Beiträge von Touma

    Das al Krankheit zu Betitteln finde ich schwer.

    Authismus bezeichnen wir aber auch übergreifend als Krankheit, und die hiervon betroffenen Menschen sind auch lediglich mit ein paar.. uhm.. zusätzlichen Konfigurationen (:D) zur Welt gekommen. Das selbe gilt auch für etwas, was dem Authismus relativ nahe kommt, der Hochsensibilität. Physisch leiden die betroffenen Menschen nicht an irgendwelchen Krankheiten, aber irgendetwas in ihrem Gehirn oder in ihrer Biochemie sorgt dafür, dass diese Menschen einem anderen Denkmuster folgen, als die Allgemeinheit. Darum haben es Authisten und Hochsensibele oft auch schwer damit sich sozial zu integrieren. Diese Leute sind nicht von Natur aus "asozial", ihr grundlegendes Denkmuster ist einfach nur ein anderes, und dadurch fällt es ihnen schwer sich mit anderen auszutauschen.


    Man kann sich das praktisch vorstellen, als würde man eine Microsoft Office Datei voller Formatierungen etc. mit Open Office öffnen wollen. Open Office kann die Datei zwar öffnen und lesen, aber was Textformatierungen, Druckbereiche etc. betrifft wird es die bestehenden Formatierungen entweder dabei entfernen, oder falsche an deren Stelle einführen. Das Kommunizieren mit Authisten oder Hochsensiblen folgt einem ähnlichen Muster.. sie verwenden lediglich ein anderes Format, weswegen in beide Richtungen eben schnell mal vieles "Lost in Translation" geht.


    Die Betroffenen sind aber nicht schlechter als andere, auch sind sie nicht weniger wert als andere. Diese beiden Personengruppen haben in mancher Hinsicht sogar Vorteile gegenüber den Normalos, denn manche Sachen können sie desöfteren um ein vielfaches besser, weil es in ihre Denkmuster eben hineinpasst.


    Grundsätzlich kann man bei diesen Leuten aber auch sagen, dass sie im eigentlichen Sinn nicht krank, sondern nur "anders" sind. Hier steht es aber nicht zur Diskussion, was diese Menschen haben ist für kaum jemanden kein Krankheitsbild. Eine Geschlechtsidentitätsstörung folgt doch dem selben Schema. In bestimmten Punkten gibt es sehr auffällige, geistige, Abweichungen zur Allgemeinheit.. womit ich mich nun primär auf "das Gefühl im falschen Körper zu stecken" beziehe. Wie bei den Authusten und Hochsensiblen liegt auch hier ein Denkmuster vor, was normalerweise nicht vorliegt.. und wie bei diesen beiden Personengruppen sorgt es für Einschränkungen in bestimmten Lebensbereichen, auch psychischen, als auch für Vorteile in anderen.


    Das Grundgerüst dieser drei "Krankheiten" ist das Gleiche, es stehen lediglich andere Sympthome darauf.

    Wenn die W.H.O. dies als Krankheit ansieht, müssen sie auch genau wissen, woher diese Krankheit entsteht und wie diese zu bekämpfen ist. Dies ist jedoch nicht möglich, da dies nur als Krankheit zählt, da es kein "Normaler" Mensch so sein darf.

    "Dürfen" Authisten keine Authisten sein? Dürfen hochsensible Menschen keine hochsensiblen Menschen sind? Ich weiß nicht, woher dieser Denkansatz kommt, dass eine Krankheit mit "darf nicht sein" assoziiert wird, aber dieser Denkansatz ist doch quatsch. Jeder Mensch hat früher oder später, bewusst oder unbewusst, eine riesige Palette an Krankheiten, mit denen er durchs Leben wandelt. Niemand davon ist deswegen nun weniger Wert.. diesen Schuh, dass man durch eine Krankheit weniger wert sein solle, den zieht sich die LGBTQ+ Community aus einem mir vollkomem unerklärlichen Grund selbst an. Sie assoziieren das Wort "Krankheit" mit "darf nicht sein", andere tun dies nicht.. ich tue dies auch nicht.

    Dies jedoch ist ein sehr veraltetes denken, denn wenn man es so sieht, müssten wir auch eine Krankheit sein, denn wir sehen dem Neanderthaler nicht mehr wirklich ähnlich.

    Es wäre auch schlimm, wenn wir dem Neanderthaler ähnlich seien würden.. denn von dem stammen wir gar nicht ab. Okay, vielleicht doch. Die ursprüngliche wissenschaftlichen Thesen hierzu lauteten, dass es vor langer Zeit den Neanderthaler und den Homo Sapiens gab. Der Neanderthaler war von seiner Statur her der stärkere Primat, aber dafür war er dem Homosapiens im Punto Intelligenz unterlegen. Für lange Zeit ging man davon aus, dass der Homosapiens den Neanderthaler ausgelöscht hat, was den ersten Genozid unserer Spezies ausmachen würde.


    Mittlerweile werden aber auch Stimmen laut die besagten, dass der Homo Sapiens den Neanderthaler "assimiliert" haben könnte. Assimiliert heißt in dem Zusammenhang, dass sich zwei verschiedene Spezies (!) von Menschenaffen miteinander gepaart haben könnten. Wäre das so hieße das natürlich nicht, dass wir nun alle ein wenig Neanderthaler in uns haben müssen, aber es hieße das zumindest hier und da ein paar Menschen existieren könnten, deren Blutlinie zwei verschiedene Spezies beinhaltete. Wenn diese Leute sich nun aber über Generationen weg mit "Homo Sapiens" und deren Abstämmlingen gepaart haben sollten, dann dürfte heute aber nicht mehr viel Neanderthaler in denen übrig sein.


    Und zum Thema Krankheit: Evolution bedeutet Mutation, sich evolutionär anzupassen macht einen nicht zu einem Kranken.. es macht einen zu einem Mutanten. Entgegen der gängigen US-Meinung haben Mutanten aber keine X-Men Superkräfte, leider! :D

    Aber dennoch werden wir als Normal angesehen.

    Werden wir das denn wirklich? Ich bin mir ziemlich sicher, das wir alle bestimmte Dinge mehr und andere wieder weniger normal ansehen. Siehst du Furries als normal an? Ich nicht. Siehst du die CEO's irgendwelcher multi-billionen Dollar Konzerne als "normal" an, die millionen von Dollarn pro Woche dafür erhalten, anderen Menschen ihre Leben zu ruinieren? Ich halte auch diese Menschen nicht wirklich für normal.


    Was "normal" ist und was nicht, das liegt immer im Auge des Betrachters. Für mich ist meine Meinung hier im Thread eine "Normale", für dich nicht. Für manche Leute ist übrigens nicht nur meine Meinung zu dem Thema "nicht normal". Man bezeichnete mich für diese Meinung schon mehrfach anderswo als Nazi, setzte mich mit Hitler gleich und den Tod wünschte man mir ebenfalls schon mehrfach. Meine Meinung passt manchen progressiven Stimmen nicht, und als Resultat labeln sie mich gerne als etwas anormales.. als ein Monster wie Hitler, welches bitte schnellstmöglich aufhören sollte zu atmen.


    Ich bringe Schwulen, Lesben, Bisexuellen oder Transsexuellen keinen Hass und keine Verachtung entgegen. Letzteren wünsche ich tatsächlich nur, dass sie die Hilfe erhalten die sie auch wirklich brauchen, und da die aktuelle Selbstmordrate so hoch ist wie sie ist denke ich eben, dass die erhaltene Hilfe nur bedingt bis gar nichts bringt. Deswegen will ich die Ursachen lieber verstehen, als sie zu idealisieren. Die oben angesprochenen Authisten idealisieren wir auch nicht, bei denen sucht die Wissenschaft seit Jahren nach mehr und mehr Möglichkeiten, um das Leben der Betroffenen angenehmer und z.T. auch sicherer zu gestalten. Das ist es was ich auch in der Transgender-Frage möchte und ich finde es schlimm, dass es in dieser Frage so viele Tabu-Themen gibt, die man weder fragen noch ansprechen darf.


