Aus Liebe wird Hass?

  • Ich weiß nicht ganz recht, ob man das jetzt so nennen kann. Allerdings hatte ich solche eine Situation in der Vergangenheit.


    Ich hole mal aus ^^


    Angefangen hatte es damals, 2005, in meinem alten Anime Forum. Dort hatte sich eines Tages ein Mädchen Angemeldet, was aus meiner näheren Umgebung kam. Durch zufall kamen wir ins Gespräch, weil ich mich damals über ein Kaufhaus in Frankenberg Eder aufgeregt hatte. Sie schreib mir, sie wohne odrt und kenne diese Laden.


    So fingen wir, monate zu schreiben, später auch mit echten Briefen und dann auch mit SMS. Es wurde eine echte tolle Freundschaft. Im Sommer 2005, wollte sie sich ungedingt mir mir Treffen. Eis essen halt ^.^


    Ich so, ja klar, kein Thema, warum denn nicht? So trafen wir uns, und hatten einen echt super tollen Tag ( hab sogar noch das erste Foto davon, oh man). Jedenfalls, haben wir über alles gesprochen, ihre Probleme, mit ihrer Mutter, Schule und freunde. Auch habe ich erfahren, das ihre Eltern getrennt gelebt hatten. Sie hatte mir alles gesagt und anvertaut und ich habe ihr tipps gegeben und zu ihr gestanden. Also wir gingen durch dick und Dünn. Auch wenn sie jünger war ich, damals, verstandn wir uns gut.


    Als ich mit Vater und meinem Bruder in Hamburg waren, schreib sie so, das sie mehr für mich empfindet als Freundschaft und sie verliebt sei. Wir haben lange geschrieben und auch ich war verliebt in sie. Also kamen wir an diesem Abend zusammen (was war ich Happy). Tolles Mädchen, schlau und hübsch. Ich dachte, ich wäre im Himmel.


    Als ich dann einen Tag später wieder bei mir Zuhause war und wir gerade Essen waren, schreib sie mir, das sie total fertig sei, weil ihr Vater am Morgen gestroben sei. Sie war total am Boden (Logisch!) und ich versuchte ihr so gut es ging beizustehen. Nach dem ersten Treffen, also einige Tage später, trafen wir uns und konnten uns endlich unterhalten. Ich nahm sie in den Arm und hörte ihr aufmerksam zu! Voll die Kranke sache lief da mit dem Vater. Er wurde von einer bekannten im Haus abgestochen O.o Ich dachte erst, sie spinnt sich das zusammen, aber einige Tage später hatte mir das ihre Mutter bestädigt.


    Was jetzt? Weil sie ist in der Zeit voll durchgedreht. Nichts mehr richtig gegessen, hatte sich abgeschottet und niemanden an sich ran gelassen, mich nur bis zu einem gewissen punkt. Ich habe Wochen gebraucht, um sie wieder gerade aufzubauen und das sie sich endlich helfen lassen würde. Monate!!!! In dieser Zeit hatte ich ihr jeden Wunsch erfüllt. Wir haben uns oft getroffen, ich war bei dir und habe sie einfach nur in den arm genommen. In der letzten Zeit wurde sie offner uns sprach über ihre Probleme und das sie immer das gefühlt hatte, verfolgt zu werden (also Verfolgungswahn!). Aber sie ließ sich Gott sei dank behandeln. Aber der Weg dahin war schwer! Ihre Mutter und ich haben sie auf knie angefelt, sich helfen zu lassen. Das war ein richtig harter weg, welcher mir viel Kraft gekostet hat.


    Auch war ich ihr immer Treu, habe nie was mit einer anderen angefangen oder nur daran gedacht. In einem Kopf war nur sie! Ich schrieb ihr jeden Tag viele SMS wir haben Telefoniert und auch als sie Nachts Albträume hatte, war ich für sie da. Das war alles noch während meiner 2. Ausbildung zum IT´ler. Eine echt HARTE Zeit für sie und mich.


    Wir hatten nun Dezember 2007, alles schien perfekt, als mein Handy klingelte. Ich sah, es war meine Freundin. Aber an ihrer Stimme hörte ich, da stimmt was nicht. Und keine 3 min später machte sie schluss. Sie würde es nicht mehr können und bla bla. Bis dahin sagte ich mir, ok, sie liebt mich nicht mehr. Es war hart, aber ok. Sie meinte, sie fühlt sich dem Weiblichen Geschlecht mehr hingezogen.


    Nach einigen Tagen, hatten mich soviele gedanken zerrottet, das ich auf Ihr Email Konto sehen musste. Und was war da? Ein anderer Typ! Keinen Monat später. Da bin ich so ausgerastet!!!!! Hab sie alles gehießen. Und ab diesen Zeitpunkt, habe ich sie gehasst und wollte ihr sogar eine drauf geben! Ich schwöre, von 2007 bis 2011 (ab da konnte ich damit abschließen) habe ich sie nur gehasst. Die erste Zeit war ich so besessen von ihr, dass mir allein der gedanke auf 300 brachte, das sie ein anderer Typ anfasst. Die ersten Monate waren die Hölle.


    Ich glaube das war echt Hass oder?

  • Oh, genau das gleiche kenn ich auch. Ist schwer sowas und hatte Ende letztes Jahr auch Probleme damit fertig zu werden. Kann niemandem mehr vertrauen, weil Menschen andere doch nur ausnutzen anstatt ihnen mal Gutes zu tun und ehrlich zu sein. Das sind so meine Erfahrungen der letzten 2 Jahre... unten stehende Geschichte plus noch 2-3 Kerle, waren Kumpel von mir, die mich auch enttäuscht haben.


