Bakuman.

Willst du einen Anime oder Manga vorstellen, dann benutze bitte den Link oben im Menü der zu Anime oder Manga führt. Dort kannst du einen neuen Eintrag hinzufügen.
Nach der Freischaltung kannst du deine Meinung als Kommentar abgeben oder ein Thema über den Reiter "mehr" auf der Informationsseite erstellen.

Willst du nur ein Thema zu einem bestimmten Anime oder Manga erstellen, kannst du erstmal auf Anime oder Manga den Anime oder Manga suchen und unter "mehr" nachschauen was für Themen schon dafür existieren. Ist das Passende nicht dabei, kannst du auch dort gleich ein Thema starten.
  • JUHUUU!!!! Endlich jemand der den Manga auch kennt und dazu noch voll drauf abfährt wie ich ^^


    Gleich nach dem ersten Kapitel hat mich der Manga in seinen Bann gezogen und neben One Piece und Naruto is das jetzt der 3 Manga auf den ich jede Woche warte :P
    Den größten Teil hat ja Gollum schon erzählt: Träume verwirklichen, etc.
    Aber ich bin mir fast sicher, dass da noch mehr kommt, noch viel aufregendere Dinge und darauf freu ich mich. Außerdem gefällt mir der Zeichenstil sehr!


    Death Note war ein Riesenerfolg, Bakuman wird's auch!

  • Ja, ich kenne Bakuman auch und muss meinen Vorgängern zustimmen, dass der Manga ziemlich erfolgreich werden wird, denn der Erzählstil ist wirklich gut und die Charakter wirken bereits jetzt ziemlich lebendig und selbstständig. Die Story selbst wirkt bis jetzt auf mich nicht zu stereotypisch und ist auf jeden Fall überzeugend beschrieben ^^ . Bakuman ist wahrscheinlich das beste Manga, dass ich derzeit lese ^^ .
    Das einzige, was mich ein wenig stört ist, dass die Protagonisten zwar cool und smart sind, aber das jene so überdurchschnittlich in ihrem Wesen sind, dass der durchschnittliche Schüler in Vergleich zu jenen verblasst, was dann die Protagonisten im weiteren Verlauf dann doch eher unrealistisch erscheinen lässt.

  • Der Manga hat mich auch gleich in seinen bann gezogen.
    Ich finds cool das es diesmal um was geht was total realistisch ist ^^
    Denn wer wil nicht seine traeume verwirklichen ?! Auch sieht man verschiedene probleme die im echten leben auch sind (man traut sich nicht seinen schwarm anzu sprechen x3)


    Ich glaub auch das Bakuman total erfolgreich wird :D

    i3hpzucr.png
    -----------------------------------------------------------------
    b31e1f29fcd981878753bf189155bccd.gif
    |[ ]Twini's World

  • Das Zitat aus Kapitel 4 fand ich irgendwie besonders amüsant: "I knew it all came down to blood! DNA, DNA, DNA is some scary shit!"


    Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das ein gutes Anime wird und es hat auch die typischen überdramatisierenden Szenen wie Death Note (immer wenn proklamiert wird, das die ihre Träume erfüllen wollen frage ich mich immer, ob die nicht ein wenig größenwahnsinnig sind ^^ ).

  • Welcher chara aus Bakuman ist euer lieblingschara ?
    Und warum ?


    Ich mag Mashiro total. Seine ganze art und wie er alles probiert um wirklich mangaka zu werden ist einfach nur cool.
    Er gibt nicht so einfach auf und weiss aber auch gefühle zu zeigen. ^^

    i3hpzucr.png
    -----------------------------------------------------------------
    b31e1f29fcd981878753bf189155bccd.gif
    |[ ]Twini's World

  • Was denkt ihr über die zwei? Sie sind doch ganz süß. ^^
    Glaubt ihr, dass sie sich nicht sehen werden bis ihre Träume in Erfüllung gehen? Oder wird etwas passieren, so dass sie es doch nicht einhalten werden?
    Ich denke mal, dass sie sich vielleicht mal per Zufall treffen werden noch bevor sie ihre Träume verwirklicht haben.
    Aber sie werden vermutlich schüchtern weggucken oder so (Azuki zumindest).

