Morgoth - ein Leben für sich... oder wie mal wieder eine unpassende Geschichte für die Beschreibung von Morgoths Alltag gefunden wurde

Dinge verschwinden nicht so einfach, aber sie tauchen auch nicht einfach so aus dem Nichts wieder auf. Ich saß an einem wolkenverhangenen Dienstagmorgen an meinem Schreibtisch und starrte auf zwei Stifte. Es mag nicht sehr ungewöhnlich erscheinen, was ich beschreibe, ich meine, zwei Bleistifte kann jeder haben oder? Aber der Umstand der ganzen Sache war ein wenig komplizierter, wesentlich komplizierter…


Es war ein gewisses Problem, festzustellen, dass der Bleistift verschwunden war und natürlich bezweifelte ich, dass er verschwunden war, vom „Boden verschluckt“ worden war, würde man wohl sagen. Aber ich fand den Stift nicht, also legte ich einen neuen Stift als Ersatz hin, ohne wirklich wieder darüber nachzudenken.
Als ich nun wieder darüber nachdachte in einem Moment zufälliger Überlegung, den man gelegentlich Erinnerung nennt, war ich in der gegenwärtigen Situation zwei Bleistifte zu haben. Nun, ich muss erwähnen, dass ich nicht an übernatürliche Erklärungen glaube. Ich begann also nicht über Zeitverzerrungen, Schwarze Löcher, Alien-Botschaften oder dem Eingriff höherer Wesen nachzudenken. Aber es war schon eine sehr ambivalente Situation, was deren Ursache anging, ich meine: Ich wusste es einfach nicht.
Aber wie gesagt: Ich glaube nicht an das Übernatürliche und deswegen war die Frage, wie es passiert war, warum es passiert war und was passiert war eher unerheblich. Um was es jetzt wirklich ging waren die Stifte. Sie waren beide gleich auf den ersten Blick, nur das der eine ein 2B-Stift, der andere ein 4B war. Nun konzentriert man sich selten auf das hintere Ende eines Bleistiftes, wenn man jenen benutzte, weswegen ich nicht wusste, welcher von beiden Stiften original auf dem Tisch gelegen hatte und welchen Stift ich dann später hinzugefügt hatte. Natürlich mag man glauben, dass diese Frage völlig irrelevant ist, aber jeder gute Künstler würde einem erklären können, dass Welten zwischen einem 2B und 4B lagen – ich aber war kein Künstler…
Und genau deshalb musste ich mich nun mit der Frage beschäftigen, welcher von beiden Stiften original auf dem Tisch gelegen hatte. Man bräuchte eben das Gedächtnis eines Walrosses: Die merken sich alles – außer die Menge an Fischen, die sie täglich essen. Ich glaube, man würde es sonst sehen, wenn sie sich daran erinnern würden. Aber sowas ist eben produktive Erinnerung, man kann eben nicht alles haben, man muss den Preis zahlen, sich an alles erinnern können – und in jenem Falle ist es eben, dass man sich eben nicht an alles erinnert, was man natürlich nicht merkt, da man sich ja praktisch an fast alles erinnert, aber der Unterschied zwischen fast und alles war einer, den man als erstes vergaß, was überhaupt erst das ‚fast‘ möglich machte. Ich meine, wie oft vergisst man irgendwas? Und wie oft erinnert man sich daran, etwas vergessen zu haben? Genau niemals, denn stattdessen erinnert man sich nur, an was man sich erinnern hätte sollen – und natürlich ist in dieser Variante kein Wort von Vergessen gefallen und so kommt das Walross-Gedächtnis zustande.
Natürlich war dies ein relativ banales Problem im Gegensatz zu den zwei Stiften vor mir, wobei die Betonung auf der ‚zwei‘ lag, nicht auf den Stiften. Ich habe nichts gegen Stifte, aber ich habe etwas gegen Stifte, die plötzlich verschwanden und plötzlich wieder auftauchten, was aber natürlich nicht bedeutete, dass dies gegen die Stiftheit an sich gerichtet war, sondern nur an jenen einzelnen Stift, welcher jenes kleine Houdini-Kunststückchen vollführt hatte, zu verschwinden und wieder aufzutauchen. Und ich glaubte natürlich, das dahinter ein Trick stecken musste, nicht das ich jenen kannte, aber der Skeptiker steht mir angenehmer als der mystische Visionär, was dies natürlich mehr zu einer Sache meiner Person als zu der des Stiftes selber machte, was der Stift mir sicherlich übel nehmen würde, aber dann wiederum war er nur ein Stift und es war schon übertrieben genug, von einem Stift zu erwarten Houdini nachzuahmen, geschweige denn von Houdini je gehört zu haben, besonders da er nicht einmal so etwas wie Ohren besaß. Aber der Stift war verschwunden und er war wieder aufgetaucht.
