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[Serie] Bakemonogatari

Morgoth

Though this be madness, yet there is method in 't

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1

Samstag, 8. August 2009, 12:57

Bakemonogatari

Kurzbeschreibung


Girl 01.jpgKoyomi Araragi ist beinahe wieder menschlich, nachdem er kurzzeitig zum Vampir geworden war. In jedem Kapitel der Serie hilft Araragi einem anderen weiblichen Charakter mit deren "Problemen". Die Serie ist aber nicht episodisch als das vorangegangene Teile in den nachfolgenden immer noch eine große Rolle spielen. Der Fokus der Handlung liegt dabei auf den Dialogen zwischen den Charakteren, welche auch durch Parodien anderer Serien geprägt sind wie auch die für Nisio Isin typischen Wortspiele.

Fakten


Jap. Titel: 化物語
Offizielle Seite: http://www.bakemonogatari.com/
Broadcaster: Tokyo MX (Fri 23:00)
Studio: SHAFT
Typ: TV, Serie
Episoden: 12 (TV) + 3 (nur offizielle Website)
Episodenlänge: 24 Minuten
Ausstrahlung: 01.10.2009
Zielgruppe: Männlich
Genre: Fantasy, Mystery, Romance, Supernatural, Novel

Staff


Seiyuus: Kamiya Hiroshi (Zetsubou sensei), Saitou Chiwa (Hazuki in MoonPhase), Sawashiro Miyuki, Hanazawa Kana, Sakurai Takahiro (Suzaku in Code Geass), Horie Yui, Katou Emiri (Kagami in Lucky Star).
Regisseur: Shinbou Akiyuki
Script-Writer: Tou Fuyashi (Zoku Sayonara Zetsubou), Nisio Ishin (Light Novel Vorlage).
Animation: Shaft.
Charakter Designs: Watanabe Akio (SoulTaker, Magical Kanan, Akiba-chan), VOFAN (Light Novel Vorlage)
Animation Supervisor: Watanabe Akio.
Sound Director: Tsuruoka Yota.
Musik: Kousaki Satoru (Haruhi, Lucky Star, Kannagi).

