Schlüssel zur Wahrheit

  • Hier könnt ihr kommis und anderes posten!!!!


    [Feedback] Schlüssel zur Wahrheit/ Was sagt Ihr dazu Teil2.


    Schlüssel zur Wahrheit
    Das Sind die Ersten 5 Dina 5 Seiten viel spass!








    Kapitel 1. Das Geschenk





    Der Prinz schlug die Augen auf und sie schimmerten glänzend rot,
    während das Licht, dass durch das Fenster schien, ihn blendete. Nun zwang er
    sich aus dem Bett und der Lärm, der wie jeden Morgen an seine Ohren drang,
    rüttelte das letzte bisschen Müdigkeit aus seinen Knochen. Gähnend ging der
    Prinz zum Fenster, welches mit goldenen Leinengardinen beschmückt war und
    blickte auf den Garten der vor Schönheit strotzte und ihn mit offenen Blumenblüten
    begrüßte.
    Das Zimmer, indem er sich befand, war mit Portaits behangen und der
    Boden war aus einem Holz gemacht, welches eine unglaublich gemütliche Wärme
    ausstrahlte. Inmitten des Zimmers stand sein mit blauen Vorhängen gesäumtes Himmelbett.

    Er setzte sich wieder und übte etwas an seiner Magie. Seit er sechzehn
    wurde konnte er, wie es bei Elfen üblich war, Magie anwenden. Doch er hat es
    innerhalb dieser zwei Jahren nicht geschafft sie zu beherrschen. Es war als wäre
    sie eingesperrt. Seit dem Tag seines Geburtstages übte er täglich fleißig daran.
    Doch es wollte ihm einfach nicht gelingen. Auf Alvoyz Frage hin, warum er seine
    Kräfte nicht kontrollieren kann, antwortet sein Vater jedes Mal nur, dass er erst
    seine Gefühle verstehen müsse. Alvoyz versteht nicht, doch sein Vater blockt
    jegliche Nachfrage ab.
    Plötzlich stand sein Bruder im Türrahmen. „Hei Alvoyz, was machst Du so
    lange? Die warten schon alle auf Dich“. „Ja, in Ordnung. Ich komm’ ja schon“, antwortet
    der Prinz mit genervter Stimme und zieht sich unterdessen seine schwarze
    Lederhose und sein weißes Seidenhemd an. Er wirft sich seinen grünen mit
    goldenen Blättern bestickten Umhang über und geht die Stufen hinab, während er mit
    seiner linken Hand über das Geländer streift. Es ist mit solch feinen
    Schnitzereien verziert, dass es aussieht, als würden sich Efeuranken darum
    winden.



    Als er in den Speisesaal kahm verbeugte er sich vor seiner Mutter und
    wünschte ihr einen guten Morgen. Dann ging er kühn, wie es angemessen für einen
    Elfenprinzen ist, an seinen Platz zur Linken seines Vaters, der ihn anlächelt
    und ihm herzlich einen guten Morgen wünscht. „Mein Gott, wie immer dieses aufgesetzte Lächeln.“ schossen ihm die
    Gedanken wieder durch den Kopf. „Wie mich
    das alles anwidert
    .“



    Als das Mahl beendet ist stehen die beiden Brüder als Erste auf und
    durchschreiten mit zügigen Schritten den Flur, der fast vollständig mit
    Pflanzen behangen war. Als sie den Garten betreten sehen sie, wie die die
    Blumen mit offenen und fröhlich wirkenden Blüten im Wind tanzen und einen
    berauschenden Duft verbreiten.
    „Hast du es dir schon überlegt?“ fragt Alvoyz seinen Bruder mit
    neugieriger Stimme. „Ach Alvoyz, was soll ich sagen, ich liebe es hier, und Du
    doch auch. Warum willst du weg?“ Sie gingen nun an einer Bank vorbei neben der
    ein Strauß Butterblumen wuchs.
    „Du weist es genau, ich halte es hier nicht mehr länger aus. Dieser ständige
    Frieden und die Kontrolle. Das alles ist nichts für mich, ich will raus, Abendteuer
    erleben. Ich lese so viel über die Welt und ihre Mythen, Helden und Gefahren. Bruder,
    Du und ich, an was würde es uns mangeln? GELD?“ Seufzend antwortet Largosta: „Nein
    das mein’ ich nicht, aber was ist mit Mutter und Vater, liebst du sie denn
    nicht?“. „Natürlich tue ich das, aber was soll das? Wir sind erwachsen. Sollen
    wir ewig hier sitzen und die lieben Prinzen spielen?“. „Du hast Recht… Ich
    glaube du hast Recht… Ich komm’ mit, aber wir bleiben noch bis zu meinem
    Geburtstag. Dann werd’ ich 16!“. „Ja einverstanden.“. Alvoyz konnte verstehen dass

    sein Bruder darauf bestand, biss zu seiner
    Volljährigkeit, bei seiner Familie zu bleiben.



