Dreamer [Spielthread]

  • WIllkommen im Spielthread. Zur Übersicht nochmal die Vorgeschichte:


    Sicherheit lautete der Wunsch der Menschen nach dem dritten Weltkrieg.
    Sie wollten so viel Leid und Tod nie wieder erleben und überhaupt haben
    viel zu wenige den Zerstörungswut der Atomaren Waffen überlebt, als dass
    man riskieren könnte, dass auch nur einer stirbt. Also bekamen die
    Menschen ihre Sicherheit und sie waren zufrieden. Nur die wenigsten
    erkannten, dass diese Sicherheit sieihre Freiheit gekostet hatte, dass
    jeder Schritt beobachtet, jede Entscheidung gelenkt und jedes noch so
    kleine Delikt mit Folter, Arbeitslager und Gefängniss bestraft wurde.
    Und nochmal ein großer Teil von denen, die es erkannten, sahen ein, dass
    es richtig war oder hatten Angst vor den Konsequenzen.


    Aber dennoch gab es noch wenige Menschen die ihre Freiheit wollten. Sie
    träumen von einer Welt, in der nicht in jedem Haus Kameras hängen, in
    der sie selbst entscheiden was gut und richtig ist, in der sie wieder
    atmen können.


    Nachdem die ersten friedlichen Proteste blutig niedergeschlagen wurden,
    wurde es ruhig um die Kritiker, doch sie warten im Untergrund darauf,
    dass die Zeit kommt, die Befehlshabenden zu vernichten und den Weg für
    eine bessere Zeit zu ebnen.


    Postingreihenfolge:
    1. Gaspode
    2. Akaru
    3. Sakura-Chan
    4. DeathWink
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    Vicente

    24.12. 12:45 Uhr - Vicentes Haus


    Das schrille klingeln des Telefons riss Vicente aus dem Schlaf. 'Da nimmt man sich einmal im Jahr frei', dachte er und wollte sich umdrehen und weiterschlafen, doch das Telefon klingelte unbarmherzig weiter. Seufzend stand er auf und schlurfte zum Telefon.
    "Garcia Rodriguez?" - "Vicente, wie geht es dir?"
    Zero Meier. Sein Arbeitskollege. Schon seitdem sie ihre Ausbildung abgeschlossen hatten arbeiteten sie zusammen und er war wohl der einzige Mensch, denn Vicente als so etwas wie einen 'Freund' bezeichnen würde. Okay, vielleicht doch eher als einen 'guten Bekannten'. "Was willst du?" Er setzte sich auf seinen Lesesessel neben der Zimmertür.
    "Du hast doch heute auch frei nicht? Also, wir, ich und die anderen Jungs aus der Ausbildung, weißt du noch? Also, wir wollten ja einen trinken gehen, udn da hab ich mich gefragt, ob du nicht auch Lust hättest."
    Unwillkürlich musste Vicente lächeln. Zero versuchte das jedes Jahr, es war schon eine Art Tradition. "Du weißt, dass ich den Tag mit Elenore verbringen will." - "Ja, aber .." - "Nein." - "Verstanden, machs gut."
    Er wartete noch kurz, bis Zero aufgelegt hatte und stellte das Telefon zurück auf die Ladestation. Dann zog er sich schnell an und ging die Treppe hinunter in die Küche udm für sich und Elenore Kaffee zu machen. Mit nachdenklichem Blick sah er ins Wohnzimmer zu dem Tannenbaum mit den Geschenken, während er hoffte, dass dieses Jahr nichts passieren würde, dass den Tag kaputt machen würde. Als der Kaffee fertig war, nahm er sich eine Tasse und einen Teller mit Plätzchen, die er schön anrichtete, und ging damit zum Zimmer seiner Tochter, in der Hoffnung, das sie noch nicht aufgestanden und irgendwohin gegangen ist. "Elenore? Bist du schon wach?"

