[feedback] Die Geschichte des Selbsttragenden

  • Namaste,


    Es sind Ansätze zu magischer Realität, zur Absurdität und zur Parabel vorhanden, daher Potential. Die Zeit wechselt mehrfach, die Rechtschreibung ist übel und die Übergänge zu sprunghaft. Der Satzbau ist inkorrekt und die Wortwahl leicht naiv, was aber immerhin eine gewisse Atmosphäre schafft.


    LG Karmesin

  • Kennst du James Joyce, Maeter? Seine Werke zeichnen sich durch die Perfektion eines bestimmten Stils aus, dem "Stream of Consciousness"-Stil. Ich denke, jener beschreibt ganz gut, was du versuchst bis jetzt in deiner Erzählung darzustellen.
    Da aber jene Form konsequenter Bewusstseinsdarstellung und Realitätserfahrung jegliche Form von Fantasie und Surrealität verbieten, so wird wohl die Geschichte wohl irgendwann an den Scheideweg zwischen einer Kafka-Parabel und einem joyc'schen "Stream of Consciousness" stehen. Letzteres würde auch ganz gut ohne Sinn auskommen ^^ ... Aber auch, wie Karmesin schon sagte, es ist das Potential zu Beidem da. Aber ein Haufen Potential ist nicht wirklich, was einen zum Weiterlesen bewegt ^^ . Ich denke, du solltest dich auf einwas einigen und dies dann voll durchziehen - mit allen Vor- und Nachteilen.


    Hmm, nun aber zur Geschichte selbst, also was du bis jetzt geschrieben hast: Ich sehe das größte Problem darin, dass es zu gedankenarm ist, die Erzählung muss wesentlich assoziativer werden als das die Erzählung ja den Ich-Erzähler zum vollkommenen Mittelpunkt aller Erfahrung erklärt und eben jene nur auf seine bewussten Gedanken beschränkt. Es muss sowas wie "Der Zug hielt an und die Tür zum Wagon öffnete sich, hab ich meine Haustür geschlossen, hat eh keinen Sinn zurückzulaufen, der Dieb findet eh nichts Wertvolles, oh, verdammt, meine Armbanduhr, hab ich doch glatt vergessen! Naja, erstmal einsteigen, ein Platz, ein Platz, wo bist du bloß? Auch wenn ich es singe, klingt es schrecklich und der Platz kommt nicht, naja, man hat wohl nicht immer Glück, ah, der da macht sich aber verdammt breit, könnte ruhig ein wenig rücken usw." sein, wenn es wirklich Stream-of-Consciosness werden soll. Es geht wirklich nur um die bewussten Gedanken des Ich-Erzählers, vergiss den Rest, den man sonst bei einer Erzählung brauchen würde... na gut, vielleicht nicht alles, but you get the picture, don't ye :D ? Naja, jedenfalls sollten die Abschnitte auch länger sein, denke ich, als das sie mit der Kürze nicht jedes Mal eines eigenen Titels wert sind oder jedenfalls es ist schwierig in dem kleinen Stückchen genau das hineinzuinterpretieren, was du beabsichtigst.

  • Wow! Ich bin wahrlich überrascht. Hätte stark damit gerechnet, das es entweder Ablehnung oder inhaltslose kommentare gibt :).


    Nun, was James Joyce betrifft, den kenne ich nicht. Der Schreibstil hört sich allerdings äusserst interessant an. Hab mal versucht zu googlen, um an ein paar Ausschnitte aus seinen Werken zu gelangen, war allerdings zum scheitern verurteilt. Wie ich hörte und es auch lesen kann scheinst du ein großer Bücherwurm zu sein. Der dann möglicherweise sogar als Insider schnell fündig wird? Was mich betrifft bin ich ehrlich gesagt eigentlich nich gerade der Bücherwurm. War schon als kind lesefaul, da ich gegen alles rebelliert habe, was mir eine bestimmte Person aufzwingen wollte bspw. halt Bücher lesen, Instrument spielen etc.. Das einzige was ich in den letzten Jahren gelesen habe (abgesehen vom Uni-stoff) waren Psychologiebücher oder Magazine. ^^


    Und was das entscheiden betrifft, nur begrenzt möglich, falls überhaupt. Wie ich schon sagte, bin ich eigentlihc ein Literaturmuffel. Die entstehung der Geschichte, geschah vielmehr im Zufall, als das ich einem Vorbild folgen wollte. Daher ist dieser Stil auch nicht an einem bereits existierenden Schreibstil nachempfunden, sondern erstellte sich aus freier geistiger Entfaltung ;) abgesehen davon, überliest du möglicherweise einen wichtigen hinweis :D. Ehrlich gesagt, hat's mich schon gewundert, das er überhaupt eigenschaften anerkannter stile enthält. ^^


    Was die länge der parts betrifft kann ich dich durchaus nachvollziehen. Allerdings hab ich sie im Original (ist ca. ein Jahr her) auch so geschrieben und zudem ist die Geschichte allgemein sehr sehr kurz. Im gegensatz zu meinem verwundern über eure kommentare hier, hielt es halt jeder für *****. Daher, hab ich mit meinem Projekt auch schnell wieder aufgehört, wobei es doch recht spaß gemacht hat. Aber es ist halt nich so schön, wenn mans mit niemanden teilen kann, nicht wahr? Naja, bei dem was ihr sagt, besteht unter dem Aspekt der Übung, vieleicht ja dennoch irgendwann die hoffnung auf ein akzeptables Schriftstück, wie?(ich bezweifle) :D
    Und nun ja, das reininterpretieren ist zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich wirklich sehr schwer ^^


    nun ja, danke dir vielmals für die aufmerksamkeit :) hoffe das sie bestehen bleibt, was ich allerdings noch immer bezweifle :D.
    Bei deinem vermutlichen Verstand und Literaturniveau wirst du die folgenden Teile bestimmt nicht ertragen können :D :D