    Es wurde langsam dunkel, der Himmel färbte sich rot und tauchte den
    Riesigen Garten der Königsfamilie in eine beschwingende Atmosphäre. Die Gärtner
    und Diener die sich um den Garten kümmerten waren schon verschwunden und sie
    hatten gute Arbeit geleistet, denn soweit seine Augen reichten, konnte er kein
    einziges Laubblatt, kein Unkraut sehen.
    Der Weg auf dem sie liefen war mit weisen Kieselsteinen umrandet und
    der restliche Garten war fast vollständig mit Blumen übersäht, die jetzt im Rot
    des Himmels schimmerten. Jede Pflanze, jeder Grashalm, jede Wurzel hatte eine
    aufblühende Seele, die er jetzt deutlicher als je zuvor spürte, jetzt wo der
    Moment so nah war, dass er ihn fast greifen konnte. Bald würde er verschwinden
    und sein eigenes Leben beginnen, mit seinem Bruder.
    Die Zeit verging schnell hier oben in den Bergen der Elfen. Sie
    spazierten längere Zeit still durch den Garten, der endlos schien. Nach mehr
    als zwei wortkargen Stunden zwischen den beiden blickte der Prinz zu seinem
    Bruder und betrachtete ihn. Er war ein Elf, wie in den legendären Bildern der
    Künstler von Ismalron… schön
    geformte und nur leicht gebogene Augenbrauen, glänzend rote Haare und sein
    schmales Gesicht endete in einem spitzen Kinn. Seine Ohren waren ebenso spitz
    geformt und bogen sich am Ende leicht nach hinten. Seine roten Augen waren die
    einzigen Merkmale, die zeigten dass Largosta Alvoyz Bruder war. Nur die roten
    Augen machten sie so außergewöhnlich, denn bisher gab es in der Geschichte
    keinen Elfen mehr der rote Augen hatte, seit die Kronelfen ausgestorben waren.

    Alvoyz, war zwar genauso groß wie sein Bruder, jedoch hatte er ganz gerade
    Augenbrauen, schwarze lange Haare und er war etwas stämmiger als sein Bruder.
    Er hatte ein etwas breiteres Gesicht, welches mehr dem eines Menschen ähnelte.
    Hätte er nicht solch spitze Ohren gehabt, würde man kaum glauben, dass er ein
    Elf, wie sein Bruder, war.

    Sie setzten sich auf eine Bank, die der Sonne zugewandt war und ihre Blicke
    schweiften über die Bauern und deren Häuser. Sie gingen ihrer Arbeit nach, wässerten
    und pflügten ihre Felder. Fast zeitgleich mit denen seines Bruders sahen seine
    Augen ein Mädchen, das am Fuße des Hügels, auf dem sie saßen, Blumen pflückte.
    Sie war ein ganz gewöhnliches Bauernmädchen und doch von unbeschreiblicher
    Schönheit. Sie hatte lange schwarze Haare und sah aus wie eine Halbelfe.

    Ein älterer Bauer rief etwas von der andren Seite des Hofes, was selbst
    die guten Ohren der beiden Elfenbrüder nicht wahrnehmen konnten. Das Mädchen
    drehte sich plötzlich um winkte mit der Hand, in der sie die Blumen hielt dem Mann
    zu und lief rasch zu ihm. „Herrlich dieser Blick oder?“ fragt Largosta seinen
    Bruder dessen Augen immer noch auf die Stelle gerichtet waren, an der dieses für
    seine begriffe wunderschöne Geschöpf eben noch stand. Alvoyz folgt daraufhin
    dem blick seines Bruders der zu dem Sonnenuntergang gerichtet war. „Ja wirklich
    eine Augenweide, schade dass wir es nicht mehr lange bewundern können.“ sagt
    der ältere Prinz der beiden mit einem ironischen Unterton in der Stimme und
    blickt lächelnd zu seinem Bruder der darüber lauthals lachte. „Wir sollten
    zurückgehen die vermissen uns schon bestimmt.“ Lachend erhoben sich die Brüder
    von der Bank. Mit langsamen schritten gingen sie wieder in die Richtung des
    Schlosses indem er seit 18 Jahren lebten, nie hatte er das Gelände verlassen
    nie hatte er mehr gesehen als das Königreich. Mittlerweile war der Garten in
    tiefes Schwarz getaucht und nun erhellten die hell leuchtenden Sterne und der
    Mond den Garten. Glühwürmchen flogen durch die Luft und hie und da sah man das
    Augenpaar einer Katze oder einer Fledermaus die kopfüber von einem Ast hing.

    Als sie das Schloss wieder betraten war es schön warm. Sie gingen
    direkt wieder die Stufen nach oben in ihre Zimmer und schlossen die Türen
    hinter sich.

    Alvoyz hatte schon seit Tagen eine kleine Tasche gepackt in der das
    Nötigste war denn nur das benötigten sie wenn sie abhauen würden.