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    Liam
    24.12. 13:15


    "So ein Idiot!", lachte Liam leise, als er das Geld in dem Portmonaie zählte. Fast fünfzig Euro! Mit bester Laune schlenderte er zum nächstbesten Mülleimer und schmiss zunächst seine Zigarette, und dann auch das Portmonaie hinein. Lächelnd beobachtete er, wie das Leder von vielen kleinen Lasern zersezt wurde. Ordentlich war es, klar, aber bevor sie kein System entwickeln würden, welches ermöglicht, vor dem Verbrennen die Bestandteile festzustellen waren die neuen Mülltonnen die perfekte Möglichkeit zur Beweismittelentfehrnung. Was sich auf Liams Lebensstil natürlich nur positiv auswirkte. Sein nächstes Ziel war Melindas Kiosk. Melinda war ziemlich schlank, hatte langes braunes Haar, dass im Kontrast zu ihren eisblauen Augen stand, ein schönes Gesicht und stellte keine dummen Fragen was die Geldbeschaffung anging und vor allem war es ihr auch recht egal, dass Liam O'Brian schon mehr als die erlaubte Menge an Alkohol für diesen Monat gekauft hatte.
    "Liam, lang nicht mehr gesehen!", begrüßte sie ihn fröhlich, als er den Laden betrat. Liam lächelte sie an und begab sich zu ihr an die Kasse. "Melinda, du siehst heute mal wieder wundervoll aus. Aber das tust du natürlich immer." - "Ach, komm, jetzt sag schon, was du willst. Ich hab ne flasche Vorkriegswhisky reinbekommen, soll wirklich gut schmecken, oder willst du wieder den ekelerregenden Fusel?"
    Kopfschüttelnd holte Liam die siebenunvierzig Euro raus, die er gefunden hatte. "Drei Flaschen Fusel und den großen Schokoweihnachtsmann da oben. Meinst du das langt?"
    Melinda nahm das Geld vom Tresen und nickte, während sie alles holte und hinten in Liams Rucksack packte. "Aber nur weils Weihnachten ist, klar?", flüsterte sie ihm zu. Liam grinste sie dankbar an. "Wenn du willst kann ichs dir mit meinem Fleisch bezahlen..." Sie musste lachen und deutete auf die Tür. "Hau endlich ab!"
    Das ließ Liam sich nicht zweimal sagen. Auf dem Weg zu Alex sah er ein paar Jugendliche in Pullis mit einem aufgesticktem Bild vom Vater rumrennen, die er am liebsten vermöbelt hätte, aber er war ja kein Rebell mehr. Stattdessen sagte er ihnern nur, dass sie isch wärmer anziehen sollten und ging weiter seines Weges, um vor Alexs Bude stehenzubleiben. Er hatte selbstverständlich einen Schlüssel und betrat die Wohnung schnellstmöglich, weil ihm kalt war. Drinnen schmiss er die Tür mit einem lauten Knall zurück ins Schloss. "Frohe Weihnachten, du alter Sack!", brüllte er hinterher und setzte sich dann ins Wohnzimmer, wo er eine der billigen Wodkaflaschen öffnete. Dass Zittern hatte wieder angefangen.

  • Alex
    24.12. 13:20


    Alex kam nur mit handtuch um die Hüfte aus richtung Badezimmer und sagte nichts zu seinen Besucher sondern ging in seine Küche und holte sich eine Flasche 'Altbier' und setzte sich neben Liam und trank genüsslich einen Schluck.
    "Sag mal wieso musst du mir immer an der Backe hängen? hast du keine anderen sachen zu tuhen als zum heilig abend bei mir rumzuhängen ? Und sag ma wieso den bitte alter Sack ? Ich hab dir schon so oft dein vermaledeites Leben geretten da bisst du mir mehr als nur deines schuldig !" Alex lachte und klopfte seinen Freund auf die Schulter.

