• Das Weihnachtsrätsel


    Hallo und herzlich Willkommen bei meinem kleinen Weihnachtsrätsel.

    Aber fangen wir gleich mal mit der Geschichte an, zu der das Rätsel gehört:


    In einer kleinen Stadt, zwischen weiß verschneiten Bergen und inmitten eines dichten Nadelwalds, leben die beiden Geschwister Bianca und Alexander.

    Bianca ist vor 2 Monaten 7 geworden, Alexander ist 10 Jahre alt und hat schon vor 6 Monaten Geburtstag gefeiert.

    Die beiden Geschwister haben sich soeben bett-fertig gemacht um auch gleich schlafen gehen zu können.

    Sie teilen sich ein Zimmer, welches zur Hälfte in rosa und zur Hälfte in blau gestrichen wurde.

    Rechts von Biancas Bett und links von Alexanders Bett sind Fenster, von denen aus die Beiden die verschneiten Berge sehen können.


    Bianca: "Du Alex?"

    "Ja?" erwidert Alexander.

    "Was wünschst du dir vom Weihnachtsmann?"


    Im Raum bleibt es stumm, denn Alexander weiß auch nicht so recht, was er sich wünschen soll. Dabei ist es ja schon der 19. Dezember.


    "Alex?"

    "Entschuldige Bibi, ich weiß es leider auch nicht. Aber Papa geht mit mir morgen in die Stadt und vielleicht finde ich ja etwas, das mir gefällt." antwortet Alexander.


    Bibi, so nennt Alexander seine kleine Schwester, das macht er schon seit sie ein Baby war. Für Bianca ist der Name Alexander noch zu lang, daher kürzt sie es auf Alex ab. Auch die Eltern haben sich daran gewöhnt, beide Kinder mit ihren Spitznamen anzusprechen.


    "Aber der Weihnachtsmann bringt doch die Geschenke. Du musst das doch noch auf deinen Wunschzettel schreiben. Dabei ist es dafür ja schon fast zu spät." erwidert Bianca.

    Alexander sagt darauf: "Du hast ja Recht...".

    „Ich wünsche mir was, womit wir Beide spielen können. Mit Kindern und Eltern und Oma und Opa.“ sagt Bianca.

    "Bibi, ich bin müde und möchte jetzt schlafen." antwortet Alexander.


    Alexander weiß, was seine kleine Schwester sich wünscht, doch er weiß auch, dass der Weihnachtsmann so ein großes Geschenk nicht bringen kann.


    "Okay, Alex. Ich wünsche dir eine gute Nacht."

    "Danke Bibi, wünsche ich dir auch".


    Der Nächste Tag bricht an. Es ist genau 07:23 Uhr, so zumindest steht es auf dem Wecker, der zugleich auch das heutige Datum anzeigt. Es ist der 20.12.

    Am heutigen Tag wird Bianca zu Hause ihrer Mutter helfen, die schon die Vorbereitungen für den 24. Dezember trifft und Alexander wird mit seinem Vater in die Stadt fahren um, einen Weihnachtsbaum zu kaufen.

    Dieses Jahr soll es eine große 3m hohe Nordmanntanne werden. Eigentlich wollte Alexander eine noch viel größere haben, doch das Wohnzimmer hatte nur eine Deckenhöhe von drei Meter fünfzig.


    Vater: "Können wir los Alex?".

    Alexander: „Ja klar, ich bin auch schon angezogen.".


    Alexander sah aus wie ein Michelin-Männchen oder der Marshmallow-Mann von Ghostbusters. Er musste auch so eingekleidet sein, um keine Erkältung zu bekommen, denn draußen hat es über Nacht geschneit. Überall liegt der neue Schnee und das gleich sechs Zentimeter hoch. Für Alexander sieht die Welt wieder komplett anders aus. Während Alexander weiter erstaunt den Schnee betrachtet, startet sein Vater inzwischen das Auto.