    Diese Tabus stoppen den Fortschritt, denn niemand traut sich diese Tabus zu erforschen.. und ohne eine alles umfassende und abklärende Forschung wird es schwer eine effektive (!) Hilfestellung für die Betroffenen zu finden.. eine die nicht zu Statistiken führt, die besagen, dass sich 46% der Betroffenen schonmal versuchten (!) selbst das Leben zu nehmen, während sich 78% der Betroffenen schonmal Gedanken darüber machten, sich das Leben zu nehmen.


    Das sind statistische Werte die nach Hilfe schreien, nicht danach idealisiert zu werden!

    Ein Krankheit muss also demnach immer einen Ursprung haben. Da man dies nicht bestätigen kann bzw weiß, was dies auslöst und wo dies ausgelöst wird. Sehe ich persönlich dies einfach nicht als Krankheit.

    Befinden wir uns nun im "Wenn jemand einen Baum fällt, aber niemand nah genug dran ist es zu hören, wurde der Baum dann wirklich gefällt"- und Schrödingers Katze Territorium? :/ Du hattest doch vor kurzem gelesen, dass ich ein kleines Herzleiden habe. Niemand kann den Ursprung hiervon bestätigen, keiner weiß was dies auslöst und wo dies ausgelöst wird.. alles was man weiß ist, dass da ein Symptom auf meinem EKG auftauchte. Bin ich nun zu 100 prozent gesund? Nein, denn wo ein Symptom ist, da schlummert irgendwo auch eine Erkrankung, die es hervorruft. Meine Herzgeschichte ist erst seit den frühen 80ern überhaupt bekannt und entsprechend in der Erforschung, ähnlich lange wie die tatsächlichen Gender-Studien.


    Seit bald 40 Jahren forscht man an dieser Krankheit, aber bis heute fand man weder eine Ursache, noch eine Therapiemöglichkeit dafür. Meine Krankheit kommt vom Herzen, und das funktioniert im Vergleich zum menschlichen Gehirn recht simpel. Unsere Selbstwahrnehmung dürfte sich in unseren Gehirnen bilden, und darin auf Ursachenforschung zu gehen ist weit schwieriger, als in sowas simplem wie einem Herzen.


    Außerdem darf man nicht vergessen, das medizinische Fortschritte nicht in Hollywood-Manier geschehen. Die meisten medizinischen Durchbrüche lassen Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte auf sich warten, siehe Krebs, HIV oder gar die Influenca, die wir selbst nach Jahrhunderten noch nicht in den Griff bekommen konnten. Medizinische Forschung braucht Zeit, Durchbrüche brauchen Zeit, und das nicht nur, weil die damit verbundenen Studien sehr zeitaufwändig sind.

    Es ist keine Krankheit wie manche es sehen wollen

    Die World Health Organization sieht es als Krankheit an. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die W.H.O. nicht auf Basis von Vorurteilen urteilt, sondern auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen und Studien.


    Und wenn man im falschen Körper steckt, ist das nicht das erste Indiz dafür, dass entweder mit dem Körper, oder aber mit dem Geist, etwas nicht stimmt? Wenn etwas mit dem Körper oder Geist nicht stimmt, dann spricht man von einer Krankheit. Ich verstehe persönlich aber auch nicht, wieso sich die Menschen so sehr daran beißen, wenn man soetwas als Krankheit bezeichnet. Ich habe auch eine Krankheit mit der ich leben muss, ich sehe das jetzt aber nicht als negative Wertung gegenüber meiner Person.. es ist lediglich ein Fakt.


    Ein anderer Fakt ist es, dass man für gewöhnlich wegen psychologischer Krankheitserscheinungen zum Psychologen geht, und wegen physiologischer Krankheitserscheinungen zu mehr oder weniger allen anderen Ärzten. Um eine Geschlechtsumwandlung durchzukriegen müssen die Betroffenen sich mit Ärzten und Psychologen auseinandersetzen, gesunde Menschen müssen das nicht.


    Wir können sogar einen Schritt weitergehen. Nimm mal an, wir hätten einen Fall von siamesischen Zwillingen vor uns, gewissermaßen ein Körper, zwei Köpfe. Das würden wir sofort als "Anomalie" wahrnehmen. Die Kinder wären keine Monster für uns, es wären Kinder die einem schweren Schicksalsschlag zum Opfer fielen.. aber am Ende des Tages wären sie eine Anomalie, sie sind anders, von Geburt an. Das Gleiche würden wir auch über Menschen denken, die mit zu wenigen oder zu vielen Gliedmaßen auf die Welt kommen, über Menschen die unter Albiniismus leiden und auch über Menschen, die mit geistigen Einschränkungen geboren wurden. Hierbei rede ich von Menschen, deren geistige Entwicklung von Natur aus nicht über einen bestimmten Punkt hinausgehen kann, aber auch von Menschen mit stark ausgeprägtem Authismus, A.D.H.S. und all diesen Geschichten.


    All diese Menschen leiden an bestimmten Krankheitsbildern und wir, als Außenstehende, nehmen diese Krankheitsbilder als solche wahr.. behandeln die Betroffenen aber trotzdem mit Mitgefühl und Respekt.


    Sobald es um die Gender-Frage geht werfen wir dieses Konzept aber über den Haufen, und damit wird unausweichlich ein Konflikt erzeugt. Es fängt schon beim Intersex an, der Intersex ist das Nächstliegende zum siamesischen Zwilling, oder zu Menschen denen zu viele oder zu wenige Gliedmaßen angeboren wurden. Intersex bedeutet nämlich in der Regel, dass jemand mit zwei Geschlechtern geboren wurde, eines davon ist recht stark ausgeprägt, das andere sehr schwach. Ich sage das, was Ärzte bislang auch immer sagten: Es liegt eine Anomalie vor. Bislang gingen Ärzte hier so vor, dass sie nach Möglichkeit das stark ausgeprägte Geschlecht als das richtige Geschlecht annahmen, und das zu schwach ausgeprägte (Beispiel: Mikropenis) als mehr oder minder eine Fehlbildung sahen und entsprechend entfernten.


    Laut der LGBTQ+ Community ist soetwas nun aber "Diskriminierung", denn die medizinischen Fakten, die eindeutig eine Anomalie vorweisen, die widersprechen der Ideologie dieser Community. Hat der Mensch drei Hände, dann ist es in den Augen aller eine Anomalie, hat er aber ein Geschlechtsteil zu viel, dann ist das "vollkommen normal" :rolleyes:


    Der Transgenderismus ist in meinen Augen genau das Gleiche. Irgendwann ist bei den betroffenen Menschen eine Anomalie entstanden, die den Transgenderismus und all die heute verbreiteten Geschlechtsidentitäten zur Folge hatte. Woher das ganze kommt, das weiß allerdings niemand. Was wir wissen ist lediglich, dass die betroffenen Menschen eine sehr hohe Selbstmordquote haben und ich zweifele sehr stark an, dass es ausschließlich an Dingen wie "Mobbing" liegt. Transgender sind nicht die einzige Personengruppe auf der Welt, die Mobbing und Diskriminierungen ausgesetzt wird, es ist aber die mit der mit Abstand höchsten Selbstmordrate. Wenn eine diskriminierte Personengruppe eine höhere Selbstmordquote hat als eine andere, ähnlich diskriminierte, dann ist es legitim von tiefergehenden Problemen auszugehen. Das könnten mit dem Transgenderismus verwobene psychologische Krankheiten sein, aber eventuell auch mit den dazugehörigen Hormontherapien o.ä. zusammenhängende.


    Grundsätzlich ist sich weder die Wissenschaft, noch der Gender-Studies Bereich sicher, was faktisch tatsächlich in solchen Fällen vorgeht. Aber dadurch, das wir alles tolerieren und nichts hinterfragen dürfen, nicht einmal in wissenschaftlichen Studien, weil "diskriminierend", wird es von Jahr zu Jahr schwieriger herauszufinden, was die betroffenen Menschen zu dem macht, was sie sind und wichtiger: Was sie in den Selbstmord treibt.