  • Akito. Der Typ ist einfach cool. Und ich würde nicht lügen, wenn ich sagen würde, dass ich Bakuman nur angefangen habe, weil mich Akitos Stil überzeugt hat. Die Kopfhörer und so ;D. Naja, wobei es auch eine große Rolle gespielt hat, dass das von den Machern von Death Note ist ;p


    Anyway, Akito hat mich schon von Anfang an überzeugt. Seine Art ist einfach nur zu geil. Ich bin nicht sehr weit, gerade Mal bei Chapter 11, trotzdem hat er für mich die größte Persönlichkeit.

  • bakuman is voooll geil :froelich:
    da kriegt man voll einblick in die welt von einem mangaka (auch wenns wahrscheinlich NICHT GANZ SOO is) und es wird eig nid langweilig, obwohls bis jetzt noch nicht unbedingt umwerfende handlungswendungen gegeben hat...
    shujiin ♥♥♥



    It´s just like being an organ donor, except you´re alive and..sort of screaming. - The Eleventh Doctor

  • Ich merke gerade, dass das Bakuman-Forum aufgelöst wurde und alle Themen in einen Thread gepackt wurden. Ist wohl nicht so erfolgreich hier. :(
    Naja, international gesehen wird der Manga immer beliebter und meiner Meinung nach ganz zu Recht. Die letzten Kapitel sind ja wirklich gut und langsam sehe ich da in Mashiro und Shujin die zwei Autoren von Bakuman. Im letzten Kapitel sagte Eiji zu die zwei, dass sie etwas

    machen sollten. Wenn das nicht an Death Note erinnert... :rolleyes:

  • Bakuman hält sich eigentlich bis jetzt ganz gut: Die Charakter sind noch genießbar, gehen also einem noch nicht auf die Nerven, der Plot hat scheinbar immer ein paar Twists parat und das Pacing ist ordentlich im Hinblick auf dessen Zielgruppe.
    Natürlich sind aber wegen der Zielgruppe, welche nun mal Jugendliche sind, die Erwachsenen nicht so realistisch. Ich bezweifele, dass die Art wie dort Entscheidungen gefällt werden, so in der Realität stattfindet: Die Editor wirken mehr wie eine Versammlung erfahrener Manga-Fanatiker als wie professionelle Editors, die nur an die Verkaufszahlen denken, welche auch nunmal wichtig sind, um das Unternehmen am Leben zu erhalten, weshalb jene sicherlich auch nicht jenen Irrsinn der jungen Autoren mitmachen würden und jene stattdessen einfach entlassen würden anstatt auf jene zu hören und mit ihnen endlos zu diskutieren.

  • Bakuman! Ich liebe Bakuman, nicht nur die Zeichnungen, Obata sei gepriesen! Nein, ich mag auch diese Story der zwei aufstrebenden Mangakas... mit all ihren teilweise unrealistischen Idealen ("wir heiraten, wenn wir beide erfolgreich geworden sind" :rolleyes: , wie süß).
    Ich gestatte mir auch den Luxus, dem Manga ausschließlich in der neuerscheidenen Buchform zu frönen, denn ich denke, das er dadurch einfach schöner wird, auch wenn ich natürlich nicht wirklich Up-To-Date damit bin, aber das ist es mir wert.
    Ich kann mir allerdings ganz gut vorstellen, das das Leben des "Mangakas" an sich ein wenig komplexer ist, als dargestellt, doch denke ich ebenfalls, das die Verlage sich auch, auf jeden Fall, anstrengen Aufbauarbeit bei besonderen Talenten zu leisten... ^^
    Immerhin werden die beiden, die für dieses Manga schreiben bzw. zeichnen schon wissen von was sie da sprechen, sie haben es ja selbst erlebt.

