[Feedback] Donner und Hinkel - eine (un)weihnachtliche Weihnachtsgeschichte

  • Und hier könnt ihr mir sagen wir ihr die Geschichte fandet. Es wäre auch hilfreich einen Vergleich mit anderen Geschichten von mir zu hören, nur damit ich weiß wie der allgemeine Fortschritt bei der Verbesserung meines Schreibstils aussieht.
    Für Vorschläge wie man einen Feedback-Beitrag zu der Geschichte schreibt, kann man mich gerne per PN anschreiben. Ich bin mehr als erfreut, beim Schreiben einer kritischen Bewertung meiner Geschichte zu helfen ^^ .


    Hier ist die Geschichte zu finden!

  • Morgoth : Ich glaube es kaum, ich zitiere bereits deine Threaderöffnung....

    Für Vorschläge wie man einen Feedback-Beitrag zu der Geschichte schreibt, kann man mich gerne per PN anschreiben. Ich bin mehr als erfreut, beim Schreiben einer kritischen Bewertung meiner Geschichte zu helfen ^^ .

    Ah, Morgoth, machen wir es anders herum, ich schreibe mein unqualifizierte Meinung & du schickst mir deine Überarbeitung per PN zu...
    Oder, warte.... 8o
    Wir machen es wie immer, ich schreibe ein paar "Unnütze Kommentare" und du zerreißt sie einfach hinterher in der Luft! Wie wäre das???
    Hört sich gut an für mich, so machen wir es! ^^


    An und für sich ist es eigentlich ganz gut sie nicht zu Weihnachten gepostet zu haben, da dadurch nur der falsche Eindruck über die Geschichte entstehen kann. Die Geschichte ist KEINE Weihnachtsgeschichte und du willst sie wohl auch als solches nicht gesehen haben, NUR weil "Weihnachtliche Gestalten" darin vorkommen. Es geht ja wohl eher darum eine groteske Situation zu erschaffen, indem du eben jene Chraktere, die zu solch besinnlichen Familienveranstaltungen gehören, aus ihrem normalen Umfeld reißt und sie in eine Umgebung packst, wo sie nicht hingehören... Sonst wäre ja auch die Jahreszeit (Sommer) nicht von dir gewählt worden, oder?


    Nun, was mir als erstes auffällt & mir auch sehr gut gefällt ist die Umsetzung des Weihnachtsmanns, einerseits traditionell (der ewig lachende Kerl), anderseits modern und ein wenig böse??? :D Was daran besonders gelungen ist, das ein solche Gestalt in einer gewissen Hinsicht ernster zu nehmen wäre, als das allseits bekannte Bild, des Weihnachtsmannes.... Ich bitte dich!!!


    So sieht der Weihnachtsmann der Neuzeit aus, Kinder!!!
    Vom Grundsatz her trifft dieses die Charaktere ein moderneres Gewand anzuziehen auch auf Hinkel & Donner zu....
    Der Wichtel, zynisch (muß man ja werden, wenn man mit Weihnachten zu tun hat), abgeklärt und ein wenig missmutig.
    Donner, das dichtende Rentier, was allerdings auch als eine Art Muskelprotz herhalten muß... Nicht viel weniger zynisch eigentlich, als Hinkel, aber die Welt im gesamten eher positiver betrachtend.


    Die normalen menschlichen Charakter wirken dagegen eher blass und da ist auch gut so, da sie eigentlich nur als Requisite für die Handlung und die Hauptcharaktere gedacht sind. Sie mehr in Szene zu setzen wäre übertrieben gewesen...
    Aber denoch lässt du die Möglichkeit nicht aus, einer meiner ewig Lieblingsszenen einzubauen (Ich denke nur an "Jimmy"), die Spielerei mit dem Namen ^^ , für mich immer wieder ein Quell der Freude und Inspiration (Jack?! Wer ist Jack?!).
    Die beiden Namen hier sind wirklich sehr gut gewählt, gleichfalls wie der Name "Dietrich"... War der Vater Eisenwarenhändler oder Einbrecher???
    Nun, das Grundproblem um das diese Mission hier handelt ist ein ALTES. Ich meine, wer hat nicht ein Gemüse oder ein anderes Nahrungsmittel, das er nicht leiden kann und sich von der Oberfläche des Planten wünscht???
    Ich denke jeder kann mit Dietrich Schurz oder Schmurz, es kommt wohl auf die innere Einstellung hierbei an, mitfühlen, wenn er den Weihnachtsmann bittet die Karotten auf immer und ewig verschwinden zu lassen.... Kein fühlendes Herz kann es dem Jungen vorwerfen!!!
    Doch natürlich kann es nicht sein, weil es nicht sein darf, wo kämen wir denn da hin, wenn jeder sich einfach etwas wegwünscht...
    Ich will hier jetzt aber nicht zu sehr spoilern und das Ende verraten.
    Nur soviel, das Problem wurde wirklich sauber gelöst und auch hier hat sich wirklich keiner etwas vorzuwerfen :whistling: !