Oder war er nie verschwunden? Dies wäre natürlich die Grundlage einer „Es war nur ein Trick“-Erklärung, aber wo war der Stift dann gewesen? Der Kühlschrank? Nein, den benutze ich täglich und wenn ich ihn einräume und ausräume, würde mir ein Stift auffallen. Meine Stifte liegen für gewöhnlich nie im Kühlschrank, versteht sich und er würde daher auffallen. Auch gab es für den Stift keine Möglichkeit sich unter das Essen zu mischen, denn auch da würde der Stift auf jeden Fall auffallen, da mein Essen normalerweise nichts stiftähnliches aufwies, auch wenn ich beim Geschmack manchmal anzweifelte, ob nicht ein Bleistift ein Teil der Zutaten gewesen war.
Das Bad war da schon ein größerer Risikofaktor: Er hätte sich im Klo verstecken können, aber dann hätte er als er wieder auf dem Tisch aufgetaucht war, verdammt nass sein müssen, also schied das aus. Im Zahnbecher war auch kein Stift gewesen, da bin ich mir sicher… Na gut, es war ein gewisser Nachteil den Zahnbecher mehr wie eine Schmuckvase zu behandeln und nie nachgesehen zu haben, ob sich darin ein Stift versteckt hatte, aber wer würde schon erwarten, dass sich dort ein Stift versteckte? Überhaupt war das Risiko zu hoch, denn die Schmuckva… uh, der Zahnbecher wurde natürlich regelmäßig gesäubert und der Stift, da er ja nie im Bad anwesend war, wenn dies geschah kannte nicht die Intervalle jener Säuberung, ich meine, ich kenne sie selber nicht einmal, dies machte das Ganze sogar noch gefährlicher oder? Das Bad also auch nicht.
Nun war der Flur mit den Schuhen und den Jacken… na gut, dort kann sich der Bleistift ziemlich gut versteckt haben, schließlich hängt dort noch meine Winterjacke, die ich natürlich längst nicht mehr benutze und Winterschuhe standen dort, die ich natürlich auch nicht mehr benutzte (der Fakt, dass die Winterschuhe noch da waren, lag daran, dass ich nur drei Paar Schuhe hatte, von denen ein Paar Turnschuhe waren, bei denen ich erwartete, dass sie im Sommer inzwischen Sandalen geworden sind). Aber woher hätte der Stift wissen sollen, dass ich die Wintersachen nicht inzwischen in einem meiner Kleiderschränke verstauen würde? Und von dort zu entkommen wäre zu umständlich, schon beinahe unmöglich und dann müsste der Stift bis zum Winter warten, bevor er entkommen könnte. Der Flur schied also auch aus und was blieb war… mein Zimmer, wo mein Bett, mein Schreibtisch, mein Bücherregal usw. stand, jedenfalls gab es hier mehr als genug Ecken, um sich zu verstecken und da sich der Stift immer hier befunden hat, wusste er, wo ich nachsehen würde – und wo nicht. Unüberlegt hatte ich jahrelang den Stift auf dem Schreibtisch offen liegen lassen, ihm die Chance gebend, meine Gewohnheiten zu studieren und so dann seinen Houdini-Trick umsetzen zu können.
In jenem Moment schaute ich auf die Uhr: 8.17 Uhr. Seufzend nahm ich den 2B-Stift und legte ihn in die offene Federtasche, schloss den Reißverschluss, tat die Federtasche in meinen Rucksack und stand auf. „Gut, Seminar also…“
Als ich an der Tür meines Zimmers stand schaute ich zurück auf den Tisch, wo der 4B-Stift. Eine stille Interkommunikation, die schwer mit Worten und noch schwieriger mit gesundem Menschenverstand erklärbar ist, fand zwischen uns statt. Dies dauerte etwa zehn Sekunden und wie so üblich bei einer stillen Kommunikation zwischen einem 4B-Bleistift und mir, sagte mein Blick mehr als tausend Worte, die ich aus Platz- und Zeitgründen natürlich nicht alle aufschreibe. Aber zumindest war der Stift wieder da als ich am Abend nach Hause kam, was wohl auch schon alles Wichtige sagte, was es zu sagen gab bzw. ja nicht einmal gesagt wurde.


