Die Unendlichkeit in Uns

Ich habe mir lange überlegt ob ich dazu überhaupt einen Blog mache, aber ich dachte mir ich versuche es einfach mal.


Seien wir ehrlich.
Manchmal wissen wir nicht wohin mit uns. Wohin mit der Welt und es scheint - uns oder auch anderen - das etwas nicht stimmt. Das innerste scheint leer gefegt. Die Hoffnung auf dem Boden der Tatsachen, mit eindeutig zu wenig Glitzer. Aber darum geht es hier ja auch gar nicht. *Glitzer streu*
Wir denken über uns selbst nach. Was tun - damit wir entfliehen können oder damit es uns und unseren Mitmenschen besser geht. Nun zunächst muss es uns gut gehen, damit wir anderen helfen können oder aber auch uns helfen lassen.

Aber genug von diesem Gerede.


Worauf ich hinaus möchte ist:
Ich habe in letzter Zeit sehr viel Zeit mit mir verbracht und so einiges an Sachen ausprobiert, so einiges Nachgedacht über neue Ideen. Diese habe ich dann aber verworfen, nachdem sie bei mir nicht den gewünschten Effekt erbracht haben oder überhaupt das Gegenteilge hervorgerufen hatten.

Schlussendlich bin ich dann beim Meditieren geladent. Nun, einige werden jetzt sicher sagen: Omg, was soll das denn werden? Ich werde euch nun sagen: Probiert es erstmal aus, bevor ihr meckert. Es ist sehr entspannend.

Klar, am Anfang dachte ich mir auch so: Ok und jetzt? Was soll das werden? Gibts jetzt Kekse? Dreht die Welt sich jetzt langsamer? Ich sahs da, folgte der Meditationsanleitung und fragte mich was das ganze bedeuten sollte. Aber je länger ich es machte, umso mehr entspannte ich mich selbst. Es beruhigt. Nicht sofort, es ist ein Prozess der eher schleichend in einem selbst abläuft. Manchmal ist es gar nicht so einfach, in sich selbst ruhig zu bleiben, weil wir einfach nicht den Kopf dafür haben, aber auch das vergeht. Es hat nichts mit einfach stumm dasitzen zu tun, denn auch wenn man das einfach tut, arbeitet man mit sich selbst. Das kann so einige Selbstkonflikte lösen.
Nun, kommen wir mal dazu was es mir überhaupt bringt. Ich bin ruhiger, in mir selbst entschlossener und schaffe es warum auch immer Ideen oder Gedanken aus meinem Köpfchen zu verbannen. Es hilft auch, wenn ich draußen sitze, egal wo - Menschen auszuschalten und einfach die Sonne oder den Regen zu genießen. Manchmal mache ich mir dann auch Meditationsmusik an, Instrumentales oder einfach gute Laune Musik. (Wie einige von euch wissen.) Es hilft mir einfach meinem Kopf die nötige Freiheit zu geben die er braucht um alles das zu verarbeiten was er vielleicht nachts oder wann man es auch immer nicht schafft.
Ehrlich gesagt, ich kann dadurch sogar manchmal besser schreiben. Auch wenn es nur ein Absatz ist, eine Kurzgeschichte oder ein Gedicht ist.

Man empfindet Sachen auch ganz anders oder bewertet es ganz anders.

Es ist ein mentaler Rückzugsort der entsteht. Einer von meinen ist, so muss ich ehrlich zugeben, auf einer sommerlichen Insel der Steg und sitze dann da und halte meine Füße ins Wasser. Manchmal ist es aber auch ein herbstlicher Spaziergang in Gedanken oder eine Schneelandschaft. Es können aber auch andere Sachen bei rauskommen. Bei manchen könnte ich mir vorstellen, das es eine schöne Leseecke ist mit einer Tasse heißem Kakao oder Rum.
'Öh ja, dann sitztes du ne halbe bis eine Stunde da rum.' - Naja, manchmal ja. Manchmal reichen aber auch schon 5 Minuten um etwas freier durch zu atmen!


Wie dem auch sei, mehr möchte ich euch an dieser Stelle auch nicht voll labern.
Habt noch einen schönen Tag!




Lg




~Keksi~







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Let's have a great day!




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Kommentare 1

  • Ich meditiere selber zwar nicht, aber wenn ich Jazz höre und einfach mal nur da sitze und nachdenke kommt es diesem Erlebnis denke ich doch recht nahe. Und ich glaube ich weiß, auf wen du bei der Lese-Ecke mit Kakao oder Rum angespielt hast ;)