J-Music: Soundtracks & J-Rock/Pop

Ich hatte gerade meine Fenster geputzt als mir der Gedanke kam, dass ich vielleicht über etwas schreiben sollte, über was sonst nicht so viel geredet wird: Soundtracks. Aber nicht hauptsächlich über das, was man in den jeweiligen Serien, Spielen und Filmen sieht, sondern das, was auf dem Album zu hören ist. Als erstes werde ich über die, meiner Meinung nach, drei besten Soundtracks aus Japan von letztem Jahr reden und dann werde ich noch eine japanische Indie-Rock-Band vorstellen, die man vielleicht kennen sollte, wenn man an dem Genre interessiert ist.


Beste Soundtracks 2010
Vanishment of Suzumiya Haruhi Soundtrack



Das Haruhi-Franchise hat bereits seinen Teil an Orchester-Adaption und es gab auch schon Konzerte wie z.B. das des Tokyo Philharmonic Orchestras, aber ich muss ehrlich gestehen, dass mir diese Adaptionen nie wirklich gefallen haben, ich meine, der originale Soundtrack hatte in der Serie zu viel von Jazz und etwas eher Fröhlicheres als das man versuchen sollte daraus irgendeine epische Symphonie zu machen, die nur zufällig dieselben Melodien verwendete. Es funktionierte einfach nicht.
Es ist also interessant, in der ersten Hälfte genau diesen Stil, den man aus der Serie kennt, ganz gut orchestral umgesetzt zu sehen. Und der jazz-ähnliche Ton von Kousaki Satoru ist offensichtlich in den ersten drei Tracks, beginnend mit der allzu bekanten Melodie von Itsumo no Fuukei und bleibt auf überzeugende Art und Weise erhalten, da hat das Eminence Orchestra echt gute Arbeit geleistet.
Und dann kommt der interessante Part, denn Satoru hat nicht alleine an dem Soundtrack gearbeitet, sondern ganze drei haben hier ihren Beitrag geleistet: Zu dem schon genannten kommen Takada Ryuuchi und Hoashi Keigo dazu. Und nicht nur sind beides gute Komponisten, die sicherlich noch ein paar gute Soundtracks in Zukunft herausbringen werden, sondern sie bereichern den Soundtrack um eine dramatische Tiefe, die ein wenig ungewohnt bei einer leichten Shounen-Serie wie Haruhi erscheint. Man muss nur die bedrohliche Stimmung von Asakura Ryouko to Iu Josei sich anhören, deren Ton durch ein Kontrabass gesetzt wird, immer neue Instrumente hinzufügend sowie einen Frauenchor, nie zur selben Zeit, aber sich abwechselnd und dieses ominöse Gefühl wird durch den gesamten Track aufgebaut und nie entladen. Es erinnert ein wenig an die Spannung, die man vom „Jaws“-Theme (dt.: Der weiße Hai) von John Williams kennt. Man hat auch diese triumphalen Töne wie z.B. SOS Dan Futatabi, die einfach zeigen, dass trotz der gelegentlich sehr direkten Tracks (z.B. Suzumiya Haruhi no Tegakari oder Ano Hi no Kioku wo Oikakete) das Album verschiedene Arten von Ambiente bietet: Kousaki mit seiner üblichen Leichtigkeit wie man sie von der originalen Serie kennt, Takada (dessen Part mir am besten gefallen hat) mit seinem sehr epischen Touch und Hoashis melancholische Ernsthaftigkeit. Insgesamt würde man hinter diesem Soundtrack nicht eine Serie wie Haruhi vermuten, aber der Film ist auch in Ambiente und Charakterisierung anders als die Serie und die Musik hat dabei geholfen, den Film die Dramatik zu verleihen, die er benötigt hat, um wirklich wirken zu können.
Ein Problem mit dem Soundtrack ist nur, dass er schlecht auf eigenen Füßen steht, die Tracks sprechen nicht für sich und so ist es, dass man die Tracks erst dann wirklich schätzen kann, wenn man sie in Zusammenhang mit dem Film bringt (im Übrigen sind die Titel mancher Tracks recht spoilerlastig, es ist also zu empfehlen, den Film zu sehen bevor man in das Album schaut).


Was die zweite CD angeht, so kann ich nur sagen, dass eine Orchestervariante von Gyumnopedies auf der ersten CD zu finden ist, die glaube ich für den Trailer verwendet wurde, aber warum man die ganzen Erik Satie-Tracks auf der zweiten CD braucht… keine Ahnung, man kann nur spekulieren, was es mit dem Film zu tun haben soll.


