[Feedback] Ein Abenteuer (Kurzgeschichte)

  • Also zu dem üblichen Kram, dass hier Kommentare, Gedanken usw. zu der oben genannten Kurzgeschichte hierher kommen, noch ein paar Worte zu der Geschichte selber:cafe-anime.de/attachment/14157/
    Als erstes ist die Geschichte vollständig so wie sie ist, also abgeschlossen. Ebenfalls sollte klar sein, dass der Geschichte eine gewisse Bedeutung unterliegt, auch wenn offensichtliche Metaphern usw. gänzlich fehlen (ich bezweifele, dass irgendjemand so genau lesen würde um dies zu bemerken also sag ich es ^^ ).


    Ansonsten freue ich mich über jede Antwort, die mir zeigt, wie die Kurzgeschichte angekommen ist ;) .

  • Ah! Eine typische Kurzgeschichte mit einem offenen Ende. :D Da kann man sich so schön etwas hinein interpretieren. ^^
    Hm... wie immer sehr schön geschrieben, vor allem gefallen mir jetzt die Inversionen. Und dass man die Welt mal mit den Augen eines Kindes sieht ist eine echt nette Idee. :thumbsup:

  • Was?! Ein Feedback...?! Muss wohl im falschen Thread sein... Nein? - Wer hätte das erwartet ^^ ...
    Ja, erstmal danke Uruki und herzlichen Glückwunsch, du zählst zu den wenigen Glücklichen, die tatsächlich meine Kurzgeschichte gelesen haben und ein Feedback gebracht haben :D . Ich bin besonders froh darüber, dass ich die Kinderperspektive gut rübergebracht habe ^^ . Im Übrigen enthält die Geschichte viele Dinge, die man wohl erst bei genauerem Lesen bemerkt, wie z.B. das der Protagonist stumm ist und so vieles eben mehr - wie eben nun mal Kurzgeschichten sein sollten ^^ .

  • Ach, gern geschehen ;)
    Oh... der Protagonist ist stumm? ^^ Ich dachte er hätte Schwierigkeiten mit dem Sprechen ^^ Weil die Eltern gemeint haben, dass sie ihn besser verstehen, wenn er schreibt... ^^
    Vielleicht sollte ich die Geschichte noch einmal ganz genau lesen.

  • Naja, in der Geschichte sieht man mehrmals deutlich, dass die Eltern ihr Kind nicht an ihren Problemen teilhaben lassen und ihm über jedes Problem im Unklaren lassen (dadurch auch seine naive Betrachtung der Dinge, die wohl jeder als katastrophal bezeichnen würde). Der Streuner, der ihn sieht, ist auch ein solche Realität, die eigentlich auch den Jungen ereilt, wie auch der Streuner festgestellt indirekt feststellt, als er sagt, dass er auch mal wie der Junge war. Die klare Trennung zwischen der eigentlichen Realität und den Vorstellungen des Jungen sind aber gerade die Dinge, die ironischerweise ihn dazu bewegen nicht sich seinem Schicksal zu ergeben (die Wahl am Ende zwischen Spielplatz und dem Abenteuer), sondern auf ein irreales Abenteuer zu gehen - und so vielleicht einen Weg zu gehen, der nicht ihm durch seine Umwelt vorbestimmt ist.
    Ah, ich denke, man könnte schon sicherlich mit der Deutung einige Seiten füllen ^^ ...

  • Das mit der Deutung glaube ich dir gerne. Da kann man wirklich viel dazu schreiben. :D Aber ich will jetzt nicht ewig lange an einer Interpretation schreiben. :)

  • Hmm, ich denke, das dies eher eine schlechte Angewohnheit von mir ist meine Geschichten so zu gestalten ^^ ... Ich erlebe das ja jedes Mal in Literaturwissenschaft, wie vielfältig solche Details auslegbar sind ^^ .
    Ich les jetzt als nächstes deine Kurzgeschichte mal, mal sehen um was es da geht ^^ .