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Meine eigene Meinung zu den bisher erschienen drei Episoden hat mich davon überzeugt, Bakemonogatari als eine der besten Serien dieser Season anzusehen... ABER dies war erst dann geschehen als ich jedwede Erwartung verworfen habe, die man an die normalen Fantasy-Storys stellt. Bakemonogatari ist dialogschwer, wirklich dialogschwer, so sehr, dass meistens der Dialog mehr Platz einnimmt als die eigentliche Handlung. Man genießt die Dialoge, wenn man Bakemonogatari mag - den Rest kann man nämlich vergessen. Die Handlung ist kurz, wird ohne große logische Wendungen beendet, erzeugt keine Spannung und wirkt so beiläufig, dass man sich nach dem Ende des ersten Arcs nur ungläubig "Das wars...?!" fragen konnte. Aber warum sollte einem dann diese Serie gefallen? Es sind eindeutig die gut gestalteten Dialoge, ich zitiere z.B. Senjougahara (eine selbstproklamierte Tsundere-Charakterin - bei dem Part musste ich schon lachen, es kommt selten vor, dass sich Charaktere in ihre jeweiligen Stereotypen freiwillig einordnen und dies sogar dann noch offen sagen ^^ ), welche hier ihre Tsun-Seite zeigt:
"My abusive language is alchemized through 40kg of copper, 25kg of zinc, 15kg of nickel, 5kg of ice that keeps my cool and 97kg of spite." Nach einer Pause fügt sie dann hinzu: "By the way, I was joking about the ice part."
Es sind diese genialen Wortspiele in den Dialogen, die diese Serie unterhaltsam für mich gestalten, aber ansonsten gibt es in der Serie recht wenig, was man unterhaltsam nennen könnte. Die Animation ist zwar typisch Shaft, welche villeicht manche als "interessant und schön" bezeichnen würden, aber nach so vielen Serien im Shaft-Stil kann ich jenem Stil einfach nichts mehr abgewinnen - ich habe mich einfach daran gewöhnt. Überhaupt sollte man die Serie nur in dem Hinblick ansehen, dass man andere Serien sich ansieht, welche ein wenig spannender sind. Nur Bakemonogatari sich mehrere Stunden anzusehen ist sicherlich mehr als ermüdend mit den endlos langen Dialogen, die nicht wirklich spannender werden, bloß weil sie so genial gestaltet wurden sind. Bakemonogatari ist wahrscheinlich die erste Serie, die auf mich mehr wie ein gutes Drama wirkte als wie die typische unterhaltungssuchende Animeserie, aber während dieser Stil der Dialogschwere in den Light Novels noch ganz ok ist und jene sicherlich zu einem Leseerlebnis machen, so ist die daraus resultierende Animeserie eher langweilig, sobald man das Interesse an den Dialogen verliert.
EDIT (Drei Episoden später...):
Nun nach fünf Episoden muss ich feststellen, dass Bakemonogatari eine geniale Serie ist - die sehr schlecht umgesetzt wurde. Wenn ich den originellen Charakteren und deren Dialogen folge, so ist dies sicherlich unterhaltsam - aber dadurch wird kein Anime unterhaltsam... Ein Anime ist schließlich auch was für die Augen und das shafted Screenshots aller paar Sekunden über den Bildschirm flimmern ist nicht wirklich das, was ein Anime unterhaltend gestaltet. Wenn ich an Bakemonogatari denke, dann denke ich an eine Art schönes Hörspiel der Light Novel Reihe - aber als Anime ist Bakemonogatari mehr oder weniger ein Fehlschlag. Jene Shaft-Screenshots schaffen keine visuelle Unterhaltung, sondern verwirren einen nur und halten einen davon ab ernsthaft den guten Plot zu genießen. Bakemonogatari ist keinesfalls eine gute Serie, sondern nur die Umsetzung von so guten Light Novels, dass man das Anime vielleicht ansehen mag, wenn man wissen will, was einen in den Light Novels erwartet - aber ansonsten ist das Anime recht langweilig.
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Im Übrigen freue ich mich über jeden Leser meiner humoristischen Erzählung "Deswegen bin ich ein Pessimist" (Letzte Aktualisierung: 11. April 2010) und meines Novellenzyklus "Das Leben und seine gewissen Umstände" (L. Akt.: 11. Januar 2010)
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Keiko-sama« (6. Juni 2010, 07:41)


2

Montag, 21. Dezember 2009, 23:18

Nun, hab die 5te Episode nun auch hinter mir ^^
Dialogschwer ist gut.. der Anime enthält nur Dialog ^^ vorallem wenn ich dann noch allein ep3 bedenke, die lediglich an einem standort spielt.
Was mich bislang noch so stört, ist inwie sich die Story bilden soll. Bakemonogatari ist auch wieder ein Anime, der sich trotz allgemeiner fortführung in untergeschichten unterteilt. Und wenn sich die Story lediglich anhand der vorfallenenden kuriositäten begnügt ohne allgemein fortführende Elemente zu tragen, wäre es für einen Ausnahme-Anime meiner meinung nach definitiv zu wenig.
Zwar scheint es so auszusehen, als würde sich hier in der Beziehung zwischen den beiden was tun, aber so allgemeine Storybindung die nicht zulässt, das man nach abgeschlossener untergeschichte sagen kann, jetzt pausier ich erstmal und schau dann irgendwann die nächste an, wäre schon was schönes.
Nun, ansonsten find ich hat Bakemonogatari vorallem für seine eher aussergewöhnliche darstellung jede menge Potential.
Zumindestens in Bezug auf meiner Animeerfahrungen ist es ein Anime zu dem ich von der darstellung keine Vergleiche ziehen kann, was ihn somit wie schon erwähnt aussergewöhnlich macht. Die Dialoge fesseln und wie im vorigen Beitrag schon erwähnt, ist viel Wortwitz dabei sodass das eine und öftere mal das einsame Grinsen im gesicht aufkam.
Worüber ich total lachen musste XD

Zitat


Sie: "Nachdem du die zarte Brust eines Mädchen angefasst hast, solltest du was sagen!"
Er: "Vielen Dank?"