  • Bakuman ist einer der besten Manga die ich im Augenblick lese, und das, obwohl es gar keine Fantasy und Schlachten gibt:rolleyes:
    Die Story ist sehr interessant, auch wen es vielleicht etwas vereinfacht dargestellt ist, wie Keiko schon meinte. Trodem erfährt man einige Dinge aus den Leben der Mangakas.
    Und die Geschichte um Mashiro und Azuki ist zwar kitschig, aber es passt irgendwie.
    Die Zeichnungen sind mal wieder über jeden Zweifel erhaben, Obata schafft es wirklich bei jeden Manga das er macht seine Zeichnungen zu variieren, und das ist verdammt schwer.
    Leider ist es zum Teil wieder sehr Textlastig, wie auch schon Death Note, das in den letzten Bänden ja nur noch aus Text bestandt. Zwar hat man dann mehr von der Geschichte aber manchmal stören die langen Textblocke die Bildkomposition...


    Scheinbar wollen sie demnächst den Anime von Bakuman machen, ich bin gespannt wie das wohl aussehen wird.

  • Bakuman verliert aus meiner Sicht langsam den Reiz eines Shounen Mangas und wird immer mehr zu einer (ein wenig übertriebenen) Mein-Alltag-Als-Jump-Autor-Erzählung (in dem Sinne als wie scheinbar systematisch alle Probleme, die ein Autor haben kann, abgearbeitet werden), die recht zwanghaft versucht sich spannend zu halten und zu verhindern versucht zu sehr ins Slice-Of-Life-Genre "abzurutschen" und gerade diese zwanghaften Versuche, genau dies zu erreichen, erscheinen mir dann doch ein wenig der natürlichen Entwicklung im Weg zu stehen, die mit ihren vielen Plot-Twists einerseits schon lange den Weg einer linearen Story verlassen hat, aber andererseits (und da liegt das Problem, wie ich finde) es schwer hat, ihr eigenes Pacing zu tragen. Im Zickzack hastet die Story durch Überraschungen, Wendungen und dramatischen "Was soll ich jetzt tun?"-Momenten, ohne wirklich klar die Hauptstory, also als Mangaka in jungen Jahren erfolgreich zu werden, verfolgen zu können.Vielleicht ist es das Format der wöchentlichen Kapitel, dass der Story jenen Zickzackkurs aufgedrückt hat, aber manchmal ist es einfacher einen linearen Spannungsaufbau durchzuziehen als einen Zickzack-Kurs vollständig auszugestalten und spannend zu halten.

  • Ich muß dir zustimmen, jetzt, ich bin kein Online Leser, deswegen auf dem deutschen Stand der Veröffentlichung und somit bei Band 5, verliert es ein wenig seinen Charme. Und ich denke eine reine SoL würde dem Manga mit Sicherheit besser tun... Viele Wendungen werden einfach immer unrealistischer selbst wenn man keine Ahnung vom Mangageschäft hat, was wirklich schade ist.
    Und ich freue mich zwar, das Bakuman bald als Anime herauskommt, mache mir aber so meine Gedanken, ob die Umsetzung gerade dieser Geschichte nicht ein wenig schwierig sein könnte :huh: ...
    Abgesehen davon wird es wahrscheinlich schon grenzwertig genug für mich, da die Charaktere bei der Umsetzung von Zeichnung ins Animierte unter Umstände eine Menge verlieren könnten, wie für mich persönlich auch schon bei Death Note der Fall war!
    Obata ist einfach ein zu spezieller Zeichner und die Umsetzung seiner Charaktere ist schwierig, ich hoffe nur, er hat seine Feder in diesem Anime :rolleyes: .