  • 24.12. - 13:30 Uhr


    Während Vincente sich solche Mühe gemacht, den Kaffee aufbrühte und die Plätzchen auf einem Teller angerichtet hatte, trieb sich Elenore bereits in der Stadt herum. Sie spazierte einfach umher, wusste nicht genau wohin sie eigentlich gehen wollte. Der einzige Grund aus dem sie hinaus gegangen war, war der Schnee der im Sonnenlicht glitzerte. Es war bitterkalt Draußen, weswegen sich die junge Dame den Schal tief ins Gesicht zog. Sie hauchte in die Luft und konnte ihren eigenen Atem sehen, entzückt lächelte Elenore, als sie plötzlich stehen blieb und eine Gruppe musterte, die scheinbar etwas im Schilde führte. Als sie bemerkt hatten, dass sie beobachtet wurden, sahen sie boshaft grinsend zur braunhaarigen hinüber, als wollten sie nun ärger machen.
    Das Mädchen zuckte bloß mit den Schultern, starrte jedoch weiter in die Gruppe, als wollte sie ärger provozieren. Ganz gleich wer angefangen hatte, der Ärger kam wie vorausgesagt über sie, doch natürlich konnte sie nicht einfach fliehen, Elenore würde nichteinmal im Traum daran denken sich aus dem Staub zu machen. Sie würde sich messen und beweisen, das man sich mit ihr nicht anlegen sollte.
    Die Zähne fletschend meinte sie nur >>Traut euch ruhig <<

  • 24.12 - 13:32 Uhr


    Langsam schlenderte Araragi durch die Stadt. Die kalte Luft blies ihm ins Gesicht und hinterliess ein Gefühl von Frost auf seiner Haut.
    Nachdem er sich durch seine weissen Haaren gestrichen hatte, hörte er Kampfgeräusche. Er lief in die Richtung, aus dem die Laute kamen und sah ein Mädchen mit orange-blonden Haaren, welche sich geschickt gegen eine Gruppe mehrerer kleiner Sträflinge verteidigte. Er nahm seine Hände langsam aus der Hosentasche und lief auf die Leute zu.
    Das Mädchen verpasste einem Jungen einen starken Hieb ins Gesicht, welcher dann zu Boden fiel, doch es waren zu viele.
    Einer der Jungen packte einen Dolch aus und wollte auf sie einschlagen. Araragi packte seine Hand, drehte sie herum und schleuderte ihn zu Boden.
    Er entwendete ihm das Messer und half dem Mädchen auf. " Lass mich das schnell erledigen", flüsterte er.
    Mit Reflexen einer Katze, wich er den attackierenden Jungen aus und schlitzte ihnen Schnitte in Arme und Beine.
    "Wollt ihr weiter mit mir spielen? Oder wollt ihr lieber aufhören mit euren Kleinverbrecherleben? Eure Entscheidung ob ihr weiterleben wollt oder nicht."
    Araragi zuckte mit den Schultern. Die Gruppe rannte, so gut man es rennen nennen konnte, davon und Araragi wandte sich Elenore zu.
    "Seien sie immer auf der Hut, junge Frau. Es wird nicht mehr lang dauern und Chaos wird ausbrechen."
    Er warf das Messer in einen dieser Hightech-Mülleimer und schlenderte an dem Mädchen vorbei und davon.

  • Liam
    24.12. 13:21


    "Oh, Alexander, du größter Held aller Helden!" Theatralisch machte Liam sich kleiner und faltete die Hände. "Nach dem Ende meines erbärmlichen Lebens werdet Ihr gewiss über meine Seele verfügen, aber bis dahin..." Er griff in seine Haare, verzwirbelte eine längere Strähne Spielerisch und kicherte schüchtern. "... musst du wohl mit mir als deinen demütigen Sklaven vorlieb nehmen." Er trank noch etwas von dem Wodka und begann dann in seiner Tasche zu kramen. Sie war dreckig, kaputt und roch nach Alkohol, aber Liam hoffte, dass das Alex nicht zu sehr stören würde. Als er gefunden hatte, was er suchte, lächelte Liam und gab Alex den Schokoweihnachtsmann. "Frohe Weihnachten." Er seufzte. Liam mochte es nicht, wenn er so etwas fragen müsste. "Apropros Leben retten ... kann ich erstmal bei dir schlafen? Die Nächte sind scheißkalt und so ... es tut mir ja leid, dir damit auf die Eier gehen zu müssen, aber ich will halt nicht der nächste sein, der erfriert." Liam lächelte schief. "Außerdem hab ich dich mit Schokolade bestochen. Du magst Schoki. Du liebst sie."

