Ruinen

  • Früher stand hier ein Tempel, heute ist es nur noch ein Ruine. Er muss wohl bei einem Krieg, Erbeben, oder etwas dergleichen zusammen gefallen sein. Es gibt hier mehrere Untergeschosse, die mit vielen Fallen, Verwünschungen, aber auch mit magishen Artefakten und feindseligen Kreaturen geschmückt sind.
    Man hütet sich eher diese zerfallenen Tunnel und Gänge zu betreten, jedoch finden sich immer mal wieder ein paar Mutige, die ihr Leben den Ruinen schenken.

  • ~Nao kommt vom Krankenzimmer an~


    "Hm, habe ich dich endlich gefunden..", sie zufrieden die Ruinen ansieht.
    "Perfekt zum Nachforschen!" sagte sie leise und betrat das riesige zerfallene Grundstück. "Das muss ja mal groß gewesen sein..", dann sah sie einen Eingang der ziemlich in die Tiefe reichte.
    "Wenn der Junge auftaucht schau ich mich da um, aber jetzt ruh ich mich erst mal aus.", da ihre Wunden immernoch nicht richtig verheilt waren.
    Langsam und ruhig setzte Nao sich an eine stabile Wand und ruhte sich aus.

  • ~Krankenzimmer~


    "Haraharahara", das Lachen der kleinen Geister ertönte durch den ganzen Wald. Nach einiger Zeit bemerkte Nao, das diese um den Tempel herumflogen.
    Ein leichtes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, ihre Intuition hatte ihr gesagt, dass er kommen würde. Die Geister umkreisten den kaputten Tempel.
    Es sah so aus, als würden sie mit ihm spielen wollen. Ein leichtes Keuchen war vom unteren Rand des Waldes zu hören.


    Streckend sah er auf den riesigen Tempel und beorderte seine Geister zu sich. Das Mädchen erblickte er schnell, sie hatte sich an den Überresten eines Gebäudes angelehnt.
    Sein Blick wanderte umher und er fand, wonach er gesucht hatte. Statuen. Zuerst ignorierte er das Greifenmädchen, er war ja nicht ihretwegen hier.
    Sein Blick fiel zuerst auf eine weibliche Statue. Ihr Arm war nicht mehr da und sie lag in Trümmern. Seine eiskalten Augen fixierten sich auf den Arm.
    Blut. Getrocknetes Blut. Nun wusste er es. Doch nun interessierte es ihn noch mehr. Er streckte sich, wobei seine Wirbelsäule ein leichtes Knacksen von sich gab.
    Leicht biss er sich auf die Lippe. Seine Hoffnungen, dass sein Hybridenkörper die Flüssigkeit aufnahm, verschwamm langsam.
    Wahrscheinlich wird die Flüssigkeit einfach nicht aufgenommen und hat gar nichts gebracht.
    Nachdem er die anderen zwei Statuen gründlich angesehen hat und sich gedankliche Notizen notiert hat, fielen seine eiskalten, blauen Augen auf den Greifen.
    "Was willst du eigentlich hier?", die Stimme war wieder kühl und schneidend, der Unterton schon wieder feindselig. Die Neugier in ihren Augen war kaum zu übersehen.

  • Anfangs bemerkte der Junge die Greifin gar nicht. Doch als er sie bemerkte fragte er sofort was sie hier wollte.
    "Ich will die Ruinen untersuchen, so wie du auch. So wie ich das sehe", leise kicherte sie.
    Langsam stand sie auf und lief um denn Hybriden herum.
    "Wie wärs wenn wir die Ruine untersuchen?", sie blieb hinter ihm stehen und roch an seinem Hals.
    Er schnellte herum und wollte schon einen Angriff ausführen als sie trotz schmerzen zurück sprang. "Ruhig Blut ich werde mich nicht an dir vergreifen oder so. Ich teste nur meine Grenzen", man merkt das sie es witzig findet. Natürlich beginnt sie wieder um denn Jungen herum zu laufen, dann aber machte sie kehrt und lief in denn Eingang hinein.
    "Komm mit wenn du auch es untersuchen willst.", irgendwie wusste sie das er ihr folgen würde. Da er wie sie was zu Suchen schien.
    // Mal sehen was er tun wird// leicht schmunzelte sie bei dem Gedanken.