Mittwoch war ein besserer Tag. Zum einen war der Stift noch genau da, wo ich vermutet hatte, ihn hingelegt zu haben, nachdem ich festgestellt hatte, dass ich ihn vor dem Laptop sitzend einmal geistesabwesend aufgehoben habe und genauso geistesabwesend wieder irgendwo hingelegt habe. Dies bestätigte für mich drei Dinge:
1. Es war nicht unbedingt Geist nötig, um einen Gegenstand zu bewegen, was zumindest erklären würde, warum es nicht den Eingriff Gottes braucht, damit Gravitation funktioniert.
2. Vielleicht hatte der Stift doch keinen Houdini-Kunststück vollführt und möglicherweise konnte es der Fall sein, dass unter Annahme gewisser vager Umstände, das ich den Stift einfach nur verlegt hatte. Aber dann wiederum konnte es auch bedeuten, dass der Stift eben nur SO gut war als das er genau dies schon vorhergesehen hatte und mich so glaube, in die Irre führen zu können. Aber nicht mit mir!
3. Ich würde als Stift sicherlich auch ab und zu verschwinden wollen, wenn man so behandelt wird. Aber ich muss zugeben, dass ich eigentlich keine Ahnung habe wie Stifte denken, was mich am Ende davon abhielt, eine praktische Schlussfolgerung aus diesem Punkt zu ziehen.
Zum anderen war der Mittwoch ein Tag, der eine recht unerwartete Wende nahm als meine Pläne für das, was ich vorhatte zu tun, wie es so oft im Alltag passierte, komplett durcheinandergeworfen wurden. Es war nämlich so:
Im Studium, also wie jeder hoffentlich weiß, studiere ich, hat man oft in ein Seminar zu kommen, in dem von einem erwartet, dass man einen Vortrag halten soll. Nun ist daran nichts Negatives, noch ist es für mich persönlich unangenehm, nur ist die Vorbereitung von Vorträgen etwas, das Zeit kostet und je länger der Vortrag gehen soll, desto länger werden auch die Vorbereitungen dauern. Daher ist es verständlich, wenn man zögert einen Vortrag zu halten, denn auch wenn es möglich ist, einen Vortrag zu halten, so führt es oft zu einem gewissen Stress, einen Vortrag vorzubereiten, weil man natürlich noch dutzend andere Dinge machen muss oder zu seiner Freizeit Dinge zählt, die man regelmäßig pflegen sollte. Nun sagte ich ja, dass es nicht überraschend ist in ein Seminar zu kommen und gebeten zu werden, einen Vortrag zu halten, aber meine Situation war in gewisser Weise… anders. Das Seminar begann, wie vermutet, mit der Frage, wer einen Vortrag machen will. Es ging nicht um ‚muss‘, verständlich dann auch die Reaktion, dass selbst in einem Seminar, in dem 40 Leute anwesend sind, lediglich drei Leute sich bereit erklären, an dem Seminar teilzunehmen. Die Überraschung, oder besser gesagt die ‚Wende‘ kam an jenem Mittwoch als von der Dozentin spontan und recht unvermutet verkündet wurde, dass jeder einen Vortrag halten muss und so begann sie Leute einzuteilen nach der Anordnung der Namen auf der Anwesenheitsliste, was oft zu zusammengewürfelten Gruppen führte, die sich nur vom Sehen kannten.
Nun, wie man vermuten kann, war auch ich Teil dieser… Aktion, ich meine damit also, dass von mir erwartet wurde, nun innerhalb von drei Wochen einen Vortrag vorzubereiten mit Leuten, die ich bis dahin eben nur vom Sehen her kannte, aber naja, whatever happens, happens, right? Na gut, Tautologien waren schon immer etwas recht ironisches wie ich finde, aber das nur nebenbei… Der eigentliche Sinn dieses Blogposts und mancher wird wahrscheinlich mittlerweile nicht einmal mehr vermutet haben, dass ein solcher existiert, ist die unumgängliche Tatsache, dass das plötzliche Erscheinen eines Vortrags in drei Wochen natürlich, wie beschrieben, dafür sorgt, dass ich relativ wenig Zeit haben werde, online zu sein. Nachdem ich aber den Vortrag wieder hinter mir habe, nehme ich an, dass sich das Ganze normalisieren wird, was meine Zeit für das Forum anbelangt. Natürlich soll das nicht heißen, dass ich nun diese ganze Zeit nie online sein werde, ich denke, genau wie dieser Blogeintrag, werde ich in längeren Abständen von meinem Alltag berichten und was mich so „beschäftigt“… *räusper* was ich jedenfalls sagen wollte, war, dass ich gelegentlich komme, um das eine oder andere zu posten, was man lesen kann, um zu verfolgen, was ich so mache… Ich weiß, Live-Twittern mit einem I-Phone wäre effektiver, also wenn jeder im Minutentakt verfolgen kann, was ich gerade mache, sowas wie
„8:23 Uhr: Morgoth betritt die Straßenbahn.“
„8:24 Uhr: Die Straßenbahn fährt los. Morgoth hat einen Sitzplatz gefunden.“
„8:25 Uhr: In einem kurzen Sprint schnappt sich Morgoth den Fensterplatz, kurz bevor eine Oma jenen sich hätte schnappen können. Sie weicht auf einen anderen Platz in der Nähe aus – nimmt Morgoth zumindest an.“
„8:26 Uhr: Morgoth… sitzt und… schaut aus dem Fenster. Die Straßenbahn hält an einer Ampel.“
„8:27 Uhr: Morgoth… sitzt immer noch und schaut auch immer noch aus dem Fenster. Die Ampel ist immer noch rot.
„8:28 Uhr: Die Straßenbahn fährt los… nicht das es an Morgoths Sitzen und aus dem Fenster starren irgendetwas ändern würde.“
„8:29 Uhr: Die Straßenbahn hält an der ersten Haltestelle, einige Regentropfen beginnen zu fallen. Morgoth stellt fest, dass er den Regenschirm vergessen hat.“
„8:30 Uhr: Es regnet. Morgoths Regenschirm ist immer noch nicht aufgetaucht.“
„8:31 Uhr: Morgoth steigt aus der Straßenbahn aus. Es regnet, er hat keinen Regenschirm, der Weg zum Institut ist nicht überdacht zu seinem Pech.“
„8:32 Uhr: Morgoth arbeitet sich in einem gelassenen Spaziergangtempo mühsam zum Institutsgebäude vor. Es regnet immer noch.“
„8:33 Uhr: Der Regen wird stärker. Das Institut ist in Sicht.“
„8:34 Uhr: Morgoth ist nur noch einige Meter vom Institut entfernt. Er ist so durchnässt, dass er mittlerweile bezweifelt, dass die noch kommenden Regentropfen einen Unterschied in dieser Sache machen können.“
„8:35 Uhr: Morgoth steht im Institut. Er erinnert sich, dass sein Regenschirm im Hauptfach anstatt im vorderen Fach gewesen war.“
"8:36 Uhr: Morgoth fragt sich wie er es geschafft hat, tatsächlich im Minutentakt zu twittern... und wen dies überhaupt interessiert."


