Elfenbuch

  • Das hab ich in den letzten Ferien geschrieben. Will daraus eig. was Großes machen, bin mir aber nicht sicher also hier :


    Das geheimnisvolle Buch


    Ich erinnere mich noch gut an den Tag an dem meine Welt zusammen brach, um wieder neu zusammen gesetzt zu werden. Es war ein Samstag, an diesem Tag fing alles an. Nicole und ich waren oben auf meinem Dachboden und wühlten dort in alten Fotoalben meiner Eltern. Sie fand ein Buch das so dick war, dass wir uns fragten wie man so ein Ding überhaupt zu Ende lesen konnte, ohne das einem die Augen aus dem Kopf fielen.


    Auf dem Einband stand kein Titel, also wollte Nicole es aufschlagen, doch als sie es versuchte erhielt sie einen Energiestoß der so gewaltig war das es sie wegschleuderte. Ich rannte zu ihr und stellte erleichtert fest, dass sie nur ein paar blaue Flecken davon trug. Wir beide beschlossen niemandem etwas von unserer Entdeckung zu erzählen und nicht darüber zu reden. So wie wir es ausgemacht hatten redeten wir auch mit niemandem darüber und gingen seit dem Tag an auch nicht mehr auf den Dachboden.


    Alles verlief gut, bis zu meinem 15.Geburtstag.


    Nicole war vor zwei Jahren weggezogen, ein paar Tage nach diesem Vorfall, doch wir beide blieben Brieffreundinnen. Damals an meinem 15. Geburtstag kam Nicole zu uns. Es waren Sommerferien und sie wollte ganze drei Wochen bei uns bleiben. In der ersten Woche haben wir uns alles erzählt was wir uns nicht geschrieben haben, weil der Brief sonst endlos geworden wäre oder weil wir nicht die richtigen Worte gefunden hatten.


    Mit offenen Ohren hörte sie mir zu als ich einmal mit dem Satz „ Ich weis wir hatten ausgemacht-“ begann. Sie lies mich nicht fertig reden und platzte heraus: „ Sag bloß nicht dir sind auch merkwürdige Menschen über den Weg gelaufen, nachdem ich weggezogen bin?“. „Was, haben bei dir auch so Leute geklingelt, immer dann wen du alleine warst?“, forschte ich mit einem schlechten Gefühl im Magen nach. „Jein, bei mir hat niemand geklingelt. Ich hatte bloß die ganze Zeit das Gefühl beobachtet zu werden und dass aber nur dann wen ich alleine war, und dieses Gefühl hat sofort aufgehört als ich euer Grundstück betreten habe.Ich dachte schon ich leide unter Verfolgungswahn, aber wenn dir auch so komische Dinge passiert sind glaube ich, hat es mit unserem komischen Vorfall zu tun. Sollen wir heute Nacht mal auf euern Dachboden steigen?“ Ich blickte sie schockiert an, hatte sie denn vergessen was passiert war als sie das Buch letztes mal berührt hatte? Doch dann sagte ich mir, Traisy du musst dort hoch, es könnte was weis ich was passieren wen du nicht weist, was um dich herum passiert! „ OK. Aber wer fast das Buch an, und schlägt es auf?“ . „Du!!“ Kam es wie aus der Pistole geschossen. So etwas hatte ich erwartet und war bereit es zu tun, außerdem konnte ich es Nicole nicht übel nehmen, ich an ihrer Stelle würde mich nicht einmal in die nähe dieses Buches wagen.


    Ich willigte ein und stellte am Abend meinen Wecker auf 24.00 Uhr.Als mein Wecker klingelte war ich sofort hellwach, da ich wusste was mir bevorstand.Ich weckte Nicole und wir beide gingen langsam den Flur entlang einerseits, weil wir meine Eltern nicht wecken wollten, andererseits weil wir vor dem uns BevorstehendeAngst hatten. Ich wagte mich erst nur langsam die Treppe hinauf doch als ich zurück in Nicoles Augen sah und dort pure Entschlossenheit erblickte, hatte ich keine Angst mehr und ging ohne zu zögern auf die Dachbodentür zu.