    Noch einige Stunden brütete Der stämmige Prinz über dem Plan und dachte
    darüber nach ob sie etwas vergessen hatten oder einen Fehler machen würden. Er
    wusste dass sein Bruder nebenan genau dasselbe tat und plötzlich fühlte sich
    Alvoyz seltsam.

    Er dachte nach, darüber was er da tat und nach einigen Minuten war er
    sich sicher dass dies der richtige Weg war, er musste endlich erwachsen werden.

    [font='&quot']Nach einigen Sekunden blies er die Kerzen an seinem Tisch aus und legte sich auf sein Bett.
    In dieser Nacht hatte er seltsame Träume über eine Glühende Kugel eingesperrt
    in einem Käfig und dann sah er plötzlich rote Augen vor sich, Augen die das
    selbe Rot wie seine eigenen hatten jedoch viel größer und eine Form die er nur
    durch die Zeichnungen in [/font]
    [font='&quot']seinen Büchern deuten konnte.



    Weitere Seiten folgen ;)
    [/font]

  • Dat sind die näcshten 3 Dina5 Seiten hoffe es gefällt euch ;)



    Allerdings wusste er nicht welch eine Bedeutung rote Drachenaugen
    hatten.

    A m nächsten Morgen wachte er früh auf und kurz nachdem er seine Augen
    aufschlug blickte er auch schon in das Gesicht seines Bruders.

    „Ich bin 16! ich bin endlich 16 Bruder“ Hellwach richtete sich Alvoyz auf
    und umarmte seinen Bruder. „Herzlichen Glückwunsch Bruder, nun ist es soweit du bist ein Mann!“

    „Ja und Morgenfrüh hauen wir ab“ sagte Largosta mit begeisterter
    Stimme.

    Als sie sich dann nach drei Stunden fertig umgezogen hatten konnte man
    die beiden Brüder kaum wieder erkennen. Alvoyz hatte eine goldene Hose an, ein
    gewöhnliches Seidenhemd und darüber einen goldenen Mantel der ihm schwer auf
    den Schultern lag.

    Er hatte eine Krone aus geflochtenem Efeu, welche mit Magie vergoldet
    wurde.

    Sein Bruder hatte die traditionelle Kleidung an die aus einer roten
    Lederhose, einem goldenem Hemd und einem roten langen Mantel, in den mit Magie
    goldene und grüne Fäden mit eingeflochten waren. Largosta hatte im Gegensatz zu Alvoyz eine viel prächtigere
    Krone auf. Sie war aus vergoldeten Federn gemacht und auf der Vorderseite der
    Krone war ein blauer kleiner Saphir in der Form eines Auges eingelassen. Dieses
    Auge sollte das erwachen der Magie repräsentieren. Denn erst ab dem Mannesalter
    durften Elfen mit ihrer Macht hantieren.

    Sie standen schließlich in dem unendlich großen Garten unter einem sehr
    alten Baum der die Weißheit darstellen sollte die der heranwachsende Mann nun
    erlangen würde.

    Zur Feier des Tages wuchsen an den Stellen an den Largosta stand kleine
    Blumen und Rosen aus dem Boden. Vor ihnen stand ein alter Elf der schon viele
    Zeremonien wie diese geführt hatte und er sprach in der Elfensprache.

    Du der du nun ein Mann geworden bist, musst dir darüber im Klaren sein,
    dass, egal was du ab diesem Tage tun wirst, in deiner Verantwortung liegt.

    Sei gewarnt die Welt in die du ab diesem Tage erleben wirst wird eine
    andere sein als in jeglicher Literatur.

    Bist du bereit die Verantwortung für deine noch kommenden Kinder, deine
    Frau und dein Hab und Gut zu übernehmen?

    „Ja bin ich“.
    Dann löse ich nun deinen kindlichen Ruf von dir und jetzt möge es bei
    dir liegen was du aus deinem Leben machst.

    Largosta verbeugte sich vor dem alten Mann und blickte im darauf
    folgenden Moment zu seinem Bruder der mehrere Meter hinter ihm stand und auf
    ihn wartete.

    Sie speiste sie tranken sie tanzten und feierten, alles war
    wunderschön. Von außen bemerkte es keiner aber in Wirklichkeit waren die beiden
    Brüder in ihren Gedanken versunken.

    Gedanken die mit dem bevorstehenden Abenteuer zu tun hatten.
    Über hundert Gäste waren eingeladen, Fürsten, Verwandte, Bekannte, und
    Freunde.

    Der Garten wurde mit blauen hell leuchtenden magischen Flammen erhellt
    die hoch am Himmel schwebten und sie tauchten den beleuchteten Platz in blaues,
    helles Licht.

    Jeder Gast brachte ein oder mehrere Geschenke mit die die Diener auf
    die Seite stellten.

    Es wurde sehr spät biss die letzten Gäste gegangen waren und die
    Familie alleine war, nun konnte man erst richtig erkennen wie glücklich die
    beiden Eltern waren, sie strahlten über das ganze Gesicht.