    Wir haben das Ergebnis einer Gleichung vor uns, wissen aber nicht worauf diese Gleichung aufbaut. Was wir als Gesellschaft tun ist nicht nach bestem Wissen zu agieren um diesen Menschen zu helfen, was wir tun ist vielmehr den Leuten ein Placebo aufzukleben und zu hoffen das es wirken wird. Das Problem wird nicht an der Wurzel angepackt, sondern am frischesten Zweig den man nur finden kann.. zumindest meiner Ansicht nach.

    Was ich damit sagen will ist, dass dies auch eine Lebensweise ist, die man wählt und keine Krankheit.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Wäre es eine Lebensweise, die man wählt, und keine die angeboren ist, dann würde es das ganze auf nichts weiter als eine Art Fetisch degradieren. Ein Fetisch verdient keine medizinische und von der Krankenkasse finanzierte Betreuung und keine von den Kassen mitgetragenen operativen Eingriffe. Ist es ein Krankheitsbild, so wie es das W.H.O. auch sieht, dann sind die Krankenkassen in der Bring-Schuld, ist es kein Krankheitsbild, dann sind die Betroffenen auf sich alleine gestellt. Ich hoffe du kannst mir in dem Punkt folgen ^^ Ich will das den Leuten geholfen wird, unser Sozialstaat springt aber nur bei Krankheiten ein, nicht bei "Modeerscheinungen".

    Aber wenn es nicht anders geht damit Betroffene Unterstützung und Hilfe bekommen, da die Welt einfach Böse und schwer ist, ist der Gedanke Krankheit evtl nicht ganz verkehrt aber es muß anders vermittelt werden denn krank im dem Sinn ist es ja nicht.

    Der bisher gängige Standard war es, dass das W.H.O. vorgibt, was wir im Normalfall als Krankheit ansehen, und was nicht. Das hier nennt die W.H.O. "gender dysphoria". Im Grunde verbindet man mit der Gender Dysphoria Sympthome, und Sympthome treten nur im Zusammenhang mit Erkrankungen oder Störungen auf. Was die Menschen nicht verstehen ist, dass "krank sein" nicht bedeutet, dass man "weniger wert" ist. Krank sein ist krank sein, sonst nichts.

    LightRO


    Ja, das kommt mir bekannt vor. Mein Blutdruck ist eigentlich auch relativ niedrig, aber manchmal schiesst er von jetzt auf gleich in die Höhe. Bei mir löst das für gewöhnlich dann auch gleich automatisch Stress aus, der übersäuert dann meinen Magen, und der strahlt mir dann Schmerzen und ein Druckgefühl in den gesamten Brustraum aus.. wobei ich dann zwar weiß, dass es vom Magen kommt, aber ich mir halt trotzdem immer Sorgen wegen des Herzens mache. Als die Sache noch frisch war brachte es mich zusätzlich auch mal zum Hyperventilieren, wodurch dann erst die Arme und später der gesamte Oberkörper taub wurden und es mir auch.. wirr.. ging.


    Also die Spirale in der du da steckst kenne ich denke ich auch.. selbst stecke ich ja auch in sowas. Persönlich habe ich auch immer dieses Grundgefühl, dass da eine Bombe in meinem Brustkorb steckt.. und das sobald etwas passiert die dazugehörige Lunte angezündet wurde :rolleyes: Schön ist anders!


    Na aber ich war heute beim Arzt, der schrieb mich sogar unaufgefordert für gleich die gesamte Woche krank. Der Chefin schrieb ich zwischenzeitlich auch eine Mail und teilte ihr zumindest schonmal die groben Eckpunkte des Problems mit. Sobald ich wieder da bin wollte sie dann mal mit mir sprechen. Ich sehe das aber auch so wie ihr alle hier, den Job zu riskieren ist im Zweifel halt klüger, als solche Geschichten zu unterschätzen. In meinem Fall darf ich übrigens gar keine Tabletten nehmen, bei mir heißt es tatsächlich nur, dass ich diverse "Risikofaktoren" meiden muss. Dazu gehören übrigens selbst Zahnärzte, weswegen ich die entweder nur ohne Betäubung an mir arbeiten lassen darf (letztes Jahr zog man mir einen Weisheitszahn, ohne), oder das ganze mit einem Kardiologen zusammen stattfindet.


    Das letzte Jahr, da belastete mich das noch extrem. Die letzten Monate eigentlich gar nicht mehr.. bis zum Wochenende eben, und da hat mich doch tatsächlich eine Zahl auf einer Wetterkarte "getriggert".. da sieht man mal dran wie verrückt mich meine Ärzte damals gemacht haben!


    Naja, aber nun heißt es krankschreibungsmäßig Augen zu und durch.. mal gucken was hierbei rum kommt. Dir wünsche ich aber hier auch alles Gute, was Job und Gesundheit betrifft. Angenehm ist es ja nicht, sowas zu haben.

    Feminismus ist einfach die Gleichberechtigung der Geschlechter sein.

    Naja, viele wissen aber auch nicht, dass so ziemlich die ersten Feministinnen die sogenannten Suffragetten waren, und diese netten Damen sind der Geschichte als militant in Erinnerung geblieben. In ganz Britannien glänzten diese netten Damen damals damit Brandstiftung zu betreiben, Sachbeschädigung zu betreiben und selbst mit Giftstoffen versetzte Briefe an Menschen, die sie nicht mochten, zu versenden. Selbst ein Bombenanschlag ging auf die praktisch ersten der Feministinnen-Bewegung damals zurück, und dieser galt David Lloyd George's Anwesen.


    Ich finde das es immer wichtig ist auch den historischen Kontext im Auge zu halten. Wir haben heute sehr viele und recht lautstarke Feministinnen, wie Anita Sarkeesian, welche alles.. vom Man-Spreading bishin zum Pinkeln im Stehen (Australien!) gesetzlich verbieten lassen wollen. Hier und da haben wir sogar Feministinnen, die der gesamten Männerheit ganz offen einen Genozid wünschen und damals..? Da hatten wir die Suffragetten..


    Der Feminismus an sich mag in den Köpfen aller, die noch normal denken können, für nichts weiter als Fairness/Gleichbehandlung stehen.. aber in anderen lebt der Geist der Suffragetten bis heute weiter. Problem ist hier nur, dass diese extremistischer veranlagten Persönchen heute nicht mehr auf den Namen Suffragetten hören, nein.. sie bezeichnen sich ebenfalls als Feministinnen. Diese Personen haben den Feminismus regelrecht gekarpert, und das hatte all die Vorurteile, die man dem Feminismus heute gegenüberbringt, zur Folge.

    Leider schießen sehr viele, wie hier in diesem Bericht auch, über das Ziel hinaus. Für solche Leute, gibt es ach einen extra begriff.

    Also mir schilderte mal eine Feministin, dass ich diese Extremistinnen doch bitte als "Fem-Nazis" bezeichnen möge. Spoiler-Alarm: Fem-Nazis als Fem-Nazis zu bezeichnen endet meist im Chaos! :D

    Das sehe ich allerdings anders. Ja es stimmt etwas mit solchem Menschen nicht (Ganz blöd ausgedrückt), da sie im falschen Körper geboren worden sind.

    So ist eine der vielen Thesen zu dem Thema, das ist richtig. Aber darf ich dir mal ein kleines Situationsbeispiel nennen, welches dir recht schnell klarmachen dürfte, weswegen ich es nicht gut finde Transgender als das neue "Normal" zu erachten?


    Charlize Theron!

    Für eine ganze Weile dachte ich übrigens, dass sie die attraktivste Frau der Welt sein dürfte! Heute halte ich sie für eine der Bescheuertsten. Der Grund dafür sind ihre Adoptiv-Kinder. Wie es in Holywood nunmal modern ist adoptierte auch sie insgesamt meine ich zwei Kinder aus Afrika. Eines dieser Kunder ist heute sieben Jahre alt, und laut Charlize Theron.. transgender.