    Als mich Nicole danach fragte, wie ich den Mut aufgebracht hatte, so zielstrebig, zur Tür zu steigen und sie zu öffnen antwortete ich ihr: „ Als ich nicht die geringste Spur von Angst in deinen Augen gesehen hatte wurde mir klar, wenn wir Angst vor dem Bekannten haben, wie viel Angst müssen wir dann vor dem Unbekannten haben?“Als wir oben ankamen stellten wir verwundert fest das seit ungefähr zwei Jahren niemand mehr hier oben war.


    Alles sah so aus wie damals, als es Nicole vom Buch wegkatapultiert hatte.Nun war der Augenblick gekommen, ich ging auf das Buch zu und kniete mich vorsichtig davor. Dann legte ich zögernd meine Hände auf den Einband und erwartete einen Energiestoß, wie den von Nicole.Doch nichts geschah. Zwar spürte ich ein Kribbeln in den Händen das mir den Arm hinaufstieg bis in die Brust, aber mir widerfuhr nichts schlimmes.Nein ganz im Gegenteil das Gefühl das ich erlebte war wunderschön, denn genau in dem Moment als sich das Kribbeln in meiner Brust ausbreitete schlug mein Herz wieder normal, nicht wie davor als es mir aus der Brust zu springen drohte.Ein wolliges Gefühl überflutete mich, ich hatte keine Angst mehr und schlug das Buch ohne beunruhigende Hintergedanken auf.


    Als Nicole sah das mir nichts passierte, wagte sie sich zuMir und blieb mit offenem Mund hinter mir stehen. Auch ich hatte meinen Mund nicht zu, sondern sperrangelweit offen denn die erste Seite aus dem Buchleuchtete golden, und wenn man genau hinsah, merkte man das die Seiten des Buches aus Gold gewoben waren.Keine menschliche Hand und auch keine Maschine hatte dies Buch angefertigt.Auf der ersten Seite stand kein Titel. Sie war nicht beschrieben, nicht befleckt oder anderweitig beschmutzt, diese Reinheit verliehe ihr etwas besonderes.


    Nicole und ich kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.Als erste fasste sie sich wieder und fragte ehrfürchtig:„Gehört dieses Buch wirklich euch, wenn ja wer hat es gemacht? ...Traisy hörst du mich? Trraaiissyy!!! Halllllllooo! Oh mein Gott, Traisy!! Traisy deine Hände!!“


    Nicole rüttelte und schüttelte mich bis ich das Buch los lies und wieder zu mir kam. Sie erzählte mir dass ich geleuchtet hatte und das sich Muster auf meinen Händen abgezeichnet hätten. Ich wiederum erzählte ich von dem berauschendem Gefühl das ich hatte erleben dürfen und von meiner Angst die verschwunden war als sich das Kribbeln in meinem Körper ausgebreitet hatte. Ich malte ihr in den schönsten Farben aus wie schön es war das Buch zu berühren. Dann erzählte Nicole mir, das ich unansprechbar war und ich bekam doch ein bisschen Angst das, das Buch „böse“ war. Trotzdem schlugen Nicole und ich das Buch gemeinsam auf, und sie wurde nicht weggeschleudert.Wir übersprangen die erste goldene Seite und gingen über zur zweiten Seite wo wir wieder staunten. Die zweite Seitewar noch schöner als die erste. Sie war auch aus Gold und hauchdünn. Zwar war sie bemalt und strahlte nichtdiese Aura von Unbeflecktheit aus, jedoch war sie wunderschön und schwungvoll beschrieben. Auf dieser Seite stand in großen schwungvoll verzierten Buchstaben :