    Zurück zu dir, mein ungeduldiger Freund ;) .
    Die Geschichte leidet nicht unter einem deiner klassischten aller morgothschen Fehler, sie ist NICHT zu lang!!!
    Oder lass es mich genauer ausdrücken (sonst trifft mich womöglich der Blitzschlag), wir beiden wissen, du hast einen Hang zu verbalen Ausschmückungen, was, wie du ebenfalls weißt, mich noch nie gestört hat, aber unter Umständen den geneigten Leser verwirren könnte.
    Oder weil es ihm einfach zu langatmig wird... :whistling:
    Die von dir oben erwähnte Geschichte "Sleeping Hero" war schon um einiges besser, doch hier sehe ich nicht wirklich wo noch etwas, auch noch ansatzweise zuviel sein könnte...
    Die Geschichte ist wunderbar "komprimiert" wenn ich das mal so sagen darf.
    Was vielleicht auch daran liegen mag, das du dich mir deinen Nebendarstellern zurück gehalten hast :whistling: & die Protagonisten nicht zu viele Dialoge halten läßt ;) .
    Dein Schreibstil??? Ich habe es glaube ich im letzten Quartal, ja, ich denke, da war es, bereits festgestellt, das dein Schreibstil sich immens verbessert hat, auch scheint es mir, als hättest du schön langsam dein Lieblingsgenre gefunden :whistling: ...

  • Zitat von Keiko

    ist die Umsetzung des Weihnachtsmanns, einerseits traditionell (der ewig lachende Kerl), anderseits modern und ein wenig böse?

    Hmm, ich denke nicht, dass ich ihn wirklich böse nennen würde, eher... 'creepy', das passt eigentlich eher, denke ich ^^ . Denn tatsächlich vermittelt der Weihnachtsmann oft in schlechten Weihnachtsfilmen eben jenen Eindruck :whistling: ...

    Zitat von Keiko

    die Spielerei mit dem Namen

    Obwohl der in der Geschichte ein anderer war als der mit "Jimmy" ;) . Hier ging es ja darum tatsächlich die alltägliche Situation zu beschwören, wo Offizielle nach einer Person fragen, hat aber einen Fehler gemacht, was die 'Details' (d.h. Trennung) angeht, kann passieren. Der Humor kommt dann ins Spiel als ich vollkommen lächerliche Namen ins Spiel bringe und auch noch den Namen der Frau völlig grotesk wirken ließ mit seiner Ähnlichkeit zu dem bereits vorhandenen lächerlichen Namen.

    Zitat von Keiko

    Die von dir oben erwähnte Geschichte "Sleeping Hero" war schon um einiges besser, doch hier sehe ich nicht wirklich wo noch etwas, auch noch ansatzweise zuviel sein könnte...

    Durchaus, auch wenn dir scheinbar nicht die offensichtliche Schwachstelle von "Donner & Hinkel" aufgefallen ist: Es ist zu dialoglastig. "Sleeping Hero" hatte auf weniger Seiten mehr Handlung als "Donner & Hinkel", die Idee hinter letzterem ist damit einfach simpler als die hinter "Sleeping Hero", aber ich habe das Ende bei "Donner & Hinkel" einfach noch mit ein paar Dialogen ausgeschmückt, um einen Geschmack von "Aftermath" diesem letzten Abschnitt zu geben.

  • Hmm, ich denke nicht, dass ich ihn wirklich böse nennen würde, eher... 'creepy', das passt eigentlich eher, denke ich ^^ . Denn tatsächlich vermittelt der Weihnachtsmann oft in schlechten Weihnachtsfilmen eben jenen Eindruck :whistling: ...

