• Die Angst kennt jeder!


    .....gleich ob es die Angst vor dem Tod ist, Versagensängste, Existenzängste oder andere Formen von Angst die man in bestimmten Lebenssitutationen oder Phasen durchlebt.


    Aber erst mal was ist Angst eigentlich.
    Wikipedia erklärt Angst folgendermaßen: "Angst ist ein Grundgefühl, welches sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Krankhaft übersteigerte Angst wird als Angststörung bezeichnet."


    Angst ist zu unterscheiden von Furcht.
    "Furcht ist das Gefühl einer konkret fassbaren Bedrohung. Sie bezeichnet die Reaktion des Bewusstseins auf eine gegenwärtige oder vorausgeahnte Gefahr."


    Angst ist aber nicht immer schlecht. Sie ist gleichzeitig ein Schutzmechanismus. Es kommt nur auf die Dauer und Ausprägung an.



    Kennt ihr das Gefühl von der Angst etwas nicht zu schaffen oder man nicht weiß wie es weiter gehen soll? Ob es der richtige Weg war? Angst vor Verlusten?
    Wie seht ihr das? Was ist Angst für euch?
    In welchen Lebensphasen hattet ihr schon mal Angst? (z.B. Exisenzängst, Versagensängst)
    Was macht ihr gegen die Angst?


    Da Nova keine Ahnung vom Block schreiben hat xD hier die Verlinkung zum persönlichen Thema ( mit Antworten schon dazu)
    Blog- Angst


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    Meine Antwort darauf:
    Wie im Link bzw. "Blog" erwähnt habe ich momentan kleine Existenzängste da ich nicht weiß was nach dem Studium sein wird, ob ich damit zufrieden sein werde etc.
    Da schwirren grad sooo viele offene Fragen in meinen Kopf. Ich habe auch davor Angst das ich im Juli den Bescheid bekomme das ich mit meiner Bachelor-Arbeit nicht bestanden habe...aber eig. ist das eine übertriebene Angst,da ich davon aus gehen werde das ich es schaffe. Etwas Angst macht mir nur die Ungewissheit.
    Vielleicht denk ich auch einfach zu viel nach.


    Ja was mach ich gegen die Angst...ich versuche mich anzustrengen das ich meine Abschlussarbeit mit Eifer erfolgreich meistere. Ich lenk mich ab mit meine Interessen und Freunden. Das ist das beste denke ich was man machen kann und natürlich sich nicht zu isolieren, denn es geht immer weiter im Leben =)

  • Als erstes: Du bist damit nicht alleine. Ich hab auch das Problem das ich Versagensängste habe, aber gegenüber mir selbst. (zu hohe Anspruche halt... )
    Ich kann dich sehr gut nachvollziehen. Sowas ist nicht schön. Du darfst dir selbst, einfach keinen zu hohen Druck machen. Mach alles, so gut du kannst und ENDE! Du musst wissen, dass du deine Sache so gemacht hast das du sagen kannst du hast alles gegeben. Es gibt gute und schlechte Tage.
    Ich hab auch Angst, besser gesagt bei mir ist die Angst eine Phobie, aber das ist eine andere Geschichte.


    Und ja, ich kenne das Gefühl, wenn sich ein Lebensabschnitt dem Ende zuneigt und man sich denkt: ALTA?! Du blöder Lebensabschnitt! Du lässt mich jetzt hier alleine und was soll ich nun machen? So eine Art Sinnlosigkeit macht sich dann meistens breit. Das hatte ich bei Naruto, als der Manga zu Ende ging.
    Aber das geht vorbei dieses Gefühl. Zwar dauert es ein wenig, aber es wird gehen. Dein Leben geht ja weiter. Vielleicht ergibt sich ja auch etwas spontanes.
    Du musst dir einfach immer selbst treu bleiben, dann wird viele besser, bleibt gleich. Du musst nur an dich glauben. (Ja, ich weiß, Keksi laber du mal... Aber die Erfahrung hab ich bisher gemacht ^^ )


    Ich würde dir zu deiner Studiumssache einfach mal sagen, stell dir doch mal vielleicht einen Plan auf.




    mein kommentartext :3



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    Sake, eh?




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  • Unser ganzes Leben ist mit Entscheidungen bestückt, die unsere Zukunft ausmachen...
    Natürlich ist es ein großer Schritt ins Unbekannte, wenn man mit der Schulpflicht, der Ausbildung oder dem Studium fertig ist. Wie geht es dann weiter? Die Frage stellen sich alle. Versagensängste entstehen nur, wenn man selbst zu viel von sich verlangt oder wie Keksi sagte, sich zu viel Druck aufbaut.


    Man sollte nach jedem Lebensabschnitt, wie es auch Keksi sagte, das beste aus allem machen.