    Das Auto ist dunkelblau und zudem ein Kombi. Der Vati verlässt das laufende Fahrzeug und kuppelt den Anhänger an die Anhängerkupplung.


    Vater: "Komm Alex, steig ein und gurte dich an. Wir müssen los."

    Alexander: "Alles klar, mache ich."


    Alexander steigt in das Auto ein. Er sitzt auf der Rückbank auf einem kleinen Sitz. Angeschnallt und mit voller Freude wartet er darauf, dass es endlich los geht.

    Nachdem der Vater fertig damit ist, den Schnee vom Auto zu räumen und die Scheiben frei zu kratzen, steigt auch er in das Fahrzeug ein.

    Beide fahren nun los in Richtung der Innenstadt. Alexander fällt gleich auf, dass sie nicht die eigentliche Strecke fahren, sondern eine Strecke, die durch den Nadelwald führt.


    Vater: "Schau mal Alex, so sieht der Wald im Winter aus".

    Alexander: "So schön...".


    Alex kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das wunderschöne Weiß erstreckt sich über alle Bäume. Auch der Waldboden und die Sträucher sind komplett vom Schnee verhüllt.


    "Das sieht so wunderschön aus" sagt Alexander erstaunt.


    Nach 20 Minuten kommen sie in der Innenstadt an. Einen Parkplatz zu finden ist gar nicht so leicht. Viele Menschen besuchen hier den wunderschönen Weihnachtsmarkt. Eine lange Straße mit vielen kleinen Häuschen die Weihnachtsschmuck, Gebäck, Glühwein und vieles mehr verkaufen.


    "Alex, wir sind nun da, du kannst aussteigen, sei aber vorsichtig" sagte der Vater.


    Alexander gurtet sich ab und steigt vorsichtig aus dem Auto. Auch sein Vater steigt aus. Er sperrt das Auto ab, nimmt Alexander an die Hand und verlässt mit ihm die Tiefgarage über den Lift. Dieser führt direkt auf den Weihnachtsmarkt.


    "Mhm riecht das lecker" sagt Alexander

    "Da hast du Recht, aber wir holen uns später was und nehmen es mit nach Hause. Dann haben Mama und Bibi auch was davon." antwortete der Vater.

    "Alles klar." erwiderte Alexander.


    Langsam gehen sie in Richtung des Weihnachtsbaum-Verkaufsstandes. Dabei kommen sie an einem Kaufhaus vorbei. In dem Schaufenster sind viele schöne Dinge zu sehen. Eine Eisenbahn mit einem Bahnhof und Signalen, ein Kaufmannsladen mit Kasse und die Regale voll mit Ware, ein Puppenhaus mit zwei Etagen und vollständig eingeräumt sowie eine elektrische Beleuchtung und einiges mehr, eine Ritterburg mit Pferden, Rittern und einem Katapult. Im nächsten Schaufenster sieht Alexander ein ferngesteuertes Auto, ein Flugzeug, ein Schiff, einen Ball und ein Spiele-Set mit einem elektrischen Kartenmischer und einem Buzzer.


    Wieder denkt Alexander an die Worte seiner Schwester und das macht ihn sehr nachdenklich.

    Er überlegt kurz und meint zu seinem Vater: "So viele tolle Sachen, Papa"

    "Ja, aber nicht alles kann der Weihnachtsmann bringen, denn schließlich möchte ja jedes Kind etwas bekommen." antwortet der Vater.

    "Da hast du Recht und ich weiß schon was ich mir wünsche." erwiderte Alexander.

    "Psst, das musst du auf deinen Wunschzettel schreiben." sagt der Vater zu Alexander.


    Alexander und sein Vater gehen weiter in Richtung des Weihnachtsbaum-Händlers. Dieser ist nur noch zwanzig Meter von dem Kaufhaus entfernt.

    Überall riecht es nach Zimt, Mandarinen, Glühwein, Bratwurst und Kräppelchen.

    angekommen beim Weihnachtsbaumhändler schauen sich Alex und sein Vater in Ruhe um.

    Leider waren schon fast alle schönen Weihnachtsbäume verkauft. Doch eine Tanne fanden sie im letzten hinteren eck der Verkaufsfläche.


    Sie war zwar nicht drei Meter aber zwei Meter fünfzig war auch ok. Die Nordmanntanne war sehr bewachsen. Zudem duftet sie gut.


    "Wollen wir die mitnehmen?" fragt der Vater Alexander

    Alexander antwortet darauf: "Ja, die wird Mama und Bibi gut gefallen.".


    Also kaufen Alexander und sein Vati die zwei Meter fünfzig große Nordmanntanne. Etwas kleiner als geplant aber dennoch sehr schön.

    Die Frage ist jetzt nur, wie sie diese zum Auto bekommen. Da kommt dem Händler eine Idee.


    "Sie wohnen doch in der Bergstraße richtig?"


    Der Händler ist ein guter Freund des Geschäftspartners von Alexanders Vater.


    "Da haben Sie recht" erwidert der Vater.

    "Ich bringe den Baum heute Abend gegen achtzehn Uhr vorbei. Ist das Ok?" fragt der Händler.

    "Das wäre echt gut" erwidert der Vater.


    Alexanders Vater gibt dem Händler dafür noch zehn Euro Trinkgeld. Sie verabschieden sich und gehen langsam in Richtung der Tiefgarage, vorbei an den Verkaufshäuschen und nehmen kurz vor dem Eingang zum Aufzug noch etwas zu Essen mit. Für jeden eine leckere Bratwurst und jeweils eine Tüte Kräppelchen (und gingen dann Richtung Aufzug.


    Am Auto angekommen steigen beide ein und machen sich auf den Weg zurück nach Hause.

    Zu Hause angekommen steigt Alexander als Erstes aus und rennt sofort in sein Zimmer. Er schnappt sich einen Stift und ein Blatt Papier und schreibt seinen Wunschzettel.

    Keine fünf Minuten später geht Alexander in die Küche um mit seiner Familie zusammen zu essen.


    „Ich freue mich so auf das Essen“ sagt Bianca.

    „Ich mich auch“ antwortet Alexander.


    Zusammen am Tisch essen alle ihre Bratwurst und das dazugehörige Brötchen sowie die Kräppelchen.

    „Das war lecker“ sagt Alexander.

    „Das stimmt und danke, dass ihr auch an uns gedacht habt“ antwortet die Mutter.

    „Das machen wir doch immer“ erwidert Alexander.


    Pünktlich um 18:00 Uhr wird am selben Tag noch der Weihnachtsbaum geliefert. Biancas und Alexanders Vater gibt dem Händler nochmals zwanzig Euro als Dankeschön.

    So liegen Bianca und Alexander wieder im Bett und unterhalten sich über den Tag. Am Ende fragte Bianca Alexander noch eine Kleinigkeit.


    „Was wünschst du dir nun zu Weihnachten?“


    Alexander verstummt kurz und fährt nach einer kurzen Zeit fort mit einem Rätsel.


    „Das was ich mir wünsche ist relativ groß. Außen ist es einfarbig. Ich kann damit allein spielen oder wir zu zweit. Zudem hat es eine Klingel“ sagt Alexander leise bevor er einschläft.


    Jetzt zu dem Rätsel: Was wünscht sich Alexander vom Weihnachtsmann?


    Lest die Geschichte aufmerksam durch und versucht das Rätsel zu lösen.


    Alle die bis zum 26.12.2018 das Rätsel richtig lösen, bekommen im Anschluss eine Trophäe.


    Schreibt eine interne Nachricht an LightRO mit dem Betreff: Weihnachtsrätsel.


    Am 27.12.2018 bekommt Ihr die Auflösung mitgeteilt.


    Viel Erfolg!



    -Meido.

  • Echt ein tolles Rätsel. Ich bin mir bei meiner Lösung nicht ganz sicher, aber vielleicht liege ich ja richtig.
    Danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, so ein ausführliches schönes Rätsel zu konstruieren!