Ansonsten nutze ich die Zeit auch zum Schreiben einer Kurzgeschichte mit dem Titel "Irrungen einer Jugend": Es geht um einen Jugendlichen, der sich von der Schule aus mit einem Jugendbuch beschäftigen muss, dessen Titel "Black Code" ist. Es geht darum wie ein Schüler Gekritzel auf der Schultoilette findet, welches eine geheime Botschaft der Illuminati ist, die den Hauptcharakter dazu bringt, sich auf eine Suche zu begeben, die enthüllt, dass die Illuminati versuchen werden die Schule als Geiseln zu nehmen, um... irgendwas eben zu machen. Natürlich glaubt ihm keiner, da 1. keiner versteht wie er das alles aus banalem Gekritzel lesen konnte und 2. warum Illuminati die Schule als Geisel nehmen sollten. Aber bald beginnt man ihm zuzuhören als herauskommt, dass er Recht hat... Und es geht in der Geschichte aber um die Rezension des Jugendlichen von diesem Buch. Hier schon mal ein Vorgeschmack:
"Imitiert die Kunst das Leben oder imitiert das Leben die Kunst? Tom hatte keine Ahnung. Aber das Jugend-Buch, dass er für die Schule lesen musste, war langweilig. Sein Leben war es auch. Vielleicht musste er es deshalb lesen."