    Das war was ich mit "ein wenig" meine, wir sind uns doch einig, das das englische Wort passender ist, aber wie würde man ihn auf deutsch sonst Bezeichnen? "Eigen"? "Seltsam"?
    Nun, ehrlich gesagt gehörte ich zu jenen kleinen Kindern die beim Erscheinen von "Santa" ein Schreck bekommen haben & angefangen haben zu weinen... Und das "HOHOHO" macht es auch nicht besser.

    Obwohl der in der Geschichte ein anderer war als der mit "Jimmy" ;) . Hier ging es ja darum tatsächlich die alltägliche Situation zu beschwören, wo Offizielle nach einer Person fragen, hat aber einen Fehler gemacht, was die 'Details' (d.h. Trennung) angeht, kann passieren. Der Humor kommt dann ins Spiel als ich vollkommen lächerliche Namen ins Spiel bringe und auch noch den Namen der Frau völlig grotesk wirken ließ mit seiner Ähnlichkeit zu dem bereits vorhandenen lächerlichen Namen.

    Der Unterschied ist mir bewusst, mein Bester... :whistling:
    Wobei ich Hinkel ja gerade in der Funktion des Offizellen sehr gut fand, allein der Aspekt seiner Größe und des Anzuges kommt hier sehr gut zum tragen und entsprechende Ernsthaftigkeit um einen Bürokraten darzustellen hat er auf jeden Fall.

    Durchaus, auch wenn dir scheinbar nicht die offensichtliche Schwachstelle von "Donner & Hinkel" aufgefallen ist: Es ist zu dialoglastig. "Sleeping Hero" hatte auf weniger Seiten mehr Handlung als "Donner & Hinkel", die Idee hinter letzterem ist damit einfach simpler als die hinter "Sleeping Hero", aber ich habe das Ende bei "Donner & Hinkel" einfach noch mit ein paar Dialogen ausgeschmückt, um einen Geschmack von "Aftermath" diesem letzten Abschnitt zu geben.

    Morgoth, in diesem Zusammenhang ist es wohl etwas schwierig beide miteinander zu Vergleichen...
    Was für Dialoge erwarte ich denn bitte schön von Schläfern??? Es ist doch klar, das hier ein anderes Hilfsmittel zum tragen kommen muß, oder?? Sehen wir es doch, wie ich es meinte... Die Nebencharaktere und die Nebenhandlungen waren hier einfach eingeschränkter vorhanden, was ja auch sinnvoll ist. In "Sleeping Hero" mussten einfach mehr vorhanden sein, da die Handlung von Betrachtern beschrieben werden muß und nicht vom eigentlichen Helden der Story aus gesehen werden konnte, weil eben jener schläft.
    Um dort eine komplexe Handlung aufzubauen, braucht man mehr Personen ;) ...
    Bei "Donner & Hinkel" eben nicht, da es einfach zwei Hauptakteure gibt um die sich die Geschichte dreht, da ist es selbstverständlich, das diese einen Dialog führen, sonst wäre keine Geschichte vorhanden oder aber sie würde zu lange werden, weil du die Umstände anders beschreiben müsstest.
    Der Dialog am Ende kürzt und fasst zusammen... Er komprimiert die Geschehnisse, die bei "Sleeping Hero" ausführlicher geschildert wurden, oder täusche ich mich?


    Und was ist jetzt mit meiner Verbesserungs-PN??? Morgoth : ??? Ich lerne doch gerne :whistling: ...

  • Ich hab zufällig festgestellt, dass ich noch gar nicht deinen letzten (natürlich wie immer unnützen) Kommentar kommentiert habe :whistling: ...

    Zitat von Keiko

    Nun, ehrlich gesagt gehörte ich zu jenen kleinen Kindern die beim Erscheinen von "Santa" ein Schreck bekommen haben & angefangen haben zu weinen...

    Du meinst diese Momente, wo man sich wünscht, dass man sich lieber eine Waffe zum Verteidigen hätte wünschen sollen :whistling: ?

    Zitat von Keiko

    Und das "HOHOHO" macht es auch nicht besser.

    Ich weiß, klingt wie ein Schlachtruf, nicht wahr :D ? Und genau wegen solchen Dingen wirkt der Weihnachtsmann "creepy" oder man denke nur an den Fakt, dass der Weihnachtsmann genau weiß, was man im letzten Jahr an Schandtaten begangen hat und dass er dann urteilt, ob das Kind "artig" war oder nicht... definitiv "creepy" :whistling: .

    Zitat von Keiko

    Was für Dialoge erwarte ich denn bitte schön von Schläfern?