    Ich hatte einen süßen Typen im Internet kennengelernt, leider jünger (und, wie ich feststellte am Ende, viel unreifer) als ich und zu Anfang war mir nicht nach ner Beziehung. War allerdings schön mal wen in der Nähe zu haben, nachdem ich vorher eine Fernbeziehung hatte. Er hat mir ständig Liebesbekenntnisse gemacht und mich regelrecht angehimmelt, was mir zu Anfang zu viel war. Ich mochte einiges an ihm nicht, aber fühlte mich wohl, jemanden zu haben. Naja, längere Geschichte, aber im August letztes Jahr zur Hochzeit meiner Schwester fings an, wo es krieselte. Ich fragte ihn, ob er denkt, die Beziehung hat Zukunft. Er ließ mich am Polterabend meiner Schwester nach dem Essen einfach allein. Kurz danach machte er Schluss und ich war am Boden zerstört. Komisch wars und war zu der Zeit eine harte Zeit für mich, war seelisch echt am Ende und dann noch sowas. Hat danach noch meine Verfassung ausgenutzt und mich weiterhin bedrängt. Hab hinterher erfahren, dass er während er mich ausnutzte auf der Suche nach einer neuen war. Hier fand er keine, chattete wohl mit einer im Ruhrgebiet und kA wie vielen noch. War immer richtig eifersüchtig, wenn auch während der Beziehung er mit Weibern schrieb.
    Später las ich dann auf ner Internetseite, wo ich ihn kennenlernte, dass er ne neue in Hamburg hat. Grad mal 18, total naiv und fiel auf ihn rein. Hab versucht sie zu warnen und er schuldet mir bis heute noch 100 Euro, aber er meinte ja, ich lüge. Hatte ihm mal die Reise zusammen zur LBM vorgestreckt gehabt und er hatte versprochen, mir das Geld wieder zu geben. Seine Eltern sagen, wir sollen uns selbst drum kümmern (normalerweise sind die total nett und streng zu ihm, war total geschockt) und er hat seine Tusse ständig mir an den Hals gehetzt. Hab sie irgendwann geblockt, da hat sie SMS-Terror betrieben, meine Handynummer aus seinem Handy geklaut und mich genervt bis zum geht nicht mehr.


    Ich wünsch mir echt, dass die beiden leiden, denn die haben es nicht verdient, mit meinem Geld sich ein schönes Leben zu machen.


    Das einzig geile an der Sache ist: Die bezahlt ihm die Reise zu ihr nach Hamburg. Wie naiv kann man sein? Der hat noch nie gearbeitet, keine Ausbildung, nichts, und sie zahlt ihm das. Lachhaft...

  • Das ist eine sehr tragische und harte Geschichte.


    Bevor ich Deine Frage beantworte: Hut ab.


    Nicht jeder hätte in der Situation treu an ihrer Seite bleiben können. Die Umstände sind nicht ansatzweise normal und absolut belastend gewesen. Selbst wenn Du gesagt hättest: "Wow, das ist mir zu viel, sorry.", wäre es Dir nicht zu verdenken gewesen. Wahrscheinlich wäre sie und wohl auch ihre Mutter stinksauer gewesen, enttäuscht usw., aber für solche Situationen ist die Psyche des Menschen auch einfach nicht ausgelegt.


    Daher: Meinen ehrlichsten Respekt!



    Zu Deiner Frage:


    Es war nicht nur einfach Hass, aber mit Sicherheit, war Hass mit im Spiel. Du bist zudem auch sehr enttäuscht und verletzt gewesen. In Anbetracht dessen, was Du für sie alles getan hast und die schönen, sowie schlechten Zeiten mit ihr, ist dieser Cocktail aus Gefühlen nur normal. Dass Du dann herausfinden musstest, dass sie Dich betreffend des Schlussmachens auch noch angelogen hat, wird Deine Wut nur noch mehr geschürt haben.


    Das bedeutet hier nicht, dass ich es gutheiße, dass Du ihre E-Mails gestalked hast. Zumal es Dich nach dem Schlussstrich eigentlich nicht mehr hätte interessieren dürfen.


    Aber abgesehen mal davon, ist es mit Sicherheit Hass gewesen, mit Enttäuschung, Trauer und Schmerz. Auch das Gefühl ihr gehörig eine zu "ballern", wäre nachvollziehbar gewesen, aber nicht gerechtfertigt. Nichts, außer Notwehr, rechtfertigt Gewalt. Zwar hat sie einen anderen gehabt, aber eben auch erst nach Dir, wenn ich es richtig verstanden hab, aber auch das tut weh.


    Wichtig ist aber, dass Du sie - hoffe ich - nicht geschlagen hast und über sie hinweg bist.



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    Zu Safir: Schweine gibt es überall, aber lasse den Kopf nicht hängen und verliere nicht den Glauben an der Liebe.
    Und das gilt für alle: Man fällt immer auf die Schnauze und man wird immer irgendwann, irgendwo, irgendwie und von irgendwem ausgenutzt und enttäuscht.
    Großes ABER ist hier: Es gibt dennoch anständige Menschen, wenn auch selten.
    Die Hoffnung sollte niemals sterben.


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    Ich habe auch eine Geschichte, wo aus Liebe Hass wurde.
    So etwas kann - wie bei mir - selbst die eigene Mutter betreffen.