    Wie kam Charlize Theron darauf, dass ihr Kind transgender ist, fragst du dich nun sicher, oder? Na das ist ganz einfach. Mit drei Jahren hatte der Junge keine Vaterfigur in seinem Leben, er hatte lediglich seine Adoptivmutter, und seine Schwester, und natürlich neigten beide dazu Frauen- und Mädchendinge zu treiben. Ich gehe mal stark davon aus, dass der dreijährige Junge einfach dazugehören wollte, und irgendwann sagte er eben "Ich bin auch ein Mädchen!".


    Charlize Theron hinterfragte das Ganze anscheinend aber nicht einmal. Sie hielt diese Aussage, von ihrem dreijährigen Adoptiv-Sohn, für etwas derartig normales, dass sie ihn sofort in ein Kleid steckte.. und sie dies bis heute noch tut, vier Jahre später :rolleyes:


    Und nein, die Aussage eines Dreijährigen zu diesem Thema, die nehme ich nicht ernst. Als ich drei Jahre alt war, da sah ich mir die Ninja Turtles auf RTL an, und später lief ich auch zu meiner Mutter und sagte "Ich bin ein Ninja Turtle!". Mir kaufte man zum Glück auch keinen übergroßen Schildkrötenpanzer plus Ninja-Equipment, um meine dreijährige "Identität" nun als Fakt einfach mal in Stein zu meißeln. Charlize Theron tat aber genau das, mit ihrem Kind, weil sie von den Medien eine dermaßende Hirnwäsche verpasst bekommen haben muss, dass sie es nicht mal mehr hinterfragt, wenn sich ein dreijähriges Kind als Transgender "identifiziert".


    Solche Geschichten kann ich dir im Dutzend nennen, das hier ist lediglich die Aktuellste davon. Die älteste ist der "wissenschaftliche Ursprung" der Gender-Studies, Spoiler-Alarm: Man erzog zwei kleine Jungs als Mädchen, steckte sie in Kleider und.. kurz nach der Studie nahmen sich beide das Leben.


    Wenn wir dieses Thema zu sehr normalisieren sind Kolleteralschäden, wie Charlize Therons Sohn (!), ebenfalls der Standard. Sie ruinierte effektiv das Leben ihres Adoptivkindes, das kann ich dir jetzt schon sagen. Sie schuf eine Geschlechts-Identitätsstörung wo wahrscheinlich keine war.

    Bevor jemand überhaupt in frage kommt eine Hormontherapie zu bekommen, muss diese Person 1. Regelmäßig zu einem Psychologen und 2. mindestens ein Jahr als das andere Geschlecht leben. Also die Leute bekommen so auch Hilfe.

    Da spalten sich die Geister. Ich fürchte vielmehr, dass man hier dem Sympthomen einfach nachgibt und lediglich auf einen Placebo-Effekt hofft. Du darfst nicht vergessen, dass unser Hormonspiegel nicht unmaßgeblich für unser Wohlbefinden verantwortlich ist. Solche Hormontherapien werden hauptsächlich für den kosmetischen Effekt durchgeführt, wie sich das ganze aber auf das Wohl der Betroffenen auswirkt, das scheint kaum Beachtung zu finden. Statistisch betrachtet ist die Selbstmordquote auch bei Menschen nach der Hormontherapie noch sehr hoch, vergleichbar mit der Selbstmordrate der Juden, als Hitler an der Macht war. Solch hohe Selbstmordraten hast du in anderen Personenkreisen nicht, meines Wissenstandes nach sind selbst chronisch Depressive statistisch gesehen nicht so selbstmordgefährdet, wie Transgender. Daraus schließe ich für meinen Teil, das die Hilfe, die die betroffenen Menschen erhalten, nicht hilfreich ist :-/

    Was auch eine wichtige Sache ist, weshalb viele Transgender usw. diesen Schritt tun oder in Betracht ziehen, ist dass sie nicht akzeptiert werden wie sie sind und müssen dann ständig schauspielern und sich verstecken, was die aller meisten einfach nicht ertragen.

    Daran wird eine Geschlechtsanpassung aber auch nichts ändern. Wir Menschen operieren nach Eindrücken, und wenn uns etwas "anders" vorkommt, dann reagieren wir auch entsprechend dafür.. zumindest die meisten. Transgender, egal ob mit oder ohne irgendwelche Eingriffe, sind anders.. und diesen Eindruck hinterlassen sie für gewöhnlich auch recht schnell. Am Ende wird eben immernoch zwischen biologischen Frauen/Männern, und Transgenderfrauen/-männern differenziert. Es gibt einen Unterschied, den nehmen Menschen auch wahr und ich glaube nicht, dass sich das jemals ändern wird.


    Blöde Blicke und noch blädere Sprüche werden die Betroffenen denke ich immer von irgendwem zu hören bekommen. Wenn man anders ist, dann ist es einfach normal, dass die Menschen auch anders auf eine/n reagieren. Man darf ja nicht vergessen, das Transgender vielleicht 0,7% der Weltbevölkerung ausmachen.. wodurch sie sich für viele ganz klar von der Norm abheben.


    Übrigens glaube ich nicht, dass die Betroffenen von regelrechten Menschenmassen, hier in Europa, schikaniert und in den Selbstmord getrieben werden. Ich bekam schon oft genug mit wie Menschen mit den Betroffenen umgehen, hier und da ist einer mal ein Ar***, aber für gewöhnlich sind die Leute doch recht respektvoll.. oder gar vorsichtig.

    Ja das sehe ich auch so. Ich finde man sollte sowas anders nennen, da leute die z.b. Transphobie oder Heterophobie haben, ja keine Angst vor diesen Leuten haben.

    Verkehrt wäre das nicht. Ich empfinde es immer als Provokation, wenn man solche "Phobien" um sich wirft.. aber manchmal glaube ich, dass das auch so gewollt ist. Manchmal glaube ich, das Leute, die Worte wie "Homophobie", "Transphobie", "Heterophobie" etc. verwenden ganz bewusst den Stolz ihres Gegenübers angreifen möchten, indem sie Öl ins Feuer gießen.

    Ja man muss nicht die ganze Gamerwelt deswegen auf den Kopf stellen wegen Transgender usw. Es gibt ja mitlerweile auch Spiele, die so etwas Thematisieren oder man auch ein 3. Geschlecht auswehlen kann, was ich jetzt auch nicht schlecht finde. Aber wie bei allem, muss man das nicht übertreiben.

    Dem kann ich so nur zustimmen. Gegen ein paar Nischen-Games hier und da hätte ich auch nichts einzuwenden. Das man es übertreiben wird ist nur meine Sorge.. und Themen wie Transgenderismus (?) sind eben absolut nicht meine Welt. Ich bin ein wenig über das Thema informiert und ja, ich stehe dem Therapieansatz hier kritisch gegenüber.. aber das ist alles. Ich muss mich damit nicht aktiv in irgendwelchen Medien befassen, ich will mich lieber mit Dingen befassen die mich unterhalten.. und dazu gehört sowas einfach nicht.


    Oh, nur für die Akten möchte ich übrigens noch schreiben, das ich deine Meinung - auch wenn sie in einem starken Kontrast zu meiner steht - respektiere. Ich wünsche allen Feministinnen (außer solchen, wie Sarkeesian vielleicht :D) und Transgendern für ihre Leben nur das Beste. Mein Standpunkt ist lediglich ein anderer, als derer. Am Ende aber lebe ich trotz allem nach dem Grundsatz "Leben und leben lassen".. alle sollen ihre Leben so leben wie sie möchten, selbst wenn ich manche Dinge für fragwürdiger halte als andere.

    Ja das alles ist leider nicht so optimal für dich. Aber die Sorgen verstehe ich voll und ganz und auch so toll ein Job ist, würde ich auch mein leben nicht dafür so riskieren wollen.

