Himouto! Umaru-chan

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    • Himouto! Umaru-chan
      Himouto! Umaru-chan +3 0 Kommentare

      In der Öffentlichkeit wirkt Taiheis kleine Schwester Umaru wie die perfekte Highschool-Schülerin, sie ist nicht nur relativ hübsch, sondern auch sehr klug. Allerdings besitzt sie ein kleines… Anime

  • Es war in Ordnung. Ich habe mich zumindest nicht gelangweilt. Trotzdem muss ich sagen, dass der Humor mit der Zeit doch ein wenig alt wird, weil es im Prinzip immer ähnliche Witze sind. Für 12 Folgen ist das aber okay.
    Mehr Folgen dürfte der Anime für mich aber nicht haben - danach würde es dann tatsächlich zu viel werden und ich würde beginnen mich zu langweilen.
    Umaru mag ich immernoch. Die anderen Charaktere sind mir recht egal. Ebina war einfach langweilig. Kirie war okay, aber auch kein Charakter, für den ich irgendwie Interesse entwickelt habe. Sylphynford war nervig, hatte aber schon fast die besten Eigenschaften - mal abgesehen von der nervigen Art; zumindest war sie nicht arrogant, was Charaktere wie sie meistens sind, sondern war tatsächlich daran interessiert normale Freundschaften aufzubauen - wenn auch auf eine recht eigene Art. Taihei war.. naja. Da. Er war immer bedingt darauf, dass seine Schwester fleißiger wird und was für's Leben lernt, hat aber keine Bemühungen gemacht, dass das überhaupt passiert. Vom Charakter her fand ich ihn am schlechtesten. Der Rest ist es nichtmal wert genannt zu werden.
    Im Endeffekt hätte ich mir für Umaru und Kirie ein wenig mehr Entwicklung gewünscht.


    Da der Anime eher episodischer Natur ist, gibt es kaum eine Story, die man bewerten könnte. Das ist in Ordnung so. Der Anime kommt ganz gut mit dieser Natur und dem Humor aus. Eine tatsächliche Geschichte würde hier vermutlich ein wenig deplatziert wirken.


    Vom Artstyle gibt es kaum etwas, das hervorsticht und diesen besonders macht. Das auffälligste ist, ganz klar, Umaru in ihrer Chibi Form. Die ist zwar ganz niedlich, allerdings auch nicht überragend von der Gestaltung. Man kann hier wohl von Mittelmaß sprechen. Zumindest sah nichts absolut schlecht aus und es war in der Qualität beständig.
    Was mich ein wenig gestört hat war, dass es eine komplette Szene gab, die einfach doppelt genutzt wurde.


    Musikalisch ist mir das OP aufgefallen - gefällt mir echt gut und passt zum Charakter. Ansonsten habe ich die Musik aber ehrlichgesagt nichtmal bewusst wahrgenommen.
    Dafür hat mir aber die Arbeit von Aimi Tanaka, welche Umaru gesprochen hat, sehr gut gefallen. Sie hat es geschafft, dass ihre Persönlichkeiten nicht nur sichtbar sondern auch hörbar sind. Für eine Sprecherin mit so wenig Erfahrung in Sachen Anime war das meiner Meinung nach eine sehr solide Leistung.


    Was mich am meisten gestört hat war aber definitv die letzte Folge. Hier hätte ich mir ganz klar mehr gewünscht.


    Für mich hätte es das Ende einfach was besser gemacht, anstatt es wie eine weitere Folge wirken zu lassen, nach der man auch ohne weiteres einfach die nächste raushauen könnte. Schade, aber nicht tragisch.



    Fazit:
    Für Zwischendurch war der Anime sicher okay. Ich denke, dass er auch deutlich besser ankommt, wenn man ihn über einen längeren Zeitraum ansieht und den doch sehr gleichbleibenden Humor in kleinen Dosen erhält, anstatt diesen in meinem Tempo zu sehen
    Leider fehlt dem Anime etwas, was ihn wirklich besonders macht. Klar, Umaru war ein netter Charakter, der viele verschiedene Seiten hat - und man sieht das auch sicher nicht all zu oft in der Form - und dennoch hatte ich das Gefühl, dass ein wenig fehlt.
    Trotzdem war der Anime süß, unterhaltsam und humorvoll. Von der Länge war es genau richtig - nicht zu wenig, um eine Lücke zu lassen, nicht zu viel, um langweilig zu werden.


    Empfehlen würde ich den Anime jedem, dem es nichts ausmacht, wenn Witze öfter mal ähnlich wirken. Für ein bisschen Abschalt-Humor ist der Anime genau richtig.
    Eigentlich war ich drauf und dran dem Anime 6/10 Punkten zu geben, dies wäre aber mehr eine 6.5 gewesen, weshalb ich auf 7/10 aufgerundet habe.