    Beziehungsliebe, die zu Hass wurde, lasse ich mal außen vor, da das hier wohl die maximale Beitragslänge sprengen könnte.
    Kann dazu vielleicht in späteren Posts noch etwas erzählen.


    Um es kurz zu halten:


    Sie belog und betrog meinen Vater und das nicht nur ein Mal. Außerdem trieb sie ihn in den Ruin, leerte sein Konto, schloss Verträge und Versicherungen auf seinen Namen ab und stellte ihn als Schläger dar, verließ ihn von einem Tag auf den anderen mit uns Kindern. Uns Kindern hat sie das Geld von unseren Sparbüchern genommen. Mir hat sie unter meinem Namen Schulden gebracht - und das nicht gerade wenig. Dazu sei erwähnt, dass ich zu dem Zeitpunkt noch Schülerin war und somit kein Einkommen hatte. Zudem ist sie noch Alkoholkrank, weiß es, aber will nichts dagegen tun, was nachher so endete, dass ich ihr liebstes Mobbing-Opfer im Hause wurde, da ich mich weigerte, ihr weiterhin Zigaretten und Alkohol kaufen zu gehen. Außerdem hatte mein Ex-Freund in der Zeit viel Einfluss auf mich, weil ich mich selbst nie traute, mich zu wehren, oder auch nur mal meine Meinung zu sagen. Als ich aber anfing, mich gegen ihre Botengänge zu weigern und ihr auch meine Meinung sagte, war ich das Böse vom Bösen. Letztlich fing ich auch an, ihr zu sagen, dass ich nicht mehr den Haushalt machen würde, den ich bis dato noch allein schmiss, obwohl sie weder arbeitete noch sonst irgendwie Beschäftigung hatte. Sie hatte auch ewig fremde Männer und nur einen, der länger ihr Partner blieb, der sich letztlich mit Sprüchen (wie "Wenn Du nicht so jung wärst." und "Wenn Du nicht ihre Tochter wärst.") an mich ran machte. Auch das hat sie ignoriert, meinte immer, dass das ja kein ernst sei und er im Suff so wie so viel sage. Also ja, auch er war ein Alkoholiker. Es endete nachher darin, dass ich eine Psychologin brauchte. Alkoholkranke Mutter, Haushalt, Geschwister, Einkauf und nebenher Abitur, habe ich einfach nicht mehr geschafft. Durch meine Psychologin konnte ich endlich über meinen Schatten springen und mit meinem Vater Kontakt aufnehmen, der abgebrochen war, als sie ihn verließ, weil sie viel Schlechtes über ihn erzählt hatte und ich so naiv war, das alles zu glauben. Es kam dazu, dass ich ein Wochenende zu ihm fuhr, was mein Todesurteil war. Sie warf mich kurzerhand einfach mal raus. Ich lebte ab da bei meinem Vater, der mir glücklicherweise nicht böse war. Immerhin hatten wir über 2 Jahre keinen Kontakt mehr gehabt. Ich hatte jedoch einen Schulweg von 3 Stunden hin und 3 Stunden wieder zurück, was ich nicht mehr schaffte und deshalb in eine eigene Wohnung nahe meiner Schule zog, die mir dann (nach 11 Monaten Kampf mit den Ämtern) vom Staat bezahlt wurde. Dort hatte ich Ruhe und konnte mich konzentrieren, was jedoch nachher ein Nachteil war, weil sich meine Psyche dann meinte, endlich auslassen zu können. Ich wurde krank, kam mit nichts mehr klar, sorgte lediglich noch für meinen Kater, aber nicht mehr für mich selbst. Depression/BurnOut war die Folge all dessen und brachte mich letztlich in eine Klinik. Mittlerweile geht es mir wieder ganz gut, aber so richtig los werde ich den Mist nicht. Ich habe immer noch zwischenzeitlich meine depressiven Phasen, Phasen in denen ich keinen Antrieb finde und nur in einer Ecke, apathisch die Wand anblickend, sitze.


    Momentan leistet die Dame sich auch einiges.


    Mein kleiner Bruder (12j.) lebt bei ihr, weil sie ihn von meinem Vater weggeholt hat, in dem sie ihm erzählte, sie würde ihre Wohnung verlieren und müsse dann weit weg ziehen, sodass sie sich nie wieder sehen könnten oder sie auf der Straße leben müsste, mal abgesehen davon, dass sie sich ganze 4 Monate lang nicht gemeldet hat (weder zu Weihnachten, noch zu seinem Geburtstag). Mit 12 lässt man sich viel erzählen, leider. Jetzt merkt er aber, dass er bei ihr einfach nicht leben kann, er kein richtiges Essen bekommt, fremde besoffene Männer in seinem Bett schlafen und sie es nicht für nötig hält danach seine Bettwäsche zu waschen, geschweige denn überhaupt für saubere Wäsche zu sorgen. Ebenfalls kümmert sie sich nicht darum, dass er anständige Schuhe und allgemein anständige Kleidung hat (Achtung: ich rede hier nicht von Markenkleidung, sondern einfach von sauberer und vor allem heiler Kleidung (Ich halte nichts von Markenkleidung)). Am Dienstag lief er fort, meldete sich bei meinem Vater, fuhr mit ihm zusammen zum Jugendamt, erzählte dort alles. Es wurde entschieden, dass er noch 2 Wochen bei ihr bleiben solle, weil dann die Hamburger Sommerferien einsetzen würden und er dann - sollte er noch zum Vater wollen - auch zu ihm gehen soll, ohne Gericht usw.. Seit Dienstag meldet er sich nicht mehr, was er sonst 3 Mal täglich tat. Mein Vater wollte am Dienstag Nachmittag mit ihm reden, aber meine Mutter verbot dies. Ein Mal (Mittwoch) konnte er mit ihm sprechen, schien aber nicht frei sprechen zu können. Außerdem sollte er heute zu ihm übers Wochenende kommen, worüber er sich freute. Plötzlich (gestern Abend) will er aber nicht mehr. Manipulation und Druck, sage ich da nur.