    „Ein Mann endlich ein Mann“ sagte der Vater. „Nun habe ich keine zwei
    Kinder mehr sondern zwei erwachsene Söhne“. „Mein Gott ich bin so stolz“. sagte der König.

    Allerdings muss ich euch zwei sprechen. Die beiden Brüder sahen sich
    verwirrt an. Ihr Vater stand auf und ging voraus. Die beiden Brüder gingen ihm
    verwirrt hinterher und ihre Mutter sah ihnen beunruhigt nach. Der König lief
    lange ohne ein Wort zu sagen und plötzlich drehte er sich um.

    „Ich weis was ihr vorhabt, und ich werde euch nicht aufhallten. Aber
    bevor ihr geht muss ich euch noch etwas geben“. Verwirrt standen Alvoyz und
    Largosta da und wussten nicht was sie sagen sollten. Der wind rauschte stark
    und der Baum unter dem sie sich befanden wankte leicht hin und her. Ihr Vater
    streckte ihnen jeweils einen dunklen roten Rubinanhänger entgegen. Die
    verwirrten Brüder nahmen sie entgegen und betrachteten die Rubine in ihren
    Fassungen.

    Sie waren schön, unglaublich schön und doch unheimlich.
    Als sie sich die Anhänger angelegt hatten fingen sie an schwach zu
    leuchten, ein leuchten das verloren in den Tiefen des Rubins schien. „Sie
    werden euch beschützen wenn ihr euch selbst schon aufgegeben habt“. Erstaunt
    darüber welch ein seltsames Geschenk ihr Vater ihnen gemacht hatte, standen sie
    sprachlos da.

    Sie betrachteten ihre Geschenke und nun viel Alvoyz auf das sein Rubin
    in dem Anhänger von grünen ranken umschlungen war und der Stein die vorm einer
    Kugel hatte. Wohingegen der Rubinanhänger von Largosta einem kleinen oben spitz
    zulaufenden Käfig umschlossen war.

    [font='&quot']„Danke“, sagten Largosta und Alvoyz gleichzeitig. Auf dem Gesicht Ihres Vaters machte
    sich ein lächeln breit und er fragte:
    [/font]

  • So es ist so weit ende des 1.Kapitels ! Hoffe es hat euch gefallen!


    „Darf ich den Grund erfahren warum ihr abreisen wollt?“


    „Wir wollen erwachsen werden“, sagte Largosta hastig. „Und wir wollen
    nicht in aller Öffentlichkeit abreisen. Uns ist es lieber heimlich zu
    verschwinden.“ Gab Alvoyz entschlossen hinzu. Der König schnaufte. „Erwachsen
    werden, und wo wollt ihr hingehen wenn ich fragen darf?“ „Das können wir nicht
    sagen“. Sagte Alvoyz schnell.

    „Einverstanden“. Sagte der Vater leise. „Aber lasst euch nicht
    erwischen, man würde euch sofort erkennen denn eure Gesichter sind auf jeder
    Münze innerhalb und teilweise auch außerhalb dieses Königreiches abgebildet.“

    „Ja Vater“ sagte Alvoyz nachdenklich. „Ich würde sagen ihr braucht noch
    etwas schlaf bevor ihr abreist, ihr solltet lieber in eure Gemächer gehen und
    euch etwas ausruhen“, sagte der König.

    Alvoyz und Largosta gingen wieder zu ihrer Mutter und wünschten ihr
    eine gute Nacht. Als sie wieder in das Schloss gingen sahen sich die Beiden an
    und gingen stumm zusammen die Stufen hinauf. Sie hatten viel vorzubereiten.

  • Mit enormer verspätung aber das 2. Kapitel ist fertig, HAUT REIN und danke für alle die aufrufe....







    Kapitel 2. Aufbruch





    Als Alvoyz endlich merkte das alle schliefen, schlug er die Augen auf
    und machte sich ans Werk. Es wäre nicht klug gewesen in aller Öffentlichkeit
    abzureisen denn normalerweise muss man nach traditionellen Regeln eine Woche
    warten biss der junge Mann seine Heimat verlassen darf. Und eine Woche länger
    würde Alvoyz nicht auf seinen Bruder warten können. Er zog eine schwarze
    Lederhose, einen aus Leder geflochtenen Gürtel und ein schwarzes Hemd an,
    welche neben seinem Bett auf einem Stuhl lagen. Dann nahm er einen leichten
    schwarzen Mantel aus dem Schrank der in der Dunkelheit unheimlich groß wirkte. Er
    zog sich seinen Rubinanhänger über und steckte ihn unter sein Hemd. Als er das
    Fenster öffnete erblickt er wieder den vom Mondschein erleuchteten riesigen
    Garten. Er packte seine Tasche und schmiss sie zuerst aus dem Fenster.



    Dann kletterte er auch durch den Fensterrahmen und sprang auf den
    Boden. Leise wartete er im Schatten eines alten Baumes auf seinen Bruder.



