Trauer

  • Es ist eine harte Zeit, wenn man einen geliebten Menschen oder auch ein geliebtes Haustier verliert... Was macht man in seiner Trauer? Habt ihr schon jmd. verloren, der euch wichtig war und wie seid ihr mit der Trauer über den Verlust umgegangen?

  • joah ...also meine oma is gestorben...aber daa war ich soooo klein.... hat mir fast nix ausgemacht
    ich hab bisher 3 katzen verloren o.o erste is weggelaufen zweite hat sich quasi selbst umgebracht und die dritte musste weg......naja bei haustieren ist das einfacher....kauft man sich halt ein neues ne ._. aber bei einem menschen...ich hab schon ne nacht durchgeheult als ne freundin WEGGEZOGEN ist...was werd ich dann erst machen wenn jmd wichtiges stirbt...O_o....naja die zeit heilt alle wunden nicht wahr?

  • Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann, dass ein Haustier ja einfach ersetzt werden kann.... Ich persönlich hatte bis jetzt nur Kücken als Haustiere (6-7 nur für eine Woche, dann hat eine wilde Katze sie aufgefressen) und das auch noch als ich ganz klein war, aber ich kann mir gut vorstellen, dass ein Haustier einem sehr nahe sein kann, einfach zu Familie gehört und genauso unersetzbar ist wie ein anderes Familienmitglied... Denn auch Tiere haben ein eigenes Wesen, man kann zwar das Tier an sich ersetzen aber nicht den Charackter.

  • ich denke schon das ein haustier genauso wichtig für einen ist wie ein mensch
    wenn man eine engere verbindung zu ihm hat..
    z.b. ich hatte vor einem 1 jahr einen hamster aber er is nach 4 monaten gestorben weil ich glaube er hatte einen unfall. als ich erfahren hab das er tot is hab ich wie ein wasserfall geweint..
    ich könnte mir auch ned vorstellen das meine katze stirbt weil iwie gehört er zur familie. krank oder? o.O
    naja als mein opa gestorben ist da war ich auch voll fertig und hab geweint.und geweint.. das ging fast ne woche so dahin..
    hab mir schon gedacht wieviele tränen kann man den noch vergießen?
    auf jeden fall man kommt nach einiger zeit darüber hinweg wenn ein wichtiger mensch stirbt wenn auch ned ganz aber naja....

  • Haustiere können sogar wichtiger werden als Menschen.
    Mir ging es jedenfalls so.
    Als ich fast 5 war, bekam ich zwei Katzen.
    Chester und Chelest, zwei Heilige Birma.
    Chester war eher der schmuser, der ruhige, während Chelest gern unsere Couch und Teppiche aufgewühlt hat.
    Dann kam heraus, dass Chester einen Herzfehler hatte und Tabletten nehmen musste, was nicht weiter schlimm war.
    Niemand wusste genau, wie und wann die Krankheit aufgetreten war, aber da wir ihm seither jeden Tag seine Tabletten gaben, was auch alles in Ordnung. Es gab keine Probleme und er wurde durch die Krankheit auch nicht eingeengt, er spielte, schnurrte, wie jede andere Katze auch.
    Dann kam die Zeit, an der ich meine beste Freundin verlor und mich vollkommen in mich zurückzog.
    Chester war der Einzige, der meine Tränen 'sah' und zu mir kam, sich neben mich oder auf meinen Schoß legte, schnurrte und nicht von meiner Seite wich. Er ist immer dagewesen, wenn ich krank war oder weinte und blieb solang bei mir, bis ich einschlief oder mich wieder beruhigt hatte.


    Aber dann ging es ihm eines Tages plötzlich schlecht, er verweigerte Fressen und Wasser, beim Tierarzt bekam er Infusionen und weitere Tabletten, die wir ihm geben sollten. Es tat ziemlich weh ihn zu schwach zu sehen, nicht mal mehr aufstehen wollte er, geschwiegedenn Fressen. Wir haben echt alles versucht und wussten uns nicht anders zu helfen, als ihn mit einer Spritze zu füttern. Natürlich mochte er das nicht und er hat sich ziemlich gewehrt.. der Kratzer, den ich bis heute noch von ihm habe, ist zwar abgeheilt, aber die Narbe ist noch da. Und diese Narbe ist mir heilig...
    denn Chester verstarb im Alter von 11 Jahren am Morgen des 11 Novembers 2008.