    Ich denke, es kommt herüber, wieso ich mehr Hass für meine Mutter empfinde, als Liebe bzw. wie aus Liebe zur Mutter Hass wurde.


    So viel zum Thema "Um es kurz zu halten".

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  • Safir : Alter schwede, das ist echt HART und Unfair dir gegenüber :( Tut mir so leid, das du das erfahren musstest!! Ich hoffe, deine Hoffnungen an die Männerwelt sind nicht verloren und du kannst und wirst den richtigen finden, der dich liebt, und ehrt, wie es dir zusteht!


    @Enma Ai: Danke! Und danke auch für dein Verständnis. Ich habe nie eine meiner Freundinen geschlagen, und das würde ich auch nie tun. Wer schlägt, ist dumm. So einfach.
    Du hast leider die richtige HARTE Version erwischt. Vorallem die eigene Mutter!!! Von dieser Person, erwartet man als Kind, mehr als nur ein Dach über den Kopf. Zudem ist es auch sehr hart für deinen Vater gewesen. Sehr traurig das alles :(


    Und noch schlimmer, das du so sehr gelitten hast, tut mir sehr leid :( Ich hoffe, dein Körper und dein Geist, schaffen es eines Tages, wieder zu 100% gesund zu werden.

  • Ach, jeder hat ne scheiß Kindheitsgeschichte, jeder auf andere Art. Kenn da auch hammerharte Geschichten ausm Bekanntenkreis, wo ich heute noch heulen könnte. Hab aber gar nicht dran gedacht, dass das mit Liebe und Hass da ja auch so passieren kann, das stimmt schon. Hab auch ab und zu meinen Vater gehasst für das, was er so tat, aber ihm hab ich vergeben, weil er sich geändert hat. 99% meines "Freundeskreises" über die Jahre hinweg werd ich nie vergeben. Die lassen einen alle hängen sobald sie "Liebe", "Freunde" oder sonst was finden.


    Solang Menschen dich brauchen und sie niemanden haben, ist man gut genug. Sobald sie andere finden, die "besser" sind (für ihren Geschmack) als du lassen sie dich fallen. So denk ich nur noch, bis mir jemand mal das Gegenteil beweist.

  • Ach, jeder hat ne scheiß Kindheitsgeschichte, jeder auf andere Art. Kenn da auch hammerharte Geschichten ausm Bekanntenkreis, wo ich heute noch heulen könnte. Hab aber gar nicht dran gedacht, dass das mit Liebe und Hass da ja auch so passieren kann, das stimmt schon. Hab auch ab und zu meinen Vater gehasst für das, was er so tat, aber ihm hab ich vergeben, weil er sich geändert hat. 99% meines "Freundeskreises" über die Jahre hinweg werd ich nie vergeben. Die lassen einen alle hängen sobald sie "Liebe", "Freunde" oder sonst was finden.


    Solang Menschen dich brauchen und sie niemanden haben, ist man gut genug. Sobald sie andere finden, die "besser" sind (für ihren Geschmack) als du lassen sie dich fallen. So denk ich nur noch, bis mir jemand mal das Gegenteil beweist.


    Dir wird niemand das gegenteil beweisne können denn es ist so. Ich war 1 Jahr lang für ein Mädchen der Depp <.< Wenn ihr Freund sie 4 stunden hat warten lassen saß ich die ganze Zeit bei dir, er war bei nem Kumpel und hat gezockt. Wenn er sie wiede rnicht b eachtet hat war ich da, aber egal was er war immer wichtiger, und wenns mir mal scheiße ging war keiner da <.<

  • chenjung :
    Von dem, was ich bisher von Dir lesen konnte, habe ich Dich auch so nicht eingeschätzt. Es liegt mir auch fern, so etwas von jemandem anzunehmen. :)


    Ich danke Dir. Das sind wirklich nette Worte. Mir geht es an sich gut. Ist eben nur Phasenweise mal so, dass es mich wieder runterzeiht. So wie im Moment, wo sie wieder so einen Mist abzieht. Neulich wollte mein Bruder einen Tag vorher zu meinem Vater und sie wollte, dass er ihr aber vorher den Unterhalt Bar mitbringt. Er jedoch sagte,. dass es eine Abmachung gibt, die da lautet: Überweisung. "Dann bekommst Du ihn halt nicht!". Tja... Kind gegen Geld. Dienstag ist mein Vater wieder beim Jugendamt und teilt denen das mit. Irgendwer muss ja endlich mal eingreifen.


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    Was Freunde angeht:


    Das kenne ich auch. Allerdings sage ich mir bei diesem Szenario, dass es eben so ist und eigentlich auch natürlich ist. Die Anfangszeit ist immer so, dass man viel mit dem neuen Partner macht. Jeder würde so, oder zumindest ähnlich handeln. Es wäre, wie gesagt, nur natürlich. Sowohl meine Freundin war so, bei ihrem Ex, als auch ich, bei meinem Ex. Zwar achten wir jetzt beide drauf, dass wir unsere Männer mit einbeziehen, aber das klappt nicht immer. Und selbst wenn man so eine Freundin/einen Freund hat, der bei einem neuen Partner, einen quasi links liegen lässt, sollte man dennoch da sein, sollte diese/r auf die Schnute fallen. Sonst kann man sich selbst doch auch nicht als wahren Freund/Freundin bezeichnen. Finde ich jedenfalls.


