Ride Back

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  • In der Winter Season 2009 war Rideback sicherlich eine der Serien mit der besten ersten Episode, aber der Rest der Serie wurde auch eben jener ersten Episode gerecht, da die Serie sich 1. ihrer kurzen Länge durchaus bewusst war und 2. wusste, was ihr Hauptthema war und dies bis zum Ende durchgezogen hat. Worum es also tatsächlich in Rideback geht ist kein actiongeladenes Ziel die Welt zu retten oder das Böse zu besiegen, Rideback ist im Prinzip nichts anderes als eine einzige Charakter-Studie von Rin Ogata, von Anfang bis Ende geht es daraum Rin zu charakterisieren und ihre Entwicklung zu zeigen, beginnend mit dem traumatischen Unfall, der ihre Karriere als Ballerina beendete bis zu ihrer Entscheidung im Finale für das Gute zu kämpfen. Und dies gelingt der Serie recht gut, denke ich, dazu dann noch die gute Animation von Madhouse und ein recht guter Soundtrack (OP und ED waren gut, aber ansonsten war der Soundtrack nicht wirklich erinnerungswert...). Die Schwäche der Serie liegt aber eben eindeutig in der simplen Strukturierung des Plots, der sich eben wirklich nur um Rin dreht und alles andere recht nebensächlich ihrem Blickwinkel mehr oder weniger unterworfen wird, es geht also mehr darum mit Rin mitzufiebern als Zuschauer als sie in Frage zu stellen und kritisch zu betrachten. Und wäre Rin nur an einer Stelle falsch charakterisiert wurden (d.h. sie wäre nervig geworden), wäre die gesamte Serie damit zusammengestürzt, denn der Plot versucht ab und zu zu sehr Spannung mit Plottwists zu erzeugen und verwirft dann Dinge wie Logik und dergleichen. Aber dank der guten Charakterisierung von Rin kann man leicht darüber hinwegsehen ^^ .
    Rideback ist eine dieser Serien, die wirklich die Zeit genutzt hat, die ihr zur Verfügung stand - und auch nicht mehr Zeit für die Story brauchte, um sie zu entwickeln.