    DasElfenbuch


    Autorin : Königin Sindira Esthandir


    Wir beide schauten uns an. Was Elfenbuch? Wie kann das sein Elfen gibt es doch gar nicht. Oder etwa doch.„Elfen... gibt es doch nicht, ...oder? Traisy sag doch was.Hey du glühst schon wieder!!! Traisy verdammt noch mal. Traisy wach auf ! Hör verdammt noch mal mit der Träumerei auf!!“Ich wachte auf und sah an mir herunter. Die Muster von denen mir Nicole erzählt hatte sind geblieben. Ich stand erschrocken auf und betrachtete mich in dem Spiegel, der in einiger Entfernung, hier oben stand.Meine Ohren hatten sich verändert doch ich wusste nicht was sich verändert hatte außerdem leuchtete ich. Und da waren noch die Muster auf meiner Haut die jetzt wuchsen. Sie wanderten meine Arme hinauf, wo sie sich rund um mein Schlüsselbein verbreiteten und meinen Hals hinauf bis zu meinem Gesicht wanderten.Komischer weise, hatte ich keine Angst, und wusste aus irgendeiner Quelle, das diese Muster nicht gefährlich waren. Nicole, im Gegenteil, zitterte und beäugte mich, argwöhnisch und ängstlich.


    „Nicole komm her und schau dir das an, komm her mir passiert nichts schlimmes und ansteckend bin ich auch nicht.“


    „Aha und woher weist du das? OK. Ich komme zu dir aber zuerst musste du mir sagen was mit dir vorgeht, ich vertraue dir voll und ganz aber ich habe keine Lust in einem verdammten Abenteuer zu stecken. “


    „Nicole ich weis nicht ganz genau was mit mir vorgeht, aber eins weis ich: Mit mir passiert nichts Schlimmes! Zwar weis ich nicht was uns nach meiner „Verwandlung“ erwartet, aber im Moment hast du nichts zu befürchten.“


    Nicole näherte sich mir bis sie hinter mir stand und beobachtete mich im Spiegel. Die Muster wanderten noch immer an mir hinauf und hinunter. Ich hatte bloß ein knielanges Kleid an, so konnte man gut sehen wo sich das Muster verbreitete. An meinem Kinn machte es halt und wartete, bis sich die anderen Ausläufe, bis zu meinen Füßen ausgebreitet hatten. Als die letzten Muster meine Füße erreicht hatten, breiteten sie sich weiter in meinem Gesicht aus. Oben an der Stirn bildete sich eine Türkise Raute.


    Als diese vollkommen erschienen war, wurde ich plötzlich ohnmächtig und Nicole musste mich auffangen.Sie verstand nun überhaupt nichts doch eins sagte ihr gesunder Menschenverstand ihr nun wird alles anders.In meinem Kopf hörte ich eine Stimme die mir irgendwie bekannt vorkam obwohl ich sie noch nie gehört hatte.Es blitzten Bilder in meinem Kopf auf, die eine Frau miteinem Baby zeigten. Die Frau weinte und legte das Baby in eine Wiege aus Blumen und Ästen, dann drehte sie sich um und ging ein paar Schritte zurück zu einem Mann.Plötzlich teilte sich das lange blonde Haar der Frau und ich erkannte, das sie lange spitz zulaufende Ohren hatte. Sie war eine Elfe und ihr Mann auch!!Nun Sang die Stimme in meinem Kopf eine Strophe von einem Lied :


    „Unerbitterlich, blühtenzart


    Wallt in uns in leisen Wellen


    Dein umgekehrtes Morgengrauen;


    Wandelt uns, Faser für Faser, in Elfen.“



    Als dieses Lied zu Ende war wachte ich in Nicoles Armen wieder auf.Diese hatte die Augen weit aufgerissen und starrte mich bewundernd und ängstlich an.


    „Was ist?“, fragte ich sie.


    Doch sie reagierte nicht. Sie wirkte wie erstarrt, doch plötzlich stand sie auf und fing an hin und her zu laufen.Ich stoppte sie und fragte leicht verstört: „Nicole würdest du mich freundlicherweise erzählen warum du kein Wort sagst und hin und her läufst?“

  • Hmm, ich kann nicht sagen, dass die Geschichte schlecht war, aber es fehlt ihr einfach irgendwas. Manche Stellen sollten sowieso um die Spannung zu erahlten "intesiver" sein. Das Buch sollte Bestürzung hervorrufen und wenn man es für eine Bedrohung hält - warum lässt man diese Bedrohung auf dem eigenen Dachboden liegen?


    Aber im Ganzen ist die Idee schon gut ;) .