Kommentare 15

  • "Wenn du könntest"...
    Die Untertreibung des Jahres...
    Ist schon in Ordnung, Morgoth, "outen" ist immer gut ;)!
    Sollen nur alle ruhig erfahren, wie du "wirklich" bist :rolleyes:

  • Ich bin Linguist um die "shortcomings" der Sprache auszunu... uh, ich meine, zu erkennen natürlich (und nein, das ist natürlich kein Freud'scher Versprecher...). Überhaupt ist das, was du meinst, Keiko, sophistische Redekunst wie es die Vorsokratiker praktiziert haben, "Die Kunst jeden von alles überzeugen zu können, gleich was es ist" ^^ ... nicht das ich SOWAS Unmoralisches anwenden könnte geschweige denn würde, wenn ich könnte ^^ .

  • ...und dies geschieht wie üblich ohne dein Zutun, sondern nur allein aus der Sprache heraus, versteht sich! :rolleyes:
    Du solltest aber vielleicht endlich einmal versuchen die Sprache unter Kontrolle zu bringen!
    Wozu bist du schließlich Linguist? ;)

  • Die Ambiguität der Sprache ist etwas, dass der Sprache zukommt und nicht dem Sprecher ^^ . Der Zufall schicksalhafter Missverständnisse war schon immer der Antrieb historischer Ereignisse, was nicht heißen soll, dass dies ein solcher Fall ist, aber das Missverständnisse an der Tagesordnung sind ;) . Zusammengefasst: Man versteht, was man versteht, aber geschrieben ist oft etwas Anderes ^^ .
    ...
    Und ja, auch diese Antwort ist ambitiös ^^ .

  • Morgoth...
    Dies ist genau wieder einer, jener Augenblicke, bei denen ich mir nicht sicher bin, ob ich mich nun "offended" fühlen soll oder nicht!
    ...ich hasse es, wenn du das tust! :rolleyes:

  • Na gut, wenn ich es mir so recht überlege, sollte man wohl keinem Passanten das antun, was dich in jenem Moment beschäftigt hat, war ja heute selber wieder an einem Bahnhof, verdammt hektischer Ort selbst an Tagen wie dem heutigen... Verständlich, dass man da nicht die Geduld aufbringen kann, sich mit dem Entscheiden zwischen zwei Schirmen zu beschäftigen, geschweige denn diese Entscheidung dann einer Person zu erklären, die zu eben diesem nicht fähig ist ^^ .