    Keiko :rolleyes: ... Du beurteilst das Setting als eine unveränderliche Konstante, dabei sind dies Dinge, die meiner Entscheidung unterlagen. Die Schlafwandler hätten genauso gut auch ununterbrochen reden können. Die Entscheidung der Betrachter-Perspektive kam eher durch den Entschluss einen Aspekt der "Metafiction"-Tradition umzusetzen ;) . Ich denke, man kann durchaus Sleeping Hero und Donner und Hinkel vergleichen, obwohl die Ausgangsbedingungen schon bei der Konzeption andere waren, zeigt sich doch so wie andere Entscheidungen eine andere Art von Story erzeugt haben, auch wenn das Ambiente ähnlich war. Wir reden hier also nicht wirklich von Birnen und Äpfeln :whistling: ...


    Zitat von Keiko

    Das war was ich mit "ein wenig" meine, wir sind uns doch einig, das das englische Wort passender ist, aber wie würde man ihn auf deutsch sonst Bezeichnen? "Eigen"? "Seltsam"?

    Man würde im Deutschen "creepy" sagen, Keiko, weil man heutzutage Englisch immer benutzen kann ;) .

  • Ich hab zufällig festgestellt, dass ich noch gar nicht deinen letzten (natürlich wie immer unnützen) Kommentar kommentiert habe :whistling: ...

    Na, zu irgendwas muß ich ja nütze sein und wenn es nur für unnütze Kommentare ist... :rolleyes:

    Du meinst diese Momente, wo man sich wünscht, dass man sich lieber eine Waffe zum Verteidigen hätte wünschen sollen :whistling: ?

    Das Problem war nur, man ist sich ja bewußt, das den Weihnachtsmann umbringen oder verletzen nicht unbedingt als "BRAV" betrachtet werden kann, man ist ihm also völlig ausgeliefert, das ist das Schlimme an der Grundsituation, und Hinkel geht es da ja auch nicht viel anders, als dem Ducrhschnittskind ;) ...

    Ich weiß, klingt wie ein Schlachtruf, nicht wahr :D ? Und genau wegen solchen Dingen wirkt der Weihnachtsmann "creepy" oder man denke nur an den Fakt, dass der Weihnachtsmann genau weiß, was man im letzten Jahr an Schandtaten begangen hat und dass er dann urteilt, ob das Kind "artig" war oder nicht... definitiv "creepy" :whistling: .

    Es ist ein Schlachtruf... Ähnlich der einer begeisterten Frau, die sich mit dem Ausruf "SÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜß" auf den Inhalt eines Kinderwagen stürzt, das arme Kind :rolleyes: !
    :| Aus, Morgoth... Das hört sich langsam nach einem Horrorfilm an und das ist mehr als nur "creepy".

    Keiko :rolleyes: ... Du beurteilst das Setting als eine unveränderliche Konstante, dabei sind dies Dinge, die meiner Entscheidung unterlagen. Die Schlafwandler hätten genauso gut auch ununterbrochen reden können. Die Entscheidung der Betrachter-Perspektive kam eher durch den Entschluss einen Aspekt der "Metafiction"-Tradition umzusetzen ;) . Ich denke, man kann durchaus Sleeping Hero und Donner und Hinkel vergleichen, obwohl die Ausgangsbedingungen schon bei der Konzeption andere waren, zeigt sich doch so wie andere Entscheidungen eine andere Art von Story erzeugt haben, auch wenn das Ambiente ähnlich war. Wir reden hier also nicht wirklich von Birnen und Äpfeln :whistling: ...

    Morgoth :whistling: ... Bin ich der Autor??? Wie erwartest du denn, das ich es sehe, wohl als Leser, oder??? Alles andere wäre selbst für mich sonderbar :rolleyes: !
    Ich weiß, wie reden von Obst, nicht wahr, was alles in allem dann wiederum zu meiner Aussage passt, wie auch zu deiner, du Scherzbold!!! ;)
    Aber erkläre mir doch bitte nun, in wie weit die Geschichten ähnlich sind :whistling: .

    Man würde im Deutschen "creepy" sagen, Keiko, weil man heutzutage Englisch immer benutzen kann ;) .

    Mmmmh, Morgoth "creepy" ist kein deutsches Wort... Natürlich kann man es immer benutzen, nur wofür hat man den nun soviel hübsche deutsche Wörter, wie z.B. "unheimlich" wenn man sie nicht benutzt??? :huh: