NETFLIX´ DEATH NOTE: REGISSEUR LÖSCHT TWITTER-ACCOUNT NACH MORDDROHUNGEN!





  • Am 25.08. erschien nach langem Warten und vielen kritischen Auseinandersetzungen der amerikanische Live-Action Death Note Film bei Netflix. Doch auch nach dem Release polarisierte der Film die Fangemeinde. Manche hielten etwas von der Neuinterpretation und viele kritisierten den Film für seine Abweichungen vom Manga/Anime bzw. der nicht gelungenen Umsetzung.


    Manche Fans trieben es jedoch entschieden zu weit und waren anscheinend so erzürnt über die Produktion, dass sie kurzerhand den Regisseur Adam Wingard auf Twitter verbal attackierten und sogar Morddrohungen aussprachen. Das führte dazu, dass Wingard sich mit dem Tweet: “ „It’s time to switch gears over to GvK. Going dark.“ (auf deutsch etwa: Es ist Zeit auf GvK umzuschalten. Gehe ins Dunkle.) endgültig von der Plattform verabschiedete und seinen Account löschte.


    Mit GvK ist übrigens der kommende Film Godzilla vs Kong gemeint, der ebenfalls unter der Regie von Wingard geplant ist.
    Zuvor im August äußerte sich Wingard optimistisch über eine mögliche Fortsetzung von Death Note. Seine Adaption sei sogar bereits zuvor auf zwei bis drei Filme konzipiert worden und es sei nur eine Frage des Erfolgs, ob es weiter geht. Ob es nun wirklich noch dazu kommen wird, bleibt bisher noch offen



  • Das ist wirklich krank und sinnlos!! Manchmal verstehe ich den Menschen nicht......


    Mein Freund fand die Interpretation zum Beispiel ganz gut. Ich war zweigeteilt. Wenn ich den Anime nicht kennen würde, würde ich den vielleicht ganz cool finden aber ich mag den Anime definitiv mehr!!!! Das kann man kaum bzw schwer Vergleichen.
    Desto trotz, egal was für eine Meinung man hat....sollte man doch niemanden drohen! Es ist nur ein Film.

  • Also das sich da die Meinung teilen, hatte ich schon erwartet. Denn selbst ich war und bin skeptisch ob mir dieses Death Note gefallen könnte. Aber das man dann so extremen "Hass" verspürt und dem Regisseur so hart entgegentritt und ihm dann mit Mord droht...ist doch ein bisschen übertrieben!


    Ich denke, man sollte dieses Death note als eigenständige Geschichte sehen, eine Art alternatives Universum in dem das Deat Note eben in den USA/Amerika/westliche Welt gelangt. Mit seinen ganzen flaws die eben nicht mit der japanischen Gesellschaft zu vergleichen ist. Das einzige was ich eben "merkwürdig" finde, ist diese komische "Beziehungsgeschichte", die in diesem Death Note erzählt wird...die aus dem originalem Death Note war auch nicht gerade gesund, aber auch irgend wie mehr verständlicher dargestellt!? Ich weiß nicht.


    Dennoch finde ich es idiotisch und kindisch so als Konsument zu reagieren!

  • Ich habe mir den Film auch angetan und war hin und her gerissen (der Meinung diesbezüglich). An einigen Stellen fand ich "Kira" zu Beginn extrem verweichlicht und ängstlich, andererseits denke ich mir, dass die Schauspieler es - abseits vom Anime - einfach versucht haben, realistischer rüber zu bringen. Wie würde man sich verhalten, wenn einem ein Todesgott gegenüber steht und plötzlich in der eigenen Welt erscheint? Was im Anime als "cool" galt (Kira hat da ja keine Wimper gezuckt, als der Todesgott auftauchte) fand ich im Realfilm schon etwas besser inszeniert.


    Einige Szenen waren für mich bezüglich des Death Notes etwas brutal und haben mich etwas aufschrecken lassen, das liegt aber glaube ich daran, dass ich da etwas zart besaitet bin. XD
    Das Ende fand ich leider etwas krass abgehakt. Man stellt sich die Frage: ,,Und nun? Wie geht es weiter?" Und dann ist plötzlich der Abspann zu sehen. Das fand ich etwas enttäuschend.


    Das Fans von dem Film begeistert sind oder nicht: Himmel. Das ist dann wohl Geschmackssache, das gibt finde ich noch lange nicht das Recht, dem Regisseur zu drohen. Wenn man den Film nicht mochte, hätte man während des Films ja bereits abbrechen können oder ihn beenden können und den Film anschließend unter den Stapel "Einmal und nie wieder angucken" packen können.
    Ich finde, einige Fans übertreiben da etwas. =/