Musikraum

  • ~kommt aus Krankenzimmer~


    Schon beim eintreten in den Raum, fiel Morty der große Flügel auf und er war gleich Feuer und Flamme dafür.
    Als Teil seiner Anti-Aggressionstherapi, die Dr.W. für ihn angelegt hatte, musste er sich mit Musik beschäfftigen.
    Das Klavierspiel hatte ihm immer schon besonders gut gefallen. Er setzte sich an den Flügel, lockerte seine Finger, wobei ihm einer auf den Boden fiel, nähte diesen dann wierder fest und begann zu spielen.
    Schwanensee hatte er schon häufig gespielt und es ging ihm bedingt flüssig von den Händen.

    Atra Esterní ono thelduin, Mor´ranr lífa unin
    Hjarta onr, un du Evarínya ono varda.
    -
    Möge das Glück dir hold sein,
    mögest du Friede im Herzen tragen und mögen die Sterne über dich wachen



  • ~kommt vom Café~


    Aus dem Café geflüchtet lief Ariel erst mal durch den leichten Nieselregen zurück zum Schulgebäude. Dabei wurde er nur wieder durchnässter, was ihn dezent auf die Nerven ging. Eigentlich mochte er es nass zu sein und durch den Regen zu laufen, aber seine ganze Wut war wohl noch nicht abgeflacht und so nervte ihn die Situation gerade einfach nur an.
    Während der Dämonenengel sein Zimmer suchte, kam er in einen ihm fremden Flur. Witzig. Ihm waren alle Flure fremd. Nur an diesem Flur war etwas anders: Man konnte Musik hören.
    Etwas neugierig und weil der Schwarzhaarige die Melodie von irgendwo her kannte folgte er den Klängen, bis er schließlich vor einem Zimmer mit der Aufschrift: "Musikraum" stand.
    Er hätte schwören könnten, dass das Betreten ohne Professorenpersonal verboten war, aber was kümmerte ihn das? Vielleicht war es ja ein Lehrer der spielte?
    Vorsichtig lugte er in den Raum und erkannte... eine Katzenähnliche Gestalt am Flügel sitzen. KatzenÄHNLICH, weil das Vieh doch tatsächlich aus lauter bunten Fetzen bestand und nicht aus Fleisch und Blut. War das so eine Art Morphsuit?
    "Nette Gabe Miezekätzchen.", grinste der Dämonenengel neckisch, um auf sich aufmerksam zu machen.

  • Morty's Kopf fuhr in einer raschen und abgehackten Bewegung herum.
    "Miezekätzchen..." wiederholte er langsam und sein Gesicht verzog sich beim reden.
    "Miezekätzchen...", sagte er noch mal, stand dann rasch auf und baute sich zu voller Größe vor dem Jungen auf.
    " Wen nennst du hier MIEZEKÄTZCHEN??? " fauchte er und stellte das Fell.
    Er packet den Jungen an den Haaren und zog dessen Kopf zurück, was dafür sorgte das er in die Knie ging.
    Schon fühlte er sich größer und blickte auf sein Gegenüber hinunter.
    "Überleg dir gut wen du blöd anquatsch Freundchen! Ich mag sowas garnicht!"
    Mit diesen Worten warf Morty Ariel zu Boden und verschränkte triumphal die Arme, bevor ihn sein Halsband zu Boden und in Ariels Arme riss.

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  • Das bunte Katzenwesen war von Ariels Begrüßung ganz und gar nicht begeistert. Bevor sich der Dämonenengel versah landete er auch schon auf dem Boden und die Mieze sprang ihm hinterher. What the-? Die sprang hinterher? Aus Reflex fror Ariel die Situation ein. Gerade noch rechzeitig, bevor er mitsamt dem Katzenvieh gegen die Wand prallte.
    Die Pose in der sie jetzt allerdings eingefroren waren, sah wohl aber kaum eleganter aus.
    Ihre Lippen waren nur noch wenige Millimeter voneinander entfernt und das Katzenvieh hatte eine Hand in Ariels Haaren verankert.
    "Was soll die Scheiße Flickenkatze? Nimm deine Pfoten aus meinen Haaren.... und von meiner Hüfte!", schrie der Dämonenengel seinen Gegenüber an. Er selbst grabschte ihm an die nicht vorhandenen Brüste, der andere Arm war frei vom Eis. Nur ihre Köpfe, die Hand von Morty in Ariels Haaren und Ariels zweite Hand waren nicht gänzlich in Eis eingefroren.