    Ja~.. das ist genau der Punkt. Gut, ich weiß jetzt nicht was für ein Risiko solche Temperaturen für mich genau bedeuten können, alles was man mir immer gab war die Aussage, dass höhere Körper-Kerntemperaturen mein Risiko "enorm" steigern. Mein Risiko, das etwas passiert, liegt pro Jahr bei 0,035%. Bedeutet "enorm" nun, das es plötzlich täglich auf 10% liegt? Oder bedeutet es, das es einen Tag lang vielleicht mal auf 0,002% liegt? Ich habe keine Ahnung, aber genau dadurch sehe ich halt eine potentielle Lebensgefahr in solchen Situationen.. und der möchte ich mich selbst für meinen Traumjob nicht aussetzen..


    Während ich den Absatz schrieb fiel mir übrigens auf, wie wunderbar die Götter in Weiß mal wieder mit mir kommuniziert haben. Die sollten ehrlich mal einen Kurs besuchen, in dem man ihnen beibringt ihren Patienten etwaige Risiken genauer zu vermitteln :doofy:

    Das Beste ist wirklich immer in ruhe mal mit dem Chef zu reden und ihm alles zu erklären. Dann kommt es eigentlich nur noch auf die andere Person an wie die drauf ist denke ich. Ich hoffe echt für dich, dass du ein verständnisvollen Chef hast und das ihr zu einer Lösung kommt.

    Das ist denke ich auch der Kurs den ich einschlagen werde. Was das Verständnis betrifft, da brauche ich aber denke ich einiges von der Cheffin. Einerseits bekam ich jetzt schon mit, dass sie von sich aus Leute darauf ansprach, dass sie so blass seien, und dass sie die Leute dann von sich aus sofort nach Hause schickte.. aber andererseits ist mein Timing halt mehr als nur suboptimal.


    Zum Glück ist diese Sahara-Hitze aber nur für eine Woche bei uns. Eine Woche kann ich vielleicht noch in der Probezeit überbrückt bekommen, mit ganz viel Verständnis von ihr.. wären es mehrere Wochen, dann wäre es auf alle Fälle vorbei.


    Aber ich danke dir. Ich hoffe auch, dass das ganze noch ein Happy End nehmen wird. Der Kollege, mit dem ich auf Geschäftsreise gehe, dem textete ich gerade schon in WhatsApp was los ist und warum. Kontext ist wie ich finde immer wichtig, der schützt vor Vorverurteilungen. Bei uns meldet man sich per E-Mail krank, in meiner riss ich schon an das ich die Hintergründe gerne telefonisch oder unter vier Augen erläutern möchte. Wenn sie sich während meiner Ausfallzeit nicht bei mir meldet, gehe ich danach mal zu ihr.. es sei denn das Kündigungsschreiben ist schneller bei mir, als ich bei ihr :rolleyes:

    Und vielleicht kann man dann ja diesen super tollen kopierer aus deinem Büro schaffen und so wie du das auch privat gemacht hast, eine Klimaanlage für dein Büro über die Krankenkasse beantragen.

    Ich glaube der steht rein aus Platzgründen bei mir im Raum, aber vielleicht kann man ja zur Not auch einfach mich in ein anderes Büro umsiedeln.. im Idealfall in eines, das nicht von morgens bis Abends permanent von der Sonne bestrahlt wird. Aber ja, sollte mein Vertrag den Ausfall nun überstehen, dann versuche ich mal einen dieser Ansätze! Einfach nur damit das hier eben ein einmaliger Ausfall bleiben wird!

    Ich drücke dir auf jeden Fall ganz feste die Daumen, das dein Chef Verständnis für deine Situation zeigt.

    Ich danke dir :)

    Hi Leute,


    ich muss mich mal kurz ein wenig auskotzen, wenn euch das nichts ausmacht.


    Seit einigen Monaten habe ich endlich, und nach langer Suche, einen vernünftigen Job gefunden. Die Bezahlung ist super, die Arbeit ist abwechslungsreich und anspruchsvoll, Urlaubstage gibt es mehr als ich eigentlich gebrauchen könnte und alles in allem ist das der zweite Job in meinem Leben (und ich hatte einige Jobs, befristete Verträge ftw), zu dem ich tatsächlich gerne ging.. und heute kollidiert der Job ganz fies mit einer meiner Vorerkrankungen.


    Wie ich anderswo im Forum schon beschrieb wurde bei mir vor zwei Jahren nämlich eine - wie sich später herausstellte - relativ harmlose Herzrythmusstörung festgestellt. Damals aber startete die Diagnose damit, dass man "versehentlich" ein Kammerflimmern bei mir auslöste und man mich über Monate hinweg zu einer Operation drängen wollte, um mir ein Gerät in den Brustkorb setzen zu lassen, was laut Vortests nicht korrekt funktionieren würde.. und was mir voraussichtlich regelmäßig grundlos Elektroschocks verpasst hätte. Das Ende vom Lied war, das mich meine Hausärztin damals mit PTSD krankschrieb, einfach weil die Ärzte mich so weit hatten das ich glaubte, das alles was meinen Herzschlag erhöhen würde mein potentielles Todesurteil sein dürfte. Später stellte sich das ganze aber als Fehldiagnose heraus, die Chance das mein Herz irgendeinen Murks treibt ist verschwindend gering.. es gibt lediglich ein paar Dinge auf die ich achten muss.


    Und das Problem ist, das eines dieser Dinge meine Körper-Kerntemperatur ist.. die darf nicht über 38° steigen, denn ansonsten steigt das Risiko, das mein Herz schlapp macht, enorm. Ich gehöre also praktisch zu den wenigen Männern, die bei der Männergrippe tatsächlich so tun dürfen als würden sie sterben, denn bei mir ist das Risiko tatsächlich da :D


    Dummerweise kollidiert genau diese Sache nun mit der kommenden Arbeitswoche. Heute müsste ich planmäßig auf Geschäftsreise gehen, bis einschließlich morgen. Danach die Woche leiden wir unter akkuter Überbelastung, ein Ausfall ließe unsere letzte Woche organisierten Einsatzpläne wie Kartenhäuser zusammenfallen und.. hier im Ort sind für die gesamte Woche hin Temperaturen zwischen 38° und 40° angesagt, während ich erfahrungsgemäß weiß, dass mein Büroraum für gewöhnlich ein paar Grad wärmer ist als die Außentemperatur (was mitunter wohl an dem riesigen Kopiergerät liegen dürfte, das bei mir steht. Das Papier kommt schon angebacken daraus wenn man etwas druckt, das sagt denke ich einiges über seine.. passiven Heiz-Skills aus..).


    Resultat ist nun, nach bald einem Jahr in dem ich mir keine Gedanken mehr um diese Herzgeschichte machte, das sich bei mir ein enormer Stress breitmacht. Nun ist natürlich einerseits die Sorge vor den Temperaturen da, denn die stellen für mich eine potentielle Gefahr dar.. darum stellte mir die Krankenkasse für daheim auch eine Klimaanlage. Die andere Sorge ist nun auch die Arbeit, denn egal wie ich es drehe und wende.. ein Ausfall in dieser Woche führt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bestimmt zu einer Kündigung.. und dann ist da noch die heutige Dienstreise. Die Fahrt mit der Bahn macht mich nun auch wieder nervös, denn ich weiß erfahrungsgemäß wie sehr sich manche Bahnen während der Fahrt aufheizen können. Und so pathetisch wie das nun auch klingen mag: Die Bahnverbindung, die ich nehme, die hält nur alle paar Stunden mal. Der Gedanke, das ich vielleicht für Stunden in einem "Ofen" eingesperrt sein könnte, macht mich aktuell verrückt, und bei 35° wird so ein Zug schnell mal zum Heizofen.