  • Alex
    24.12 13:23


    "Ich könnt mir zwar ein besseren Sklaven vorstellen aber neija man nimmt was man kriegen kann..." Alex schaute auf den Weihnachtsman und lächelnd dachte er sich 'ICh mag aber schoko wirklich sehr'. "Meinetwegen kannst du hier schlafen, aber glaub ja nicht das ich dafür nix verlange kleiner!" Er schaute Liam an und grinste näckig. Nachdem er noch ein schluck trank meinte Alex " So aber zuerst sollte ich mir was ordentliches anziehen ich werd noch krank wenn ich nur mit handtuch rumrenne" Langsam ging er in sein schlafzimmer und zog sich seine normalen klamotten an, also ein schwarzes t-shirt, eine alte armee hose und springerstiefel.
    So angezogen kam er wieder ins wohnzimmer und suchte aus einer schublade seines alten Schrankes eine Packung Zigaretten raus. "Willst auch eine oder hasste selber ?" Mit der angezündeten zigarette setzte er sich wieder auf das Sofa. "ICh hab aber garnichts für dich als Weihnachts geschenk kleiner, ich hab seit jahren kein weihnachten so richtig gefeiert und da hab ich das eigentlich schon total vergessen...."

  • Elenore kämpfte gut, doch leider war sie der Gruppe unterlegen, sie bekam einen heftigen Schlaf auf den Hinterkopf und ging zu Boden. Nur gut, dass in eben diesem Moment eine Person eingriff und ihr zu Hilfe eilte. Ein gut aussehender jungr Mann mit weißem Haar stand vor ihr und wandte einem dieser Kriminellen ein Messer aus der Hand noch bevor dieser die junge Frau angreifen und schwer verletzen konnte.
    Er wollte, das für sie erledigen, flüsterte er ihr zu und vertrieb die Gruppe mühelos. Kämpfte sie allesamt nieder ohne selbst von ihnen verletzt zu werden. Der vom Messer verletzte Kriminelle ließ sich von seinen Freunden helfen und ging vor Schmerzen keuchend davon. Das hatten sie also nun davon. Immer vorsichtig sollte sie sein, das Chaos würde bald ausbrechen. Verwundert blickte sie ihn an und beobachtete wie er davon ging, sie erhob sich und klopfte den Schnee und den Matsch von ihrem schwarzen Mantel. Doch sie konnte es einfach nicht lassen, sie musste diesem Fremden folgen und herausfinden, woher er so gut kämpfen gelernt hat. Und vorallem wollte sie herausfinden, was es mit seiner Aussage auf sich hatte.
    Also lief sie ihm geschickt und unbemerkt nach, beobachtee jede seiner Bewegungen und Taten genau, um sich ein Bild von ihm zu machen, doch nichts. Er war ein ganz normaler junger Mann.
    Deshalb verschwand Elenore auch wieder und lief nach Hause, dort erwartete Vincente sie sicher bereits.

  • 24.12.99 - 14:30





    Langsam lief Araragi die Kleeblatt-Allee hinab, in Richtung Coffee-Shop. Es hatte seine Zeit gebraucht, bis er bemerkte, dass das Mädchen ihn verfolgte.
    Woher hatte sie diese gute Ausbildung? Er tat so, als hätte er sie nicht gesehen und holte sich einen Café de la Glace, lief danach in Richtung der grossen Brücke.
    Sie war neu erbaut worden, um 2050 herum, und ging über einen wunderschönen, langen Fluss. Dort setzte er sich aufeine der noch vom Tau nassen Holzbänke.
    Er analysierte die Lage, als er von seinem Kaffee schlürfte und entdeckte sie kurz darauf. Der Wind spielte mit ihren orangenen Haaren, tanzte mit ihnen, als sie unauffällig an ihm vorbei lief. Er lächelte leicht und schrieb schnell etwas auf einen Zettel. "...-fünfzehn. Ich weiss immer noch nicht wie du heisst, ruf mich an!", murmelte er leise vor sich hin.