  • "Argh..", sie wollte es wohl darauf anlegen. Solle sie nur weiter ausprobieren, wenn sie es zu weit treibt, dann bringt er sie wahrscheinlich ausversehen um.
    Ihr Blick war leicht verspielt, sie war neugierig und gleichzeitig kindisch und erwachsen. Sie spielte mit ihm, doch sie war schwach.
    Und er hatte sie geküsst. Es schüttelte ihn innerlich, als er sich daran erinnerte. Vielleicht hätte er sie einfach verrecken lassen sollen.
    Kurz stiess er ein Seufzen aus und dachte, wenn er schon auf sie aufpassen musste, dann gäbe es eine Möglichkeit auf mehr Hinweise auf die Statuen.
    Dumm war er nicht, und wenn sie darin sterben würde, würde sie niemand finden. Das hiesse, er würde es sich nicht entgehen lassen, das Mädchen sterben zu sehen.
    Kurz blitzten seine blauen Augen auf und verengten sich zu Schlitzen. Sie war jedoch auch nicht dumm, aber je mehr man von dem Gegner weiss...
    Stumm folgte er ihr. Seinen Überlegungen nach, vertraute sie ihm viel zu viel. Das könnte in die Hose gehen. Für sie. Nur für sie.
    Sein Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Grinsend lief er langsam zu dem Eingang, der in die Tiefe hinab führte.
    "Lasset den Wahnsinn beginnen", murmelte er in sich hinein.

  • Nao bemerkte das der Junge ihr folgte. Genauso gut wusste sie das er nur an der Ruine interessiert war. Aber warum störte sie das??
    Dann erinnerte sie sich wieder an denn See und was nach ihrer Bewusstlosigkeit.
    Sie sah ihn vor sich und blieb dann verschreckt stehen. "Du Hybrid. Wie hast du mich eigentlich wiederbelebt..", sie sich zu ihm umdreht. "Kann es sein das du mich geküsst hast?!", Nao total aus der Haut fährt und sah denn Jungen verbittert an. "Was zum Teufel hast du getan!" schrie sie denn Jungen an und trat direkt vor ihn. "Wieso hast du das getan!!" fügte sie noch hinzu und stand nun direkt vor ihm.
    "Erklär es mir. Sofort.", mit bösen blick sah Nao, Aster an.
    "Ich hoffe du hast eine gute Erklärung dafür!!" //Warum zum Teufel hat er das gemacht ?!// sie innerlich total durch dreht aber auserhalb teilweise die Ruhe in Person ist.

  • "Ich hätte dich auch lieber sterben lassen, aber ich wollte keinen Ärger am ersten Schultag." Seine schneidende Stimme liess das Mädchen verstummen.
    Der schmale Gang hinter ihnen war mit mysteriösen Mustern verziert. Da es so schmal war, streiften sich die Schultern von Aster und Nao, als er an ihr vorbei lief.
    Interessieren tat es ihn nicht, deswegen lief er langsam weiter. Die Atomsphäre gefiel ihm nicht, doch er lief langsam weiter.
    Ein schlechtes Gefühl breitete sich in seinem Magen aus. Auch wenn er sie nicht sah, er spürte wie sie ihre Hände zu Fäusten geballt hatte.
    Mit den Händen in den Hosentaschen drehte er sich leicht um. "Würdest du jetzt lieber eine Wasserleiche sein?"
    Angenervt von ihrem Verhalten verzog er das Gesicht. Seine eisig blaue Augen verengten sich zu Schlitzen, während sein Gesicht sich anspannte.
    "Sei froh das du überhaupt so lange leben darfst und das du solange Leben konntest. Es läuft nicht immer alles wie du es willst, doch das musst du wahrscheinlich noch lernen.
    Pass dich an und fall nicht auf, das sist wahrscheinlich das beste für dich. Sonst wirst du leicht zum Ziel, Schwächling!"
    Seine Stimme war knallhart und hasserfüllt. Eiskalt und schneidend. Erzürnt und ehrlich. Langsam senkte er seine Stimme wieder.
    Nachdem er sich wiede rumgedreht hatte, lief er ohne zu Zögern in die Ruinen hinein.