    An diesem Tag verlor ich nich nur eine Katze, sondern einen guten Freund, einen Gefährten, der - seit ich denken konnte - an meiner Seite gewesen war..
    Jetzt ist er weg und allein der Gedanke an ihn bringt mich heute noch ziemlich zum Heulen.
    Richtig mit seinem Tod fertig geworden bin ich nie, werde ich vielleicht nie, vielleicht auch doch.
    Um mit den Tränen fertig zu werden, lege ich jeden Abend wenn ich schlafen gehe das Kissen, auf dem er so gerne lag, neben mich und kuschel mich daran. Da und dann fließen zwar noch Tränen, aber er soll ja auch sehen, dass ich ihn vermisse.
    Was anderes hilft nich. Nicht an ihn denken geht nicht. Dazu war und ist er mir viel zu wichtig.


    Obwohl er so schwach war, hat er sich ein paar Tage vor seinem Tod von
    seinem Platz aufgequält, ist zu mir auf die Couch gesprungen, hat sich
    zu mir gelegt und geschnurrt.. ich denke, dass er sich da schon von mir
    verabschieden wollte..


    Ich habe ihn geliebt und werde ihn immer lieben


    Chester, Schlaf gut mein Freund


  • Gott war das rührseelig..mein Beileid für deine Katze. Ich kann mir das schon vorstellen wie man sich fühlen muss wenn man solch ein Tier verliert. Ist genauso schlimm wie wenn man einen Menschen verliert. (Sogar Psychologisch belegt). Also falls es einen Himmel geben sollte wird er sicherlich dort auf dich warten.

  • oje.....
    also ich geh mit allem gleich um ;) ob ihr's glaubt oder net ^^ ich brauch nur was zum aufmuntern. meist sitze ich dann vorm pc oder fernseher und guck mir comedy oder action anime serien an :) das hilft mir


    so, was schon alles weg ist bei mir :(

    • 2 mäuse > weggelaufen
    • 1 goldhamster > verstorben an altersschwäche
    • 1 meerschweinchen > verstorben an einer vergiftung aus der tierhandlung
    • 25 fische, die im gartenteich wohnten .... 2 katze!
    • 1 katze > ermordet vom marder
    • 2 katze > von tierfängern gefangen ;(
    • mein vater ;( . gestorben an lungenentzündung, die durch krebs hervorgerufen wurde :(



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    Sake, eh?




    Fragen, Anregungen, Kritik, Probleme bei den Events?
    Ihr möchtet / wünscht euch etwas bestimmtes?
    Schreibt mich an! Ich bin gerne für euch da!

  • omg und ich dachte meine tiere und mein vater hatte(n) pech o.O
    gut bei mir sind 3 katzen gestorben und mein vater hats schwer erwischt (lebt aber noch) aber bei dir keks is ja echt hardcore o.O
    dass du dann so schnell wieder munter bist kann ich mir schwer vorstellen....:khuh: vllt gewöhnt man sich einfach an den schmerz...kann doch sein oder? ich meine wenn ich vorm pc sitze lenkt das mich schon ab...aber sobald ich dann iwie abends im bett oder so lieg kommt die trauer über etwas dann schon wieder hoch...o.o



    zu dem dass ein tier genauso wichtig wie ein mensch ist...kann ich mir seeehr schwer vorstellen....bin ich herzlos? xDD ich meine ich hab schon geheult als ich die miezen verloren hab ...aber ich meine bei einem menschen ist das doch viel viel schlimmer...o.o

  • kommt auf die beziehung zum tier an dann kann dieses genauso wichtig wie ein mensch werden. mir sind zb. die leben anderer menschen weniger wert als das meines hundes den ich schon über jahre habe und liebe. und das ist nicht schlimm sondern einfach gefühlstechnisch normal. menschen sind nur eine andere art von lebewesen als hunde. das heißt aber nicht das menschen einen deshalb wichtiger sein müssten. kommt auf die verbundenheit an.

