Erneuerbare Energien

  • Sind in Deutschland 100% Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien in den nächsten Jahrzenten realistisch oder Utopie? 7

    1. Realistisch (6) 86%
    2. Utopie (1) 14%
    3. Weiß ich nicht (0) 0%

    Klimawandel hin oder her, Treibhausgasemissionen wie hoch wie lange noch?


    Oft und schon seit einigen Jahren hört man nun, die Menschheit steht vor einer riesigen Katastrophe die weitestgehend selbstgemacht ist. Schuld sei unsere Art uns mit Energie (Wärme, Strom) zu versorgen.


    Seit Ende des 19. Jahrhunderts gab es eine Fehlentwicklung der Menschheit, es war einfach schlichtweg Pech, dass sich alle Industrienationen damals voll und ganz auf die "dreckige", einfachere und vermeintlich "ertragsreichere" Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe (Kohle, Öl, Erdgas) versteift haben. Über Jahrzente hinweg, ja man könnte mittlerweile schon sagen mindestens seit einem Jahrhundert dürstet der Mensch nach seiner allseits benötigten Droge....Energie. Diese wurde im Laufe der Entwicklung auf immer spektakulärere und gefährlichere Weise hergestellt (Atomenergie) nur um so viel wie möglich unter höchst möglichem Profit für so wenig wie möglich an Aufwand produzieren zu können.


    Wer hat dabei den kürzeren gezogen?


    Zunächst einmal könnte man sagen jeder Verbraucher, denn über Jahre hinweg wurden wir, wie in fast allen Bereichen in denen wir als Endnutzer Geld bezahlen müssen, einfach ausgebeutet. Die Stromerzeugung wurde immer billiger, dennoch wurde der Strompreis nicht so billig wie er hätte sein können um jeden Menschen gleichartig mit Strom und Wärme beliefern zu können. Folgerung hierraus die Großkonzerne beuteten uns aus und das überJahrzehnte hinweg.


    Viel wichtiger ist allerdings und das ist mittlerweile hoffentlich jedem bewusst, die Natur leidet unter unseren Eingriffen.
    Wir verändern irreparabel unsere Welt, das Problem ist aber dass wir nur mit genau den momentan noch vorhandenen Parametern die die Erde zu bieten hat leben können. Sobald wir die Erde aus diesem Gleichgewicht bringen, sei es eine unbeabsichtigte Steigerung der globalen Temperatur, hat die Menschheit ein riesen Problem! Mal ganz abgesehen von der zu hohen Bevölkerungszahl auf der Welt, sollten wir uns nun nicht noch unsere eigene Ernährung oder Wasserversorgung abkappen.


    Lange rede gar kein Sinn:


    Schon seit ich auf dem Gymnasium war und damals die ersten Science-Fiction Romane gelesen habe, ist es eigentlich für mich selbstverständlich dass sich die Menschheit mit der Natur entwickelt.
    Das bedeutet eine Rückbesinnung auf den Respekt gegenüber der Erde und dem Leben welches uns die Erde schenkt!
    Dazu gehört, dass wir aufhören unsere Erde ausbluten zu lassen, dass wir aufhören sämtliche Bodenschätze aus den tiefsten unnatürlichsten Gruben zu schürfen.
    Aber am Allerwichtigsten_ Wir sollten aufhören auf Kosten von Parameterveränderungen unsere egoistischen Bedürfnisse zu befriedigen.
    Gerade wenn wir wissen, dass es möglich ist einen schonenden Weg zu gehen Energie zu gewinnen, frage ich mich, wieso sollten wir dies nicht tun? Fragt euch dies selbst auch einmal und überlegt wie ihr leben wollt.

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    2 Mal editiert, zuletzt von Hartmann ()

  • Seit Ende des 19. Jahrhunderts gab es eine Fehlentwicklung der Menschheit, es war einfach schlichtweg Pech, dass sich alle Industrienationen damals voll und ganz auf die "dreckige", einfachere und vermeintlich "ertragsreichere" Energiegewinnung durch fossile Brennstoffe (Kohle, Öl, Erdgas) versteift haben. Über Jahrzente hinweg, ja man könnte mittlerweile schon sagen mindestens seit einem Jahrhundert dürstet der Mensch nach seiner allseits benötigten Droge....Energie. Diese wurde im Laufe der Entwicklung auf immer spektakulärere und gefährlichere Weise hergestellt (Atomenergie) nur um so viel wie möglich unter höchst möglichem Profit für so wenig wie möglich an Aufwand produzieren zu können.


    Also erstens lag die Energiegewinnung gerade aus Kohle in Deutschland auf der Hand. Das eigentliche Probleö liegt eher daran, dass dem Tagebau häufig Ortschaften umziehen mussten und es immer noch müssen. Auch der Abbau der Steinkohle im Ruhrgebiet ist auf lange Sicht nicht Folgenlos. Sogenannte "Pingen" (Erdeinstürze durch den darunter entstandenen Hohlraum) sind dort anzutreffen, denn man holt immerhin etwas aus der Erde und hat leider nicht genug Füllmaterial, um das "Loch" komplett wieder zu füllen.
    Beim Tagebau in der Lausitz existiert sogar noch ein Streit, wer die Flächen wieder renaturieren muss. Da ein Teil der Flächen noch aus den Zeiten der DDR dort brach liegen, da es sich dort nicht mehr lohnt weiter abzubauen. Gerade in der Hinsicht ist die Sache der fossilen Energien sehr streitbar. Jedoch lag es nach dem Krieg erst einmal auf der Hand diese zu nutzen, denn die Technologie für Erneuerbare Energien existierte noch gar nicht.