    Sicher kann man darüber sauer sein, aber früher oder später, muss man sich auch mal beruhigen. Nachtragend zu sein hat noch niemandem geholfen und eigentlich verlangt man von seinen Freunden jederzeit Rückhalt und so sollte man seinen Freunden ebenso jederzeit Rückhalt bieten. Ich denke, dass da jeder mal durch kommt.


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    @Wolfslied:
    Lass auch Du den Kopf nicht hängen. Natürlich ist es schwer, aber deshalb ist nicht alles schlecht und scheiße. Make the world a better place! Mache die Welt zu einem besseren Ort, indem Du Dich nicht wie ein Egoist verhältst. :)


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    Was Liebesbeziehungen angeht:


    Mein Freund davor, war erst wirklich super. Hat mir viel geholfen, besonders wegen meiner Mutter. Leider auch eine Fernbeziehung, wo das Sehen sich dann auf Ferien beschränkte. Allerdings ist es nachher so gewesen, dass er nicht mehr sicher war, ob er mich sehen will, ob ich eben kommen soll, bis es dann so war, dass es abends nur noch ein "Hallo, wie gehts, bye" gab. Das Spiel Minecraft war am Kommen und ja, es war wohl interessanter als ich und seine Schule. So spielte er nach der Schule und machte abends - wo unsere Zeit eigentlich war - seine Hausaufgaben. Letztlich war es so, dass er immer egoistischer wurde. So eskalierte es einen Abend, als es mir schlecht ging, ich am Boden war. Er meinte, er habe keine Zeit für mich. Funkstille für ein paar Stunden. Es ging dann so weit, dass er mir an den Kopf warf, dass ich an meiner Situation ja selbst Schuld sei. Ab da war vorbei und er eröffnete mir,
    dass er, wenn er sein Studium macht, eh keine Zeit für eine Freundin haben wird und eh Schluss gewesen wäre. Ja, da hatte es dann keinen Sinn mehr für mich, ich machte Schluss. Meine letzte Information über ihn ist, dass er eine Ausbildung macht, statt zu studieren. Klar war ich sauer, aber hassen tu ich ihn nicht, weil ich mir vorstellen kann, dass ich sehr anstrengend mit all meinen Problemen war. Nicht jeder hat so ein Durchhaltevermögen, wie unser chenjung : .


    Ich bin glücklicherweise nur belogen worden. Zumindest wüsste ich nicht, dass man mich betrogen hätte.
    Zwar wurde darüber gemunkelt und wenn ich dran denke, wie der gemeinte Herr sich nach mir verhalten hat, würde es mich nicht wundern, aber wirklich wissen, ob er einen andere neben mir hatte, oder nicht, will ich glaub ich gar nicht. Es war eine Fernbeziehung, wenn auch gar nicht mal so weit weg. Wir wollten uns jedes Wochenende sehen, schrieben und telefonierten jeden Tag, schrieben SMS. Das volle Programm eben. Nachdem wir bei einem Treffen im Bett landeten, wurde dann aber alles anders. er meldete sich nicht mehr und drukste immer mehr rum. Schließlich trafen wir uns auch nicht mehr, weil sein Chef ihn angeblich immer wieder für Wochenendschichten eingeteilt hatte. Ich glaubte ihm. Doch er machte den Fehler, einen Blogeintrag zu machen, indem er seinen Arbeitsplatz und vor allem seinen Chef als sehr harmonisch und humorvoll beschrieb. Letztlich machte er Schluss, mit der Begründung, mich doch nicht zu lieben, sondern eine andere. Klar, nachdem wir im Bett waren. Erreicht was er wollte und wieder weg. Ihn hasse ich jedoch, weil ich mich mehr als nur ein bisschen ausgenutzt fühle.


    Der Letzte, na ja, mit dem war ich zwei Mal zusammen. Er war mein erster Freund und es flammte vor 2 Jahren wieder auf. Aber es lief genau wie beim ersten Mal ab. Erst alles super, treffen und so. Dann aber nicht erreichbar sein, sich nicht mehr treffen wollen, aufgrund von Streit zwischen den Eltern, der ihn belastete. ich bot ihm an, zu mir zu kommen, zu bleiben, bis sich alles beruhigt hatte, aber er fand es besser, 4 Tage lang auf Sauftour mit seinen Kumpels zu gehen. Ob ich ihn hasse? ich weiß nicht, wahrscheinlich nicht, da ich mir denke, dass er eben noch zu unreif war und erst lernen müsse. Gut, er ist nur ein Jahr jünger, als ich, aber Jungen sollen angeblich eh etwas später reif werden.


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    Damit das keine Ausmaße hier nimmt, halte ich jetzt meine Fingerchen still. Will ja nicht, dass ihr euch dumm und dämlich lesen müsst, nur weil ich halbe Romane hier schreibe.

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  • Auf Fernbeziehungen habe ich auch nicht mehr wirklich lust. Sich nur alle paar Monate sehen? Macht iwie keinen Sinn. Ausnahme wäre wenn man sich mindestens alle 2 Wochen sehen könnte. Das wäre machbar. Aber dann müssten es beide ernst meinen. Und vorallem feste Zeiten haben für sich. Skype + Webcam. Extrem wichtig ich zu "sehen". Ebenfalls kontakt via sms / whatsapp.