    Sie schlichen sich an der Hauswand an der Rosen zum Himmel empor
    stiegen Stück für Stück weiter und huschten schnell unter einen nahe liegenden
    Baum der im wind hin und her schwankte. Von dort aus sahen sie die ersten
    Wachen die den Weg auf und ab liefen. Normalerweise sollten diese Wachen vor
    Anschlägen schützen allerdings würden sie nun zu einem lästigen Problem werden.



    Als Alvoyz begann sich zu konzentrieren, spürte er in sich die Magie
    aufsteigen. Mit mühe konnte er sie so kontrollieren, dass es zehn Meter
    entfernt von ihnen einen lauten durch Magie erzeugten Knall gab. Die Wachen
    horchten auf und liefen in die Richtung von der der Lärm kam. Schnell huschten
    die zwei Brüder über den Weg und stiegen die Stufen hinab die die Form einer
    Wendeltreppe hatten. Sie führte zu den Bauernhöfen und Feldern. Die Grashalme
    schwangen im leichten wind des Abends hin und her und erzeugten ein leises
    rauschen. So schnell und auch so leise sie konnten huschten sie von einem Haus
    indem noch Licht brannte zu einem anderen. Plötzlich hörten sie nicht so weit
    entfernt von ihnen einen Hund bellen und im nächsten Augenblick sahen sie auch
    schon ein Mädchen auf sie zu rennen, die vor dem Hund weglief.



    Das Mädchen rempelte Alvoyz ohne Absicht an und fiel durch den
    unerwarteten Zusammenstoß zu Boden. Die Prinzen beruhigten den Hund allein
    durch ihre Anwesenheit.



    „Es tut mir leid Herr“, sagte eine zärtliche Stimme die ganz außer puste
    war.



    Alvoyz antwortete nicht und stand auf. Largosta schaut ihn verdutzt an
    und sagt „Bruder deine Kapuze.“ Alvoyz tastete an seinen Kopf und drehte sich
    so schnell er konnte weg um sie sich wieder über zu stülpen. Doch es war
    bereits zu spät. Das zarte Mädchen hatte sie bereits erkannt. „Ihr seid, ihr seid
    die zwei Prinzen, aber, was tut ihr hier“? „Wir…“ wollte Largosta anfangen aber
    Alvoyz unterbrach ihn. „Wir werden dich reich belohnen wenn du uns nicht
    verrätst“. „Warum seid ihr überhaupt hier“? fragte das Mädchen neugierig. „Und
    außerdem, ich will kein Geld, nur weg von hier“. „Du, du willst kein Geld?“
    fragte Largosta verdutzt. „Und ich werde niemandem etwas sagen weil ihr mich
    mitnehmt, egal wohin, Hauptsache weg von hier.“ Fest entschlossen stand sie
    gerade vor den beiden Brüdern und sah sie mit großen Augen an. „Wie heißt du
    überhaupt?“ fragte Alvoyz. „Ich heiße Lucynda.“ Und ihr beide? „Ich heiße
    Alvoyz.“ Sagt der stämmige Prinz.



    „Und ich heiße Largosta du kannst mich aber Largo nennen.“



    Lucynda streckte ihre Hand Alvoyz aus und sagte „Schön euch kennen zu
    lernen“ sie reichte auch Largosta die Hand und schüttelte sie zart. „Und wie
    gedenkt ihr abzuhauen? Ich meine ihr müsst doch einen Plan haben bei den ganzen
    Wachen die hier rumlaufen.“ Die Prinzen sahen sich an und tauschten mit Blicken
    ihre Meinungen aus.



    „Wir hatten vor uns an Deck eines Schiffes zu schleichen und uns in den
    Vorratzkammern zu verstecken biss wir in Belgon angelangt sind.“



    „Mhm“ sagte Lucynda feststellend. „Warum war der Hund eigentlich hinter
    dir her?“ fragte Largosta nachdenklich und sah sie an. „Naja also, ich hab mir
    gerade etwas zu essen beschafft und da ist er auf mich losgegangen.“ Sagte
    Lucynda in sich hinein nuschelnd. „Ach ja zu essen besorgt, und wo?“ fragte Largosta.
    „Das ist jetzt egal Largo wir sollten hier verschwinden.“ Sagte alvoyz hastig.
    „ Du hast recht, wir sollten wirklich gehen, in welcher Richtung liegt der
    Hafen?“ fragte Largosta. „Osten!“ sagte Lucynda schnell „Ihr könnt mich
    übrigens Lucy nennen.“ gab sie lächelnd dazu.



    Alvoyz war schon mehrere Meter vor geschlichen, drehte sich dann aber
    um und winkte sie zu sich. Als Largosta und



    Lucynda ihm folgten ging das Licht im gegenüberliegenden Haus an und
    sie hörten wie ein Mann sagte: „Meingott hab` ich einen Hunger!“ Alvoyz sah
    seine beiden Kameraden an und grinste nur. Dann schlichen sie weiter, tief
    geduckt im Schutz des Lärms den das Gras erzeugte konnten sie noch schneller
    laufen, denn sie mussten keine Angst haben ein Geräusch zu verursachen. Vor ihnen
    konnte man schon die ersten Mäste der Schiffe sehen die sich im Wind hin und
    her bewegten.



