Michiko E Hatchin

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    • Michiko E Hatchin 0 Kommentare
      Die kleine Hana fristet ein klägliches Leben: Für ihre lieblosen Zieheltern muss sie kochen und putzen; ihre Geschwister drangsalieren sie bei jeder Gelegenheit. Ihr Wunsch nach Befreiung erfüllt… Anime

  • Also dies ist eine der Serien, die ich mir nicht angesehen habe, da ich andere Previews in der letzten Season besser fand. Aber nachdem ich einige reviews gelesen habe, ziehe ich gerade in Erwägung mir Michiko e Hatchin mal anzusehen. Das, was ich bis jetzt von der Serie gelesen habe, klingt für mich vielversprechend als das diese Serie nicht der Standardshounenkram mit dutzenden Kämpfen ist, die von ängstlichen Teenagern geführt werden, sondern das die Stärke dieser Serie in guten Charakterisierungen liegt (etwas, das jede gute Serie haben sollte, finde ich, sogar noch vor guter Action).
    Ich weiß nicht, wie deine Erfahrungen sind mit der Serie, Carl-Skull, aber soweit ich weiß ist auch der Start relativ langsam in Sachen Spannung und Charme. Aber wenn die Grundcharakter ihren Rahmen haben und man die Charakter kennt, sollte die Serie sicherlich sehenswert werden (wenn die reviews Recht behalten, die ich gelesen habe ^^ ).

  • Du kennst El Cazador ^^ ? Hätte nicht erwartet, dass hier jemand diese Serie kennt ^^ . Hmm, mir hat El Cazador ziemlich gut gefallen, aber dann wiederum ist der Stil von Bee-Train nicht für jeden etwas, finde ich.
    Mir ist eigentlich Spannung nicht mehr so wichtig wie am Anfang als ich mir Animes ansah. Die Action kann ruhig eine untergeordnete Rolle spielen, aber um genauer zu sein, so ist doch Action doch eh etwas verschiedeninterpretierbares, wie z.B. die strategische Action aus diesen Serien wie Tytania oder LOGH oder eine "Action", deren Kämpfe nicht wirklich eine Frage der Stärke oder sonst irgendwelcher flashy Powers sind wie in Texhnolyze oder Ghost in the Shell (der erste Film von Oushiro). Ich denke doch, dass deshalb die offensichtlichste Art von Action als jene, die man aus den Shounen-Serien kennt, genau die ist, dafür anfällig zu sein, irgendwelchen stereotypischen Entwicklungen unterworfen zu sein. Deshalb bin ich aber ganz froh, wenn Serien wie Michiko to Hatchin auftauchen, die eben nicht den Mainstream-Weg gehen.

  • Du erwartest aber nicht, dass ich jede Serie kommentiere, die du erwähnt hast oder :D ? Naja, ich kenne die Serien (bei manchen bereue ich es eher, jene zu kennen...), die du genannt hast.
    Ja, aber das Problem mit Maisntream ist immer noch da und das Shounen-Genre ist immer noch für 14 bis 15-jährige gemacht, welche größtenteils Action wie bei Naruto sehen sollen. Ich glaube, das, was wir beide suchen, geht eher in Richtung Seinen :D .
    Man muss sich ja nur mal Shounen Jump ansehen und da findet man schnell heraus, wie gerade der Mainstream aussieht - aber manche kreative Serie geht dann natürlich unter, einfach weil sie nicht die Masse unterhält, sondern meistens interessant ist, aber auf einer anderen Seite einfach zu kreativ ist (also zu ungewohnt für den Durchschnittsleser, der nur Unterhaltung sucht).
    Ich habe mich erst letztens mit einer 14-jährigen unterhalten, die Natsume Yuujinchou (ich denke mal, du kennst die Serie ;) ) mit Bleach (!) verglichen hat und meinte, dass in der Serie manchmal zu wenig passiert und das ihr ein richtiger Plot fehlt. Und z.B. Ergo Proxy hat sie mitten drinne aufgehört anzuschauen, weil ihr der Plot zu undurchsichtig war. Und genau das ist doch das Problem: Wenn wir als Animekenner ein Anime ansehen, dann bewerten wir es bereits, vergleichen es mit bereits bekannten Animes und schätzen dann wirklich das Außergewöhnliche und Kreative, aber der Zuschauer, der nur wenige Animes kennt, sagen wir nur Bleach und Naruto, der schaut diese Serien mit einer Leidenschaft, die ihm glauben macht, dass diese Serien alles haben, was gute Serien brauchen (denn sonst wären sie ja nicht so bekannt), aber ihnen fehlt dann der Anspruch, dass ein Anime mehr bringen sollte als dieses Shounen-Niveau.
    Und genau deshalb werden Serien wie Michiko te Hatchin auch immer eher unbekannt bleiben.