1. "Itsumo no Fuukei Kara Hajimaru Monogatari" by Kousaki Satoru
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6. "Fuan Kara Kyofu he" by Takada Ryuuichi
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19. "Nagato Yuuki no Kokoro ni Aru mono" by Hoashi Keigo
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Fairy Tail Original Soundtrack Vol. 1




Yasuharu Takanashi hat schon im Jigoku Shoujo Soundtrack gezeigt, dass er einen Hang zu rockigen Soundtracks hat, in Towards the Terra war eher die melodische Seite betont, was nicht so erinnerungswürdig wie ersteres schien, aber dennoch ziemlich gut war. Da war es gut zu hören, dass er für diesen Shounen-Soundtrack mit der schwedischen Celtic-Rock-Gruppe Eluveitie zusammengearbeitet hat und dementsprechend auch einen Celtic Rock Soundtrack kreiert hat.
Nun, ich muss als erstes eines gestehen: Ich habe die Serie Fairy Tail gehasst und nicht länger als ein paar Episoden diesen stereotypischen Shounen-Mainstream aushalten können, aber der Soundtrack ist wirklich die Art von Soundtrack, die eine Shounen-Serie haben sollte, der Soundtrack versprüht Action und Energie in nahezu jedem Track auf diesem Album.
Schon am ersten Titel, dem „Main Theme“ sieht man diese Direktheit und auch simple Struktur, es ist praktisch immer dieselbe Melodie, getragen von einer Frauenstimme und verschiedenen Folk-Instrumenten, unterlegt mit dem monotonen Rhythmus einer E-Gitarre. Das Prinzip zieht sich in verschiedenen Variationen durch das Album, nie aber auf eine Weise, dass man den Eindruck gewinnt, hier würde sich etwas wiederholen, „Against Magic“ stellt die Frauenstimme ins Zentrum und lässt sie streckenweise die Melodie alleine tragen, was an einen Chor erinnert, aber doch nicht diesen pathetisch theatralischen Effekt wie ein Chor hat.
In fröhlichen Tracks wie „A Busy Street“ kommt dann mehr der Folk-Aspekt durch und die komplette Abwesenheit der Rock-Elemente lassen die schnellen Rhythmen fröhlich und lebensfroh wirken, während sie mit den Rockelementen actionreich und Spannung erzeugen.
Kein einziger Track aber versprüht Pessimismus, selbst „Past Story“, was traurig mit einem Piano Solo beginnt, wirkt durch das Hinzufügen verschiedener Folk-Instrumente nacheinander immer verträumter und man bekommt eher das Gefühl von Nostalgie für diese Verträumtheit und wenn man am Ende wieder das Piano-Solo hört, wirkt dasselbe Piano-Solo wesentlich optimistischer als zu Beginn.
Dieser Übergang von action-optimistisch zu verträumt-hoffnungsvoll ist am besten daran zu erkennen, wenn man das „Main Theme“ zu Beginn sich anhört, actiongeladen mit all den typischen Celtic Rock Elementen und dann die „Main Theme Slow Version“ am Schluss sich anhört, die nur mit Folk Instrumenten und dem Schlagzeug ein episches hoffnungsvolles Gefühl gibt, trotz das es die typische direkte Action der meisten anderen Tracks auf dem Album vermittelt. Das war sicherlich auch der beste langsame Track auf dem Album.
Das Album hat wirklich gezeigt wie ein Shounen-Soundtrack aussehen sollte. Und die einfachen direkten Töne auf dem Album geben auch eine unterhaltsame Erfahrung abseits der Serie, was man nicht oft hat bei den recht repetitiven Tönen von Shounen-Serien.


1. "Fairy Tail Main Theme" by Yasuharu Takanashi
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8. "A Busy Street" by Yasuharu Takanashi
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29. "Past Story" by Yasuharu Takanashi
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36. "Main Theme -Slow Version-" by Yasuharu Takanashi
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Nier OST