    Nun bin ich schon kurz davor eventuell zum Arzt zu marschieren und mich für die gesamte Woche, inklusive heute, krankschreiben zu lassen. Ich glaube nicht, das mein Arbeitsvertrag so eine Aktion überstehen würde (auch weil ich dummerweise genau vor dem Wochenende mal Zoff mit einer Kollegin hatte - super Timing!), aber ich habe aktuell Menschen hier die von mir abhängig sind.. und so lange das so ist tue ich mich schwer damit meine Lebenserwartung aktiv herunterzukurbeln.. :rolleyes:


    Das wurmt mich gerade extrem. Ich war fest der Überzeugung, dass ich diese Herz-Sorgen nun hinter mir gelassen hätte.. immerhin schaffte ich es von "ich gehe nicht mehr vor die Tür und mache mir täglich Sorgen darum" wieder an einen Punkt, an dem ich mir gar keine Gedanken machte, ich zurück ins Fitness-Studio fand usw. usf., und dann kommt mir sowas dämliches wie eine Wetterkarte dazwischen und wirft mich wieder zurück an den Ausgangspunkt. Fml X/


    So, das war es von mir. Aktuell tendiere ich nun tatsächlich dazu mich heute für die Dienstreise krankzumelden, was garantiert ganz ungut ankommt. Aktuell sammelten sich bei mir einfach so viele Stressfaktoren an, das ich das Gefühl habe mein altes PTSD (keine Ahnung ob ich es tatsächlich hatte, der Code auf meiner damaligen AU war halt nur der davon) von damals wiedererweckt zu haben. Zu ahnen, das mich das nun den Job kostet, verstärkt den ganzen Stress natürlich noch um ein vielfaches.


    Hat von euch vielleicht wer ein paar Tipps zur "Schadensbegrenzung", sobald ich mit der Cheffin darüber reden werde? Der Karren hier wird nämlich dem Anschein nach nicht nur im Graben landen.. der landet im Grand Canyon.. ?(

    Das ist halt der moderne Feminismus.. es geht schon lange nicht mehr um eine Gleichbehandlung, sondern vielmehr darum, dass man selbst besser behandelt wird als alle anderen.


    Ich sah Anita Sarkeesians Statistik vorige Woche auch und das erste was auch mir ins Auge sprang war ja, Spiele mit ausschließlich weiblichen Hauptcharakteren wurden weniger präsentiert, aber.. Spiele mit Mehrfachauswahl wurden um einiges häufiger. Wegen solchen Geschichten halte ich nichts von Feministinnen und Feministen, denn das hier ist ein Paradebeispiel für genau das, für was diese Menschen meiner Ansicht nach stehen.. zumindest diejenigen, die ihren Aktivismus ausleben.


    Persönlich bin ich voll und ganz für eine Gleichbehandlung, aber zeitgleich bin ich auch absolut gegen den Feminismus.. denn den werte ich mittlerweile beinahe schon als extremistische Ideologie. Aber ich finde, das man auch mal das Positive an Sarkeesians Feminist Frequency hervorheben sollte, jetzt wo wir schon beim Negativen waren.


    Positiv: Die letzten Jahre über gab Freminist Frequency für jeden Dollar die man einnahm zwei Dollar aus. Man beschäftigt dort fünf oder sechs Personen, und brannte innerhalb von nur zwei Jahren durch knapp 200.000,- Dollar, und deren aktuelles Kapital beläuft sich wenn ich das richtig im Kopf habe nun nurnoch auf knapp 70.000,- Dollar. Bald gibts die wohl nicht mehr, juhu!


    Ich finde es übrigens interessant, dass die durch so viel Kapital brannten. Feminist Frequency macht ja eigentlich nicht so~ viel. Hier und da treten sie mal - gegen Bezahlung, natürlich - auf und reden über diese Monster, die es wagen von Geburt an Y-Chromosome zu besitzen, und ab und an laden sie nicht sonderlich aufwändig gestaltete Youtube-Videos hoch. Mehr machen die nicht, außer vielleicht noch den Twitter-Troll zu spielen. Also wie bitte verbrät eine Organisation, wie Feminist Frequency, hundert-tausende von Dollarn.. welche größtenteils übrigens Spendengelder gewesen sein dürften?! Mir kann niemand sagen, dass die Spendengelder zu nicht allzu kleinen Anteilen in den Taschen der fünf oder sechs Leute landeten, die für FF "arbeiten".

    und argumentierte auch, daß selbst Spiele mit nur weiblichen Protagonisten nicht unbedingt gut genug seien, da diese Charaktere zu Stereotypen oder Sexualisiert seid.

    Das Problem haben wir mit unseren männlichen Hauptcharakteren oft auch, da kräht aber kein Hahn nach.

    Wie steht Ihr denn zu Dieser Debatte und aussagen seid Ihr auch der Meinung es müssen mehr Frauen her?

    Ich halte von solchen Debatten rein gar nichts. Spiele sind nicht "politisch" und es sollte den Entwicklern freistehen die Spiele so zu entwickeln, wie sie es möchten. Ein Entwickler möchte einen männlichen Hauptcharakter? Dann ist das halt so. Es beschwert sich ja auch keiner darüber, dass es neben Lara Croft nicht noch die Auswahl gibt, Lars Croft, zu spielen.

    Ich sehe es schon kommen das bald auch die >Transgender< sich melden...

    Bei Bioware tun sie das doch schon seit Ewigkeiten, und im Zusammenhang mit Cyberpunk starteten die auch schon ihre kleinen Kontroversen.


    Hierfür darf man mich nun bei Bedarf transphob nennen, ist mir egal, aber.. die World Health Organisation klassifiziert den Transgenderismus als psychische Krankheit, sprich "Gender Dysphoria"/"Geschlechtsidentitätsstörung". Ich möchte den betroffenen Leuten nicht ihr Leid absprechen und hoffe, dass man eine wirksame Lösung für ihr Problem irgendwann finden wird, aber.. den aktuellen Umgang mit dem Thema halte ich für keinen Lösungsweg. Wir feiern und idealisieren eine - laut Definition der W.H.O. - psychische Erkrankung und diverse Statistiken belegen ganz eindeutig, das Hormontherapien etc. für die betroffenen Menschen eben keine wirkliche Lösung sind.. denn es gab historisch betrachtet kaum Personengruppen mit derart hohen Selbstmordraten, wie Menschen mit Gender Dysphoria (mit und ohne OP).


    Für das Thema muss erst einmal ein richtiger Hilfsansatz gefunden werden, was halt nur schwer ist da entsprechende Forschungen hierfür meist als "politisch unkorrekt" und somit "kontrovers" gelten.


    So oder so, ich wünsche den betroffenen Menschen das Beste, aber sie in den Medien zu normalisieren halte ich für sehr bedenklich. Ich weiß, dafür wird man mich für transphob halten (eine Phobie ist allerdings die irrationale Angst/Furcht/Abneigung gegenüber etwas, ich rationalisierte meine Meinung allerdings ziemlich runter.. nur mal so am Rande).. aber wir feiern auch keine Depressionen, Selbstmorde und andere psychische Erkrankungen.


    Meiner Meinung nach sollen die betroffenen Leute alle Hilfe bekommen die sie brauchen, aber sobald ein Game damit anfängt Krankheiten zu idealisieren bin ich als Kunde grundsätzlich raus.

    Ich gehe nur kurz darauf ein, diese Community hier ist eine von unzähligen weiteren Seiten die wir aktuell betreuen. Die Server laufen in einen Rack als Clusterverbund. Es ist für eine Seite gesehen viel für aber die gesamt Summe jedoch optimal ausgeglichen. Dies kostet nunmal Geld. Wir vertrauen des weiteren keine Server Anbieter für den Massenmarkt wie Strato, 1und1 oder ähnliche, da diese ihre versprochenen Leistungen nicht einhalten können. Ich hoffe, dies reicht nun.