  • Die einzige Frage, die mich dieser Tage bei Bakuman beschäftigt, ist: "Wann verdammt noch mal realisiert die Serie, das sie sich im Slice-Of-Life-Genre befindet :rolleyes: ?!" Immer diese gezwungene Dramatik, wenn die Ereignisse doch so alltäglich sind...! Also Bakuman macht zur Zeit mehrere Fehler:
    1. Die Charaktere werden nicht genutzt: Bakuman ist eigentlich die Geschichte vieler verschiedener Manga-Autoren und deren Alltag, aber immerzu sind es dieselben Gesichter, die im Zentrum des Geschehens stehen. Wie lange sollen wir eigentlich noch vom "Großen Traum" der zwei Hauptcharaktere genervt werden?! Anstatt sich zu wiederholen mit deren Abenteuern, sollte man einfach mal die anderen Charaktere verfolgen - und das ausführlich! In, sagen wir, 5-Kapitel-Arcs oder so ähnlich, denn nun kommt auch noch ein anderes Problem...
    2. Der Charme fehlt! Die Charaktere haben einfach nicht mehr genug Charme, zur Zeit sind sie bloß blasse Handlungsträger, die sich verhalten wie es der Plot verlangt. Aber den Charakteren fehlt wirklich irgendeine spezielle Eigenart, die sie auch außerhalb der Plotentwicklungen unterhaltsam macht - und auch leicht erkennbar macht. Wie würde man denn die zwei Hauptcharaktere beschreiben? Dies würde dann entweder allgemein abstrakt werden oder nur über deren Funktion im Plot geschehen.
    3. Der Plot ist nicht für endlose dramatische Wendungen im Manga-Business geeignet. Warum? Weil es verdammt unrealistisch ist... Ich muss da immer an Hataraki Man denken, die Serie hat zumindest gewusst, dass eine Serie, die vom Arbeitsalltag handelt, nicht heißt, dass jeder Plottwist-Ursprung auf der Arbeit zu finden ist und das es noch ein Leben - neben der Arbeit gibt. Aber dieser Tage sieht man ja die Charaktere in Bakuman NUR beim Arbeiten und alles worum es geht ist Manga-Business, dass immer und immer wieder durch den Kakao gezogen wird, um irgendwie dramatisch zu wirken. Die Serie sollte einfach mal mehr Slice-Of-Life werden und die Charaktere ausbauen, anstatt sich auf diese ganze Manga-Anime-Sache zu versteifen.

  • Die einzige Frage, die mich dieser Tage bei Bakuman beschäftigt, ist: "Wann verdammt noch mal realisiert die Serie, das sie sich im Slice-Of-Life-Genre befindet :rolleyes: ?!"

    8| ...Stimmt ja, es soll ja Shonen sein, das vergesse ich immer so schnell wieder, vielleicht verdränge ich es auch... :rolleyes:

    1. Die Charaktere werden nicht genutzt: Bakuman ist eigentlich die Geschichte vieler verschiedener Manga-Autoren und deren Alltag, aber immerzu sind es dieselben Gesichter, die im Zentrum des Geschehens stehen. Wie lange sollen wir eigentlich noch vom "Großen Traum" der zwei Hauptcharaktere genervt werden?! Anstatt sich zu wiederholen mit deren Abenteuern, sollte man einfach mal die anderen Charaktere verfolgen - und das ausführlich! In, sagen wir, 5-Kapitel-Arcs oder so ähnlich...

    Leider sind die zwei Hauptcharaktere und deren Schicksal ein wenig ausgelutscht, es ist wirklich jammerschade, das dafür die Anderen auf der Strecke bleiben, obwohl es alles Charaktere sind, die die Anlagen hätten gute, teils sogar äußerst unterhaltsame Geschichten zu erzählen.
    Im Aspekt, das dieses Manga hauptsächlich von dem "Leben & Leiden" junger Mangakas erzählen will, ist es tatsächlich ein wenig zu einseitig .

    2. Der Charme fehlt! Die Charaktere haben einfach nicht mehr genug Charme, zur Zeit sind sie bloß blasse Handlungsträger, die sich verhalten wie es der Plot verlangt. Aber den Charakteren fehlt wirklich irgendeine spezielle Eigenart, die sie auch außerhalb der Plotentwicklungen unterhaltsam macht - und auch leicht erkennbar macht. Wie würde man denn die zwei Hauptcharaktere beschreiben? Dies würde dann entweder allgemein abstrakt werden oder nur über deren Funktion im Plot geschehen.