Und hier der erste Soundtrack zu einem Game von letztem Jahr, wie viele bereits in meiner Top 5 List (mehr oder weniger Top 5…) gelesen haben, ist Nier nicht bei meinen fünf Lieblings-Games dabei gewesen. Es war ein eher durchschnittliches Spiel, definitiv nicht erinnerungswürdig, zumindest nicht für mich. Aber das Spiel hatte auf jeden Fall den besten Soundtrack im letzten Jahr.
Der Nier-Soundtrack ist sehr Gesang-lastig und die meisten Tracks beruhen auf der Wirkung des Gesangs. Das macht dann natürlich den Soundtrack nur umso besser, wenn die Leistung der Sänger und Sängerinnen auf dem Album überdurchschnittlich gut ist. Das Team MoNACA, das hinter dem Soundtrack steht, hat wirklich ganz schön viele Talente für diesen Soundtrack versammelt. Als erstes ist da natürlich Emi Evans, die Hauptstimme hinter dem Soundtrack zu nennen, die nicht nur eine wunderbare Stimme hat, sondern auch überzeugend in mehreren Sprachen auf dem Soundtrack gesungen hat (Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Französisch, Gällisch, Japanisch, Englisch und eine fiktionale Sprache des Spiels, zumindest habe ich nicht erkannt, was für eine Sprache es sein soll…). Das Piano wird, nebenbei erwähnt, von Hoashi Keigo gespielt (ja, genau der…!- wie gesagt ein Name auf dem man in Zukunft achten sollte). Und Keiichi Okabe ist einer der führenden Persönlichkeiten bei Namco in Sachen Soundtrack gewesen und er ist für den Soundtrack einiger Tekken-Spiele verantwortlich gewesen, aber hat hier sicherlich einen seiner besten Soundtracks produziert.
Wie gesagt, stimmlastig und dies sieht man schon beim ersten Track „Snow in Summer“, der mit einer zweiminütigen Einlage eines Jungen-Chors beginnt, erst dann setzt das Orchester ein mit Kontrabass und Trommeln, es hat etwas Endzeit-Episches, voll von Verzweiflung und Tragik. Und dieses Ambiente zieht sich so gut wie durch den ganzen Soundtrack mit Ausnahme des zweiten Tracks „Hills of Radiant Wind“, wo zum ersten Mal auch Evans zu hören ist, es wirkt fröhlich und verträumt, vorangetrieben von den Perkussionen und unterstützt von Streichinstrumenten, die einen hektischen Hintergrund geben. Die Stimme von Evans wirkt aber währenddessen eher verträumt, wodurch der Eindruck entsteht, dass die Instrumente die Stimme hinter sich herziehen, sie dazu drängen geradezu mitzuhalten in der verträumten Geschwindigkeit des Gesangs. Dasselbe Stück hat man dann nochmal in „City of Commerce“, aber hier entspannt durch einen Chor und eine Gitarre bestimmt und an solchen Stellen zeigt sich dann WIE gut der Soundtrack ist, man hat zweimal genau dieselbe Melodie, aber die Stimmung, die erzeugt wird, ist komplett anders.
Noch besser sieht man dies aber bei „Song of the Ancients“, dass in mehreren wirklich komplett verschiedenen Varianten auf dem Soundtrack zu finden ist. Die erste Variante „Devolah“ ist eine Spanisch-klingende Gitarren-betonte Variante, hier eher hoffnungsvoll, während „Popola“ mit einem Glockenton im Hintergrund durch Evans eher verträumt gestaltet wird. „Hollow Dreams“ ist eine jazz-orientierte Variante und „Fate“ hat wie der Titel schon gesagt, die Art von epischer Finalität, die man bei dem Titel erwarten würde.
Mein Lieblingstrack ist aber auf jeden Fall „Grandma“, bestehend aus der bestimmt besten Leistung Evans hier. Bestimmt von einer traurigen aber schnellen Piano-Melodie mit der sehnsüchtigen Stimme von Evans, kommen in der Mitte Marschtrommeln dazu, welche wiederum zu einem Streich-Orchester überleiten, die dem sehnsüchtigen Verlangen eine Note von Tragik verleihen.
Der Soundtrack hat wirklich eine Unmenge an hörenswertem Material zu bieten. Einer der besten Soundtracks seit langem, einfach dadurch, dass hier vieles gemacht wurde, was einerseits nicht typisch ist (das traurige melancholische Ambiente z.B. ist bei einem Game-Soundtrack dieser Tage selten zu finden) und dann dazu noch die wirklich beeindruckende Leistung aller Personen, die mit dem Projekt involviert waren, machen den Soundtrack zu einem unvergesslichen Album – auch wenn man das Spiel nicht kennt (und nicht wirklich mag wie ich).