    Ich für meinen Teil wusste nicht, was ich nach der Schule machen sollte. Da ich Abi hatte, führte mein Weg zum Studium. Durch meine Mutter, die meine Zeichnungen und Bilder aus der Schule toll fand, hat sie mich in die künstlerische Richtung geleitet, wodurch ich einen künstlerischen Studoengang betrat. Mit der Zeit bemerkte ich, dass es nicht der Richtige Weg war, bemerkte aber den Spaß an dem Technischen. Ich schlug dann also einen technischen Weg ein. Da mir 2 Jahre verloren gingen, wollte ich erufliche Erfahrungen sammeln. Also entschied ich mich für eine Ausbildung. Wenn ich fertig bin, was noch paar Jahre dauern wird, weiß ich nicht, was ich machen sollte. Ich weiß aber, dass ich danach alles machen kann, was ich will. Durch mein Abi kann ich nochmal studieren, ich kann in einem ähnlichen Beruf noch eine Ausbildung machen, ich kann eine fortbildung machen und ich kann auch einfach in das Berufsleben einsteigen. Wofür ich mich letztendlich entevheiden werde, mach ich davon abhängig, wo ich angenommen werde, was am besten zu dem Zeitpunkt ambesten passt und womit ich mich am wohlsten fühle.


    Man muss sich selbst einfach viele Türe offen halten. Dann hat man auch keine Versagensängste mehr :)

  • Bestimmte Dinge, die einem im Leben passieren prägen einen und schlimm wird es vor allem dann, wenn diese negativer Natur sind, so dass Sie dadurch für die Zukunft ein Gefühl von Angst generieren, bevor es zu dieser neuen, aber eigentlich ähnlichen damaligen Situation kommt.
    In den allermeisten Fällen ist die Angst davor zwar wohl unbegründet, doch trotzdem ist Sie halt da. Angst haben gehört also wohl auch zu meinem Leben dazu. Es gab und gibt auch zukünftig immer wieder Situationen in denen ich dieses unangenehme Gefühl verspüre/verspüren werde.
    Mir persönlich wäre es eindeutig lieber, wenn ich die Kontrolle darüber hätte, aber das ist leider nicht so einfach oder auch manchmal gar nicht machbar, trotz guter Vorsätze und dem Wissen das es Quatsch ist ^__^"


    Ein aktuelles Beispiel bei mir ist meine Arbeit. Demnächst werde ich bei einer Vergleichsmessung teilnehmen, was normalerweise auch wirklich kein Hexenwerk ist. Im Moment ist mir das ganze daher auch noch egal, aber an besagten Tag X werde ich wie immer super nervös sein und Angst haben, bloß nichts falsches zu tun, Stichwort: Versagensängste.


    Zum Glück sind meine Ängste aber meistens immer nur für einen Tag anwesend. Dieses Gefühl als Dauergast bei mir...nein da hätte ich wirklich keinen Bock drauf.

    Ich bin ein Meister im Verstehen
    und ich nutz die schönsten Wörter
    Hör mir selbst am liebsten zu
    wenn ich stundenlang eröter´


    Hier die Krux in der Geschichte
    dieses mal hat's nichts gebracht
    denn der Sinn hat mich erschlagen
    umgedreht und Stumm gemacht


    "Treppenwitz"

  • Oh jaaaa das kenne ich gut. Zu Prüfungszeit darf man mich nicht "blöde" ansprechen oder mir Stress mit unnötigen Sachen machen. In diesem Zeitraum bin ich so labil weil ich Angst habe nicht zu bestehen oder die schlechteste zu sein. Am schlimmsten ist es aber wenn man mit einem guten Gefühl raus geht und dann hinter die Note sieht, die eig. nicht schlecht ist und man trotzdem bestanden hat, aber man hinterher so Enttäuscht ist weil man einfach zu große Erwartungen an einem Selbst hat. Ich fang dann immer an zu weinen. Ich hasse das. Ich hasse Prüfungen. Das war mein ganzes Leben schon so. Warum,weiß ich nicht. Wird wohl biographische Gründe haben...kann mir auch denke welche. Aber trotz dessen das ich in der Zeit so labil sein kann, bin ich auch stark weil ich nie etwas abgebrochen habe und alle Prüfungen durch gezogen habe.
    Ich glaube einfach ich komm mit Stress bzw. Leistungsdruck nicht sonderlich klar. Aber das lernt man bestimmt noch iwann^^


    Klar ihr habt Recht. Das beste daraus machen und offen für alles sein was kommen könnte, werde ich auch weiterhin sein.
    Aber sehr interessant wie es euch so ergeht und wie ihr das seht.

  • Rocketbeans hatte beim letzten Almost Daily Michael Thiel (deutscher Psychologe) zu Gast und dieser hat dort auf lockerer Art und Weise über das Thema Depressionen und Ängste gesprochen. Mir hat das ganze sehr gefallen, denn es war total interessant. Durchaus zu empfehlen, wenn man sich vorab (natürlich etwas oberflächlich) an das Thema herantasten möchte. Für alle die es interessiert, hier sind die Links zu den Videos:


    Teil 1: [video][media]http://www.youtube.com/watch?v=_hCyBGp1LTA[/media][/video]


    Teil 2: [video][media]http://www.youtube.com/watch?v=nyYkbBkIOEM[/media][/video]


    Teil 3: [video][media]http://www.youtube.com/watch?v=NXZQ-0WwNF8[/media][/video]


    Teil 4: [video][media]http://www.youtube.com/watch?v=1InPqruysd8[/media][/video]

    Ich bin ein Meister im Verstehen
    und ich nutz die schönsten Wörter
    Hör mir selbst am liebsten zu
    wenn ich stundenlang eröter´


    Hier die Krux in der Geschichte
    dieses mal hat's nichts gebracht
    denn der Sinn hat mich erschlagen
    umgedreht und Stumm gemacht


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