Der Übergang von Schule in einen neuen Lebensabschnitt

  • Hey ihr Lieben!


    Einige von euch haben die Schule verlassen. Und jeder kann sich noch an das eine oder andere Ereignis aus der Grund- und weiterführende Schule zurück erinnern: Das lästige Aufstehen am frühen Morgen. Im Unterricht musste man immer artig sein und zuhören, was bei vielen in das eine Ohr rein ging und aus dem anderen wieder hinaus. Man hat neue Fächer hassen und lieben gelernt. Oft stellte man dem Lehrer die Frage:"Wofür brauchen wir das?". Das Treffen mit seinen engsten Freunden. Die Pausen, die wohl die schönste Zeit in der Schule waren. Und noch vieles vieles mehr!


    Einige haben eine Ausbildung angefangen oder schon hinter sich gebracht. Man dachte sich auch dabei meist "Wieder Schule...". Andere haben ein Studium begonnen, was eine andere Art von Schule darstellt. Und wiederum andere sind direkt in das Berufsleben eingestiegen.


    Ich frage mich: Wie hat euch die lange Schulzeit verändert? Konntet ihr etwas aus der Schule in eurem neuen Lebensabschnitt mitnehmen? Wenn ja, was? Vermisst ihr die Schulzeit? Oder seid ihr froh, endlich etwas neues zu beginnen? War die Schule für euer jetziges Leben sinnlos? Was habt ihr sowohl menschlich als auch an Wissen mitnehmen können in eurem neuen Lebensabschnitt? Seid ihr Menschen aus der Schulzeit für irgendetwas dankbar? ...



    Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass die Schule vorbei ist. Was ich nach der Schule genau mache, wusste ich nicht. Das ist ein Punkt aus der Schulzeit, was ich sehr kritisiere Wir haben viel gelernt. Aber Entscheidungen zu fällen, welchen Weg man nach der Schule einschlagen kann, war nicht vorhanden. Darum gibt es auch so viele, die leider viel verschiedenes ausprobieren müssen, um das Richtige für sich zu finden. Und die Schule hat sich bei mir mit nur 2 Praktika a la 2 Wochen drum gekümmert. Darum war es für mich schwierig einen Weg nach der Schule zu finden.


    Mir hat die Schulzeit gezeigt, dass so, wie ich mich durch vieles rumgeschlagen habe, nicht weiter gehen kann. Ich hatte zwar immer mal wieder Spaß in der Schule, aber mitch hat dort nie wirklich etwas festgehalten.


    Als ich nach der Schule meinen Versuch im Studium startete, stellte ich fest, wie offen man sein muss, um im Studium zurecht zu kommen. Zwar war es nie wichtig in den Vorlesungen mitzuarbeiten, aber die "Klassen" sind so riesig, dass man als stilles Mäuschen untergeht. Was bei Gruppenarbeiten zum Nachteil wird. Aber Präsentationen, die ich hielt, liefen sehr gut, dank meines Geschichtslehrers aus der Oberstufe. Ich habe fast jede Wovhe bei ihm ein Vortrag halten müssen, was mich zwar ärgerte, aber im Studium dann zum Vorteil wurde. Zwar hasse ich Präsentationen immer noch, aber mir fällt es nicht so schwer eine zu halten, wie es in der Schulzeit so war.


    Nach dem Abbruch des Studiums und dem Beginn einer Ausbildung hat sich nicht viel neues gezeigt. Schule, wie immer, zum kotzen, aber die Arbeit macht dafür umso mehr Spaß. Da ich in meiner Schulzeit und auch oft im Studium immer auf den letzten Drücker gelernt habe und sehr faul war, wollte ich aus meinen Fehlern der Vergangenheit lernen. Ich habe gelernt im Unterricht viel mitzuarbeiten und frühzeitig mit dem Lernen zu beginnen.


    Grundsätzlich, so doof, wie ich die Schulzeit gehasst habe und immer noch hasse, hat sie mich einiges gelehrt. Zwar nichts zur Entscheidung was ich danach mache, aber dafür viele andere Sachen, die ich teilweise in meinem neuen Lebensabschnitt mitnehmen konnte.


    Wie ist es bei euch so?

