The Kirei Code - Collection of thoughts


  • Hallo Leute,


    ich bin Kirei Kotomine Ersteller dieses Threads. Ab und an werde ich hier ein paar Sachen hinterlegen. Es sind einfach nur ein paar Momentaufnahmen von Emfindungen, Gedanken und Träumen zusammengefasst in Schriftform (meist auf aktue Situationen).
    In der Regel werden das alles One shots sein aber es darf sich auch mal etwas anderes hier rein verirren. Viel Spaß


    Gruß Kirei


    One shot – R



    Black Friday

    Zwei Mülltonnen, einige kaputte Fenster, hohe heruntergekommene Wände, ein unangenehmer Geruch, und ein kleiner Weg der durch als dies hindurch führt. Eine dunkle Seitenstraße, mein Heimweg. Willkommen in meinem Leben.


    Starker Wind wirbelt zusätzlich zur frostigen Kälte durch die Stadt. Das kratzende Zischen, wenn er durch die Ritzen bläst und das laute Krachen, wenn er gegen die Fenster der Hochhäuser prallt, sind überall zu hören. Selbst die fahrenden Autos, deren Hupen und die Musik des etwas entfernten Weihnachtsmarktes kommen nicht dagegen an.


    Mitten drin ein Teenager. Nicht älter wie 18. Mit eingezogenemKopf versucht der dunkelhaarige Junge sich in seiner dünnen Jacke vor der beißenden Kälte zu verstecken. Sein Gang fällt ihm durch den Gegenwind sichtbar schwer, doch schlussendlich rettet er sich in jene Seitenstraße.


    Dem Wind entflohen, atmet er tief durch, dabei bemerkt man deutlich, dass er am ganzen Körper zittert. Sein Blick wandert zu seinen Fingern, die aus den Ärmeln der Jacke herausgucken. Ihm fällt auf, dass Diese kaum noch spürbar sind. Eins, zwei Mal zieht er diese an um Blut hindurch zu pumpen und somit das Gefühl nicht ganz zu verlieren. Ein wehmütiger Gedanke überkommt ihn dabei für einen kleinen Moment. Der Bezug zu einer Bekannten lässt ihn kurz in Erinnerungen verfallen. Tief schnauft er durch. Gedanken aus der Vergangenheit versucht er generell schnell zu verdrängen um unnötige Trauer zu vermeiden. So auch heute. Weiter passiert er die Seitenstraße. Am Ende angekommen muss er sich wieder der Kälte des Windes stellen. Jedoch zögert er, denn auch nach Hause will er eigentlich nicht. Mit Blick raus aus der Gasse entdeckt er eine Gruppe Gleichaltriger auf der anderen Straßenseite. Jedoch alles Unbekannte.


    Sein Augenmerk wendet sich wieder von ihnen ab. Trotzdem geraten sie nicht aus seiner Sichtweite. Anscheinend haben sie den gleichen Weg. Während die Gruppe auf der anderen Straßenseite immer weiter schrumpft überlege sich Ryan sein weiteres Vorhaben.
    Als Ergebnis seiner Überlegungen kommt ein geeignetes Ziel, das Shopping Center heraus. Ein warmes Dach über dem Kopf, gepaart mit einigen Menschen, die das Ablenken von seiner eigenen Lage übernahmen. Es scheint nicht so schlecht zu sein und Alternativen gibt es sowieso keine. So war es beschlossen, so setzte er es um. Im warmen angekommen, reibt sich Ryan die Hände und nimmt seine Kapuze vom Kopf. Sein ganzes Gesicht ist bereits taub und rot vor Kälte. Zwar fiel es ihm bis eben nicht so stark auf aber die halbe Stunde Fußmarsch hatte seine Spuren hinterlassen. Doch nun sollte ihm das egal sein. Er ist nun im Warmen und das würde sich auch erstmal nicht ändern.


    Fortsetzung folgt.