Pädagogisches von und mit Keiko-sama

Nun, aus gegebenen Anlass & weil ich keinen eigenes Thema dafür erstellen möchte erscheint mir dieser Platz hier bestens geeignet über „Pädagogik“ zu sprechen…
Und hier bitte das Thema, das NICHT dazu gehört :rolleyes:
Mangelt es Animes an pädagogischen Wert?
WTF…
Wird sich nun manch einer fragen, Keiko-sama wird ernsthaft???
Nein, keine Sorge, ich will es so kurz wie möglich halten und werden versuchen so behutsam und einfühlsam wie möglich zu sein um Euch mein Verständnis von Pädagogik nahe zubringen.
Was verstehe ich nun darunter? Es ist leidlich einfach…
Erstens unterteile ich einmal in zwei Bereiche:
1. Bildung im Sinne von Wissen das man aus Büchern erfährt & das mit Wissenschaften und ähnlichem zusammenhängt, das man uns versucht in Schule, einschlägiger Literatur & entsprechenden Fernsehsendungen nahe zu bringen…
2. Bildung im Sinne von vermitteln von Werten zwischenmenschlicher Natur oder dem was man für wichtig empfinden mag für den Umgang miteinander…
*Räusper*
Es ist durchaus wünschenswert und logisch, dass beides ineinander übergreifen sollte!
Weswegen jeder von uns gerne diese Lehrer sieht, die es schaffen einem Wissen auf eine Art und Weise zu vermitteln, das es Jahrzehnte hängen bleibt und man es sogar noch schafft menschlich davon zu profitieren…
Menschlich??? Ja, menschlich! Denn das ist das was Pädagogik auf der anderen Seite ausmacht und was meist von Elternhaus herrührt & sich Erziehung schimpft!
Das ist es was Elternaufgabe Nummer eins ist…
Dafür zu sorgen, das der Nachwuchs lernt auf eigenen Beinen (ja, auch das laufen will gelernt sein) steht und auf irgendeine Art ein „vollwertiges Mitglied“ der „Gesellschaft“ darstellt!
Was sind nun die Werte??? In der Schule ist eigentlich alles klar nach Lehrplan definiert…
Bei den Eltern wird es nun schwieriger, da es von Elternhaus zu Elternhaus variiert, was dort als wichtige Werte angesehen werden.
Das Grundproblem hierbei ist ja, das Eltern meist ungelernte Hilfskräfte sind, die nach einer 9-monatigen Vorbereitungsphase einfach ins kalte Nass geschmissen werden und Werte vermitteln sollen, oder so was in der Richtung…
Selbst das Wälzen diverser Erziehungsberater wird nicht viel weiter helfen in diesem Zusammenhang, da man sich auch dort nicht im Klaren darüber ist, was für die nächste Generation das Beste sein wird.
So kann man als Eltern nur hoffen nicht zu sehr die Erziehung zu verhauen…
Na, spätestens nach 20 oder 30 Jahren bekommt man sowieso die Rechnung vom undankbaren Nachwuchs serviert, darüber, was man alles falsch gemacht hat & was für Heimlichkeiten doch tatsächlich unentdeckt blieben…
Wenn man es wirklich geschafft hat sein Nachwuchs zu großzuziehen, das er überhaupt gewillt ist mit einem noch zu sprechen & gerade über die verheimlichten Dinge!
Das würde ich schon mal als Erfolg werten!
Nun, aber wie vermittelt ich Werte? Das hängt würde ich einmal sagen, davon ab wie geschickt oder ungeschickt jener Mensch ist, der versucht selbige zu vermitteln….
Vom Grundprinzip ausgehende, das eigentlich so gut wie alles geeignet ist „pädagogisch wertvoll“ zu sein, nehme ich einmal das schnöde „Gänseblümchen“.
Also als Erstes lernt es uns die Farben weiß, gelb, grün… Als Zweites eine Menge über Biologie und als drittes schließlich „Werte“ wie „Du sollst die Natur und ihre Lebewesen schätzen & schützen“! Uhm, handwerklich kann man es auch einsetzen, zum Flechten eines Kranzes, wenn man möchte. Alles nur eine Frage der Kreativität und des Willens des Unterrichtenden, sei es nun Lehrer oder Eltern.
Doch kommen wir zum Schluß, da ich hier nicht alle über die Massen langweilen möchte…
Die Definition von „Pädagogisch“ ist mir zu schwammig und eigentlich zu ungenau, da alles irgendwie pädagogisch ist und die Spannweite groß ist…
So… und jetzt „Back to Topic“
...und zur musikalischen Untermalung:
[video=Nichts geht über Gänseblümchen]

[/video]
An dieser Stelle möchte ich noch ganz gerne allen Danken, die dies möglich gemacht haben, wie zum Beispiel meinen Eltern, diversen Lehrern & Morgoth, wie üblich.... :rolleyes:

Kommentare 7

  • Arbeit???? Morgoth, du solltest mich besser kennen ;) Und was die Länge anbelangt, seien wir doch realistisch, mit einer so kurzen Antwort, einer solchen, wie du sie gegeben hast, wärst du, wenn sie von mir gekommen wäre, nicht zufrieden gewesen & hättest weiter gebohrt :rolleyes:
    Und von deinen Talenten wissen wir, die musst du nicht nochmals erwähnen^^....