CD 1:
2. Hills of Radiant Winds
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6. Grandma
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7. Song of Ancients (Devola)
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CD 2:


2. Song of Ancients (Hollow Dreams)
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16. Ashes of Dreams (English)
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Andere klassische Alben, die es sich lohnt zu kaufen:
Benyamin Nuss Plays Uematsu: Eines der besten Piano-Alben, die man zu den Werken von Nobuo Uematsu (bekannt durch die Final Fantasy Serie) finden kann. Nicht nur sehr originell in der Gestaltung der Piano-Stücke wurden Werke von Uematsu ausgewählt, die man nicht aller Tage hört und manchmal sogar schon als nahezu komplett vergessen anzusehen waren bis zu diesem Album.
Symphonic Fantasies: Gespielt vom WDR Rundfunkorchester werden hier vier Orchester-Arrangements von Square Enix-Spielen vorgestellt (Kingdom Hearts, Secret of Mana, Chrono Trigger/Chrono Cross, Final Fantasy). Geleitet von Benyamin Nuss, der schon mit „Symphonic Shades“ sein Talent unter Beweis gestellt hatte, zeigt sich hier eine sehr gute orchestrale Aufarbeitung bekannter sowie auch nicht so bekannter Melodien der genannten Spiele.
Distant Worlds II – Music from Final Fantasy: Gespielt vom Royal Stockholm Philharmonic Orchestra ist dieses Album eine bessere orchestrale Leistung als der Vorgänger „Distant Worlds“, nicht zuletzt dadurch, dass Susan Calloway die Songs „Melodies of Life“ und „Suteki Da Ne“ auch in Orchester-Begleitung singen kann, ohne sich lächerlich zu machen.


Kennt man schon…?


In dem Bereich will ich von japanischen Rock- und Pop-Bands reden, über die ich gelegentlich stolpere und die ich für ziemlich gut halte. Ich bin nicht so ein großer J-Rock/Pop-Fan, also werde ich nicht jedes Mal irgendwas parat haben, dass ich hier präsentieren kann.


Also dieses Mal will ich folgende Band vorstellen:
Ling Tosite Sigure (凛として時雨, Rin Toshite Shigure)


Sigure ist eine Indie-Rock-Band, die größtenteils durch deren große Bandbreite im Sound leben und eine eher experimentelle Gestaltung im Aufbau der Songs besitzen. Die Songtexte werden langsam ertragbar und nicht mehr etwas, was auf die Rückseite einer Briefmarke passen würde wie zu Beginn der Band. Die Band hat sich 2002 enorm entwickelt, der experimentelle Klang, der zu Beginn einem zufälligen Glücksfall glich wurde nun gefestigt und ausgebaut wie man in deren neuen Album „Still a Sigure Virgin?“ hören kann, das letztes Jahr erschienen ist.
Aber hört selbst (die Reihenfolge ist chronologisch mit den Anfängen mit "Inspiration is DEAD" bis zu "Still a Sigure Virgin?"):
Disco Flight (Album: Inspiration is DEAD)
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I Not Crazy Am You Are (Album: Inspiration is DEAD):
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JPOP XFile (Album: just A moment)
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mib126 (Album: just A moment)
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I was music (Album: Still a Sigure Virgin?)
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Illusion is mine (Album: Still a Sigure Virgin?)
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Ich hoffe, dass euch der Blogeintrag gefallen hat und ich wäre erfreut, wenn ihr in den Kommentaren Feedback dazu abgeben könntest, was ich an Material hinzufügen sollte oder ob es überhaupt auf Interesse stößt so intensiv Soundtracks zu behandeln. Auf jeden Fall, have fun reading - and listening ^^ .

Kommentare 11

  • Ich seh schon, das nächste Mal wird es einen Blog über ältere OSTs geben ^^ . Vielleicht unter dem Hauptthema "Yoko Kanno", sie hat ja schließlich Unmengen an guten Soundtracks in der Vergangenheit rausgebracht.

  • Stimmt, es wird immer weniger über Soundtracks gesprochen. Ich hab einige getroffen, die das Wort "OST" nicht kannten. Danke für den schönen Blog! ^^


    Mir gehts wie Kite, ich hatte mir früher einige OSTs besorgt, aber seit langem keine mehr. Noir hat 2 schöne Lieder auf der OST, die ich mir ab und zu angehört habe, aber sonst eher weniger.
    Spotan fallen mir da ein paar ein. Zu meinen (alten) Favoriten gehören, wobei bei einigen auch nicht viel Lieder:
    Vision of Escaflowne, Earth Girl Arjuna, Ar-Tonelico (allgemein finde ich OSTs zu Animes, die auf Spiele basieren, gut), Air Gear, Beck und Gravitation (allgemein Animes mit Genre Musik)


    Viele japanische Bands kenn ich auch nicht, aber früher hörte ich durchweg Orange Range.