  • zuerst einmal muss ich was zu keks-chan sagen ..ich finde es extrem hamma wie du nach allem was passiert ist noch so stark bleiben kannst >_< und koko du bist auch ned ohne schatz q.q naja..jetz zu meiner trauerverarbeitung ..meine oma ist letztes jahr einen sehr schmerzhaften tot gestorben ..naja ich hab zuerst geweint aber nach einer weile konnte
    ich nicht mehr weinen
    deswegen hab ich um meine trauer zu verdrängen eine mauer um mich gebaut halt mit
    musik so das niemand mehr mit mir reden konnte weil ich immer
    kopfhörer in den ohren hatte
    später als ich dachte das ich drüber weg bin fing ich an (das war ein halbes jahr später) mich slebst zu
    verletzten halt mit scheren und fast jeder art von klingen benutzt um mich zu ritzen
    naja und jetz werd ich schon traurig wenn ich dran denke aber ich kann damit
    umgehen und schau nach vorne :D

    by zetrox <3


    (18:20) Meido: Ich mag dich Hime-chan *knuff*
    ( 16.2.10 )
    [spoiler](13:02) Keichikun: ich bin ne biene:muuuuuuuuuuuuh
    (19:09) Bagira: also
    erstes solltest du wissen, dass es drei variationen gibt... bienchen
    udn blümchen, bienchen und binechen, blümchen und blümchen

    (19:09) Bagira: xDDD
    (19:09) Hime-chan: ASO
    (19:09) Hime-chan: homosexualität?
    (19:10) Hime-chan: =) bisexualität und heterosexualität
    (19:10) Bagira: das ist ein wort, für ältere kinder, du bist noch nicht soweit[color=#990099][size=14][font='Comic Sans MS'][b]

  • Vielleicht tönt das jetzt dumm aber mich hat das ganze Thema irgendwie aufgebaut. Hab letzte Weihnachten einen geliebten Menschen verloren und ich kann es immer noch nicht ganz begreifen. Ich stecke denke ich noch mitten in der Trauerphase ^.^ Aber wie gesagt irgendwie haben mich eure Beiträge aufgemuntert. Es ist jetzt auch nicht so, dass ich die ganze Zeit denke: "Er ist tot." "tot" "tot". Doch irgendwann merkt man es halt wieder. Und ich war auch vorbereitet zumindest ein bischen, denn nach so vielen Jahren des Alkoholkonsums spielt die Leber irgendwann nicht mehr mit.

  • als mein meerschweinchen gestorben ist, war ich total aufgelöst, ich habe von meiner mutter 'notfallstropfen' bekommen, damit ich wenigstens einen satz ohne zu weinen reden konnte.
    komischerweise haben die echt geholfen, die vernebeln einen total, allerdings realisiert man den tod nicht mehr, was einem danach auch nicht hilft, den tod zu akteptieren.
    ich denke, man muss sich einfach einmal klar und deutlich machen, dass diese person bzw dieses tier wirklich tot ist, ich weiß, dass klingt hard, aber nur so finde ich, kann man die trauer besiegen, aber man darf sich nicht sagen, dass die person 'weg' ist, es gibt sie irgendwie immer noch, nämlich in deinem herzen! dass darf man nie vergssen! dass ist zwar widersprüchlich, aber ich habe das irgendwie geschafft und es hilft, macht irgendwie frei...
    in letzter zeit ist ei mir gott sei dank niemand gestorben, aber als vor 4 jahren meine urgroßeltern starben, war ich auch lange traurig, habe aber dann immer nur an die schönen momente mit ihnen gedacht. ich habe jetzt noch eine alte taschenuhr meiner urgroßmutter und wenn ich sie sehe, hab ich das gefühl, dass sie mir ganz nah ist und dann bin ich komischerweise nicht mal traurig, da ich nur schöne erinnerungen habe.


    liebe grüße
    lila.

  • Bei mir war es so ...
    wir hatten eine bei uns in der Klasse gehabt und sie war schon
    seit sie 3 oder 4 war sehr krank aber niemand konnte genau sagen warum .... vor ca einem halben jahr ist sie nach Zürich (Schweiz)
    gefahren um dort eine Knochenmarktransplantation durch zuführen , weil diese heilung versprach ... zu beginn war alles hervorragend
    bis ihr körper das gespendete Knochenmark einfach abstieß ... man hat versucht es mit medikamenten aufzuhalten , aber es nützte nichts ....
    dann 2 wochen vor den herbstferien hat sie beschlossen zu sterben und in ein Hospiz zu gehen .... zu beginn war es schwer, da sie kurz bevor sie ins
    Hospiz kommen sollte eine Lungenentzündung bekam und sich Flüssigkeit in ihrer lunge ansammelte .... sie war aber dann wieder kurzzeitig stark genug um
    ins hospiz zu gehen ... 2 wochen vergingen und dann starb sie ... sie schlief einfach ein ... ich war froh , dass sie wenigstens nicht leiden musste ....
    dann ein paar wochen nach den herbstferien , haben wir ihren letzten wunsch mittgeteilt bekommen ... sie wollte dass wir dem regenwald schützen und haben das
    Projekt was sie uns mitteilte mit der größten spende unterstützt die es je bekam ....
    Da wir alle es ja vorher wussten , dass sie sterben will , konnten wir uns darauf vorbereiten ... sie wird immer in unseren herzen weiter leben ...