    „Da ist der Hafen“ flüsterte Lucy und zeigte mit dem Finger in Richtung
    des Schiffes. „Das seh` ich auch.“ Antwortete Alvoyz. „Wollte es ja nur mal
    erwähnen.“ Antwortete sie.



    Sie kamen dem Hafen immer näher. Der Himmel war schwarz und nur
    vereinzelt konnte man Sterne am Himmel sehen.



    Den Mond, der durch die Wolken am Himmel bedeckt war sah man gar nicht.
    Als sie stehen blieben sahen sie links von ihnen ein Stall voller Pferde und
    rechts ein Haus in dem das Licht hell brannte und aus dem laute Stimmen
    drangen.



    „Und in welchem Schiff wolltet ihr euch verstecken?“ fragte Lucy. Largosta
    zeigte mit dem Finger auf das am weitesten entfernte Schiff und sie schnaufte.
    „Kommt wir müssen an dem Wachmannshaus vorbei.“ Sagte Alvoyz und lief vor, an
    den im Dunkeln, hell leuchtenden Fenstern vorbei und geradewegs auf einen
    Stapel Kisten zu. Sie versteckten sich alle drei dahinter. Sie blickten zu dem
    hell beleuchteten Haus rüber denn plötzlich kam kein Ton mehr von den Wachen
    darin. Die Tür schwang auf und eine Wache lugte hervor. Der Mann war nicht
    einmal 30 Jahre alt und hatte lange blonde Haare. Er beobachtete fast eine
    Minute den dunklen Hafen und als ihm nichts auffällig erschien nahm er seinen
    Kopf zurück und schloss wieder die Tür.



    Alle drei atmeten aus, denn sie hatten die Luft angehalten vor
    Anspannung sich nicht zu bewegen.



    Nun schlichen sie schnell den Steg entlang. Der Boden auf dem sie
    liefen bestand nur aus nassen, glitschigen Brettern. Sie liefen tief geduckt am
    Rand des Steges entlang. Das schiff kam
    immer näher und als sie davor standen fragte Lucynda leise: „Und wie wollen wir
    da hoch kommen? Ich sehe keine Leiter oder etwas in der Art.“ „Wir klettern die
    Seile hoch.“ Antwortete Alvoyz flüsternd. „Und ich?“ fragte sie leise, ich kann
    wohl kaum solch ein Seil einfach hoch klettern ich bin eine Frau!“



    „Dann musst du wohl hier bleiben.“ Sagte Alvoyz beifällig.



    Sie blickte erzürnt zu Largosta der sie mit einem unschuldigen Blick
    ansah. Alvoyz war schon fast oben als Lucynda in voller Lautstärke sagte. „Ich
    klettere da auf keine fall hoch.“



    Largosta hielt ihr so schnell er konnte den Mund zu und flüsterte ihr
    ins Ohr: „Du musst, sonst musst du hier bleiben, ich helfe dir keine Angst,
    aber bitte sei leise.“ Sie nickte so stark sie konnte und Largosta lies sie
    los. „Einverstanden.“ sagte Lucynda leise. Sie kletterte als zweites das Seil
    hoch und als sie in der Mitte drohte abzustürzen flüsterte sie so laut sie
    konnte, „Hilf mir!“ „Ich weis nicht wo ich dich anfassen soll!“ sagte Largosta
    hastig und suchte unterdessen nach einer Stelle an der er sie, wenn er sie
    anfasse, nicht beleidigen würde. „Ist egal, hilf mir einfach!“ flüsterte Lucy
    und Largosta drückte sie den Rest des Weges hoch. Alvoyz wartete schon an Deck
    und beobachtete ihre Umgebung. Jetzt war Largosta an der Reihe und er kam ohne
    weitere Probleme auf das Schiff.



    „Sind hier normaler weise nicht immer ein paar Wachen die auf das
    Schiff aufpassen?“ fragte Lucy während sie sich ihre blonden Haare zu recht
    machte. „Doch aber die schlafen wohl gerade.“ Antwortete Largosta. Alvoyz
    schlich leise über das Schiff und blieb vor zwei Falltüren stehen. Largosta und
    Lucy folgten ihm leise. Der ältere der beiden Brüder bückte sich und horchte an
    der linken Falltür. „Die wachen sind in dieser Kabine, ich höre sie atmen.“
    „Gut dann gehen wir durch die rechte
    Luke.“ Sagte Largosta leise. „Und was wenn da auch welche drin sind?“ fragte Lucynda.
    Alvoyz ging schon zur nächsten Luke und drückte sein Ohr auf die Klappe. „Hier
    ist keiner.“ Sagte er leise. Lucynda öffnete die Klappe so leise sie konnte. Die
    Kammer, in die sie alle drei hinein blickten, war Vollbeladen mit Proviant,
    Kisten, Säcken, Wein- und Pulverfässern und in der Ecke waren auf einen kleinen
    Haufen Kanonenkugeln gestapelt. „Oh Gott, stinkt das hier!“ flüsterte Lucy
    während sie sich die Nase zu hielt. „Daran gewöhnt man sich schnell.“ Sagte
    Largosta leise.