  • Vielleicht erst einmal eine kurze Zusammenfassung meiner Schulzeit...
    1-4 Klasse, Grundschule
    Ich war damals schon faul und unordentlich. Wie oft ich meine Hausaufgaben nicht hatte... xD Aber auch unterfordert. Ich war ein besonders nerviges Wieso-Kind und konnte ziemlich den kompletten Stoff schon bevor ich ihn in der Schule hatte, insbesondere in Mathe.
    Meine Mitschüler waren teilweise die größten A**********...
    Jedenfalls war ich einer vob drei aus der Klasse, die eine Gymnasialempfehlung hatten. (Um Vorurteile auszuräumen... wir hatten fast keine Ausländer in der Klasse und finanziell stand meine Familie unter denen der Mitschüler.)


    5-11 Klasse Gymnasium
    Ich war noch immer stinkfaul. Keine Hausaufgaben, nichts gelernt und seltenst auch nur annähernd Heftführung
    Meine Noten wurden immer schlechter.
    Meine Mitschüler... mit ein paar bin ich irgendwie ausgekommen, vom Rest wurd ich gemobbt


    11 Klasse Gymnasium
    Ja, noch einmal die 11. Ich war noch immer faul, doch die Aufgabenstellungen waren mehr auf Verständnis aus als vorher. Meine Noten sind leicht besser geworden, damit auch mein Selbstvertrauen


    12-13 Klasse Gymnasium
    Ich war faul wie eh und je. Aber mein Noten wurden im Schnitt um eine Note besser. Die der meisten Lerner sind abgesackt. Ich hab gefeiert :D
    Und Mitschüler... im Kurssystem wurde ich endlich nicht mehr bzw kaum noch gemobbt. Zudem hatte ich in fast jedem Kurs Leute, mit denen ich gut konnte. Definitiv meine schönsten Jahre in der Schule.


    Ausbildung (Berufsschule)
    In der Berufsschule war ich unterfordert. Der Stoff war... einfach. Ich hatte ohne zu lernen oder sonst was zu tun - hab oft nebenher Pokémon gespielt - Noten zwischen 1 und 2
    Viele Mitschüler waren auch eher nerdy, von daher hatte ich wenigstens meine Ruhe x3



    Aus finanziellen Gründen konnte ich nicht studieren gehen. Nächstes Jahr ist es endlich soweit.



    Und ja, teilweise vermisse ich die Schuler. Ich mochte oft den Unterricht und lern gern neue Dinge.
    Nur die Mitschüler... na ja
    Und als Schüler hatte ich einfach viiiieeeeel mehr Freizeit als als Arbeiter. Und mehr freie Tage; das vermiss ich am meisten.
    Je nachdem, wie es finanziell aussieht, könnte ich mir sehr gut vorstellen, später nur in Teilzeit zu arbeiten.

    Falls Fragen zu Themen wie der Beitragserstellung bestehen kann man sich gerne an mich wenden :)


  • Schulzeit,mal überlegen.


    Ach,fangen wir doch einfach mit der Grundschule an.
    Ein ruhiges,zurückhaltendes Mädchen hat schnell den Stoff gelernt u hatte gute Noten (2-3 so im Schnitt ohne groß was dafür zu tun) u eine tolle Zeit mit tollen Lehrern.


    Dann kam die Sekundarschule.
    Erst 2 Jahre Katasstrophe u ein Schulwechsel (war da voll der Aussenseiter..),nachdem Schulwechsel (stand in fast allen Fächern 4-5) innerhalb von 3 Monaten waren meine Leistungen so gut, das ich wieder gut in der Schule (fast alle Fächer 3 u 2 außer Sport 4 ).
    Hatte tolle Lehrer,aber auch welche wo du dich echt gefragt hast,wieso sowas Lehrer wird (Zeitung u Private Poste im Unterricht lesen statt zu unterrichten usw),ein Jar noch mal gemacht (9.Klasse,da wir in der 8.Klasse kaum Unterricht hatten,weil dauernd die Lehrer krank waren u wir den größten Teil des Stoffs gar nicht kannten ).
    Gern gemacht hatte ich eig nur Geo,Bio, Physik, Englisch u Musik,den Rest hing es Jahr für vom Lehrer ab.
    Besonders gehasst hab ich Hauswirtschaft - Haushaltsbuch führen, Knopf annähen u immer 7-8 Stunde u ne total blöde Lehrerin die dann immer ankam mit Sätzen wie "Zu DDR Zeiten hat man das halt so gemacht" - mit der Erkenntnis wofür ich sowas jemals brauchen würde.
    Nach 11 Jahre dann einen guten Abschluss gemacht ohne je dafür gelernt zu haben (eig habe ich nur Gedichte,Lieder u vor Prüfungen der 10.Klasse gerlent xD).