    Es war veraltet, Briefe zu schreiben, aber bei dieser Technologie, mit den Mailscreens und "Ding"-Geräuschen, nervte ihn. Die Technologie regierte über die Menschenheit.
    Er mochte die alten Sachen. Man behielt im Kopf, was man können müsse. Dazu ist es doch viel schöner, ein Buch in der Hand zu halten, als ein dünnes Eye-book, welches in die Augen leuchtet und dort den Text laufen lässt.


    Die Menschheit spinnt.


    Er sprintete ihr nach, er sah sie wollte die Verfolgung aufgeben. Sie bemerkte es anscheinend nicht, als er sich anschlich und den Vermerk in ihre Tasche warf.
    Vielleicht findet sie den Zettel ja eines Tages wieder. Man weiss ja nicht, was solche Taschen alles beinhalten, sie kommen einem vor wie ein schwarzes Loch.
    Wenn man sie umdreht, kommt wahrscheinlich noch eine Bowlingkugel heraus...


    Er lief langsam zu eine Bar, wo er Pool spielen konnte und vergnügte sich dort mit einem Bier am Pooltisch.



  • Vicente
    24.12.99 - 14:40


    Als Vicente seine Tochter die Straße entlanglaufen sah, legte Vicente sogleich das Buch, das er gelesen hatte, ein Drama eines Mannes namens "Goethe" aus dem 18. Jahrhundert, das wie durch ein Wunder den Krieg überlebt hatte und ein kleines Vermögen wert war, und machte sich daran, das Mittagessen zu kochen, eine Nudelsuppe. Besonders gut konnte er das nicht, denn normalerweise kochte auch seine Haushälterin Lisbeth für ihn, aber sie hatte ihn gebeten, Weihnachten frei zu bekommen, und er hat ihr frei gegeben, da Vicente genau verstand, wie wichtig ihr es war, Weihnachten mit ihrer Familie zu verbringen. Also stellte er einen Topf voll Wasser auf die Herdplatte und wartete darauf, dass seine Tochter rerinkommen würde.
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    Liam
    24.12.99 - 14:40


    "Du musst mir doch nichts schenken, schenk mir hin und wieder mal eine warme Dusche und ne Tasse Kaffee und ich bin voll und ganz zufrieden. Und bleib am Leben, das wäre auch noch nett." Unwillkürlich musste LIam wieder an das Gesicht des Jungen denken. Zuerst so froh darüber dass er endlich mal wirklich 'helfen' könnte, im nächsten Moment mausetot in seiner eigenen Blutlache. Er schüttelte sich, tank und stellte die Flasche auf dem Tisch hin. "Elkelerredend, wenn man den Vater mit irgendetwas umbringen sollte, dann mit diesem Zeug. Aber ne Kippe nehm ich gern", sagte er lächelnd zu Alex und nahm sich eine seiner Zigaretten, stand auf und bewegte sich uf die Küche zu, um den Kühlschrank zu öffnen. "Hast du auch was anständiges zu essen?", brüllte er ins WOhnzimmer als er einen Blick reingeworfen hatte. "Und den Käse solltest du wegwerfen, ich glaub, der wollte mich beißen."

  • Alex
    24.12.99 14:43


    Er runzelte die Stirn leicht und drehte sich richtung Küche "Ich wusste garnicht das ich überhaupt noch käse habe ?! Neija, egal was es ist oder war tuh es weg wenn es schon beißen will! " lachend schüttelte er den kopf und legte die zigarette in den Ascher welcher auf einen kleinen hocker neben dem Sofa stand. " Also wenn du willst kann ich ja auch was kochen du weißt ich bin nicht schlecht drin." Er gang zu Liam und schaute auch in den Kühlschrank. " Ich kann ja was kochen und du...enija ich will jetzt nich sagen das du stinkst aber ne warme Dusche würde dir nicht schaden, aber brauch keine 2 stunden wie schonmal !" Alex ging kurz zurück ins Wohnzimmer um sein Bier zu holen welches er auch gleich austrank und es in eine kiste stellte wo schon einige lehre Flaschen standen.