    Das ist nun kein "Kindergarten gehabte" oder "weitergestresse", sondern nur ein kurzes Feedback zu dem was du da schreibst:


    Viele Ex-Kunden von Strato fanden früher den Weg zu meinem Ex-Arbeitgeber und weißt du was in neun von zehn Fällen die Geschichte war, die du bei ihnen im Smalltalk heraushören könntest? Sie hatten einen Server bei Strato, allerdings ein virtualisiertes System, und mit dessen Leistung waren sie nicht wirklich zufrieden. Problem dieser Geschichte war, das virtualisierte Systeme / vServer dafür bekannt sind leistungstechnisch absolute Katastrophen zu sein, einfach weil man sich auf diesen vServern die Systemressourcen mit anderen Kunden teilt. Wenn du dir mit zig Leuten einen physischen Server teilst, und Gott-Weiß-Wie-Viele davon die Ressourcen des Systems voll auslasten, dann bricht die Performance und Netzwerkstabilität nunmal gerne ein.


    Strato hat einen miesen Ruf, das weiß ich.. aber der kam tatsächlich häufig daher, dass deren Kunden Dienstleistungen bestellten ohne zu verstehen, was genau sie bestellten. Ich sage nicht, dass du sowas auch mal getan hättest, aber.. Stratos mieser ruf rührt - und das garantiere ich dir - zu großen Anteilen auf eben den Kunden, mit denen ich damals immer wieder Kontakt hatte.


    Und von Firmen wie 1&1, Vodafone und all diesen Telekommunikationsanbietern sollte man meiner Meinung nach auch die Finger lassen, wenns um Dinge wie Server geht. Deren Server kosten vielleicht so viel wie normale Server, aber für gewöhnlich wirtschaften die soweit ich informiert bin nach dem Min-Max Prinzip.. sie drücken die Kosten so weit es geht runter, und den Preis so weit es tolerierbar ist nach oben - das ALDI-Konzept. Meiner persönlichen Meinung mietet man sich bei 1&1, Vodafone etc. nur Horrorvorstellungen einer Serverdienstleistung an.


    Wenn du etwas vernünftiges suchst, dann wäre Plusserver denke ich das absolute Minimum, Host Europe oder Unlimited (falls es die noch gibt) liefern überwiegend auch stabile Server, solange man sich eben für dedizierte Server und keinen vServer-Schrott entscheidet.


    Den Kommentar hier meine ich nun - ob du es glaubst oder nicht - gut. Wie viele Stromkosten alleine so ein einzelner Server generieren kann, den man bei sich privat bunkert, ist mir bekannt.. und du hast da ein ganzes Rack stehen. Ich sags dir nun mal ganz offen: Ich bin ein ehemaliger Host Europe Mitarbeiter und betreute dort insgesamt 17 Marken, u.a. Plusserver und Unlimited. Ich verließ das Unternehmen nicht im Guten, als Arbeitnehmer habe ich es, meine Vorgesetzten und alles wofür sie standen gehasst, weswegen ich auch irgendwann mit den Worten "du kannst mich mal" und einem ausgedruckten Kündigungsschreiben in der Hand das Unternehmen verließ. Die benannten Marken aber, die empfehle ich trotzdem, weil sie eben tatsächlich gut sind.. und ich glaube mit einigen von denen könntest du je nach Rack-Größe ein kleines Vermögen sparen - ohne Leistungseinbußen.


    So, mehr wollte ich hierzu auch nicht sagen. Wenn die Server-Stabilität das Problem ist finde ich nur, dass so ein kleiner Allround-Tipp nicht schaden kann. Bestellst du die Server über die deutschen Seiten, so hast du sogar ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Theoretisch kannst du die Server dort also sogar kostenlos antesten.

    Touma


    Das finde ich schade, dass du dies siehst und dem neuen Team somit keine Chance gibst, doch wünsche ich dir alles gute in anderen Foren.

    Deinem Team gebe ich eine, dir aber nicht.. denn nun sehe ich dich als das Hauptproblem dieses Forums an. Da du mir im Punkto "Diktatur" auch nicht widersprochen hast nehme ich nun auch dementsprechend an, dass meine Theorie nicht wirklich fern ab der Realität gewesen sein dürfte.


    Und wer will bitte freiwillig unter dir als Moderator hier arbeiten, jetzt wo man sah wie du es dem letzten Team "vermutlich" gedankt hast?

    PS: Zu dem Geld was der Server kostet liegst du leider fernab der Realität. Schließlich betreiben wir kein Hinterhof Server ;-)

    Okay, cool. Ich habe eine ganze Weile für Europas größten Anbieter für Server- und Hostingdienstleistungen gearbeitet und kenne mich recht gut mit dem Markt aus. Wenn ich mit meiner Einschätzung so falsch liege, dann gib mir doch mal bitte die Speccs deines Servers durch, und dann verrate ich dir für wie wenig Geld man sich das ganze tatsächlich anmieten könnte... :/


    Denk nur dran, wir hatten alles.. von günstigen Servern bishin zu recht überteuerten Premium-Servern, d.h. ich kenne mich mit der Preisgestaltung dieser Kisten ein kle~in wenig aus. Genau so kenne ich mich auch mit dem Fakt aus, dass ein Forum wie dieses hier keinen allzu leistungsstarken Server benötigt, sondern lediglich einen mit einer halbwegs passabelen Leitung.


    Die Antwort hier verdankst du nun übrigens dem ";)" Smiley.. das wertete ich als Herausforderung.. ;)

    Ich bin zwar nicht involviert. Aber ich würd sagen: Dein Cash, deine Arbeit. Wenn wer Stimmrecht haben will, sollte er sich an den Kosten beteiligen.

    So ein Server kostet in der heutigen Zeit doch gar nichts mehr. Du darfst nicht vergessen, dass so ein Moderatoren-Team unbezahlte Arbeit in so ein Forum steckt, und nur weil der Herr Administrator jetzt was..? 7,95 Euro bis vielleicht 49,99 Euro im Monat für einen Server zahlt heißt das noch lange nicht, dass er Diktarur-Vorrecht hat. Ich weiß selbst nicht was da im Hintergrund ablief, aber das Moderatoren-Team hat hier z.T. über Jahre hinweg ohne Bezahlung für den Admin gearbeitet.. und ich halte es für das Minimum an Respekt und Anstand, dass man als Admin auf die Moderatoren auch eingehen sollte, oder dass man als Admin zumindest bereit sein sollte sich irgendwo in der Mitte zu treffen.


    Fragt mal die Moderatoren diverser, offizieller, Foren diverser Unternehmen danach, was die so verdienen. Die machen das selbe wie die Mods dieses Forums, aber die bekommen dafür gerne mal 2k und aufwärts im Monat.


    Also ja, lange Rede, wenig Sinn: Keine Ahnung worans gescheitert ist, aber wenn ich das Geld-Argument lese und sehe, dass fast alle Moderatoren zeitgleich ihren Job hinwarfen.. dann behaupte ich mal, dass der Admin das Problem war. Und ein Admin der nicht einmal auf seine Moderatoren eingeht ist auch ein Admin, der vermutlich kaum auf seine Community eingehen wird.. aber das ist denke ich nicht groß von Belang, denn wenn erst mal alle Mods weg sind rutschen Foren wie dieses hier eh unwiderruflich in eine Abwärtsspirale hinein.


    Schade eigentlich. Ich mochte das Forum, aber ich werde mir dann morgen mal ein neues suchen. Die Außenwirkung dieses Threads hier lässt mich, als Außenstehenden, nun sehr skeptisch werden.


    Und wie gesagt, so ein Server kostet nichts, Arbeitskraft für gewöhnlich schon. Die Arbeitskraft aber wurde nicht bezahlt, also halte ich die paar Kröten, die man hier für den Server zahlt, für kein legitimes Argument für dieses augenscheinliche Diktatur-Verhalten, nach dem mir die ganze Situation hier gerade ein wenig riecht.