    Da ich nicht direkt ne Ausbildung gekriegt habe,habe ich erst mal 2 Jahre Beruffsschule gemacht.
    Gelernt habe ich da nix,außer in BWL u Rechnungswesen (sorry,aber i-welche schwachsinnige Rotze in Word schreiben/machen,die man seit 5 Jahren kann,kann ich echt nicht Unterricht nennen).
    exakt so gelernt - u dann kam da noch Sport - yippi,sinnfreie Übungen mit Fussbällen für die 7-8 Stunde.


    Habe dennoch meine mündlichen wie auch schriftlichen Prüfungen in der Ausbildung abgeschlossen mit 2 (ohne zu lernen) u besser als ich war nur eine Abitur.


    Fazit: Schule ist für Allgemeinbildung gut.Das ich i-was mal gebraucht habe, ähm nein kann ich bisher immer noch nicht behaupten.

  • Gott, da fühlt man sich so alt, wenn man daran zurück denkt -.-' Aber wenn ich mir so die Beiträge durchlese, dann spiegelt sich das ein oder andere auch bei mir wieder.


    Tja, in der Grundschule war ich eher ein Problemkind, das seinen eigenen Kopf durchgesetzt hat und sich ständig mit Jungs anlegen musste. War im Allgemeinen eine anstrengende Zeit, da meiner Eltern verdammt hinter mir gestanden und das Lernen abverlangt haben xD Hat trotzdem nur für die Realschule gereicht x)
    Realschule war ganz ok... bin zwar ein klein wenig "erwachsener" geworden, hatte aber immer noch eine große Klappe... was nicht unbedingt zum Nachteil war. Zumindest, was das Mobbing anbelangte. Man hat es versucht, aber Frau hat sich da sehr gut gewehrt und schon nach wenigen Versuchen wurde daraus nichts und die haben den Spaß dran verloren >.> Lehrer waren ganz ok, Mitschüler... wenn ich so zurück denke... die Pest bis auf wenige xD
    Oberstufe wurde ich tatsächlich ruhiger, was auch daran lag, dass man auf vernünftige Leute traf.. musste die 11 leider wiederholen... oder zum Glück. Die Realschulzeit war eher Faulenzerei... in der Oberstufe musste man tatsächlich hin und wieder lernen... und bis ich mal meinen Hintern soweit hatte, war mein Zeugnis schon soweit, dass ich die 11 wdh musste xD Die restlichen Jahre waren recht angenehm und während der Berufsschulzeit hätte ich auch kotzen können. Kann mich da Kuh-Chan nur anschließen... ich hab da eigentlich nur Bücher gelesen und Briefe geschrieben, bis auf das 3. Lehrjahr >.>



    Fazit des Ganzen:


    Die Schule ist derzeit eigentlich für die Katz, da man nicht wirklich etwas für das Berufsleben lernt. Von Mathe braucht man grad mal das Grundwissen, die sche*ß Aufsätze helfen bei keinen Geschäftsbriefen und die Leute sind so kindisch, dass man nicht reif und verantwortungsbewusst werden kann xD
    In der Berufsschule fühlt man sich an die 5. Klasse erinnert und lernt nur die Hälfte des Stoffes, den man wirklich braucht (ohne Witz, ich saß in der Abschlussprüfung und hätte ich nicht separate Bücher gekauft, dann hätte ich von der Hälfte noch nie etwas gehört!!! Mitschüler haben gekotzt...)
    Viele Lehrer können nicht wirklich Erklären und manchen kann man an der Nasenspitze ansehen, wer bevorzugt wird und wen sie nicht leiden können... und Mobbing wird immer schlimmer ...


    Vermissen? Nicht wirklich... nur das frühe heimgehen und die Ferien xD !!!

    MfG
    Etwas abwesend wegen Arbeit/Studium


    ~ * ~ I Can Only Be Nice To One Person A Day ~ * ~
    ~ * ~ Today Is Not Your Day ~ * ~
    ~ * ~ Tomorrow Doesn't Look Good Either ~ * ~

  • Ach, die Schulezeit liegt bei mir noch nicht lange zurück und die Berufsschule liegt ab September noch vor mir.
    Aber trotzdem habe ich schon so einige Schulen durch und kann einiges darüber erzählen~


    ~Grundschule~
    Wirklich bemüht habe ich mich nicht. Mir gings eigentlich nur darum, dass ich nachmittags wieder nach Hause kann und gemeinsam mit meine Zwillingsbruder im Unterricht scheiß machen kann.