  • Der junge Mann verhielt sich nicht auffällig, er war also vollkommen normal. Verwundert war Elenore nicht, dass er sie nicht bemerkt hatte. Jedenfalls glaubte sie, dass er sich nicht bemerkt hatte. Sie versuchte unauffällig zu bleiben, als er plötzlich Platz nahm, sodass sie an ihm vorbei laufen musste. Ganz so, als wäre es ein Zufall gewesen, dass sie einander ein zweites Mal begegnet waren. Sie gab ihre Verfolgung auf und bemerkte nicht, dass ihr der Fremde einen Zettel in die Tasche gesteckt hatte. Im Gedränge der Stadt war das aber auch nicht verwundernswert.


    Zuhause angekommen kramte sie zunächst nach ihrem Hausschlüssel und entdeckte da den fremden Zettel, sie las ihn aufmerksam und ein breites Grinsen breitete sich über ihrem Gesicht aus. Ihre Wangen wurden rot, denn ihr wurde bewusst, dass ihre Verfolgung aufgeflogen war, dass er gemerkt haben musste, dass sie ihn beobachtet hatte. Etwas perplex steckte sie den Zettel zurück in die Tasche und fand sogleich den Schlüssel mit dem sie die Tür öffnete.


    Es roch nach Vincentes Kochkünsten, als Elenore den Flur betrat. >>Ich bin wieder da! <<, rief sie, hing den Schlüssel an einen Nagel an einem Holzbrett und ihre Jacke an die Garderobe. Die Tasche ließ sie auf dem Boden stehen, nahm bloß ihr Handy und den Zettel heraus. Anrufen sollte sie ihn. Sollte sie das wirklich? Auf den Zettel starrend gab sie die Nummer in ihr Handy ein, doch sie verwarf die Idee ihn anzurufen schnell wieder.

  • Liam
    24.12.99 14:45


    "Dann koch mal schön, Mutti!", grinste Liam und flüchtete umgehend ins Badezimmer und schloss ab.
    Nachdem er sich ein Handtuch aus dem mickrigen Schrank rausgekramt hatte, zog er sich aus und ging unter die Dusche. Hier ließ er zunächst eiskaltes Wasser laufen, welches er zunehmend heißer werden ließ. Ein Gemisch aus Dreck und Blut - höchstwahrscheinlich sein eigenes, aber man konnte je nie wissen - floss in den Abfluss und verschwand. Das funktionierte leider nicht mit dem Gedächtniss.
    Als er sauber war trocknete Liam sich ab und band sich das Handtuch um, packte sich seine Schmutzigen Klamotten und hüpfte in Alexs Schlafzimmer. Zu seinem Glück waren noch die Sachen da, die er vor einiger Zeit bei Alex gelagert hatte, also zog er sich einen Blaugrauen, etwas zu großen Pullover, eine zerrisene Jeans und als absolutes Highlight frische Socken an, dazu siene Vans, die eigentlich nicht mehr als Gummi mit Stoffetzen waren, die mit Gaffa zusammengehalten wurden. Seine alten Klamotten schmiss er weg, sie waren shcon zu verschlissen, als dass es einen Sinn gehabt hätte, sie zu behalten. Neugierig ging er in die Küche um zu sehen, was Alex kochen würde.
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    Vicente
    24.12.99 14:50