  • Ja, Noir hatte einen ziemlich guten Soundtrack, einer der besten von Yuki Kajiura, aber in einer Angelegenheit ist sie wirklich grauenvoll: Bei Live-Auftritten... Ich hab letztens in ihr Live-Album mit FictionJunction reingehört... Ein wahrer Alptraum, all die guten Werke, Canta Per Me war auch dabei - und sie klangen so grauenvoll live. Manche Werke sind einfach nicht dafür gemacht, live präsentiert zu werden, genauso wenig wie man Aya Hirano mit Orchester-Begleitung singen lassen sollte...

  • ach OST´s das waren zeiten aber seid knappen 3 jahren keine einizige mehr besorgen/gehört außer von den track die in serien vorkommen...


    Ich weis noch wie genial Noir ist bzw. häre ich mir gerade dank des Blogs nochmal an

  • Ja, genau sowas wie Aufzugsmusik ^^ ! Deshalb war ich auch überrascht wie dramatisch der Film-Soundtrack wirkte, es hatte schon beinahe ein episches Ambiente, aber Vanishment of Suzumiya Haruhi ist neben der ersten Light Novel auch der einzige Vertreter in der Serie, wo dessen Grundidee wirklich ausgeschöpft wird, der Rest ist mehr oder weniger Slice-Of-Life-Banalität und die neunte Light-Novel ergibt keinen Sinn... und die zehnte werden wir wohl nie zu Gesicht bekommen (obwohl angeblich jetzt ENDLICH ein Release-Datum existieren soll)

  • Was mir an Suzumiya Haruhi, wie an so manchen japanischen Stücken im Allgemeinen,gefällt sie erinnern mich immer ein wenig an Easy Listening.... ^^ Ich mag einfach Aufzugsmusik^^!

  • Ja, also Nier war auch wirklich eine Überraschung... Solche guten Soundtracks findet man nicht aller Tage ^^ .
    Ja, der Bezug zur Serie ist wichtig, aber ich denke, ein wirklich guter Soundtrack sollte auch ohne das wirken können. Bei Vanishment of Suzumiya Haruhi ist das schon ein Grenzfall, weil die Stile manchmal zu krass in ihren Unterschieden sind, um die Wirkung jenseits des Plots verstehen zu können, das Ambiente ist nicht so einheitlich wie z.B. beim Fairy Tail Soundtrack oder Rouge von Shiki.

  • Rouge heißt die OST^^... Nun, ja! Du weißt ja wie das ist, zu einer OST von der man die Serie gesehen hat & sie einem auch noch gefallen hat, ist der Bezug doch ein anderer als NUR die Musik, egal wie gut sie ist! Fairy Tail gefiel mir in der Tat sehr gut, du weißt das ich diese Richtung mag.
    Aber beeindruckenderfand ich dann doch Nier, ich bin nun mal ein Frauenstimmen-Freak...
    Aber Rin Toshite Shigure ist seehr interessant, da werde ich auf jeden Fall ein Auge darauf werfen^^

  • Ja, Fairy Tail hat wirklich einen verdammt guten Shounen-Soundtrack geliefert ^^ . Ja und das ist auch Sinn der Sache, dass man mehr auf die Soundtracks achtet, die oft doch einen beachtlichen Teil zum Ambiente der Serie beitragen.


    @Keiko: Shiki... Soweit ich weiß, waren da ein paar Mini-OSTs im Umlauf und während es ein guter Soundtrack ist, der perfekt für eine Horror-Serie geeignet ist, war Fairy Tail das bessere Werk von Yasuharu Takanashi letztes Jahr, denke ich ^^ .

  • Keiko-sama : Du bist aber auch irgendwie in „Shiki“ vernarrt, habe ich das Gefühl ^^ (Steht bei mir noch auf der to-watch-Liste)


    Morgoth... Du hast es geschafft... von OSTs habe ich bisher meistens Abstand gehalten - aber die Stücke aus dem Soundtrack von „Fairy Tail“ hören sich wirklich sehr gut an, besonders das „Fairy Tail Main Theme“ :)

  • Du hast recht, es wird wirklich viel zu wenig über die OST gesprochen... Gerade mal OP & ED bleiben im Kopf hängen und das war es! Doch dabei sind oft die Themen viel interessanter. Bestes Beispiel: Shiki... [media]http://www.youtube.com/watch?v=qUgB7o-Iwf8&feature=related[/media] das ist doch eigentlich das was bei einem mehr hängen geblieben ist als alles andere!
    Sehr schöne Sachen & bestens geeignet zur Untermalung bei meiner Blogerstellung... ;)