    „Ich würde sagen, wir legen uns schlafen. Was meint ihr?“ fragte
    Alvoyz. „Bei dem Gestank?“ fragte Lucy ungläubig. „Du kannst ja auch oben
    schlafen.“ sagte Alvoyz.



    Beleidigt ging Lucy durch den kleinen, vollen Raum und setzte sich dann
    auf einen Sack voller Kartoffeln. „Na geht doch!“ sagte Largosta belustigt und
    setzte sich neben sie.



    Alvoyz legte sich hinter einen Stapel Kisten der zwischen ihm und dem
    Eingang des Raumes stand.



    Nach Stunden völliger Stille hörte man plötzlich das schnarchen von
    Largosta, der es sich auf dem Kartoffelsack zu rächt gemacht hatte.



    „Warum seit ihr Beide eigentlich abgehauen?“ fragte Lucynda leise und
    Alvoyz antwortete: „Wir hatten es zuhause nicht mehr ausgehalten.“ „Wenn wir in
    Belgon sind werde ich ein wenig nach berühmten Plätzen suchen die wir besuchen
    könnten.“ „Die haben dort eine große Bibliothek, hab ich gehört, da könntest du
    suchen.“ Schlug Lucy vor. „Gute Idee.“



    „Mindestens einer von uns muss wach bleiben falls jemand hier runter
    kommt.“ Sagte Alvoyz besorgt. „Also ich kann jetzt eh nicht schlafen.“
    Antwortete Lucy. „Ich auch nicht.“ Gab
    Alvoyz hinzu.

  • Hab ehwgkeiten keinj I-net gehabt, jetz gehts wd weiter und zwar besser!!! =)

    Kapitel 3. Der Hafen






    Es war früh am Morgen als der Trubel auf Deck losging.



    Alvoyz weckte seinen Bruder der laut schnarchte. „So jetzt geht’s los,
    heute Abend müssten wir in Belgon einlaufen!“



    Lucynda lag in der Ecke und sah sie beide an. „Was machen wir wenn
    jemand hier runter kommt?“ fragte sie.



    „Das hab ich mich vor zwei Stunden auch gefragt und ich hab eine Lösung
    gefunden.“ Alvoyz stand auf und ging zu einem Stapel Kisten. „Hier drunter,
    ist… eine Falltür.“ Erklärte er, während er ein paar Kisten auf die Seite
    hievte.



    „Klasse, wie hast du das heraus gefunden?“ „Weis nicht, während ich auf
    dem Boden lag, hab ich sie gesehen.“ Sagte Alvoyz, während er die Klappe hoch
    hob.



    Sie war sehr schwer und quietschte beim hochklappen.



    Sie blickten in eine kleine, staubige und dunkle Kammer.



    „Und da sollen wir rein?“ fragte Lucy ungläubig. „Wenn du nicht
    erwischt werden willst, ja.“ Sagte Largosta. „Na dann mal rein!“ Alvoyz raffte
    seinen großen schwarzen Mantel und sprang so leise er konnte in die dunkle
    Kammer. Sie war gerade groß genug, um aufrecht darin zu stehen und am Rand
    liefen Ratten hin und her. „Was siehst du?“ fragte Lucynda. „Nichts, nur ein
    paar Ratten und eine menge Staub.“ „Ratten? Ich hasse Ratten!“ Als Largosta zu
    seinem Bruder in die Kammer sprang sagte er leise. „Du kannst ja oben bleiben.“



    „Also dafür, dass ihr Prinzen seit benehmt ihr euch gegenüber einer
    Frau recht schlecht.“ „Prinzen die keine Prinzen sein wollen!“ gab Alvoyz dazu
    und streckte seine Hand aus um Ihr runter zu helfen. „Wir sollten die Klappe zu
    machen, es würde etwas seltsam aussehen, wenn sie aufstünde.“ Sagte Largosta
    belustigt. „Stimmt.“ Sagte Alvoyz. Als der ältere Prinz die Luke schloss wurde
    es in der Kammer stock dunkel.



    „Könnt ihr was sehen?“ fragte eine Stimme, die zu Largosta gehören musste.
    „Nein“ sagte die zarte Stimme von Lucynda.



    „Ich auch nicht.“ Sagte Alvoyz.



    „Bruder kannst du nicht mit Magie Licht machen, wie die blauen Flammen
    an meinem Geburtstag?“ fragte Largosta.