  • "Seltsamster Post deines Lebens" :huh: ? Man soll nicht sagen, dass Morgoth es nicht versteht das Beste aus seinen Mitmenschen hervorzubringen :D ...
    *räusper* Also wo waren wir... Achja, pädagogisch... Ich hoffe, du bist nicht enttäuscht, wenn ich dir sage, dass deine Antwort zu kurz für eine lange und zu lang für eine kurze Antwort ist :whistling: ... Denn, um das zusammenzufassen, was du gesagt hast, zielt pädagogisch auf die Vermittlung desjenigen Wissens ab, dass nötig ist, um ein "vollwertiges Mitglied der Gesellschaft" zu werden.
    Und das war alles, was ich an Antwort hören wollte ^^ . Es erfreut mich natürlich, dass du dir so viel Arbeit gemacht hast, die Antwort mit Beispielen empirisch zu belegen :whistling: ...

  • Ach... so ganz Off-Topic nun auch wieder nicht, da ja erst einmal die Frage geklärt werden musste, wie der Threadtitel zu verstehen ist (vielleicht hätte man auch gleich Daniel W fragen können - war aber auf alle Fälle eine interessante Diskussion) :whistling:



    Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man die 1000 Zeichen erreicht ^^

  • Hey, Morgoth wollte das sogar im Thread stehen haben...
    Ich habe ja gesagt, das es Off-Topic ist, aber auf mich hört ja nie einer!

  • Keiko... meinst Du nicht, so etwas hätte als Thema wunderbar in die Wissenschafts-Bereich gepasst? ^^


    Deshalb sage ich auch nicht viel dazu, da sonst „Monsterkommentare“ entstehen.
    Nur so viel - ich habe das Gefühl, die Eltern vermitteln ihren Kindern heutzutage immer weniger Werte und schieben diese Aufgaben (zum Beispiel) an Lehrer ab. (Ich hatte das „Glück“, von meinen Großeltern miterzogen zu werden, die selbst schon acht Kinder großgezogen haben, habe also eine doch relativ konservative Erziehung hinter mir, könnte jedoch nicht behaupten, dass mir das geschadet hätte (eher im Gegenteil).


    Aber zurück zum Thema: wie vermittelt man als Elternteil Werte? Ich denke mal, nur dann, wenn einem die eigenen Kinder Spaß machen. Heute ist es ja leider oft so, dass selbst Kleinkinder nur noch an alle möglichen elektronischen Unterhaltungsmedien gesetzt werden (Fernsehen, elektronische Spielstationen, ...) und die Eltern nicht wirklich um sie kümmern.

  • Knetmasse???????? Für mich ist ein Kind bei seiner Geburt bereits ein eigenständiger Individum, das man lediglich begleitet, bis es groß genug ist in die feindlich Welt hinaus zu schreiten ;). Erziehung beruht auch auf gegenseitigem Resepkt und Verständniss... Gerade Ersteres sollte man so früh wie möglich dem Kind gegenüber haben, als Eltern. Denn man kann nicht erwarten etwas zu bekommen, das man nicht bereit ist im Gegenzug zu vergeben!!! ;)

  • "Nun, aber wie vermittelt ich Werte? Das hängt würde ich einmal sagen, davon ab wie geschickt oder ungeschickt jener Mensch ist, der versucht selbige zu vermitteln…."


    Das finde ich auch, ich vergleiche Kinder gerne mit Knetmasse, die von den Eltern in Form gebracht wird, wenn man aber untalentierte Eltern hat, dann kommt beim kneten auch nichts sinnvolles zustande. Wobei man aber auch sagen muss, dass bei der Erziehung auch ein großer Teil vom Freundeskreis beeinflusst wird auf den die Eltern nicht unmittelbar Einfluss nehmen können.


    Aber schlechter Umgang im Freundeskreis wird doch auch nur durch fehlende/fehlerhafte Erziehung seitens der anderen Eltern ermöglicht oder? : )


    Darüber kann man endlos reden, also kurz gesagt, das wichtigste ist, dass sich das Kind innerhalb der Familie wohlfühlt und seinen Eltern vertraut - In diesem Sinne, Gruß an meine Mum und meinen Dad, die bei meiner Erziehung recht ordentliche Arbeit geleistet haben ^__^