• Weihnachtsgedichte


    Zu festlichen Zeit, zwei schöne Weihnachtsgedichte:



    „Wann fängt Weihnachten an?" von Rolf Krenzer


    Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
    wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
    wenn der Habe was mit dem Haben nichts teilt,
    wenn der Laute bei dem Stummen verweilt,
    und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
    wenn das Leise laut wird und das Laute still,
    wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos, das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
    wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht,
    und du zögerst nicht, sondern du gehst, so wie du bist, darauf zu, dann, ja,
    dann fängt Weihnachten an.“


    „Vom Christkind" von Anna Ritter


    Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
    Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
    mit rotgefrorenem Näschen.
    Die kleinen Hände taten ihm weh,
    denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    schleppte und polterte hinter ihm her.
    Was drin war, möchtet ihr wissen?
    Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack -
    denkt ihr, er wäre offen der Sack?
    Zugebunden bis oben hin!
    Doch war gewiss etwas Schönes drin!
    Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!



    Vielleicht habt ihr auch das ein oder andere schöne Weihnachtsgedicht oder Spruch, dann postet es doch bitte in den Kommentaren. Lasst und weihnachtliche Stimmung verbreiten x33


    LG Nova