  • mir gefällt es auch sehr gut. es ist schön gschrieben und die idee ist auch klasse, aber es fehlt wirklich irgendwie ne kleinigkeit. manche stellen könnten genauer beschrieben sein, aber ansonsten find ich es richtig gut. :thumbsup:

  • Ich find au das es ganz gut ist ^^ .


    Aber wie gesagt fehlt das was.


    Aber nur was *nachdenk*


    Ich sags dir dann wenn ichs weiß :D

  • Es muss lebendiger erzählt werden, wie schon gesagt ;) .

    Zitat

    Ich erinnere mich noch gut an den Tag an dem meine Welt zusammen brach, um wieder neu zusammen gesetzt zu werden. Es war ein Samstag, an diesem Tag fing alles an. Nicole und ich waren oben auf meinem Dachboden und wühlten dort in alten Fotoalben meiner Eltern. Sie fand ein Buch das so dick war, dass wir uns fragten wie man so ein Ding überhaupt zu Ende lesen konnte, ohne das einem die Augen aus dem Kopf fielen.


    Das würde ich z.B. eher so schreiben: Ich erinnere mich noch gut an den Tag, an dem meine Welt sich änderte. Heute würde ich mit Angst an diese Momente zurückblicken, denn der Anfang war wie immer etwas Schreckliches. Und auch damals war es Furcht, die ich spürte, als ich an jenem Tage die Entdeckung gemacht hatte, die mein Leben ändern sollte. Aber ich rede nur vom Anfang ohne zu sagen, was genau passiert war:


    Es war ein Samstag, so einer wie jeder andere. Nicole, eine Freundin von mir, war zu Besuch und wir waren auf den Dachboden. Ich weiß nicht mehr genau den Grund, aber als Kindern haben wir sicherlich nicht darüber nachgedacht, was wir genau taten. Wir suchten etwas und fanden etwas, was wir nie gesucht hatten.


    Es war ein altes Buch und groß, jedenfalls sah es so für mich damals aus. Ein dicker ledriger Einband, der uralt und vertrocknet wirkte und mir läuft jetzt noch ein Schauer über den Rücken, als ich an das Gefühl dachte. Es fühlte sich wie Haut an. Nun wäre dies nichts schlimmes, wenn man an all die Felle und Tierlederdinge denken würde, die heute existieren, doch damals dachte ich an Menschenhaut - und das machte mir Angst. nicole aber, die das uch geunden hatte betrachtete es neugierig.... usw. :D


    _________________


    So würde ich es machen ;) .

  • ähm, der Tag war kein wirklich guter und kein wirklich schlecher tag


    mir ist selbst aufgefallen, dass wen man die geschichte liest, es ziemlich langweilig ist weil etwas(oder auch viel :khot: ) mehr Gefühl und spannung rein müssen , doch so wie du es geschrieben hast passt es nicht ganz


    der Tag war einfach der Anfang von ihrem bewussten abenteuer. sie sieht nicht mit Angst und auch nicht mit freude auf den tag zurück, er war nur der auslöser für ihre geschichte. hast du "Niemand ist wirklich unabhängig, alles steht im Zusammenhang" von Luccippia gelesen? der Tag ist wie der stein, durch ihn ist etwas passiert und noch etwas und noch etwas doch der tag selber kann etwas und eigentlich auch nicht wirklich etwas dafür. es war in dieser geschichte Traisys und Nicoles eigene entscheidung wieder hoch zu gehen und Traisy sieht diesen Tag eig. nur als passiert. dieser tag war nun mal, hatte aber weder mit ihrer späteren angst (dort hatte sie zwar auch angst, doch diese wurde unterdrückt und gemildert) noch mit ihrem Bedauern etc. zu tun, er war einfach nur der anfang.


    trotzdem danke für den tip, bin gerade dabei die geschichte weiter und besser zu schreiben, es muss einfach mehr gefühl rein sonscht ists halt wirklich nur: naja, etwas fehlt


    werd die neue story bald reinstellen, solange die kommende woch es zuläst (wieder schule :nein: , tests :kdark: etc. :kimc: )


    glg Hajuky