    Bei den beiden Hauptcharakteren möchte ich dir zustimmen, was aber auch daran liegt, das sie sich in ihrer Persönlichkeit nicht weiterentwickeln. Was natürlich drastisch auffällt, da sie immer im Spotlight der Geschichte stehen, aber um so wichtiger wäre ein Entwicklung... Allein ihre zwischenmenschlichen Bindungen sind trotz aller Versuche oberflächlich in meinen Augen.
    Mehr oder weniger fixiere ich mich als Leser eher auf die Nebendarsteller zur Zeit :rolleyes: .

    3. Der Plot ist nicht für endlose dramatische Wendungen im Manga-Business geeignet. Warum? Weil es verdammt unrealistisch ist... Ich muss da immer an Hataraki Man denken, die Serie hat zumindest gewusst, dass eine Serie, die vom Arbeitsalltag handelt, nicht heißt, dass jeder Plottwist-Ursprung auf der Arbeit zu finden ist und das es noch ein Leben - neben der Arbeit gibt. Aber dieser Tage sieht man ja die Charaktere in Bakuman NUR beim Arbeiten und alles worum es geht ist Manga-Business, dass immer und immer wieder durch den Kakao gezogen wird, um irgendwie dramatisch zu wirken. Die Serie sollte einfach mal mehr Slice-Of-Life werden und die Charaktere ausbauen, anstatt sich auf diese ganze Manga-Anime-Sache zu versteifen.

    Nun, ich denke für einen Mangaka IST das Leben nur Arbeit, besonders wenn er am Anfang seiner Laufbahn steht...
    Hier fällt wahrscheinlich die Tatsache ins Gewicht, das für Japaner das Leben von Mangakas interessanter, weil nachvollziehbarer, ist und das bei ihnen die Arbeit eine weit größer Rolle im Leben spielt als in unseren Breitengraden. ;)

  • Zitat von Keiko

    Nun, ich denke für einen Mangaka IST das Leben nur Arbeit, besonders wenn er am Anfang seiner Laufbahn steht...

    Komm schon, selbst in der Hochzeit des Naturalismus hieß es "Kunst = Natur - x", wobei x die Mittel des Künstlers sind - und die werden nicht gut genug genutzt, wenn die Story langweilig ist. Und was wäre denn, wenn es nicht realistisch ist? Es ist nur ein Shounen-Manga, ich bezweifele, dass man jugendliche Leser mit dem Fakt des "langweiligen Arbeitsalltags" begeistern kann. Bakuman versucht realistisch zu sein und erkennt, dass es nicht weiter kann - ohne entweder Seinen zu werden oder langweilig. Ich glaube, sie hätten auch Mashiros Onkel am Leben lassen sollen, er war definitiv mit einer der interessantesten Charaktere der Serie - aber war eben nur seit Beginn der Serie tot, was sein Auftreten... naja, sagen wir mal "eingeschränkt" hat. Aber ein Mangaka, der schlecht zeichnen kann, aber trotzdem unbedingt trotz aller Vernunft seinen Traum Mangaka zu sein, verfolgt, dies auch bis ins Erwachsenenalter durchzieht, ohne seine Hoffnungen und Träume aufzugeben, der wäre ein perfekter "Peter Pan"-Charakter gewesen für eine Shounen-Serie, erwachsen aber doch im Grunde mehr ein Kind und wäre auch gut für die Frage, was es heißt ein Künstler, also Mangaka, zu sein - klingt für mich nach einem interessanteren Charakter als die eigentlichen zwei Hauptcharaktere mit dem typischen "Genius"-Stereotyp ^^ .