    ~Hauptschule~
    Ich hab absolut nichts für die Schule gemacht und hab immer noch viel Scheiß gemacht. Noten lagen durchschnittlich zwischen 2 - 4.
    Konnte danach aber dann auf die Realschule wechseln.


    ~Realschule~
    Ich hab mich am Anfang an bestimmte Mitschüler angepasst und ihre Interessen teilweise einfach übernommen ohne es zu wissen.
    Später musste jeder einzeln sitzen und das war echt nicht gerade schön, weil meine Freunde sich hinter mir trotzdem zusammengesetzt haben und ich nach wie vor dann alleine war.
    In dem Jahr habe ich damit angefangen Animes zu schauen. Meine Mitschüler mochte ich dann immer weniger und es war auch nicht gerade leicht mit ihnen.
    Meine Noten wurden dann zunehmend besser, weil ich keinen zum Schwätzen hatte und schlagartig die Interessen der anderen abgelegt habe (gelernt habe ich zu der Zeit aber immer noch kaum) , die ich Anfang der Schulzeit aufgenommen hatte.
    Dummerweise fand ich am Ende der Schulzeit keine Ausbildung und es ging ab auf die Fachoberschule


    ~Fachoberschule~
    Da ich alleine an diese Schule gekommen war, war ich auch die erste Zeit ziemlich alleine und sowohl die Lehrer, als auch der Schulstoff waren ziemlich bescheuert.
    Teil der FOS war auch ein halbjähriges Praktikum neben der Schule, dass sich mit der Schule in Zwei-Wochen-Blöcken abgewechselt hat. Ich habe da wirklich viel gelernt. Vor allem wie man mit fremden Menschen umzugehen hat, da ich nicht so gerne mit Fremden gesprochen habe
    Hatte deswegen ziemlich schlechte Laune und obwohl ich nach ner Zeit dann ein paar Leute gefunden habe, mit denen ich mich verstanden habe, habe ich mich dazu entschieden die Schule zum Halbjahr abzubrechen.


    Insgesamt muss ich sagen, dass Schule wirklich nicht immer toll ist, aber man übersteht es.
    Und was den Lernstoff angeht, ist wirklich nicht alles immer zu gebrauchen, aber ein bisschen Sinn macht das ganze dann doch irgendwie.
    Hochrangige Berufe wie Ingenieure, Architekten oder Ärzte können nämlich nicht unbedingt mit Grundschulwissen angegangen werden.
    Ich hätte mir nur gewünscht, dass man etwas besser auf das Berufsleben vorbereitet wird und dass man den Schülern helfen würde herauszufinden, für welche Berufe sie sich interessieren.
    Ich habe zwar selbst eine Ausbildung für September gefunden, aber wirkliche Hilfe habe ich nicht bei meiner Berufswahl bekommen.

  • Mh also Grundschule war für mich keine schöne Zeit. Wurde nämlich gemobbt. Ansonsten war ich immer durchschnittlich gut. Der Rest der Schulzeit lief eigentlich soweit okay, klar Höhen und Tiefen waren immer dabei.
    Als die Gesamtschule kam und dann das Abitur und danach der Abschluss....mh war das für mich schon eine schwere Umstellung. Da ich aus der Schulzeit schöne Zeiten mit meinen Freunden mitnahm,die heute noch an meiner Seite stehen. Oft vermisse ich die Zeit, da man sich früher immer sehen konnte. Da nun jeder Berufstätig ist, sieht das wieder rum anders aus -.-
    Im Studium merkte ich wie einfach doch die Schulzeit war. Die Selbstmotivation die man im Studium aufbringen muss ist manchmal so enorm schwer...da mochte ich den Schulischen Druck lieber^^
    Und jetzt wo das Studium dieses Jahr sich dem Ende neigt...werde ich ganz wehmütig. So tolle Freunde kennen gelernt die man dann wieder nicht sehen wird bzw. nicht mehr so häufig da alle in Deutschland zerstreut leben. Vor allem das " gezwungene Erwachsenwerden" was man mit Abschluss der Schule oder Studium dann hat ist echt krass. Auf ein mal muss man sich ummelden, noch mehr bezahlen als vorher, Versicherungen etc. abschließen,weniger Freizeit...wissen wo man im Leben stehen will....oh das überfordert mich. Ich weiß gar nicht wohin mit mir nach dem Studium und ob es das Richtig sein wird. Wird es mich erfüllen? Das stell ich mir jedes mal....und ich weiß jetzt schon, mir wird die Zeit fehlen.