    Als Elenore reinkam hatte Vicente grade die Nudeln aufgestellt und er hatte somit Zeit, siene Tochter zu begrüßen. Er legte ihr die Hand auf die Schulter, weil er wusste, dass sie keine Umarmungen mochte, aber so war sie schon als Kind und Vicente störte sich nicht wirklich daran, ganz im Gegenteil, war er sogar irgendwie froh darüber. "Ich hoffe du hattest einen schönen Morgen, ich hab ja leider noch geschlafen. Im Wohnzimmer sind Plätzchen, wenn du was süßes willst, aber iss nicht zu viel, gleich gibts Suppe." Ein kurzes Lächeln huschte über Vicentes Lippen, als er sah, dass sie einen Zettel mit einer Handynummer in der Hand hielt, wahrscheinlich von einem Jungen, doch er sagte nichts und wandte sich wieder der Küche und siener SUppoe zu. Er wusste nicht genau wie lang man Nudeln kochen lassen sollte, hatte aber irgendwo einmal gehört, dass sie fertig sind, wenn sie an der Wand Kleben bleiben... Nach kurzem Überlegen waren ihm die weißen Kacheln doch zu schade und er goss die Nudeln einfach auf gut glück ab, schüttete sie in die Brühe und brachte dann den Topf ins Wohnzimmer, welches er zuvor schon gedeckt hatte.

  • Alex
    24.12.99


    Er reagierte garnicht erst auf den Spruch von Liam und schaute von links nach rechts in der Küche rum. "Was könnte ich mal kochen" dachte er laut. Als er etwas nützliches gefunden hatte - also ein Kochtopf ohne loch - begann er Nudeln zu kochen. Nudeln war mit das einfachste was man kochen konnte meinte er. Auf die eine kochplatte stellter also nun den kochtopf wo er wasser und salz hineingab, in einen anderen kleineren auch welcher aber für soße bestimmt war. Im Soßen machen war er experte. Alex kramte aus den paar schränken welche in der Küche standen ein paar gewürze raus, waren zwar schon fast abgelaufen aber solange nix schimmert kann mans ja noch essen. Als er alles hatte schüttete er einfach von allen etwas rein und damit war die soße soweit auch schon fertig. Nur noch nudeln ins wasser und ganz fertig. Als er Liam bemerkte drehte er sich in seine richtung und meinte sarkastisch "Jetzt siehst du wenigstens nicht mehr so aus wie diese rund 50-jährige Nutte die ich heute gesehen habe aus...und du riechst auch nicht mehr ganz so schlimm."

  • Elenore antwortete schnell, um ihren Vater nicht zu verletzen, >>Ich konnte nicht mehr schlafen und wollte etwas frische Luft schnappen. Es war noch zu früh, ich wollte dich nicht wecken. <<, mit einem zaghaften Lächeln. >>Ist gut ich warte<<, erwiederte sie auf seine Aussage, dass es gleich Suppe gäbe.
    Dann sah sie wieder auf den Zettel mit der Nummer,tippte diese ein und wartete. Tuuut, tuuut, tuuut, sie hoffte irgendwie, dass sich jemand melden würde.

  • 24.12.99 - 16:00


    Araragi beendete nach einer Weile sein Poolspiel, trank sein Bier aus und lief aus der Bar hinaus. Er bemerkte, dass seine Hose vibrierte. Nein, nicht seine Hose, sondern sein Handy darin. Mit einer flinken Handbewegung zog er es hinaus und sah auf den Bildschirm. "Anonymus" stand darauf, doch er drückte trotzdem auf "Annehmen".
    "Dementore", sagte er ins tragbare Telefon. Eine weibliche Stimme erklang und er wusste nach einer Zeit, dass es das gerettete Mädchen war.
    Nach einem kurzen und knappen Gespräch, forderte er sie auf, mit ihm einen Kaffee trinken zu gehen.
    " Wenn du heute noch Zeit und Lust hast, können wir uns um 18:00 Uhr doch beim Starbucks treffen?" sagte er. Dann wartete er auf eine Antwort.
    Doch es kam nur ein Räuspern. " Natürlich nur wenn du willst." entgegnete er und wartete auf die erhoffte Zustimmung.