    „Hab ich noch nie probiert.“ Sagte Alvoyz „Probier es.“ Sagte sein
    Bruder hastig. „Bin ja schon dabei.“



    Alvoyz konzentrierte sich, schloss die Augen und verschloss die Hände
    wie bei einem Gebet. Er spürte in sich die Magie hoch steigen. Plötzlich fing
    ein leises Summen an und im nächsten Moment sah man das angestrengte Gesicht
    von Alvoyz, das im Schein der magischen Flamme grün schimmerte.



    Lucynda flüsterte Largosta ins Ohr und fragte: Warum ist die Flamme
    grün ich hab bisher noch nie eine grüne Flamme gesehen?“ „Keine Ahnung
    antwortete er ratlos. „Muss er sich jetzt die ganze Zeit so anstrengen damit
    die Flamme leuchtet?“



    „Nein ich glaube nicht.“ Antwortete Largosta erneut leise.



    Sie sahen beide zu Alvoyz, dem jetzt der Schweiß über das Gesicht lief.
    Die grüne Flamme flackerte, wurde heller und fing an in der Kammer herum zu
    schweben.






    Alvoyz lies die Arme sinken und entspannte sich. „Warum fällt es dir so
    schwer zu zaubern?“ fragte Lucynda neugierig. „Ich kann froh sein, dass ich es überhaupt
    geschafft habe. Vor einem Tag hätte ich das niemals geschafft.“ „Da hat er Recht.“
    Stimmte Largosta seinem Bruder zu. „Seit wann kannst du deine Magie eigentlich
    kontrollieren?“ fragte Largosta. „Weis nicht, seit wir nicht mehr zuhause sind.
    Auf jeden Fall hab ich das, dass erste Mal gemerkt als wir die Wachen abgelenkt
    haben.“



    Plötzlich hörten sie laute Rufe von der Oberfläche nach unten dringen. Sie
    hörten Getrampel und im nächsten Augenblick merkten sie wie das Schiff in fahrt
    kam. „Jetzt geht’s los!“ sagte Lucynda mit einem breiten Lächeln auf dem
    Gesicht.



    „Warum bist du so glücklich? Jetzt wird es erst richtig gefährlich.“
    Fragte Largosta während er sie schief ansah.



    „Weil ich endlich hier weg komme.“ Sagte Sie.



    Sie setzten sich in eine Ecke und warteten. „Wohin gehst du eigentlich
    wenn wir in Belgon angelangt sind?“ fragte Alvoyz zu Lucynda gewand, während
    Largosta die Ratten verscheuchte, die sich in der Ecke piepsend versteckten.
    „Ich weis nicht. Was werdet Ihr machen?“ „Wir werden höchst wahrscheinlich nach
    Karthalon gehen. Das ist eine Menschenstadt und liegt von Belgon aus, im
    Nord-Osten.“



    Das Schiff gewann an Geschwindigkeit und schwankte etwas schneller von
    links nach rechts. Nachdenklich blickte Lucynda auf den Boden und sagte leise.
    „Könnte ich eventuell mitkommen?“ Largosta sah sie an und blickte dann zu Alvoyz.
    „Ich weis nicht, kannst du reiten?“ fragte Alvoyz „Natürlich kann ich reiten.
    Ich bin auf einem Bauernhof auf gewachsen, dort muss man reiten können.“
    Antwortete Lucynda und sah ihn fragend an. „Also kann ich mit kommen?“ fragte
    sie erneut. „Ich… denke das wird gehen.“ Sagte Alvoyz nach kurzem überlegen.
    „Ist dir das recht Bruder?“ fragte er seinen jüngeren Bruder. „Natürlich mir
    soll es recht sein.“ Mit den Worten von Largosta war das Gespräch beendet und
    sie saßen stunden lang in der stickigen Kabine.



    „Können Frauen eigentlich auch ab dem sechzehnten Geburtstag zaubern?“
    fragte Largosta und brach die unangenehme Stille mit dieser Frage. „Ja können
    sie aber ich bin erst fünfzehn. Aber in zwei Wochen werde ich sechzehn.“



    Antwortete Lucynda auf Largosta`s Frage. „Ich bin achtzehn.“ Sagte
    Alvoyz. Der jüngere Prinz blickte wieder auf seine Hände und sagte dann leise.
    „Ich bin Gestern sechzehn geworden.“ „Herzlichen Glückwunsch.“ Sagte Lucynda
    mit angehobener Stimme. „Das heißt du kannst zaubern?“ „Weis ich nicht hab es
    noch nicht ausprobiert. Mein Vater hat immer gesagt ich soll es erst dann
    ausprobieren wenn ich mich bereit fühle.“ „Vater hatte recht.“ Kahm jetzt
    Alvoyz ins Gespräch. „In zweierlei Dingen. Er sagte immer zu mir ich müsse erst
    meine Gefühle verstehen. Er hatte recht ich verstehe sie jetzt, und bei dir hat
    er auch Recht. Benutz die Magie wenn du sie das erste Mal in dir merkst.“