    Wenn beide das machen klappt das.


    Aber vertrauen beiderseits ist wichtig. Falls beide sich eben mögen und versuchen warum nicht.


    Hatte ebenfalls auch Fernbezeihungen was durchaus auch schön war.


    Ich wünsche jedem mädchen einen richtigen jungen der euch respektiert.

  • Ich mag jetzt nicht groß von meinen Erfahrungen erzählen, aber ich schätze, dass jeder auf irgendeine Art und Weise von einer Liebe so verletzt wurde, dass man die Person letztendlich hasst oder gehasst hat. Manchmal schafft man es mit dem Ex wieder klar zu kommen. In meinem Fall gibt es nur eine einzige Person, dem ich den Tod gewünscht habe, da er mein komplettes zukünftiges Leben
    mit Absicht gefährdet hat.


    Ich kann mich auch nicht unschuldig sprechen, da ich auch mal großen Mist mit einer Liebe verursacht habe, sodass die Beziehung vorbei war und große Enttäuschung und vllt auch Wut seinerseits bestand. Ich kann das auch sehr gut nachempfinden... Aber ich habe aus meinen Fehlern gelernt.


    Ich will eigentlich nur sagen, dass jeder das Gefühl kennt, in einer Beziehung betrogen, belogen oder sogar psychisch verletzt wird. Oder die Situation kommt irgendwann noch :D
    Und ich finde, dass man das einfache belügen mit einem ausnutzen oder derartiges nicht vergleichen kann. Egal, was in einer Beziehung vorfällt, kann es die Person mehr oder weniger verletzen, wie andere in der gleichen Situation. Es gibt welche, die stecken so eine Trennung, wie zb bei dir, chenjung, locker weg. Andere werden vielleicht depressiv und suizidgefährdet. Jeder empfindet so Situationen immer anders und ich finde, dass muss man so auch respektieren. Belogen zu werden ist nicht schön. Aber jeder empfindet es anders schlimm. Deswegen mag ich nicht behaupten, dass eure Erfahrungen unterschiedlich schlimm sind. Sie sind alle sehr hart. Nur ihr könnt für euch selbst entscheiden, ob so eine Situation für euch schlimmer oder angenehmer wäre. Es hat ja auch viel mit den eigenen Erfahrungen zu tun.


    Ich kann nur, aus eigener Erfahrung, vorschlagen, dass ganz egal was passiert ist, kein Ex dieser Welt, der einen zu tiefst verletzt hat, ist eine Träne wert. Und man sollte nie aufhören sein Leben weiter zu leben. Auch wenn es leichter gesagt als getan ist. Ich habe ja selbst die Erfahrung gemacht. Ich wollte nach der scheiß Zeit mit der Person, der mein ganzes weiteres Leben gefährdet hat, mir das Leben nehmen. Nur wegen einem blöden Versprechen hab ich es nicht getan. Aber eine Person sagte mal weise Worte zu mir:


    Jeder fällt irgendwann mal tief. Und wenn man dann auf dem Boden liegt, ist es am einfachsten einfach liegen zu bleiben. Man muss den Mut haben wieder aufzustehen und weiter zu gehen. Auch mit der Gefahr irgendwann wieder zu fallen. Aber wenn man liegen bleibt, weiß man nie, was einen noch so alles in Zukunft erwarten kann. Man soll einfach weiter gehen, sonst bereut man am Ende nicht weiter gegangen zu sein, wenn auf dem weiteren Weg etwas wundervolles auf einen wartet.


    Für einige ist das nichtsbedeutend. Mir kommen bei den Worten immer noch die Tränen. Aber die Person hatte damit recht. Ich hab meinen Schulabschluss, studiere ein wundervolles Fach, bin in einer glücklichen Beziehung und das Familienleben läuft super.


    Sry, dass ich jetzt so viel persönliches erzählt hab. Weiter möcht ich auch nicht drauf eingehen. Im Grunde wollt ich nur sagen, dass ich eure Situationen nachempfinden kann. Jeder hatte mal ne blöde Erfahrung in einer Beziehung. Aber sie sind alle nicht vergleichbar.


    Soviel zu meiner Meinung :D

  • Chiishi :
    Ach was, passt doch perfekt, dein Beitrag. ^^ Naja, ich bin für "geben und nehmen" in Beziehungen, bei Freundschaften und allgemein im Kontakt mit Menschen. Daher schuldet mein Ex mir noch etwas, er bestreitet es allerdings und ich find einfach, dass gehört bestraft. Hab auch Fehler begangen in Beziehungen und Freundschaften, allerdings geb ich auch zu, ein Biest sein zu können. Hab festgestellt, sobald mich Leute (für mein Empfinden, bin da sensibel) angreifen, dann wehre ich mich mit Worten. Durch mein Mankel, schlecht formulieren zu können, gibts da oft Missverständnisse. Kann die Menschen an einer Hand abzählen, die die Seite an mir verstehen und akzeptieren. Sowas nenn ich Freunde. Andere, wie eine Bekannte früher in einem Spiel, hat mich gleich richtig übel beleidigt und ihre Worte hängen mir heute noch im Ohr, weil sie etwas missverstanden hatte.
    Versprechen kenn ich auch, ja... Eine Freundin hat mir mal lebenslang Freundschaft versprochen, kaum hatte sie Mann, Kind und Stress wegen Hausbau war ich abgeschrieben. Wie schon gesagt, sobald Menschen andere Dinge oder Menschen um die Ohren haben ist alles andere vergessen.
    Solche positiven Worte hör ich auch oft. Eine Freundin hier ausm Forum meinte mal, ich sei ein "Arschlochmagnet", fand ich lustig, und ein Bekannter von mir, dass es ja nicht schlimmer kommen kann. Letzteres hör ich oft und zack, es kommt noch schlimmer. Versteh einer die Welt.