Weiteres plus sind bislang auch die Charaktere, die wenns praktisch bislang auch nich viele waren, schnell sympathien öffnen und auch gut identifiziert werden können, was natürlich durch die zahlreichen dialoge und deren zwischenmenschlichen inhalte verstärkt wird.
Naja, aber besser erstmal weiterschauen ob sich derartiges auch weiterhin vollzieht.
Wobei eins noch: Was ich vollkommen beachtlich finde, ist welche bedeutungen die Kuriositäten darstellen und wie sie verknüft werden. Einfach nur genial. Muss man sich mal mehr gedanken drüber machen XDD
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Genießer des süßesten Lächelns im C-A *.*
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Morgoth

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3

Dienstag, 5. Januar 2010, 10:06

Ja, die Dialoge waren so ziemlich das Beste an der Serie ^^ . Ich fand aber, dass der Stil von Shaft in diesem Falle eher hinderlich war, die Story so flüssig rüberzubringen, wie es notwendig wäre, damit Bakemonogatari nicht nur eine großartige Unterhaltung des Zuschauers darstellt, sondern auch als geniale Serie im Gedächtnis des Zuschauers bleibt.
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4

Donnerstag, 7. Januar 2010, 22:14

Ich fand aber, dass der Stil von Shaft in diesem Falle eher hinderlich war, die Story so flüssig rüberzubringen, wie es notwendig wäre, damit Bakemonogatari nicht nur eine großartige Unterhaltung des Zuschauers darstellt, sondern auch als geniale Serie im Gedächtnis des Zuschauers bleibt.

Ich persönlich fand den ziemlcih geil. auch wenn ich sagen muss, das er mir bei der suruga-affe-story auch ein paar mal auf die nerven fiel. Zur story kann ich vollkommen zustimmen. Die Konzentration liegt zu sehr in ihren Unterstory's so das ich das gefühl bekomme das eine aufs gesamte gesehen vollführende story kaum besteht.
Spoiler
Vorallem seit der Suruga-Affe-Story scheint bis Episode 10(mein derzeiter standpunkt) auch Senjougahara kaum Beteiligung am geschehen zu bekommen. Was vorallem dahingehend nachteilig ist, das mir gerade die Dialoge und der "freakige" Beziehungsaspekt der beiden total gefiel.
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Zum mir wichtigsten und interessantesten ^^
Spoiler: Vorsicht direkte sinnsuche zu den story's

Desweiteren sind die Affen und Schlangenfolgen von ihrem Sinn und Inhalt meiner Meinung nach nicht so der Hit.
Was möglicherweise auch daran liegen kann, das ich entsprechenden Sinn unter umständen auch nicht nachvollziehe sollte er vorhanden sein ^^.
Nehmen wir beispielsweise
Story-No.1 - Hitagi Krabbe - Gewichtskrabbe
Frau verliert Gewicht und ist "Federleicht".. Ursache: Persönliche Psychische Lasten die sie auf sich trug und somit den Gewichtskrabbendämon auf sich zog, der das "mehr oder weniger" löste.

Story-No.2 - Mayoi Schnecke/Verirrte Kuh
Mädchen verirrt sich immer und kann nie ihr Ziel finden.. Ursache: Aus scheidungsgründen und übler Erfahrung mit todesfolge(wenn ich das ncoh richtig in erinnerung hab) verblassen die erinnerungen, der glauben und die sehnsüchte an ihrer Mutter. Als sie die auffinden will, kann sie es nicht. egal was sie macht, sie findet den weg nicht. da sie tot ist überträgt sich diese eigenschaft an leute mit "ähnlichen" familienproblemen die in ihrer nähe sind. sodass auch diese leute kläglich herumirren. Auch hier wird der sinn diskussionswürdig wie ich finde. Vorallem wenn man dazu den direkten Bezug zu Araragi und seinen Schwestern sucht.

