I used to be fat! [ Teil 3 ]

Um nochmal zu meinem Problem zurück zu kommen...erlebte ich etwas in meinem Leben, was es zuvor nie gegeben hatte. Einen extremen Ehrgeiz und einen eisernen Willen, eine Sache bis zum Schluss durch zu ziehen. Ich will natürlich nicht sagen, dass ich bis jetzt jede Sache, an die ich heran gegangen bin, nicht mit vollem Einsatz erledigt habe, aber niemals war ich wirklich mit SO einem vollem Eifer dabei wie damals. Schließlich war damit auch der Wunsch verbunden, endlich etwas an mir zu ändern. Zumindestens äußerlich.
Ich machte mir einen genauen Plan, was für Trainingseinheiten ich vorzunehmen hatte. Natürlich vollzog ich fast alles nur zu Hause. Ich benötigte auch kein Fitness-Studio. Zu Anfang ging ich auch jeden Tag für eine halbe Stunde raus und lief eine ganze Weile eine festgelegte Strecke hin und zurück. Ich machte jeden Tag eine Stunde Sport. Hauptsächlich Übungen um Muskeln aufzubauen. Egal ob an den Beinen, am Po oder am Bauch. Ich habe mir über alle Körperregionen einen Kopf gemacht. Das Fett musste auf jednfall weg!
Zunächst glaubte mir meine Mutter nicht wirklich, dass ich die Sache wirklich durchziehen würde. Sie kannte mich einfach zu gut. Es wäre nichts neues wenn ich nicht wieder aufgeben würde, bevor ich überhaupt anfing. Doch dieses Mal war es mir wirklich ernst und das erkannte auch meine Mutter. Im Nachhinein war sie sehr stolz auf mich. Und auch ich staunte nicht schlecht über meinen neu gewonnenen Willen, alles zu tun, um abzunehmen. Ich erkannte mich selbst nicht wieder. Wo war dieses schwächliche Mädchen geblieben, das Sport über alles hasste und einfach keine Ausdauer hatte, durchzuhalten? Sie schien sich langsam aufzulösen und darüber war ich mehr als nur erleichtert, glaubt mir! Ich fing im Sommer 2009 an, Sport zu treiben und tue es bis heute noch im Sommer 2011, je eine Stunde am Tag. Ich darf mir anmaßen, selbst stolz auf mich zu sein. Innerhalb eines Jahre verlor ich 15 Kilo, mit viel Mühe und Schweiß. Heute mache ich Sport nur, um meinen Körper fit zu halten und weniger um abzunehmen.
Natürlich war es eine schwere Zeit für mich und manchmal wurde ich schwach, weil die Ausdauer etwas nachließ, doch aufgegeben habe ich niemals! Ich habe nicht nur Sport getrieben, sondern auch aufgehört wahlos Essen in mich hinein zu stopfen. Ich habe gelernt gesünder zu essen, auch wenn es mir alles andere als leicht fiel. Und ich habe mich geändert. Endlich kann ich sagen, dass ich zufrieden mit mir selbst bin und kann freudig in den Spiegel schauen und mir sagen, dass ich mich so mag wie ich jetzt bin. Ich bin sehr froh darüber, dass ich diese Veränderung an mir vorgenommen habe. Auch meine Verwandten wissen dies mittlerweile und sind sehr stolz auf mich. Die ganze Zeit wollte ich es meinen Verwandten zeigen: "Seht her! Ich bin nicht mehr dick! Ihr könnt mir jetzt gar nichts mehr!" Ich wollte ihnen immer eins auswischen, weil sie mich so geärget hatten. Ich bin vielleicht nicht so dünn wie die Vietnamesen in Vietnam, aber SO DÜNN will ich auch nicht sein. Ich will schließlich nicht aussehen wie ein Skelett, denn das ist nun wirklich nicht mehr schön anzusehen. Obwohl...ein paar Kilo weniger würden mir vielleicht auch nicht schaden.(xD) Aber meine Mutter meint dann, ich solle es lassen, mehr abzunehmen, denn das würde nicht mehr toll aussehen. Dabei war sie immer diejenige gewesen, die an mir rumnörgelte. Auch meine Verwandten meinen, ich solle aufhören, denn alles andere wäre ungesund und sie sorgen sich um meine Gesundheit. Irgenwie süß von ihnen. Naja wir werden sehen...vielleicht werde ich irgendwann selber ein Opfer dieses "Magerwahns"...? Das wäre wohl auf eine Art und Weise Ironie des Schicksals...

Kommentare 2

  • ja, irgendwie dachte ich mir schon, dass die einleitung etwas verwirrend sein kann..^^


    bei gelegenheit bearbeite ich das nochmal =)
    aber danke für diese konstruktive kritik, freue ich mich immer drüber ^-^


    und nochmals dankeschön! =)

  • so wo soll ich den jetzt man anfangen....


    Also ich hätte es jetzt ganz gut gefunden wenn in teil eins eine Einleitung stehen würde um was es jetzt geht, den zu erst dachte ich es sollte hier direkt der magerwahn in Vietnam besprochen werden... und dann geht es doch eher um das eigene leben und den weg des Ändern.


    Aber Glückwunsch!