  • Mir macht so was eigentlich nicht wirklich viel aus..
    Ich verkrieche mich in meinem Zimmer, denke darüber nach.. und sonst nichts..
    Vielleicht kommts auch daher das ich ziemlich Gefühls Kalt bin o.o
    Als meine Tante dieses Jahr gestorben is hat es mir auch nicht viel ausgemacht..
    Ich meine, sie hatte immer totale Schmerzen.. Und überhaupt.. Als wir sie uns angesehen haben hat sie total friedlich gelächelt ..
    Der Tod is eben manchmal besser als das Leben.. o.o

  • Ich habe einen Menschen verloren, der mir besonders wegen meiner Kindheit sehr nahe stand.


    Anfangs habe ich den Verlust bis zur Beerdigung nicht realisiert. Dann, bei der Beerdigung, hatte ich das Gefühl die Zeit wär stehen geblieben. Ich konnte meine Tränen auch nicht zurück halten. Auch jetzt, nach 4 Jahren kommen mir die Tränen, wenn ich die Person am Grab besuche.


    Aber ich weiß, wie er gewesen. Und ich weiß, was er mir sagen würde, wenn er hier wäre. Damit habe ich mich getröstet, um immer mehr mit dem Verlust umzugehen.


    Ich weiß genau, wie er mir sagen würde, dass ich nicht weinen soll und das Leben weiter leben und genießen soll.


    Ich finde, in dieser Zeit ist es wichtig darüber nachzudenken, was die Person zu einem sagen würde. Es hilft auch sehr, um sich aus dem Tiefschlag wieder heraus zu ziehen.

  • Ich habe bis jetzt bis auf meinen Opa und meine Tante noch niemanden verloren, ich war zu jung um zu begreifen, was es bedeutet, dass diese Menschen nicht mehr da sind.
    Heute daran zu denken, stimmt mich traurig aber natürlich ist es einfach damit umzugehen, wenn man nicht begriffen hat was es bedeutet. ^^


    An Haustieren habe ich nur offensichtlich bis jetzt meinen Hamster verloren. Sie hiess Didu.


    Man sagt immer Hamster sterben ja eh nach 2-3 Jahren und das ist nicht so schlimm aber Didu war mein erster Hamster, der wie ein Hund gewesen ist und das ist kein Spaß.
    Sie hörte auf ihren Namen, kam ans Gitter wenn man sie rief und als sie starb, schufftete sie sich ans Gitter, stubste dir an den Finger und vllt. max. ne Std. später, lag sie in ihrem gemachten Nest, tot. Sie lebte Sage und Schreibe 4 Jahre, was nicht üblich ist für ein Hamster. Natürlich kann man das Handeln der Tiere überbewerten, für mich war es aber der Abschied.


    Heute habe ich einen knapp 3 Jahre alten Hund namens Mochi, ich liebe ihn wirklich über alles und allein der Gedanke, ihm könne was zustoßen, macht mich verrückt. Ich hätte nicht gedacht, dass mir ein Tier so sehr ans Herz wachsen kann. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was passiert, wenn er mal nicht mehr ist.


    Und zu behaupten, es sei einfacher bei einem Tier, da man sich einfach ein Neues holt, finde ich wirklich hart.
    Das Tier hat ebenfalls seinen eigenen Charakter, seine Handlung, seine Art gegenüber dir und Anderen, jedes Tier ist verschieden.


    Jeder hat denke ich seine eigene Art mit Dingen umzugehen, aber ich will mir jetzt noch nicht groß darüber Gedanken machen, was wäre wenn. :-)


    Ich hoffe für jeden auf ein langes, erfülltes und glückliches Leben!


    Mein Mochi!! v.v



    It was never going to work out for me. It even rained the day I was born. - Raiden
    You've got it all wrong. You were the lightning in that rain. You can still shine through the darkness.- Solid Snake