  • chenjung :
    Da hast Du so absolut Recht. Wenn man da sitzt und wartet und wartet und keiner kommt und wenn einer kommt, dann ist er nach 5 Minuten wieder weg, fühlt man sich wie so ein dummer Nappel. Bestellt und nicht abgeholt. Fernbeziehungen sind, wie Du schon sagtest, nicht das Wahre - sofern es nicht beide wollen. Ich muss jedoch sagen, dass ich es nicht so schlimm fand. Die Abschiede waren immer schwer und schlimm. Aber die Wiedersehensfreude umso größer. Allerdings würde ich heute auch keine Fernbeziehungen eingehen wollen. Dennoch kann man sich ja nie aussuchen, in wen man sich verliebt und wo dieser lebt.


    Mein derzeitiger Freund lebte in Berlin, ich in Hamburg. Also auch erst verdammt, eine Fernbeziehung zu sein. Aber jetzt leben wir zusammen. Zwar kriselt es immer wieder etwas, weil er sehr eifersüchtig ist - unnötig eifersüchtig - aber man liebt sich und wir haben auch schon viel durchgemacht. Und ich kenne noch einige, die erst auf Fernbeziehung lebten und jetzt zusammenleben, ja sogar verheiratet sind. Also kann man sagen, dass nicht alle Fernbeziehungen schlecht und zum Scheitern verurteilt sind. =)


    Chiishi :
    Das was Du schreibst, hat nicht viel Inhalt, also ich meine, dass es nicht erzählt, was Dir genau passiert ist. Dennoch zeugt es von Erfahrungen, die deinem Leben viel bereitet haben. Was ich am Schönsten finde ist, dass Du zwar schlechte Zeiten hattest, aber dennoch jemanden, der Dich aus dem Loch gezogen hat und diese Chance ergriffen hast. Denn so wie es sich las, warst Du sehr weit unten und wer weiß, vielleicht wärst Du ohne die Person nicht mal mehr hier. Deshalb freut es mich umso mehr, dass Du die helfende Hand, in Form von weisen und wahren Worten, ergriffen hast.


    Natürlich hast Du auch damit Recht, dass es für den ein oder anderen immer anders schlimm ist. Zu sehen ist hier aber, dass wir alle unsere guten, aber auch schlechten Zeiten hatten, wir sie dennoch alle überstanden haben und hier sind. Wir können hier gemeinsam darüber reden, diskutieren, vielleicht sogar über das ein oder andere lachen. Vielleicht nicht bei diesem Thema, aber über andere.


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    Einmal editiert, zuletzt von Enma Ai () aus folgendem Grund: Auf Wunsch wurde ein Teil des Beitrages entfernt.

  • @Enma Ai:
    Sicherlich kann mehr daraus werden. Das wünsche ich auch jedem!!!!! Weil gibt es was schöneres? Verliebt, dann liebe und vorallem das beide auch Treu sind :) Wiedersehen ist das schönste. Die Person in den Arm zu nehmen und zu halten, die man soooooo lange nicht gesehen hat. Ich vermisse sowas! Egal ob jetzt Fernbeziehung oder auch normal. Einfach gehalten zu werden ^.^

  • chenjung :
    Ich hoffe, dass Du bald wieder jemanden findest!
    Du scheinst so ein lieber und netter Kerl zu sein, dass es eine Schande wäre, würdest du allein bleiben. Halt immer schön die Augen offen! :)


    Also Mädels: Hier gibt es Frischfleisch! :D

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  • Das, wenn man jemanden wirklich richtig liebt, irgendwann hassen kann denke ich nicht..
    Vielleicht ist man enttäuscht und verletzt, aber ich denke nicht das man diesen jemand wirklich hassen
    könnte..

  • chenjung :


    Ach das wird schon. Es gibt so viele Frauen da draußen und wenn es nicht heute klappt, dann eben morgen. Immer die Ohren steif halten, Kopf erhoben und an das Glück und die Liebe glauben. Vielleicht findest Du ja auch hier eine nette Frau. Habe neulich erneut festgestellt, dass es hier durchaus liebe, nette Mädels gibt. :)


    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
    @Kuraiko chan:


    Ich denke, da ist echt etwas Wahres dran. Eigentlich sollte man glauben, dass man Menschen, die man geliebt hat, nicht hassen können dürfte.
    Da wäre eine psychologische Analyse nötig. Jemand, der sich genauer mit der Psychologie des Menschen auskennt könnte da helfen. Ich bin bei weitem keine Psychologin, oder Ähnliches. Ich bin nur ich und kann nur aus meinen Erfahrungen sprechen, die mich zu der einen oder anderen Ansicht gebracht haben.


    So sehe ich es so, dass es eigentlich wirklich so sein sollte, wie Du es sagst.
    Meine Erfahrung sagt jedoch, dass es durchaus zu Hass werden kann. Wobei man vielleicht doch überlegen sollte, ob es tatsächlich wirklich "Hass" ist, oder nicht nur einfach "Wut", die man einer Person gegenüber verspürt. Man müsste im Prinzip definieren, was "Hass" genau ist und ob es sich von "Wut" unterscheidet, oder nicht sogar das Gleiche darstellt. Ich glaube nicht. Denn wenn ich sage: "Ich hasse Spinnen!", bedeutet das ja nicht, dass ich wütend auf sie bin. Ich empfinde also keine "Wut", sondern "Abneigung" und "Ekel".