  • "Nur so zur Info.", sie stellt sich vor ihn. "Du, als Hybrid hattest sicherlich auch keine gute Vergangenheit, aber erzähl mir nichts von Leben. Ich bin als Waise aufgewachsen! Also verzähl mir nichts?!", man bemerkte das sie ein heikles Thema bei ihr war.
    "Und eine Leiche zu sein hatte ich auch nicht im Sinn, deswegen danke. Das nächste mal überleg es dir bitte. Ich glaube nicht das du vorher eine Freundin hattest..", Nao auf denn Boden sieht. Sie dann seufzt und ihn ansieht. "Ich weis nicht was in deiner Vergangenheit los war. Aber sie war sicher nicht leichter oder genauso schwer wie meine. Also lassen wir das Thema.", Nao gefühlskalt weiter läuft. //Er will mir was von Leben erzählen? Ich musste mir mein Leben erkämpfen?!// ohne es zu bemerken trat sie auf eine Falle und eine Tür öffnete sich . Aus der Tür kamen ein paar Rattenmenschen herauskommen. "Was zur...", sie ihr Gesicht verzieht und vor denn Rattenmenschen zurück schreckt. "Ich kann mich nicht verwandeln!!" sagte sie leise zu Aster und sah ihn an. "Also bin ich so gut wie nutzlos!", man ihren leicht geknickten Blick sieht. //Verdammt...//
    Nao griff sich einen Stein und donnert ihn dem Rattenmensch voll an der Kopf .
    "Haaaa! Treffer?!", sie lachend sagt.

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  • Leicht verstört sah er das kleine rothaarige Mädchen an, dass Steine vom Boden aufnahm und die Ratten bewarf.
    Trotz dessen konzentrierte er sich. Es waren nur vier komische Rattenviecher, die aufrecht gehen konnten. Als er die Augen öffnete, fielen alle um.
    Langsam lief er weiter und versuchte, nicht auf die Ratten drauf zu treten. Nao, die ihn komisch ansah, lief ihm langsam hinterher.


    Der schmale Gang mündete in einem grossen viereckigen Raum. Er war verziert mit ähnlichen Mustern, wie im vorherigem Gang.
    Es führten zwei Wege weiter, einer nach links und einer nach rechts. "Ich wäre dann für aufteilen", sagte er leicht schmunzelnd.
    Bevor das Greifenmädchen total hysterisch wurde, überliess er ihr die Entscheidung, in welche Richtung die beiden gingen.
    Denn er hatte keinen Bock darauf, nun noch Entscheidungen fällen zu müssen.
    Er ist angeschlagen. Er muss das schwache Mädchen babysitten. Er will einfach nur schlafen.
    Und er will dieses Rätsel nun lösen, also ignorierte er den Rest und konzentrierte sich darauf. "Entscheide dich nun endlich, sonst trennen wir uns wirklich."
    Sein eiskaltes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus. Es amüsierte ihn, wenn sie Angst bekam. Mehr als er dachte.

  • ~Nirinja, Susi und Constantin kommen an.~


    Diesmal rannte die Elfe nicht drauf zu, sondern achtete darauf, ihr Tempo eher dem langesamen Fußvolk anzupassen. Und so kamen die drei entspannt bei den Ruinen an. "Geschöpfe der Nacht? Was meinten sie damit eigentlich?" fragte Nirinja neugierig, während sie versuchte eine Ratte aus einer Lücke in der verfallenen Mauer zu locken. Anscheinend hatte diese Ratte doch vor irgendetwas sehr fiel Angst. "Ich denke nicht, dass sie Fledermäuse, Ratten und andere Tiere meinten." Sie ließ die Ratte in ihrem Unterschlupf und wandte sich wieder den Kollegen zu. allerdings ließ sie zu erst ihren Blick über die Ruinen schweifen. "Hm, wir scheinen nicht die ersten hier zu sein. Aber die Ruinen sehen interessant und sehr geheimnisvoll aus, oder?"

  • Constantin kam als nächstes bei der Ruine an. Er wusste das Elfen schnell sein können, aber das konnte er auch, wenn er wollte. "Nein ich rede nicht von Tieren, ich rede von Ghouls, Nachtmahren, Schattendämonen, Untote, alles was sich in der Dunkelheit wohlfühlt. Und je tiefer wir kommen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit auf sowas zu treffen.", antwortete er ihr. Er betrachtete den verfallenen Tempel und schaute sich um, da entdeckte er die frischen Fußspuren. "Sie haben Recht. Hier ist wirklich jemand vor uns gewesen und wie es aussieht ist sind es sogar zwei. Und sie sind noch nicht wieder rausgekommen", das konnte er aus den Fußspuren deuten. "Vielleicht sind es Schüler, das wäre sehr schlecht wenn die allein hier reingegangen sind. Wir sollten sie suchen", sagte er seiner Kollegin. Auch in der Dunkelheit schienen ihre Haare immer noch ein wenig zu schimmern.

  • Wie üblich machte Susi den abschluss und kam als letztes bei der Ruine an. Sie beobachte ihr zwei Kollegen wie sie mit einander redeten. //Sie wären ein süßes Paar// Dachte die Hexe sich. Wärend die beiden noch biteinander redeten, hörte sie nur mit einem Ohr zu. Sie fand das die Ruinen etwas Gehemnissvoles hatten aber was genau, konnte sie aich nicht sagen. Sie mochte solche Orter sehr gerne. Das lag wohl daran das sie ein neugierige Hexe ist. Als Constantin sie auf die Fußspuren aufmerksam machten und sagten das es vileich Schüler sind, machte sich Susi gleich wieder Sorgen um die Kinder. " Wie sollten schnel nachsehen gehen oob es wirklich Schüler sind. Nicht das ihnen noch etwas passiert." Susi hatte einen besorgten Gesichtsausdruck.

  • Lärm drang aus der Halle vor ihnen. Es waren Stimmen. Bekannte Stimmen, wie es aussah von Lehrern.
    Nao zog an seiner Jacke, da sie die Stimmen, wie es aussah, nicht bemerkt hatte. Langsam zog sie ihn in den rechten Gang.
    Eine Abzweigung nach links folgte und darauf eine nach rechts. Im nächsten Raum angenommen, folgten die Stimmen schon in den Tempel hinein.
    >> Wenn sie uns hier erwischen, werden wir sicher ne Strafe bekommen, in meiner jetztigen Lage hab ich keinen Bock drauf' <<, dachte er sich.
    Dieses Mal ging nur ein Weg geradeaus weiter, das Greifenmädchen zog den blauhaarigen Jungen weiter. Sie schien wie hypnotisiert und angezogen.
    Nach einiger Zeit waren es so viele Verzweigungen, dass sich Aster nicht mehr merken konnte, wo sie waren. "Spürst du es auch?", drang es aus der Kehle des Mädchens.
    Wundernd sah er das rothaarige Mädchen an. Verwirrt schloss er die Augen und konzentrierte sich, nach einiger Zeit spürte er die Präsenz auch.
    Getarnt war sie, doch ganz verstecken konnte sie sich nicht. Aster hatte von dieser Fähigkeit des Aura- und Präsenzversteckens gelesen.
    Sie nennt sich "Soul Protection", die Seele wird versteckt und von einer Aura umhüllt, die meist die Aura eines einfachen Menschen darstellt.
    Nun waren sie in einem Raum, mitten im Tempel, unter der Erde. Und nun kommt noch eine Hexe oder jedenfalls ein Wesen, dass Hexenmagie anwenden kann.
    Er sah sich um und konzentrierte sich auf die Wände um ihn herum. Die Stimmen waren verklungen, sie waren zu weit weg. Die Lehrer werden sich für einen anderen Weg entschieden haben. Erschrocken verengten sich seine Pupillen.
    >> Die Wände. Sie bewegen sich. Verdammt, sie bewegen sich! <<
    Etwas weiches und sanftes berührte seine Lippen. Ganz sanft löste es sich wieder und das rothaarige Mädchen starrte ihm in die Augen.
    "D-Das war dein zweiter", stotterte er leicht. " Dein zweiter Kuss", sein Mundwinkel zogen sich leicht hoch.
    Ganz benommen, nahm er langsam wahr was nun passierte. Alles ging so schnell.


    Eine Wand schob sich zur Seite, während der Kuss geschah. Ein Fauchen. Ein Brüllen. Erzüntes Gezische, wie das einer Schlange.
    Die roten Haare schwangen zur Seite. Ein Schrei. Verstummt. Lebloser kalter Stein, in den Händen Asters.
    Eine Wucht einer Seele schlug gegen Aster's, doch er sah nicht hin. Sein Blick war starr auf das Greifenmädchen in Stein gerichtet.
    Tränen rannen in seine Augen und sein Blick schweifte zu dem grässlichen Abbild einer Frau.
    Ihr Kopf wurde von Schlangen bedeckt, eine gespaltene Zunge schnellte heraus und die Reisszähne entblössten sich beim Öffnen ihres Maules.
    Die Hände waren mit einer Messingschicht bedeckt und messerscharf. Die erzürnte Fratze des Wesens, dass sich auch Gorgone nennt, haftete am blauhaarigen Jungen.
    Mit einem Kampfschrei zog er zwei seiner Dolche und ging auf das Wesen los. Der eine Dolch schnellte in Richtung Kopf, der andere in Bauchgebiet.
    Mit ihren Händen wehrte die Gorgone den Schlag ab. Ein zischendes lachen entfuhr ihr, amüsierte es sie?
    Die Tränen des Jungen brannten in seinen Augen, doch nur so hatte er eine Chance, überhaupt zu überleben.
    Doch langsam entwichen diese auf die Wangen des blauhaarigen und er biss die Zähne zusammen. Nochmal startete er einen Angriff, wieder wurde er abgeblockt.
    Doch als er in der Luft war, fiel ihm was ein. "Seelenschock", seine blaue Seelenenergie schlug gegen die der Gorgone.

    Ihr Körper wurde ein paar Millimeter nach hinten gedrückt, während Aster gegen die nächste Wand flog. Staub umhüllte seinen Körper.
    Die Wand war eingeschlagen und Aster blutete vom Kopf. Seine Konzentration war auf die übergrosse Seele vor ihm gerichtet. Sein Körper war noch mit Frust und Trauer gestärkt, somit stand er wieder auf. Sein Angriff startete wieder, dieses Mal vorbereiteter. Er griff die Gorgone wieder an, wurde wieder abgewehrt.
    Den einen Dolch warf er auf die Gorgone, während er den anderen in wieder zurücksteckte. Ohne Mühen schlug sie den Dolch mit ihrer Messinghand hinfort.

    Leicht lächelnd schnippte er. "Ghost Rap", vor ihm explodierte alles um die Gorgone herum.
    Er hatte seine Mini Hollow's an dem Dolch befestigt und als sie ihn wegstiess, hatten diesen sich an die Gorgone geheftet. Dann liess er sie explodieren.


    Aus dem Rauch der Explosion schritt das ungestüme Wesen. Ein fieses Grinsen war auf ihrem Gesicht abgebildet.
    Kein Kratzer befleckte ihren mit Schuppen bedeckten Körper. Das einzige, das nicht war wie vorher, war das Gorgonenblut, dass aus ihrem Mund trat.
    Kriechend rann es vom äusseren Mundwinkel bis zum Kinn hinunter. Ein fürchterliches Lachen erfüllte den Raum.
    "Ssstheno, die Mächtige issst mein Name. Ich bin eine unsssterbliche Gorgone. Dein Körper, wiessso issst er nicht versssteinert?
    Du bissst ssschlau, kleiner Junge, aber diesss wird dein Tod sssein!", zischte sie. Die leblose Statue des rothaarigen Mädchens stand noch immer am Rande des Raumes.
    Aster biss die Zähne zusammen. "Aster, Hybrid", stockte seine Stimme. Irgendwie musste er das Wesen hinhalten, die Lehrer können diese Seele nicht ignorieren, auch wenn sie keine Gabe haben, die mit Seelen zu tun haben.
    >> Könnte es auch daran beitragen, dass ich nicht versteinert werde, weil ich zuviele Rassen in mir habe? Vielleicht liegt es aber auch an meiner Gabe? <<
    Sein verwirrter Blick musterte die Unsterbliche und aus dem verwirrten Augen entstanden hoffnungslose.


    Er hörte Schritte, doch er wollte nicht entkommen. Egal was die Lehrer tuen würden, er würde hier bleiben und für Nao kämpfen.
    Seine Wut steig, seine Seele erhielt unglaubliche Kraft. Langsam öffnete er seine Hände, während die Gorgone laut lachte.
    "Kapierssst du esss nicht? Ich bin unsssterblich!", der zischige Unterton war nicht zu überhören. Ein riesiger Geist entschlüpfte seinen Händen und er liess ihn auf die Gorgone zurasen. Genau vor ihr explodierte er. Plötzlich war die Gorgone vor ihm. Ein boshaftes Lächeln umspielte ihre Lippen.
    Dann stiess sie mit ihrer rasiermesserscharfen Hand zu. Die Lehrer, die nun im Eingang des Raumes standen, sahen nur Blut und einen Kopf, der auf den Boden fiel.
    Die blauen Haare mit Blut getränkt.

  • Nirinja waren die Worte von Constantin nicht entgangen, als sie sich mit den Kollegen in die Ruinen begab. Die mächte der Finsternis waren schon am Werk, das spürte sie ohne es wirklich greifen zu können. sie mochte viele Jahre unter den Menschen gelebt haben und die eine oder andere Art der Rasse angenommen haben, aber ihre elfischen Sinne hatte sie nicht verloren. Da sie größtenteils ihres Sichtvermögens eingeschränkt war, bildete sich ihr Hörsinn weiter aus. Sie vernahm nicht nur das Tapsen von unzähligen kleinen Füßen sondern auch die Schritte zweier Humnaoiden Lebensformen.
    "Sie gehen weiter in die Ruinen rein." stellte die junge Lehrerin nüchtern fest. Das warum war ihr nicht so ganz klar. Aber eins wußte sie sicher, die beiden Schüler flohen nicht unbedingt vor ihnen. Sie spürte eine Art Ruf, den sie nicht kannte, der ihr aber einen schauer über den Rücken laufen ließ. "Das fühlt sich falsch an. Die beiden laufen in die Gefahr rein, dass ist nicht gut." Noch ehe einer ihrer Kollegen sie aufhalten konnte, stürmte sie auf leisen Sohlen, wie es die Art vieler Elfen war den Pfad entlang, den die beiden Schüler genommen hatte. Nun war ihr einiges klar, die Ratte hatte vom untoten Schatten gesprochen. Es gab nur ein Tier, dass diesem "Untoten Schatten" ohne Furcht entgegen trat. Verdammt ich hätte mir die Schülerakten genauer ansehen sollen. fluchte die Elfe in Gedanken, während sie in den Raum schoß und erst einmal angewurzelt stehen blieb. Vor ihr stand in ihrer Schreckensgestalt eine Gorgone.
    "HAAAYIIIIIIIIIEHHHHHHH!" schrie die Elfe in höchster Tonlage, als sie den Kopf und das Blut sah, dass sich zu ihren Füßen sammelte. Sie merkte nicht einmal, dass ihre beiden Kollegen sich neben ihr befanden. Innerlich hoffte sie, dass der Junge überleben würde, aber davon war zur Zeit nichts zu merken. Doch die Helfer die sie rief kamen auch prompt. Alles, was sie, der Junge und ihre Kollegen brauchten war Zeit. Zeit, um aus diesen Ruinen zu kommen und damit der Gorgone aus dem Weg zu kommen. Aus den Ritzen der Wände und der Decke kamen ihre Freunde zu hunderten und tausenden. Noch nie hatte sie die Spinnen in dieser Zahl gerufen und sie stellte begeistert fest, dass sie Dank ihrer kleinen Freunde schaffte, nach dem Jungen zu sehen.
    "Constantin, helfen sie mir, wir müssen den Jungen hier rausbringen, ich weiß nur nicht, wie lange ich es schaffe, das Geschöpf der Dunkelheit so abzuwehren." wandte sie sich an den Kollegen. "Susi, deine Hilfe brauche ich hier." Kurz sah sie nach den Wunden, welche dem Jungen geschlagen wurden, holte einige Fläschen hervor. "Das sollte ihn etwas beruhigen. Auf jeden Fall schaffen wir es so, ihn in die Schule zu bringen." Von Fröhlichkeit und Unsicherheit war in Nirinjas Stimme nichts mehr zu hören. Sie war eine Elfe durch und durch in diesem Moment.