Story-No.3 - Suruga Affe - Reiny's Devil(ist glaub ich nicht korrekt geschrieben ^^)
hmm, hier bin ich bislang noch fast vollkommen überfragt.

Story-No.4
hier ebenfalls ^^

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wäre schön wenn man hierauf mal bezug nehmen könnte.
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5

Donnerstag, 7. Januar 2010, 23:02

Senjougahara ist auch definitiv der Charakter, der noch lange den Animefans im Gedächtnis bleiben wird und sie ist auch sicherlich der Hauptfaktor bei Bakemonogataris Popularität gewesen.

Zitat

Desweiteren sind die Affen und Schlangenfolgen von ihrem Sinn und Inhalt meiner Meinung nach nicht so der Hit.
Was möglicherweise auch daran liegen kann, das ich entsprechenden Sinn unter umständen auch nicht nachvollziehe sollte er vorhanden sein

Hmm, ich denke, Oshino praktiziert in der Serie durchaus etwas Onmyoudou-orientiertes, es geht also um das Deuten von Worten und deren okkulter geheimer Bedeutung. Obwohl ich da eher an Mouryou no Hakou denke, wo eine ganze Episode lang damit verbracht wurde, zu erklären, was Mouryou bedeutet.
Es funktioniert eigentlich in etwa so, wie wenn dir jemand sagt: "Er ist entsetzt." Jeder würde natürlich annehmen, dass sich jene Person fürchtet. Die Rolle eines Onmyouji würde dann darin bestehen, aber zu wissen, dass "entsetzen" ursprünglich eine ganz andere Bedeutung hatte und deswegen (in okkulter Manier) auch einen ganz anderen "Effekt" hat. Onmyoudou entstand auch mit dem Kommen des Buddhismus und jener wiederum wurde natürlich durch die Upanishaden in Indien beeinflusst, die Wörtern eine magische Kraft zuwiesen. Man kann also durchaus sagen, dass nach jenem Einfluss, Worte allein (insofern sie von einem Priester richtig rezitiert wurden) Magie waren, weswegen oft dieser ganze Onmyoudou-Kram um Sprachgeschichte, Homonymie und das Auseinandernehmen von Kanji geht. Natürlich kommt dann auch oft okkult-religiöser Kram dazu wie die Bedeutungen von Himmelsrichtugen, Deuten von Omen usw. Ich denke, nicht einmal der durchschnittliche japanische Schüler wäre fähig derartiges zu verfolgen außer er passt in Japanisch auf (was relativ selten natürlich geschieht - Schule ist eben Schule :rolleyes: ). Das ist erstmal das Prinzip dahinter ;) . Ich denke damit sollte es schon verständlicher sein, was Oshino erklärt ^^ .
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Keiko-sama

"Keikos Seele - eine wahre Umweltkatastrophe"

Laune: Zickig

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Freitag, 23. April 2010, 20:11

*Thema rauszieh & abstaub*
Ja... ich bin mittlerweile bei Folge 14(!) angelangt & kann es eigentlich nicht erwarten, bis die nächste erscheint (ich hoffe doch, die gibt es noch!) Interessanterweise fällt mir jetzt erst, im Vergleich zu "Arakawa Under the
Bridge" auf, wie genial eigentlich Bakemonogatari ist! :rolleyes:
Alles was die eine angestrengt versucht, gelingt der anderen spielend.
Die "schrägen Gestalten" sind hier einfach da und wirken in ihre Art absolut natürlich, wohingegen sie in der anderen ein wenig erzwungen rüberkommen.
Ich habe wirklich meinen Spaß an Bakemonogatarie und eines ist sicher für mich, ich werde mir zwingend die deutsche Sub. ansehen müssen, da in dieser Serie so viel Details, vorallem in der Sprache, vorhanden sind, das man jede Folge ohne Probleme mehrmals sehen kann und sich zu langweilen. :D
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