    Allerdings liegt Deutschland immer noch weit entfernt von seinem Ziel 100% erneuerbare Energien zu nutzen. Was eher an der "Lahmarschigkeit" der Politik liegt, als am Willen der Energieindustrie. Und so lange die Politik da nicht hilft, werden die Stromriesen weiterhin auf Energie aus Erdgas, Kohle, Öl und Atomkraft bauen, denn anders können sie nicht den Stromverbrauch der Bevölkerung befriedigen.

  • Wir werden spätestens dann alle an erneuerbare Energien denken, wenn es wirklich knapp wird mit dem Öl. Trotzdem glaube ich, dass es schwer ist einfach so auf erneuerbare Energien umzuwechseln. Denn dafür ist die Technik einfach noch nicht ausgereift genug. Alles kostet Geld und das Geld haben wir nunmal nicht.
    Es ist ja nicht so, dass wir es nicht versuchen, da Ansätze zu erkennen sind, jedoch ist es einfach schwer den Umschwung zu schaffen. Letztenendes dreht sich hier alles ums Geld und Länder wie Russland oder andere ölreiche Länder werden sicher nicht auf erneuerbare Energien setzen wollen.
    Und auf den ganzen Luxus wie Autos wollen wir natürlich nicht verzichten. Fänd' ich auch nicht für richtig, wenn wir einen Rückgang in der Wissenschaft machen würden, nur um auf etwas zu verzichten. Ich hoffe immernoch, dass irgendwann sich alle genialen Wissenschaftler der Welt treffen und daran arbeiten werden.
    Ansonsten hilft es wohl nur sparsam mit den Rohstoffen umzugehen.


    Zitat

    Also erstens lag die Energiegewinnung gerade aus Kohle in Deutschland
    auf der Hand. Das eigentliche Probleö liegt eher daran, dass dem Tagebau
    häufig Ortschaften umziehen mussten und es immer noch müssen.

    Dazu. Das eigentliche Problem ist, dass wir fast nur Braunkohle hier in Deutschland haben und man daraus kaum Energie gewinnen kann. Dazu ist der CO2 Ausstoß umso größer.


  • Gerade in der Hinsicht ist die Sache der fossilen Energien sehr streitbar. Jedoch lag es nach dem Krieg erst einmal auf der Hand diese zu nutzen, denn die Technologie für Erneuerbare Energien existierte noch gar nicht.


    Die ersten Maschinen der Menschheit die geholfen haben arbeit einzusparen und Dinge zu vereinfachen basierten fast alle auf Erneuerbargen Energien, sei es wenn man es weit spinnt die Sonne um Agrarwirtschaft zu betreiben oder aber auch eine Windmühle oder die Wassermühle die regenerative Energien nutzen um eine Maschinerie zum Korn mahlen in gang zu setzen.
    Es war schlichtweg der einfachere und unsaubere Weg den man damals gegangen ist, da man nur damit einen Aufschwung schnell und massiv gestalten konnte.


    Bei dem Rest stimme ich dir auch zu, allerdings haben die Folgen der "Pingen" Bildung auch eher einen Einfluss auf uns Menschen, schlimmer ist wie du wahrscheinlich auch andeutest, dass mit den riesigen Abbau Gebieten in Russland, Kanada oder Amerika Bspw. ganze Landstriche irreparabel zerstört werden.



    Und auf den ganzen Luxus wie Autos wollen wir natürlich nicht verzichten. Fänd' ich auch nicht für richtig, wenn wir einen Rückgang in der Wissenschaft machen würden, nur um auf etwas zu verzichten. Ich hoffe immernoch, dass irgendwann sich alle genialen Wissenschaftler der Welt treffen und daran arbeiten werden.
    Ansonsten hilft es wohl nur sparsam mit den Rohstoffen umzugehen.


    Es gibt doch die Möglichkeit an Traibhaus neutralen Autos zu forschen und wieso sollte dies ein Rückschritt sein? Es kostet halt nur Geld und das will niemand bezahlen außerdem fehlen die Gegebenheiten der Regierungen dies zu fördern.
    Ein Rückschritt wäre dies auf keinen Fall im Gegenteil!
    Und man sollte immer sparsam und so effizient wie möglich mit den Rohstoffen umgehen.


    Letztendlich bleibt noch zu sagen, dass die Infrasruktur der Stromverteilung einfach hinter der Forschung der Energieproduzierenden Anlagen hinterherhinkt.
    Ich habe letztens erst wieder gehört, dass viele Windkraftanlagen die bei Vollast laufen sobald es sehr windig ist gar nicht ans' Netz geschaltet werden, weil das Stromnetz diese Belastung punktuell einfach nicht aushält gerade zu Vollast Zeiten. (Tagsüber)


    Jedoch bin ich mir sicher, dass es in den nächsten Jahren auch hierzu zahlreiche konstruktive Vorschläge gilt.


    Ich stimme dir zu McFly, dass die Trägheit der Politik diesen Prozess leider verhindert, aber nunja das ist mitunter ein Schicksal der Demokratie... Prozesse werden verlangsamt aber das ist wieder ein anderes Thema.

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