  • ????...du räts mir also, tatsächlich, Passanten zu befragen, wie ich mich entscheiden soll! Wie dachtest du soll dies geschehen, nachdem ich nicht einmal fähig bin zwischen zwei Schrimen zu wählen? Hast du eine Ahnung wieviel Passanten aus so einem Bahnhof strömen, nachdem sie ihren Zug verlassen haben >_<?
    Ich sage dir was geschehen wird: Ich werde bis auf die Knochen nass, bekomme eine Erkältung und es hört, wenn ich mich endlich für irgendwas entschieden habe, auf zu regnen und die Sonne wird scheinen.
    AH!!! Worauf ich ja eigentlich gleich da stehen bleiben kann bis ich wieder getrocknet bin.... (Muss ich dir jetzt wieder dankbar sein?) ;)

  • @ Keiko: Pah, das Schicksal und seine Launen... nicht das die persönlichen Launen da viel besser sind dagegen... Ach und Keiko: Das nächste Mal, wenn du dich nicht entscheiden kannst, wie wäre es mit dem Befragen von Passanten, mich hat letztens jemand mitten in der Stadt gefragt, wo das Amtsgericht ist, was eine seltsame Frage war, da 1. jenes mindestens zwei Kilometer von jenem Ort entfernt war und 2. es keinen logischen Grund gab, anzunehmen, dass ich dies wissen müsste... Aber ja, man kann Leute die seltsamsten Dinge auf der Straße fragen wie ob sie ein neues Handy wollen, während man gerade mit jemanden telefoniert mit einem Handy oder ob man Green Peace beitreten will, während man ein Buch liest, dass aus dem Holz abgehölzter Regenwälder besteht. Jaja, die Welt ist schon seltsam, es kann also nicht schaden, in manchen Situation es der Welt gleichzutung ;) .

  • @ Nagisa: Du hast Recht... Aber was soll ich denn sonst mit denen machen? Ich zeichne nicht, jedenfalls nicht mehr seit meiner Schluzeit, welche mich erst gezwungen hatte sinnloserweise jene Stifte zu kaufen (genauso wie einen High-Tech-Grafik-Taschenrechner...). Deswegen sind es nun Notizstifte, nicht oft benutzt, aber vorhanden, wenn es notwendig ist ;) .
    @ Nebelblau: Na gut, ich finde die Überlegung, dass das Verhalten meiner Stifte kein Einzelfall ist, eher beunruhigend... ist das eine Art von Verschwörungstheorie, über die Dan Brown einen Roman schreiben könnte...?

  • ...ich hatte letztens zwei Regenschirme in der Tasche, in jedem Fach einen...o_O
    (Danke... Morgoth...)
    War aber zu faul sie aufzuspannen, da ich mich nicht entscheiden konnte, welchen ich nehmen soll >_<

  • Ich habe erst den Gegenstand x gesucht,nicht gefunden,meinen kompletten Schreibtisch umgeräumt.Als ich abends zu Bett gehen wollte,was erspähte ich da auch meinen Schreibtisch?Genau gesuchten Gegenstand x.Der lag da rum wie ein Unschuldsengel.Ist mir genau nach lesen dieses Blogs passiert.Naja,zumindest habe ich heute an meinen Regenschirm gedacht.Danke Morgoth.

  • ihr seid bleistift experten :x

  • Ich würde eher sagen du bist ungeordnet...
    Zudem: B4 und B2 Bleistifte kann man doch nicht zum schreiben benutzen. Diese nutzen sich viel zu schnell ab da sie weicher sind und werden eigendlich nur zum Schattieren von sehr dunklen Flächen benutzt und sie brechen auch leicht. Ich würde einen Bleistift der Härte HB zum schreiben benutzen, das verschmiert nicht, man muss nicht dauernt spitzen und er hält dadurch auch länger.
    Hast du jetzt eigendlich eine Tasche oder eine Rucksack, das erschließt sich nicht aus dem Text.

  • Eine interessante Überlegung, das man in seinem Leben die Bücher lesen muß, die dem eigenen Leben entsprechen! Ich will ja gar nicht darüber nachdenken, was dies für einen Manga bzw. Comicleser bedeuten mag... =D

  • regendschrime sind doch was tolles, vor allem dann, wenn man sie nicht findet xD