    Ich bin dann auch mal weg :thumbdown:

    Mein Befinden: Super!
    Meine Kleidung: Jeans, T-Shirt.. das Übliche!
    Das Wetter: Sonnig
    Ich esse: Nichts!
    Ich trinke: Gleich noch ein Glas Wasser.. wenn ich dran denke.
    Ich höre: -
    Das habe ich zuletzt gemacht: Eine Runde World War Z gezockt
    Das mache ich im Moment: Hier posten..?
    Das habe ich heute noch vor: Schlafen!
    Meine Gedanken: Error 404 - Brain not found

    Mein Zitat des Tages: "People were asked to say the first word that popped into their heads when they heard the word “feminist”. More than a quarter said “bitchy” - telegraph.co.uk


    :D:D:D

    Ich erinnere mich noch daran wie ich vor vielen Jahren (das letzte Mal) eine Mettwurst gegessen habe. Ich biss rein, schaute mir den Rest der Wurst an und.. mir sprang etwas ins Auge was wie ein knapp 3cm langer Strohhalm aussah. Das war eine Arterie, die es irgendwie durch den Fleischwolf geschafft hat.


    Was ich damit sagen möchte? Na das jedes tierische Lebensmittel wenn man genau hinschaut "widerlich" ist. Erst vor einigen Wochen habe ich jemandem den Appetit auf Eier genommen, indem ich folgende Aussage in den Raum warf:

    :D


    Also Insekten zu verspeisen klingt für mich jetzt nicht "ekliger" als irgendwelche anderen Tierprodukte. Insekten zu essen halte ich aber für moralisch vertretbarer. Insekten bilden nach aktuellem Wissensstand keine Synapsen im Gehirn, sprich: Sie speichern keine Erinnerungen und sind somit nichts weiter als Pflanzen.. von einer reinen Bewusstseinsebene.


    Sicher wäre es eine ziemliche Umgewöhnung, plötzlich auf Grillen umzusteigen.. aber ich würde dem ganzen einen Versuch geben. Selbiges gilt auch für geklontes Fleisch, was ja auch etwas ist woran die Wissenschaft aktuell arbeitet.


    Und hey.. selbst heute essen wir schon alle Insekten. Was denkt ihr wie viele kleine Tierchen pro Nacht ihren Weg in unsere Münder finden, von Spinnen bis Fliegen..? ^^ Spoiler: Es sind viele!

    Früher war ich längere Zeit ein Romantiker der ganz klar sagte "Sex nur im Zusammenhang mit Beziehungen, Punkt!", aber mittlerweile hat sich mein Denken in vielerlei Hinsicht geändert und ich denke mir "Joah, warum nicht?" :D


    Wichtig finde ich persönlich nur, dass ich vorher auch abkläre, dass es sich um eine einmalige Sache handelt und das ich meine Grabscher von den Höschen innerhalb meines Freundes- oder Arbeitskreises fernhalte.. denn ein ONS mit Leuten, mit denen man in Zukunft noch häufig zu tun haben wird, der könnte einiges an Dramen nach sich ziehen. Aber ansonsten sind ONS' für mich auch kein Tabu mehr.. denn das Leben ist zu kurz für unnötige Prüdereien!


    Wenn ich eine Beziehung führe sind ONS' für mich allerdings wieder ein Tabu-Thema, denn Beziehungen bauen auf Respekt auf.. und es gibt etwas ist respektloseres als einen Seitensprung.

    Ich für meinen Teil weiß witziger Weise schon was ich sagen würde wenn ich davon überzeugt wäre kurz davor sein zu sterben, denn.. vor rund zwei Jahren verabreichten mir ein paar nette Krankenhausärzte eine Überdosis eines Herzmedikaments im Rahmen eines Provokationstests.. Ziel des Tests war es durch das Medikament eine kleine Auffälligkeit auf dem EKG zu vergrößern. Man gab mir aber knapp zehn mal mehr als man sollte, wodurch man keine kleine Auffälligkeit auf das EKG zauberte, sondern ein Kammerflimmern.


    Und während die zwei anwesenden Ärzte trotz des angeschlagenen Alarms (EKG) gemütlich ihren Smalltalk weiterführten (man muss halt Prioritäten setzen! Als Arzt haftet man ja schließlich nicht, wenn Patienten hops gehen.. schon gar nicht wenn man ihnen Mittel spritzt die man schon nach wenigen Minuten gar nicht mehr im Blut nachweisen kann!) ging ich stark davon aus, dass es das nun für mich war. Hat man ein Kammerflimmern, dann merkt man nämlich, dass das Herz kein Blut mehr pumpt, man wird schlapp, entwickelt ein leichtes Schwindelgefühl und innerhalb von knapp einer Minute wird einem auch schwarz vor Augen. Das Krankenhaus in dem ich lag hat den Ruf ein "Schlachthaus" zu sein, Horrorgeschichten aller Art hört man von dort schon seit Jahrzehnten und weil keiner der Ärzte auf den Alarm reagierte war ich fest davon überzeugt, dass ich sterben würde.


    Persönlich muss ich irgendwo ja zugeben, dass ich ganz stolz auf meine letzten Worte 1.0 bin, denn ich hatte immer die Befürchtung irgenetwas pathetisches von mir zu geben, wenn ich mal im Sterben liegen würde.. aber ich tats nicht. Stattdessen bat ich den Krankenpfleger der bei mir stand dafür zu sorgen, das mein Vater während seines Dialyseaufenthalts (im Krankenhaus) die Nachricht überbracht bekommen soll damit ihm nichts passieren kann, und dann bat ich ihn das man meiner Familie noch ausrichtet, dass sie meine Ersparnisse nicht an mein Begräbnis verschwenden sollen, sondern sie sich lieber was schönes dafür kaufen möchten :)


    Meine Geschichte von damals ähnelt zwar einer Horror-Geschichte, aber mich persönlich beruhigt sie heute eigentlich eher.. einfach weil sie mich lehrte das ich wenn der Tag kommen wird in Würde sterben kann.. es nicht zu können war immer eine meiner größten "Sterbensängste" :D

    Viele sind von den Entwicklungen der letzten Folge überrascht, aber ich sah es ehrlich gesagt kommen.. Bran hatte ja mal eine recht explizite Vision zu dem Thema, und Daenerys auch ^^

    Wir haben hier im Ort ein recht großes Kino, früher war ich fast jede Woche mal darin.. teilweise sogar um den selben Film immer wieder und wieder zu sehen :doofy: Heute gehe ich aber nur ungerne ins Kino, Grund: 3D


    Ich weiß das andere Kinos es anders handeln, aber das hier im Ort strahlt nurnoch Filme in 3D aus.. und für mich sind die Filme nicht "3D". Für mich sehen 3D-Filme (mit Brille, natürlich) einfach nur verwaschen aus, und teilweise finde ich es verdammt anstrengend die Augen darauf gerichtet zu halten.


    Also ja.. mein Kino-Hobby hat man mir mit der Einführung der 3D Brille regelrecht versaut. Für mich persönlich sind diese 3D-Vorstellungen einfach furchtbar.


    Da warte ich lieber bis die Filme meiner Wahl auf Netflix, Maxdome oder einfach nur auf BRD erscheinen.

    Einige Leute "haten" aktuell ja ganz schön gegen Game of Thrones. Klar, ich hatte auch eine andere Entwicklung der Geschichte erwartet und ich hätte es sogar bevorzugt wenn speziell ein Handlungsstrang anders verlaufen wäre (Jon!), aber am Ende des Tages kamen die Dinge in Game of Thrones so wie sie kamen.. und deswegen finde ich die Serie auch heute noch klasse. Das was anders kam als erwartet (Arya!), das machte irgendwo ja auch Sinn.. weswegen ich nun kein Fan von dieser negativen Stimmungsmache bin, die sich aktuell unter den Game of Thrones Fans so breit machte.


    Wie steht ihr denn aktuell zu Game of Thrones? Und.. habt ihr schon mitbekommen, das mehrere Spin-Off's geplant sind? Es gibt Gerüchte, dass sich eine der Spin-Off Serien mit der ersten, langen, Nacht befassen wird.. inklusive der Entstehung des Nachtkönigs. Ich für meinen Teil kann es schon jetzt kaum erwarten mir die Serie anzusehen! ^^