Kamera und Dunkelheit

Also ich erzähle einfach mal davon wovon man im Internet meiner Meinung kaum was findet.
Es geht um Fotografie in der Dunkelheit aber vor allem um den Aspekt:
"Die Überwindung und die Einbildung in der Dunkelheit"


Ich wollte schon immer mal Fotos von den Sternen machen :D
also hab ich mir eine Taschenlampe besorgt damit ich dann nachts nicht gegen irgendwelche Bäume renne,
die sich mir dann einfach so frech in den weg stellen XD
nein Spaß beiseite aber ohne Taschenlampe geh ich nachts durch keinen Wald.
Ich ging so um 22 Uhr los da der Himmel total Klar und keine Wolke in Sicht war.


als ich dann an den Waldrand kam wo die letzte Straßenlaterne den Weg vor mir erleuchtete.
da wurde mir schon leicht mulmig, schaltete die Taschenlampe ein und schwenkte mit dem Lichtkegel zwischen den ganzen Bäumen hin und her.
Ich gebs zu, es forderte einiges an Überwindung, um wieder langsam weiter zu gehen.
Ist ja das erste mal dass ich nachts im Wald unterwegs bin also jedenfalls komplett alleine.


Als ich also langsam dem Weg entlang ging um zu einer etwas erhöhten Stelle zu kommen (sollen ja keine Bäume im weg sein beim Fotografieren)
wurden meine Knie etwas weich, aber ich zwang mich weiter zu gehen war ja nicht umsonst den ganzen Weg dorthin gegangen.
erst nach einigen Minuten wurde ich wieder etwas schneller und ich hab den erhöhten Platz dann doch noch erreicht.


Ich baue also mein Stativ auf und klemme die Kamera dran, währenddessen lies ich die Taschenlampe auf nen Stein damit der Wald hinter mir beleuchtet wird.
Als ich alles aufgebaut hatte und der Fernauslöser an der Kamera angebracht war habe ich angefangen mit den Einstellungen der Kamera herum zu experimentieren.




Kamera technisches:

  • Modell: Samsung NX2000
  • Objektiv: 20-50mm f3,5


die Qualität's Einstellung hatte ich auf Raw+SF (bedeutet das meine Kamera das Bild in 2 Formate speichert einmal im Raw Format und einmal als JPG)


(Ich werde nicht alle Fotos und Einstellungen dazu hoch laden nur die, die ein wenig gelungen sind ^^)
Erste Einstellung:

  • Modus: Zeitautomatik
  • ISO: 2500
  • Belichtungszeit: 15 Sekunden
  • Fokus: Manuell (sonst löst die Kamera im Dunkeln nicht aus)
  • Brennweite: 20 mm


dabei entstand dieses Bild:




während der Langzeitbelichtung macht man am besten die Taschenlampe aus denn sonst kann auch das Streulicht der Lampe die Aufnahme etwas stören (umso dunkler umso besser)
in den 15 Sekunden Dunkelheit, kam schon die erste Einbildung und hörte ein seltsames Geräusch,kaum war die Aufnahme fertig schaltete ich wieder die Lampe ein und leuchtete in die Richtung aus der es wohl kam. aber es war nichts seltsames zu sehen


also machte ich weiter.


der zweite Versuch:

  • Modus: Zeitautomatik
  • ISO: 4000
  • Belichtungszeit: 10 Sekunden
  • Fokus: Wieder Manuell
  • Brennweite: auch wieder 20 mm





Eigentlich ist es total interessant wie die Geräusche Nachts wohl verstärkt werden, Im Dorf jault und bellt ein Hund und in der nähe fließt ein kleines Rinnsal seiner Wege und rauscht vor sich hin.


mein dritter Versuch:


  • Modus Zeitautomatik
  • ISO: 5000
  • Belichtungszeit: 8 Sekunden
  • Fokus: Manuell
  • Brennweite: 20 mm



Nach dem ich einige Aufnahmen zusammen hatte packte ich meine Kamera wieder vom Stativ in die Kamera Tasche, das Stativ, zusammengeklappt, wieder die die dafür vorgesehene Tasche.
wären dessen lies ich meine Taschenlampe wieder, auf einem Stein, den Wald hinter mir erleuchten. Ich nahm meine Taschenlampe und so ging ich dann wieder Richtung des Dorfes.
so das waren zwar nur Drei meiner Fotos in dieser Nacht aber ich hoffe sie sind wenigstens etwas gelungen ^^


also mein Fazit ich nehme mir das nächste mal jemanden mit. XD Aber irgendwie war es auch Spaßig XD


Ich übernehme keine Haftung für Nachahmer.


die Berechnung der maximalen Belichtungszeit hab ich von der Webseite: http://gwegner.de/know-how/fot…grafieren-und-bearbeiten/


Modus: ist der Modus der Kamera, jede Kamera hat ihre eigenen Modus Einstellungen.
ISO: umso höher dieser Wert umso mehr licht nimmt der Sensor auf.
Belichtungszeit: die zeit in der das Bild belichtet wird.
Fokus: auf welche Entfernung fokussiert wird (meist Autofokus)
Brennweite: ist der zoom wert umso höher umso größer der zoom, hat auch Auswirkungen auf den Bildausschnitt (kleiner wert, großer Bildwinkel)




wenn jemand noch fragen hat kann er/sie mich jeder zeit per PN befragen, aber nicht wundern ich bin kein Profi ^^

Kommentare 4

  • thx :D auch muss ich zugeben dass ich eher ein Ängstlicher Mensch bin ^^ XD aber das zuzugeben ist find ich schon mal n Anfang XD ich hab mir dann auf weg immer gedacht "ach ist ja nur Einbildung" und so XD aber man bekommt dann ja die Belohnung also die Fotos XD

  • Der zweite Versuch gefällt mir auch am Besten, aber es sind wirklich schöne Bilder geworden ^^
    Ich wäre alleine nicht in einen Wald gegangen, besonders nicht nachts : D Hut ab, du bist sehr mutig ^^

  • vielen dank ^^ xD aber meist bilden wir und ja im dunkeln das meiste nur ein ^^ thx hab mich schon einigermaßen eingelesen aber übung ist dann doch wichtiger xD
    ach ja und hab mir immer gedacht "wenns hier bären oder wölfe gäbe dann wären sie jetzt sowieso im winterschlaf oder so xD

  • Erst einmal: Hut ab das du deine Angst ,mehr oder weniger überwunden hast, und es dir getraut hast. :)


    Mir persönlich gefällt das 2.Bild am besten :) Das 3.Bild ist auch toll,weil da in der Mitte des Bildes ein Sternenbild zu deuten ist (nehm ich jetzt mal an)^^


    Aber wegen dem ,im dunkeln fotografieren;da könnte ich mal meine eine Freundin fragen die macht in sowas eine Ausbildung. Vielleicht weiß sie mehr^^
    Aber ansonsten kennst du dich doch soweit schon ganz gut mit aus :)