Motorstorm – Pacific Rift

  • Zum Verkaufsstart der PS3 sorgte ein Rennspiel wegen seines rasanten Tempos und der fulminanten Optik für Aufsehen: An „Motorstorm“ kam 2007 kaum ein Playstation-Spieler vorbei. Jetzt schickt Sony den Nachfolger „Pacific Rift“ an den Start.



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    Der Spieleinstieg ist vertraut: Aus diversen Fahrzeugklassen wählen Sie Ihren Favoriten. Geländewagen, Buggys, brachiale Monstertrucks – für jeden Geschmack und Fahrstil steht Passendes im Fuhrpark. Mit der Kiste Ihres Vertrauens geht’s ins Rennen.

    Abwechslung auf der Strecke

    Die Schauplätze sind den Fähigkeiten der Fahrzeuge angepasst. Also düsen Sie durch schlammige Wälder, wirbeln auf Wüstenstrecken viel Staub auf oder pflügen durch zerklüftete Canyons. Nicht immer führt nur ein Weg zum Ziel. Auf allen Strecken finden Sie (mit etwas Glück) Abkürzungen oder katapultieren sich mit gewagten Sprüngen an die Spitze des Feldes.


    Wenn das nicht reicht, setzen Sie Ihren Boost ein. Doch der steht nicht unbegrenzt zur Verfügung: Sobald Sie den Turbo zünden, heizt sich Ihr fahrbarer Untersatz merklich auf – und wenn Sie zu lange Stoff geben, explodiert Ihr Renner in einer feurigen Wolke. Der Überhitzung der Maschine können Sie nur entgegenwirken, indem Sie durch tiefe Pfützen rasen oder dem Wagen ein Schlammbad verpassen.

    Harte Konkurrenz

    Die Konkurrenz auf der Strecke hat zwar mit dem gleichen Problem zu kämpfen, macht Ihnen das Leben aber auf jede nur erdenkliche Art schwer. Da wird gerammt und geschnitten, dass der Feierabendverkehr in Rom dagegen zur gemütlichen Veranstaltung gerät. Auch die Abkürzungen sind Ihren Gegnern bestens bekannt – schon vom ersten Rennen an haben Sie Mühe, den Jungs zu folgen. Doch nach ein paar Übungseinheiten, mit der nötigen Streckenkenntnis und zunehmender Spielzeit fahren Sie die ersten Siege ein.

    Zitat


    Fazit: Motorstorm – Pacific Rift


    Der grafische Quantensprung bleibt aus. Das Spiel läuft zwar sehr flüssig und vermittelt Ihnen beim Rasen authentisches Tempogefühl, doch die Optik wirkt inzwischen weniger spektakulär. Andere Rennspiele beweisen, dass grafisch mittlerweile mehr geht. Der Schwierigkeitsgrad wirkt unausgegoren und treibt Rennspiel-Neulinige schnell an den Rand der Verzweiflung. Die engen und gefährlichen Rennpisten mit Abgründen rechts und links vom Parcours sorgen für häufige Abstürze. Dann dauert es einige Sekunden, bis Ihr Fahrzeug wieder auf der Strecke steht. Verloren haben Sie das Rennen in solchen Fällen fast immer. Das Fahrverhalten der PKWs, Trucks, Jeeps und Quads ist klasse. Da findet jeder Spieler das Vehikel, das ihm am besten liegt. „Gut“ so.