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  • Naja, ich muss auch Unibedingt viel lesen (Literaturwissenschaft verlangt einem doch eine Menge Lektüre zu lesen, die man wohl sonst nicht einmal von außen angesehen hätte, ich denke da nur an "Die Novelle ohne Titel" oder wie ich es gerne nenne "Wie die Emanzipation einer Frau eine Familientragödie hervorrief" ^^ ) und da trifft man schon auf viele Schreibstile. Hmm, naja, bei diesem bis jetzt auch schwerinterpretierbaren Stil ist wohl zu erwarten, dass die meisten nicht in einen Jubelstum ausbrechen werden, aber dann wiederum hilft einem die psychologische Interpretation mit dem obligatorischen Ödipus-Komplex sicherlich auch in diesem Falle, wenn man bedenkt, dass die Hälfte aller Werke von E.T.A Hoffmann so interpretiert wurden, obwohl die Geschichten nicht alle gleich sind ^^ . Naja, psychologische Interpretationen anhand von Freud sind immer beste Lektüre, besonders wenn die Erzählung das größte Mysterium freudscher Forschung enthält: Frauen :D . Ja, da kann man dann durchaus schon verzeihen, wenn Mystizismus sich in die eigentlich psychologische Interpretation mogelt. Man merkt dann oft, wie wenig sich manche Literaturwissenschaftler tatsächlich mit Psychologie auskennen ^^ ...
    Ich schweife ab... Jedenfalls solltest du weiterschreiben und ich denke, wenn es weiter fortgeschritten ist, werd ich mal wieder kommentieren. Und im Übrigen: Wenn außer Karmesin und mir aber keiner dein Werk kommentiert, so ist dies kein Grund zu verzweifeln oder anzunehmen, dass niemand dein Werk liest, schreib einfach weiter in dem Stil, wie du es für richtig hältst. Die meisten unverständlichen Werke leben eh von der Vorstellung des Lesers und nicht von der des Autors (Ich denke nur an Kafkas "Bauernfänger", ich bezweifele, dass irgendjemand weiß, von was er da eigentlich geschrieben hat ^^ ...). Ist wahrscheinlich sowas wie dieser Satz, den Wilde im Vorwort von "The Picture of Dorian Grey" sagt: "It is the spectator, and not life, that art really mirrors." ^^ .

  • Emh, erstmal du bist der coolste den ich kenne ;)


    Und dann, ich habe zwar alles gelesen, und eigentlich auch verstanden, aber nichts behalten. xD


    Man muss den Text doppelt und dreifach lesen, damit man endich alles im Kopf behält, für normale Leser und nicht so begabte und schlaue Leute nicht gerade gut. xD Daher ein Minuspunkt. *Kopfschwirr.* Nach mehrmaligem Lesen xD habe dann auch ich dummes Mädchen endlich alles verstanden, und muss sagen, toll. Aber die Schreibart ist echt eigen. Und manche Wörter für normale Menschen nicht verständlich. xD Aber der Inhalt ist echt toll. Super. ^-^ Gefällt mir . *Kopf immernoch schwirr.*


    liebe Grüße Shiva-Shinku

  • ich mag es.


    aber jetzt nicht annehmen ich hätte alles verstanden..
    ich hab es einmal gelesen.. & damit wars..
    das einzige was mir wirklich geblieben ist die rose..
    mein lieblingsteil.. hängt vielleicht damit zusammen
    was ich mir dabei vorstellen..


    aber den anfang mag ich auch..
    leider muss ich zugeben.. das es gegen den schluss immer
    komplizierter wird.. also werd ich das bei zeit nochmals lesen..
    nur um sicher zu gehen alles richtig begriffen oder gelesen zu haben..


    also schrieb schön weiter..:prima:

  • FLURRY!! :knani:
    jetz hör ma endlich auf, dauernd nachts in meinn kopf zu schleichen und mir alle wörter ausm mund zu nehmn!! :kstfu:
    ...
    also mir gehts ABSOLUT GENAUSO wie flurry, ruby


    also du bis sowas wien hardcore jasper fforde :XD:
    also ich muss dir jetz einfach n superkompliment machen, weil du has ja sowas wie eine neue ebene der präkariatliteratur erschlossen hast...
    (WUHA, ratet ma, wo ich den spruch abgeguckt hab! :khahaha: )


    also weitär so, mit der zeit werden ich un flurry schon den ganzen rest von deinem geschreibsel verstehn...wennwa erwachsen sin :XD:



    It´s just like being an organ donor, except you´re alive and..sort of screaming. - The Eleventh Doctor

  • :) das es euch in irgendeiner weise gefällt freut mich ^^ danke für die feedbacks


    ob ihr es versteht, nun ja, sagt ja teilweise selber das es nciht der fall ist. würd mich eigentlich schwer wundern, wenn noch jemand meinen wahnsinn verstehen könnte. Hab daher shcon überlegt, ob ich möglicherweise ein beitrag schreibe, in dem ein paar erklärungen zu den parts stehen, was wie gemeint ist und so. aber das ist noch fraglich, das es ja eigentlich schöner ist zu rätseln :D
    der stil ist selbstverständlich sehr eigen... ich vermute auch mal so spontan, das ich mit dem wechsel vom ich sein auf die reflektive schreibweise möglicherweise schon fast gegen literaturgrundsätze verstoße?!? :D


    nun ja, hab mir aufjedenfall definitiv überlegt den schreiber an die hand zu kleben und euch weiterhin mit meinen schriftzügen quälen werde. ;)

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