  • Vicente
    24.12.99 - 16:00


    Ruhig goss Vicente sich und Elenore die SUppe ein und wartete auf sie.
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    Liam
    24.12.99 - 16:00


    "Und ich dachte du findest mich immer hübsch!", gab Liam mit verletztem Unterton zurück. Neugiereig betrachtete er die Nudeln, die sein Kumpel zubereitet hatte. Wenn Alex etwas wirklich gut konnte, dann war das kochen. Voller erwartung nahm er zwei Teller aus dem Regal und stellte sie nebeneinander auf die Theke. "Wird das eigentlich auch mal fertig?", fragte er ungeduldig, denn allein schon der Geruch hatte Liam apetit gemacht.

  • Alexander 24.12 16:05


    "Aber ich find dich doch hübsch du wäschst dich blos zu wenig meine kleine prinzessin." antwortete Alex mit eine übertrieben schwulen tonfall. Er schaute kurz zu Liam da er schon teller rausgestellt hatte."keine sorge kleiner, das essen ist schon fertig." Gesagt getan, Alex nahm den topf und goss das wasser ab und stellte ihn auf sen tisch so wie auch die soße. "Guten appettit meine kleine waldfee!" lachen über den schrott den er manchmal aber auch sagte setzte er sich an den tisch und nahm sich nudeln und soße. "fals du käse dazu haben willst schau bitte in den schrank da is noch so hartkäse drin."

  • 24.12.99 - 16:15


    Die Stimme des jungen Mannes meldete sich und er forderte Elenore auf einen Kaffee mit ihm trinken zu gehen. Sie sagte ihm zu, denn es wäre unhöflich gewesen einer solchen Bitte abzusagen.
    Die junge Frau gesellte sich zu ihrem Vater, aß die Suppe und sprach währenddessen nicht ein Wort, das Telefonat hatte sie doch ein wenig unsicher gemacht. Sie wusste nicht, wie sie sich in solch einer Situation verhalten sollte. >>Wie war dein Tag?<<, fragte sie, um über etwas anderes nachzudenken und sich kein ungutes Gefühl bei dem Treffen mit diesem Fremden zu machen.
    Nach dem Essen mit ihrem Vater ging sie auf ihr Zimmer und überlegte lang was sie tragen sollte. Sollte es etwas mädchenhafte sein? Oder doch lieber elegant? Sie ging doch bloß einen Kaffee trinken! Da konnte sie doch auch etwas bequemes anziehen oder nicht?
    Sie überlegte sich genau, was sie preisgeben würde und was sie ihm verheimlichen müsste, denn ihr Beruf war momentan einer der gefährlichsten. Aus irgendeinem Grund war Elenore sehr aufgeregt.

  • 24.12.99 - 16:30


    Ein Lächeln entschwand Araragi als sie zugesagt hatte. Es war Weihnachten und das einzige was er geplant hatte, war mit einem fremden Mädchen einen Kaffee trinken zu gehen.
    Belustigt ging er nach Hause und zog sich um, nachdem er geduscht hatte.. Über einem grauen Langarmshirt mit V-Ausschnit zog er ein schwarzes Jacket an. Dann trug er noch eine Jeans und zog einen schwarzen Gürtel an, dazu dunkelblaue Schuhe. Er fuhr sich durch seine weissen Haare und trug dann sein Parfüm auf. "Cool Water" hiess es und er liebte es.
    Er runzelte leicht seine Stirn, als er bemerkte, dass er sich wirklich freute. Er ging ins Wohnzimmer und sah sein Equipment an. Heute Abend würde es gefährlich werden, der ganze Weihnachtstumult wird Leuten eine Chance sein, Verbrechen zu vergehen. Und als Rebell steht er trotzdem nicht dahinter, denn das war nicht der Sinn der Sache. Es war nicht der Sinn, den Behörden zu zeigen, dass man trotzdem noch demolieren kann. Das bestärkt sie nur noch, deswegen sollte er das verhindern. Er zog ein paar Dolche hinaus und steckte einen an den Knöchelgürtel, zwei versteckte er am Rücken und einen an der Seite seines Beines. Es war ihm unwohl, bei einem Date so bewaffnet zu sein, doch es war Pflicht.
    Jetzt nannte er es schon Date!