sehr schön ist hier auch der kleine Ausflug in die fast schon an Hamlet erinnernde Frage, des Seins, oder nicht Seins, die sich allein durch die Existenz von Ononoki stellt, die eigentlich ein Unmöglichkeit, ein Nokonformität darstellt.
    Eigentlich schliesst sich ja der Kreis um die Abnormalität um Araragi immer enger. Auch um seine eigene, die in dazu zwingt sich für das "Menschsein" zu entscheiden ...


    Und wäre das noch nicht genug, erscheint ein neuer Spezialist, Yozurus, man könnte sagen Erzfeind, Teori, und macht das Ganze noch ein wenig komplizierter.
    Die Frage wird natürlich immer lauter, wer hat hier seine Finger im Spiel, seit einigen Arcs und macht Ararararagi und seinen Mädels das Leben so schwer, oder gar unmöglich, siehe Mayoi.

    • Tsukimonogatari 0 Kommentare
      Der Ononoki Yotsugi-Arc, dieses Mal wird ein wenig mehr die Geschichte hinter dem Shikigami, dem chinesischen Zombie von Yozuru beleuchtet, oder so. Wie üblich dreht es sich dabei nicht wirklich um… Anime

    Okay, Danke für die Info^^


    Bei den meisten Sachen konnte ich es bis jetzt nachvollziehen, nur da wusste ich es nicht mehr, da mir solche Ohrlöcher eigentlich nur als tradioneller Ohrschmuck bekannt sind.
    Dann, darf ich weiter fragen? Hast du selbst welche? Und wie bist du darauf gekommen. Gut, klassische Ohrlöcher werden bei vielen Mädchen auf der Welt schon bei der Geburt gestochen. Tattoos haben verschiedene Aussagen und Sinne, was steckt hinter diesen Ohrlöchern? Oder ist das nur eine modische Sache?

    So hier ist er nun, einer der großen Ghiblis, der ursprüglich zusammen mit Kaze Tachinu veröffentlicht werden sollte und von dem zweiten großen alten Herren des Studios stammt: Isao Takahata.
    Das mit Abstand am Interessantestn an diesem Film ist, man kann es nicht anders sagen, die Machart. Ganz im Gegensatz zu dem klassichen Anime bekommt man hier etwas zu sehen, dass einen mehr oder weniger an alte Tuschezeichnungen erinnert und wunderbar mit dieser alten, sehr alten Geschichte harmoniert.
    Es ist ein ruhiger beschaulicher Film, der einen in eine andere Zeit entführt und mit einer unerwarteten Schlichtheit bezaubert. Wer ein knallbuntes Spektakel erwartet liegt hier falsch. Wer Action, Tempo erwartet liegt hier ebenso falsch. Kaguya trägt einen zurück in eine Zeit, in der die japanische Welt dominiert war von einer Obersicht die sich um den Tenno scharrte.


    Unser liebenswerter Bambusschnitter, Okina , der den kleinen Bambussprössling, Takenoko, eines Tages aus einem leuchtenden Bambus schneidet und ihn mit seiner liebevollen Frau, Ona, großzieht, ist sich bewußt, dass seine Kleine etwas sehr Besonderes ist und ein besseres Leben verdient hat, als jenes, das er ihr hier auf dem Land bieten kann.
    Dank einiger kleiner Spenden des leuchtenden großen Bambus, kann er sich aufmachen und in der großen Stadt ihr ein Anwesen schaffen, dass seiner Prinzessin eher gebührt, als dieses simple Leben, das sie mit ihnen führt.
    Takenoko hingegen arrangiert sich prächtig mit diesem simplen Leben in der Natur und mit einfachen Menschen. Sie findet Freunde und auch, man kann es durchaus so sehen, ihre große Liebe, Sutemaru.




    Doch leider ist Takeneko nicht vergönnt mit ihrem einfachen Leben glücklich werden zu dürfen.
    Okina zieht mit ihr und ihrer Mutter in das große Anwesen in der Stadt, wo Takenoko große Probleme hat sich zurecht zufinden und sich anzupassen.
    Wie es zu jener Zeit üblich war und wie es einer Prinzessin gebührt, lebt sie nun fernab von ihren Freunden und der Freiheit. Ihrer Freiheit sich frei in der Natur bewegen zu können. Ähnlich einem kleinen Singvogel ist sie eingesperrt in einem goldenen Käfig und bekommt eine Menge Tricks beigebracht um in dieser Gesellschaft zu gefallen. Was auch sehr schnell gelingt.


    Ihre Schönheit... Was recht witzig ist, da eigentlich nie jemand ihr Gesicht zu sehen bekommt, sorgt für einen regelrechten Aufruhr und einer Männeransammlung vor dem Haus, was auch den ehrenwerten Herren nicht entgeht und 5 besonders feine Herren ihr die Aufwartung machen und um ihre Hand anhalten.


    Prinz Ishitsukuri, Prinz Kuramochi, Ōtomo no Miyuki und Isonokami no Marotari und schliesslich der Kaiser selbst.




    Takeneko ist selbstverständlich nicht von dieser Welt und nach diesen Wirren beschliesst ihre Heimat der Mond sie wieder zu sich zurückzurufen und so beginnt sie, wenn auch wiederwillig sich von der Erde und allem was sie liebt zu verabschieden.


    Ja, sie ist die Mondprinzessin und wird mit einer doch sehr beeindruckenden Aktion nach Hause zurückgeholt.


    Was aber nun will uns diese ganze Geschichte sagen? Das war für mich etwas schwer herauszufinden bis gar nicht. Gut, es ist ein altes Märchen, von dem man ausgehen kann, dass es jeder Japaner in und auswendig kennt, ähnlich als wären wir mit einem Gebrüder Grimm konfrontiert. Nur was gibt es mir mit? Nicht viel, außer mit seinem fernöstlichen Charme zu imponieren. Gut, als solches erfüllt es durchaus einen Zweck, aber mehr auch nicht.
    Die festgehaltenen Stimmungen sind hingegen beeindruckend, die Musik wie üblich passend und harmonisierend mit dem Anime.


    Die zeichnerisch herausragendste Leistung mag wohl Takenekos Traumsequenz sein, in der sie aus ihrem goldenen Käfig zurück in die Berge flieht. Beeindruckend was man aus solchen Tuschezeichnungen zaubern kann.


    Schöner Anime, interessant von einem historischen Blickwinkel, aber nicht wirklich ein Meilenstein vom erzähltechnischen her.

    Kann nicht voten, fehlen Mushishi, Ping-Pong The Animation und Jo-Jo ... :|
    Wären so mit meine Favoriten von 2014, neben Space Dandy, der eigentlich ein Split-Cour ist, wie Wixxos, also weiß ich jetzt auch nicht. ;___;