    EDIT:
    Die letzten drei Arcs waren einige der besten der Serie bis jetzt, da sie diesen ganzen wirklich SEHR fragwürdigen Main-Plot verlassen haben (*sigh* Weibliche Charaktere wirken immer noch seltsam in der Serie...) und sich auf das konzentriert haben, worum es eigentlich gehen sollte in Bakuman - dem Schreiben von Mangas.
    Der Zu-Viel-Salz-In-Der-Suppe-Arc mit dem Benutzen eines ganzen Forums als Inspirationsquelle für ein Manga hat ganz gut gezeigt warum Schreiben keine sehr demokratische Angelegenheit sein kann und definitive Entscheidungen vom Autoren, die er dann durchzieht, auch wenn jene Schwächen in der Serie hervorbringen, einfach weil man seinen Stil und roten Faden beim Schreiben beibehalten muss, was, wenn man die Interessen einer großen Gruppe von Leuten beachtet, schlecht möglich ist (wir sehen ja tagtäglich wie konsistent Parteien sind ^^ ...). Die dramatische Umsetzung war etwas idealistisch und die neuen Charaktere ein wenig steif und zu theatralisch (besonders der Editor von dem Autor des Forum-Prinzips). Aber die Idee dahinter gefiel mir einfach, da sie wirklich etwas Wichtiges bei kreativer Arbeit angesprochen hat.
    Der nächste Arc war wieder großartig in der Konzeption, aber ließ ein wenig zu wünschen übrig in der dramatischen Darstellung für die Serie. Es ging um die Frage, was man als Autor machen soll, wenn jemand in der Realität das fiktive Werk in die Tat umsetzt und das Werk nicht gerade das Vorbild sittlichen Verhaltens ist, was die Umsetzung in der Realität Fragen aufwirft, ob jenes fiktive Werk nicht ein schlechter Einfluss sei (man sollte nur an Catcher in the Rye von Salinger denken :whistling: ...). So richtig ist die Sache in der Serie nicht zum Abschluss gekommen, es... verlor sich einfach, es wirkte so als würde hier nur die Saat für spätere Plottwists gelegt wurden zu sein, aber bis jetzt hat man damit nicht wirklich viel gemacht.
    Der derzeitige Arc dreht sich um eine wirklich wichtige Frage, die ich mir schon oft bei Serien wie Naruto und Bleach gestellt habe :D ... Es geht um das Recht des Manga-Autoren selbstständig eine Serie abzuschließen trotz das sie populär ist. Es war auch schön dargestellt wie jeder Charakter annahm, dass Eiji, der zwei Manga-Serien zu jenem Zeitpunkt schrieb, jene aufgeben würde, welche schlechter in den Charts stand - aber stattdessen war es am Ende die sozusagen "bessere" (von der Popularität her gesehen). Dies an eine Art Wettstreit zu binden (Crow, die Serie, die beendet werden soll, muss fünf Wochen lang auf Platz 1 sein, damit Eiji sie selber beenden kann; der Rest muss dies verhindern) war auch eine gute Idee, da es einerseits ein gutes Shounen-Flair in den Plot brachte und außerdem indirekt durch die Charaktere, die Crow vom ersten Platz stoßen wollen, zeigen kann wie die Varianten einer "Verbesserung" einer laufenden Serie aussehen können. Im Übrigen war es auch charmant dargestellt wie diese ganzen jungen Autoren sofort aufspringen und darüber nachdenken wie sie in der nächsten Woche sofort ein Kapitel rausbringen können, dass die Serie vom ersten Platz verdrängen kann, natürlich diese typische ungestüme Art, die man von Shounen-Charakteren kennt, die dann den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, was in diesem Falle bedeutet, dass sie noch nicht erkannt haben, dass es unmöglich ist mit einer plötzlichen Verbesserung unter den Bedingungen jene Serie von Platz 1 zu stoßen und andererseits, dass sie die Serie nur ein einziges Mal innerhalb der fünf Wochen toppen müssen, es reicht also aus, mit einem Arc dafür zu sorgen, durch einen guten Aufbau und ein gutes Finale in der letzten Woche die Serie vom Top 1 Platz stößt. Aber da es im Charakter der Personen im Plot ist und ganz gut ins Shounen-Genre passt, geht das noch ^^ .
    Die Serie scheint immer besser zu werden, je mehr sie sich mit dem Konzept der dramatischen Darstellung vom Manga-Schreiben anfreundet, anstatt nur auf einem schlichten "Erfülle deine Träume"-Plot herumzuhacken.