Was haltet ihr von einem offenem Ende?

  • Man trifft immer wieder auf Anime oder Manga die ein offenes Ende haben.

    Ist es jetzt aber etwas schlechtes, da man durch nicht das wahre Ende erfährt oder ist es doch etwas positives aufgrund der großen Interpretationsfreiheit ?






    Offene enden sind aus sicht der Anime Publisher und/oder aus der Zusammenarbeit mit den Manga Publisher sinnvoll.

    Dadurch wird man indirekt dazu verleitet sich den Manga zu hohlen um sein Wissens durst zu stillen.

    Aber es kommt auch oft vor das sie bei den Anime an einen punkt angekommen sind wo sie entweder sich was selber zusammenreimen oder es halb offen lassen da der Manga noch nicht so weit ist. (Leider kommt es auch vor das die Vorlage genauso endet oder der Schöpfer verstorben ist)


    Persönlich mag keine zu offenen enden (Cliffhanger), wo man deutlich erkennt, dass z.B die Story nun richtig losgeht und es keine aussicht auf eine Fortsetzung gibt.

  • Einerseits lässt ein offenes Ende mich immer auf eine weitere Staffel oder einen weiteren Film hoffen, aber manchmal bleibt da auch ein blödes Gefühl zurück, weil ich nicht weiß wie es weitergeht.

    Allerdings bleibt da auch Raum für die eigene Fantasie oder z.B. für Fan-Fiction. Wie ich mich bei einem offenen Ende fühle, hängt meist dann von der Situation und dem Anime selbst ab.

  • Bei mir kommt es immer darauf an von was für einem offenen Ende wir hier reden. Werden jetzt lediglich ein paar kleinere Sub-Plots offen gelassen, sagen wir jetzt mal sowas wie Pairings, dann macht mir das nichts. Aber vor kurzem stolperte ich über einen Anime.. der wohl auf einem Light Novel basiert. Der Anime endete mit einer nicht abgeschlossenen Handlung, vielen offenen Fragen und einem Cliffhanger.. und eine zweite Staffel wird es nicht geben. Sowas gefällt mir so gar nicht.


    Klar, ich könnte mir nun die Light Novels besorgen, aber das versuchte ich die Tage schon bei einem anderen Anime.. hier war es aber so, dass ich keine Ahnung habe wo ich sie kaufen könnte, denn anscheinend kamen sie in Deutschland noch nicht alle heraus.. zumindest 20+ davon.


    So eine halbwegs abgeschlossene Geschichte hätte ich schon immer ganz gerne. Folgt hingegen noch eine weitere Season, dann stören mich Cliffhanger nicht. Als finalen Abschluss aber finde ich sowas aber eher.. frustrierend.

  • Einerseits lässt ein offenes Ende mich immer auf eine weitere Staffel oder einen weiteren Film hoffen, aber manchmal bleibt da auch ein blödes Gefühl zurück, weil ich nicht weiß wie es weitergeht.

    Allerdings bleibt da auch Raum für die eigene Fantasie oder z.B. für Fan-Fiction. Wie ich mich bei einem offenen Ende fühle, hängt meist dann von der Situation und dem Anime selbst ab.

    Genauso sehe ich es.
    Bei mir überwiegt es aber dann doch eher, das ich nicht weiß wie es weiter geht und mich dadurch doof fühle. Ich wüsste halt immer gerne wie es weiterginge oder endete.

    Je nach Anime nervts auch einfach.



    Allerdings bleibt da auch Raum für die eigene Fantasie oder z.B. für Fan-Fiction.

    Das stimmt! Das hat was. Durch Fanfiktions sind manche Animes / Mangas auch erst nochmals ins Gespräch gekommen und wurden mehr geschaut. War zum Beispiel bei Hidamari Sketch so und Shin Chan soweit ich weiß.

  • Offene Enden ist immer so eine Sache für sich, es gibt Anime/Mangas da ist das richtig gut geregelt aber auch welche wo man sich denkt wirklich?
    Aber ziemlich oft ist ja eher ein Anime mit einem offenen ende verbunden, meist werden diese dann ja als Manga weiter geführt.

    Zum beispiel habe ich Servamp erst als Anime gesehen, dieser weicht total vom Manga ab und hat ein offenes ende bekommen, im Manga wieder rum ist das komplett anders, die Sache spitzt sich immer mehr zu was das ganze noch interessanter macht.

    Persönlich mag ich natürlich Animes/Mangas mit richtigen Ende, aber wie ich schon am Anfang sagte, es muss schon gut gemacht sein. ^^

  • Normalerweise mache ich einen Bogen um Geschichten mit offenem Ende, denn das kann einfach....unbefriedigend sein. Ich mag es nicht, wenn Fragen nicht richtig beantwortet werden. Manchmal ist mir aber ein halb-offenes Ende ganz recht, wenn nur Details der Fantasie überlassen werden, aber die großen story-relevanten Fragen geklärt sind. Immer noch besser, als ein total verkorkstes Ende, was ich auch schon erlebt habe, in dem manches keinen Sinn macht, auf anderes zu stark eingegangen wird oder ähnliches. Alles in allem hängt es für mich aber auch immer mit der Art der Geschichte zusammen

  • Offene Enden... es kommt bei mir ganz stark darauf an, WIE dieses offene Ende gestaltet wurde. So kann ich gut mit einem offenen Ende umgehen, wenn soweit alle Verständnisfragen aus dem Weg geräumt wurden. Bleiben zu viele Fragen zurück, so bin ich unbedfriedigt. Ich möchte gern die Story verstehen und wenn ich diese nicht verstehen kann oder es extrem wirr endet, verärgert es mich fast schon. Vielleicht bin ich auch einfach dumm, wenn ich die Geschichte nicht verstehe, wer weiß. Interpretationsspielraum ist schön und gut, aber Grundlegendes sollte klar sein.

    ~ Some people are like clouds: Once they're gone, it's a beautiful day ~

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    Gewaltfreie Erpresserische Zwangsabgabe


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  • Ich sehe es so wie die anderen - kommt drauf an!


    Stellen wir uns mal eine Serie vor, in der eine wichtige Person - vermeintlich - verstorben ist. Und in der letzten Szene sieht man die Silhouette dieser Person.

    Solche offenen Enden finde ich echt nicht schlecht, im Gegenteil. Da kann man sich schön seinen eigenen Teil zu denken. Das lässt Raum für Spekulationen, ja, sogar für Fanfictions.


    Nur leider kommt es auch häufig vor, dass ein Anime mitten in der Handlung endet. Man weiß, dass da noch etwas kommen müsste. Aber es wird auch nie eine Fortsetzung geben. So etwas finde ich immer schade; Staffeln sollten schon in sich halbwegs abgeschlossen sein, wenn es nicht absolut sicher ist, dass noch etwas kommen wird.

    Andererseits könnte dies wiederum dazu führen, dass das Ende der Staffel plötzlich nicht mehr zum Manga - und somit zur dann noch nächsten - Staffel passt. Aber selbst dafür könnte man das Stilmittel des alternativen Endes nutzen.