  • Haha, ich beziehe mich immer auf Michiko to Hatchin - im letzten Satz erwähne ich immer die Serie nebenbei :D .
    Na gut, so philosophisch müssen wir hier nicht werden als das wir über Animes in verschiedenen sozialen Umfelden besprechen und wie das die Betrachtungsweise ändert, reden müssen - aber ein interessantes Thema wäre es allemal ^^ .

  • Wegen der Musik... Es haben nicht einmal die selben Leute an der Musik von Samurai Champloo und Cowboy Bebop gearbeitet :D . Letzteres ist eines der vielen Meisterwerke von Yoko Kanno (sie macht eigentlich die besten Soundtracks zur Zeit in Sachen Anime). Samurai Champloo war doch der Anime mit dem Möchtegern-Hip-Hop-Touch oder ^^ ? Also die Musik war definitiv nicht von Yoko Kanno und ich denke, dass auch "Michiko & Hatchin" nicht eine solch bekannte Person im Producers Staff hat. Keine Ahnung, wer bei Samurai Champloo verantwortlich ist, aber bei "Michiko usw." sagte ANN, dass Kassin (noch nie von der Person oder der Gruppe gehört, muss ich zugeben ^^ ...) für die Musik der Serie verantwortlich ist.

  • Achso ^^ , ja, das Zeichen ist aber auch verdammt polysem ^^ .
    Hmm, also bei Wikipedia (natürlich die englische Variante ^^ ) hab ich nichts zu Kassin gefunden, aber weiter will ich auch nicht suchen, da auch noch kein OST zu dem Anime erschienen ist, in den ich reinhören könnte um zu urteilen, ob deren Musik gut ist.

  • Es ist bis jetzt auch keine Ankündigung für ein Releasedatum erschienen, also nehme ich nicht an, dass irgendein OST in ächster Zeit erscheinen wird.


    EDIT:
    Vor einiger Zeit habe ich die Serie im Marathon innerhalb von drei Tagen gesehen, also mag mein Eindruck anders sein als von jemanden, der jede Woche geduldig immer nur eine Episode gesehen hat. Jedenfalls muss ich sagen, dass mir die Serie gefallen hat. Als erstes war das Setting natürlich erfrischend, da es nicht in einer der Gegenden spielte, die man so gerne in Animes sieht (selbst die futuristische Marskolonie taucht öfter auf als Brasilien in Animes ^^ ). Aber was soll man von dieser Serie halten? Meine Meinung beruht auf dem Ausgangspunkt, dass das oberste Gebot dieser Serie Realismus ist, was man nicht als einfaches "Ist eben Gegenwart" abtun sollte, sondern mehr damit verstehen sollte, dass es einerseits Slice-Of-Life-mäßig keinen epischen, weltverändernden Plot folgt, keinen direkten Abschluss findet und zudem die Charakter nie das sind, was man erwartet (also keine Stereotypen, auch keine Helden, oft sollte man wohl im Rahmen von guten "Anti-Helden" bei den Hauptcharaktern denken ^^ ).Überhaupt hat die Serie einen gewissen schwarzen Humor, die Erwartungen des Zuschauers zu enttäuschen (was aber nicht schlecht ist, sondern sehr gut in jenes realistische Ambiente passt).
    Die Serie (wie so oft bei Madhouse) ist nicht Mainstream, damit vielleicht nicht jedem sein Geschmack, aber ich denke, wenn man oft genug den Mainstreamkram gesehen hat, die Dialoge der Canon-Sues vorhersehen kann, dann sollte man sich auch a und zu eine solche erfrischende Serie einer etwas anderen Art ansehen.

  • Ich habe die Serie jetzt auch durch und bin etwas zweigeteilt. Das Setting ist sehr erfrischend - die Figuren, die eben nicht den typischen Animemustern folgen, ebenfalls. Aber die Serie hätte mir definitiv noch besser gefallen, wenn sie nur 13 Folgen gehabt hätte und nur Hatchin geheißen hätte. Ich finde Michiko ätzend selbstmitleidig und dass sie Hatchin gegenüber gewalttätig wird um Frust abzulassen ebenfalls.
    Ich bin zwar der Meinung, dass Figuren nicht unbedingt sympathisch sein müssen um interessant zu sein, aber die Serie versucht mir zu sehr und das auch noch mit dem Holzhammer Michiko als gute Partnerin, ältere Schwester oder was auch immer für Hatchin darzustellen. Da wird durchaus mal eine Folge darauf verwendet,


    Hatchin dagegen ist eine gelungene Mischung aus Mädchen, das durchaus mal aus einer heiklen Situation gerettet werden muss (aber in ihrem Alter darf sie das auch sein v.a. wenn sie es mit Verbrechern zu tun hat) und Mädchen, das aufstampfen und die Sachen selbst in die Hand nehmen kann. Hatchins Geschichte fand ich wirklich sehr gelungen (auch im Zusammenspiel mit dem Setting) - die ganzen Schießereien und wer jetzt Ärger mit wem hat, waren für mich dabei eher nebensächlich.