Prolog

Prolog


Wenn ich darüber nachdenke ist es beinahe erstaunlich, dass ich mich an Dinge erinnern kann, die bereits so weit in der Vergangenheit liegen. Ich dachte immer, mit der Zeit vergisst man Ereignisse die sich von einem immer weiter entfernen, doch ich lag falsch. Immer wieder werde ich daran erinnert, was damals mir und meinem Bruder passiert ist. Ich glaube nicht, dass mich jemand verstehen wird, mir jemand glauben schenken wird, doch was hat das schon für eine Bedeutung. Glaube und Vertrauen ist in der heutigen Welt schwer zu finden. Ich muss euch enttäuschen wenn ihr Geschichten mit Vampiren, Zombies oder anderen Fabelwesen erwartet, denn solche fantastischen Wesen, finden in meinem grauen und tristen Leben keinen Platz. Verfolgt unsere Geschichte und lasst euch von der wahren, grauenhaften Welt entführen. Eine Welt, in der Freude selten wurde und in der man lernen musste die kleinsten Dinge im Leben zu schätzen, um nicht den Glauben und die Kraft zu verlieren. Man braucht keine monsterhaften Gestalten um den blanken Horror zu erleben. Das Reale Leben, in dem wir uns bewegen, ist Horror Genug. Ein Leben in dem nur Macht und Geld zählt, Freundschaft immer mehr in den Hintergrund gerückt wird und selbst wenn man das Gefühl einer Freundschaft verspürt, man dennoch gnadenlos verletzt wird, sodass es für einen normalen Menschen, wie dich und mich kaum tragbar ist...


>>Kapitel #1<<