  • Es war kalt...unangenehm kalt, doch noch unangenehmer war die Pose in der sich Morty befand.
    Das ganze war dann doch Schlag auf Schlag passiert und so starrte der Katzenjunge erst einmal perplex seinem Gegenüber ins Gesicht.
    "Was zum....! Was hast du..? Wie hast du...?" etwas verwirrt schüttelte Morty den Kopf, wobei dem Dämonenengel, nicht grade ohne Absicht, die Haare des Katzenjungen ins Gesicht schlugen. Als dieser dann realiesierte was sein Gesprächspartner gesag hatte, gab er ihm eine mit seiner nicht angerfrorenen Hand mit.
    "Lös das! Was auch immer das ist, oder ich muss dir ins Gesicht sabbern!" drohte er ihm an und machte eine eindeutige Geste.

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  • "Ins Gesicht sabbern? Du hast sie ja nicht mehr alle." Ariel benutzte seine freie Hand, um seinem Gegenüber ins Gesicht zu tatschen und es weiter von sich weg zu drücken. Das Katzenvieh war ja nervig, wie es mit absicht die Haare in sein Gesicht wuschelte.
    "Du bist doch Schuld an der Situation hier!", maulte der Dämonenengel und konzentrierte sich wieder auf das Eis. Langsam schmolz er es erst von sich, befreite sich und sah dann die Flickenkatze an.
    Kalt Miezekätzchen? Er konnte sich die Bemerkung gerade noch verkneifen. Stattdessen machte er dem Fremden ein Friedensangebot, indem er auch das Eis um ihn vollständig einschmelzte.

  • Morty wollte nicht mehr. Er war nass, es war kalt und der fremde Junge ging ihn mit seiner Unnachgiebigkeit und seinen Verspottungen auf die Nerven.
    So schnell er konnte, war Morty wieder auf den Beinen und schüttelte sich kräftig.
    Sein Gesichtsausdruck war klar und verständlich: ICH.HASSE.DICH.
    "Mach das nie wieder!" fauchte er und begann sich, instinktiv über das Fell seiner Schulter zu lecken.
    Es war wiederlich nass zu sein und am liebsten wäre Morty auf sein Zimmer gegangen um sich die Kleidung zu wechseln, doch seine "Ehre" ließ das nicht zu.

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  • "Gut, dann hass mich halt.", sagte Ariel gleichgültig. Was fiel dem Miezekätzchen eigentlich ein? Spielte sich hier auf, als ob seine Person wichtig wäre.
    Der Dämonenengel seufzte einmal tief. "Du spielst nett Klavier Katze. Ich verpiss mich mal." Mit diesen Worten schüttelte Ariel noch kurz das Wasser aus seinen Haaren und ging dann zur Tür. Sollte Mr. Cat sich doch sauberlecken, wenn er wollte. Er selbst würde sich jetzt erstmal ne heiße Dusche gönnen.


    ~geht zu seinem Zimmer~

  • Gut so. Morty hätte das Zimmer, aus Angst vor einem lächerlichen Abgang, sowie so erst nach ihm verlassen.
    Da es keinen Grund mehr gab zu bleiben und der Katzenjunge durchnässt und genevt war, machte er sich auf dem weg zum Gemeinschaftsraum, wo, so wie er sich entsann, ein Kamin war und es der beste Platz war um zu trocknen.


    ~zu Schlafzimmer über Gemeinschaftsraum~

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