    Meine Theorie, die ich jetzt habe besagt, dass sich "Hass" aus verschiedenen Gefühlen zusammensetzt und so ganz unterschiedlich sein kann.
    Für manche ist "Hass" eine Mischung aus "Ekel", "Angst" und "Abneigung", für andere ist "Hass" eine Mischung aus "Trauer", "Enttäuschung" und "Schmerz" und so kann "Hass" für wieder andere aus "Wut", "Verzweiflung" und "Unverständnis" bestehen.


    Der "Hass" an sich ist also sehr vielseitig und auf jeden Menschen und dessen Psyche, sowie Charakter, Gewohnheiten und vor allem Erfahrungen, sehr individuell.
    Also je nachdem was wir für Erfahrungen machen, wird sich unser "Hassempfinden" verändern, ebenso die Grenze und die Mischung, die zur Entstehung von "Hass" nötig ist.


    So denke ich, dass aus der anfänglichen Liebe, durch bestimmte Faktoren, durchaus Hass werden kann.


    Vielen Dank für Deinen Beitrag! :)
    Der hat mich echt zum Nachdenken gebracht, wie das alles in unserer Psyche wohl funktioniert. War ein echt guter Anstoß zum Nachdenken. :)

    ~ Some people are like clouds: Once they're gone, it's a beautiful day ~

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    Gewaltfreie Erpresserische Zwangsabgabe


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    Einmal editiert, zuletzt von Enma Ai () aus folgendem Grund: Auf Wunsch wurde ein Teil des Beitrages entfernt.

  • Erleb grad auch wieder sowas. Kenn wen im Internet, der wohl "etwas" (wie er sagt) in mich verliebt ist. Kaum zeig ich ihm die kalte Schulter, mach lieber mit anderen Sachen, weil es mich nervt, dass er im Spiel an meinem Rockzipfel hängt, bin ich an allem schuld. Bin mal gespannt, was daraus noch wird, aber ich finds schade, dass Leute sich so stark verändern, wenn sie nicht kriegen, was sie wollen. Würde zu gern mal Menschen treffen, die, trotz Veränderungen, zu einem halten anstatt Kontakt abzubrechen und/oder einen fertig zu machen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Safir () aus folgendem Grund: Auf Wunsch wurde ein Teil des Beitrages entfernt.

  • @Enma Ai


    Natürlich sind "Hass" und "Wut" zwei unterschiedliche Begriffe mit unterschiedlichen bedeutungen. Wütend kann man immer sein, selbst auf Leute, die man liebt. Bestes Beispiel: Eltern ^^


    Aber in der Liebe kann man auch jemanden wirklich hassen, obwohl man die Person geliebt hat. Das, was Kuraiko-Chan sagte stimmt in dem Sinne, solang wirkliche und wahre Liebe im Spiel sind. Es gibt viele Liebesbeziehungen, die aus Jucks an der Freude entstehen oder von denen man nicht gewiss sagen kann, ob es die wahre Liebe ist oder nicht. Wenn beide Partner nicht so denken, dann kann es auch keine wirkliche Liebe sein. Sprich: rein psychologisch kann man die Person dann auch hassen.


    Wenn du mit jemanden zusammen bist, mit dem du glücklich bist, der nach einiger Zeit aber anfängt dir zu drohen und mit deinem ganzen Leben spielt, dann denkst du bestimmt "so einen liebe ich nicht". Aber trotzdem bist du mit ihm zusammen gewesen. Trotzdem waren da Liebesgefühle. Und wenn dir die Person dann so ankommt und dich eine lange Zeit bedroht, kannst du ihn nicht dafür hassen, was er dir antut? Nur, weil du ihn geliebt hast?


    Ich finde, da ist es eher wichtiger den Unterschied von wahrer Liebe und "normaler" Liebe klar zu definieren. Natürlich, wenn auf beiden Seiten wahre Liebe existiert und es beide ernst meinen, dann kann man seinen Partner niemals hassen. Das geht nicht. Weil man die Person so liebt, wie sie ist. Und zwar mit allen seinen Macken.


    Aber kann man keinen Menschen hatten, den man geliebt hat, obwohl er nur etwas vorgespielt hatte oder es gar nicht so ernst meinte? Ich finde, sobald einer der beiden es nicht mehr ernst meint, können Hassgefühle hochkommen, selbst wenn man die Person eigentlich geliebt hatte. Traurig ist, dass obwohl der eine es nicht ernst meint, trotzdem von der anderen Person Liebe im Spiel war.


    Naja, ist schon ein schwieriges Thema ^^

  • Ich denke, es kommt auch darauf an, wie es auseinander ging.


    Ich meine, wenn man sich "normal" Trennt, ohne jetzt böse zu einander zu sein.


    Wobei ich dabei immer ganz klar eine Linie ziehe. Ex Freundin = Ex Kontakt. So habe ich das bis jetzt immer gemacht. Weil wozu Kontakt zu einer Person, die man zwar mal geliebt hat, aber man genau weiß, es wird nie mehr was. In meinen Augen eher Folter, als alles andere.


    Daher, breche ich den Kontakt immer ab, weil es für mich keinen Sinn ergibt. Andere halten es anders, ist ja auch ok, jeder wie er will. Aber mein Fall ist das nicht! Wie seht ihr das?