World in Conflict – Soviet Assault

  • Verkehrte Welt: Verteidigten Sie in „World in Conflict“ noch den
    Westen, stürmen Sie im Add-on „Soviet Assault“ als Russe die freie
    Welt. Gelungener Rollentausch?

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    Statt den Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989 mit friedlichen Mitteln zu erreichen, wird die Mauer einfach weggesprengt: In der Er­weiterung „Soviet Assault“ des Strategiespiels „World in Conflict“ spielen Sie einen al­ternativen Geschichtsverlauf nach.


    Die Russen überrennen die Welt
    Sie dirigieren nicht wie im Hauptspiel die US-amerikanischen Verteidiger, sondern übernehmen das Kommando der sow­jetischen Armee und leiten den An­griff auf West-Berlin. Ist der Sektor der Alliierten gefallen, geht es gen Norwegen. Von dort startet die Eroberung der USA.

    Keine Änderungen zu World in Conflict


    Spielerisch gibt es kaum Verän­derungen zum Vorgänger. Bis auf den Wechsel der Kriegspartei bleibt alles auf gleich hohem Niveau. Im Vordergrund ste­hen die spektakulären Gefechte zwi­schen Russen und Amerikanern. In der weitgehend zerstör­baren Umwelt bringen effektvolle Ex­plosionen den Mo­nitor zum Leuchten, dicke Rauch­schwaden hüllen das Kampfgebiet ein.


    Die Mittel effektiv einsetzen
    Um den Sieg auf dem Schlachtfeld zu erringen, ist taktisches Gespür gefragt. Es gilt, die Einheiten klug einzusetzen und die Um­gebung zum eigenen Vorteil zu nutzen. Eine weitere Schwierigkeit: Ihre Ressourcen sind knapp. Sie errichten keine Basis und greifen nur in begrenztem Maße auf Nachschub zurück. Die Erweiterung teilt die Aufgaben in viele Einzelziele auf, die Ihre Vorgesetzten erst im Verlauf des Einsatzes nennen. Zwischen den Aufgaben erzählen spannend inszenierte Filme die packende Geschichte.


    Interessant für Neulinge und Veteranen
    Das Add-on kommt in zwei Varianten in den Handel: Eine herkömmliche, die das Hauptspiel um die Russen-Kampagne erweitert, und die sogenannte „Complete Edition“. Bei der erstgenannten Version benötigen Sie das Hauptspiel zum Starten, die „Complete Edition“ läuft eigenständig. Das Besondere daran: Alte und neue Missionen verbindet das Komplettpaket zu einer Kampagne – für „World in Conflict“-Neulinge die beste Wahl. „Soviet Assault“ kostet als Solo-Erweiterung knapp 15 Euro, die „Complete Edition“ schlägt mit rund 30 Euro zu Buche.

    Fazit: World in Conflict – Soviet Assault


    Als reine Erweiterung ist die Sowje­t-Kampagne bescheiden ausgefallen und teuer. Nach nur sechs Einsätzen quittieren Sie den Dienst. Technisch gibt es kaum etwas zu meckern. Die Entwickler verbesserten die Spielgrafik und die zerstörbare Umwelt sogar noch ein we­nig. Die oft einfallslos agierenden Compu­tergegner sind geblieben. Al­les in allem enttäuscht das Add-on des tollen Strategiespiels „World in Conflict“ aufgrund des geringen Umfangs und der nur mäßigen Neue­rungen: „befriedigend“. Strategiefans, die das Hauptspiel noch nicht besitzen, sollten aber zuschlagen und sich die „Complete Edition“ gönnen.


    quelle

  • Ein Grund, die Erweiterung nicht zu kaufen ;) Das Spiel selber fand ich teilweise auch schon langweilig, da in meinen Augen die Artillerie viel zu wenig Schaden bei Panzern macht... Egal, wie man die Sache angehen wollte in der Kampagne... Einfach möglichst viele Panzer oder Helikopter, dazu ein paar Reparaturfahrzeuge und fertig. Was anderes hat man bei keiner MIssion gebraucht. Nur im Multiplayer war es dann ein wenig interessanter ;)